Worum geht’s hier?

Dieser Blog ist das persönliche Lerntagebuch von mir, Günter Schmatzberger.

Ich nehme mir hier jeden Tag etwas Zeit nachzudenken und festzuhalten, was ich heute gelernt habe bei meiner Arbeit als Gründungsberater, BWL-Trainer, Fachhochschul-Lektor und Lifestyle-Entrepreneurship-Experte.

Dieses Lerntagebuch ist ein ganz persönliches Projekt von mir, das keine kommerziellen Interessen hat und sich auch an kein bestimmtes Publikum richtet. Deswegen gibt es hier auch keine Kommentarfunktion. Vielleicht ist dennoch die eine oder andere Inspiration für dich dabei.

Viel Freude!


Plötzlich

Dinge gehen nie plötzlich schief. Ehen zerbrechen nicht plötzlich, Businesses gehen nicht plötzlich in Konkurs.

Meistens gibt es mehr als genug Warnzeichen.

Wir scheitern, weil wir diese Warnzeichen nicht wahrnehmen. Wir scheitern, weil wir rechtzeitig wahrnehmen (wollen), was wirklich Sache ist.

Wir scheitern, weil wir nicht ernst nehmen, wie ernst es ist.

Prüfungen

Als Lehrender stehe ich schriftlichen Prüfungen bei meinen Studierenden zwiespältig gegenüber.

Einerseits anerkenne ich sie als bewährte Möglichkeit, eine Form von Leistung abzuprüfen und so zu einer Beurteilung der Studierenden zu kommen (was ja eine meiner Aufgaben als Lehrender ist).

Andererseits hadere ich immer wieder mit der Tatsache, dass diese Form von Leistungsfeststellung vollkommen praxisfern ist. Im alltäglichen Berufsleben verlangt niemand mehr, dass man sich anderthalb Stunden hinsetzt und schriftlich Fragen beantwortet oder die richtigen Kästchen ankreuzt. Da kommt es auf ganz andere Fähigkeiten an.

Wie alles im Leben sind auch schriftliche Prüfungen ein Trade-off zwischen dem Wünschenswerten und dem Machbaren. Meine Lösung, mein Zugang ist nicht perfekt, aber ich tue mein Bestes.

Selfcare-Planung

So bezeichnete ein Gründer unlängst die extrem wichtige strategische Aufgabe aller Selbständigen und Unternehmer*innen, regelmäßig und rechtzeitig dafür zu sorgen genug Zeit zu haben, eigenen Batterien wieder aufzuladen.

Wunderbar am Punkt. Genau darum geht’s.

Moment der Wahrheit

Es kommt mit Sicherheit der Moment, wo du einen Fehler machst und du darauf angesprochen wirst.

Dann kommt der Moment der Wahrheit, und du stehst vor der Entscheidung:

Wirst du das Rückgrat haben, den Fehler zuzugeben und den Konsequenzen couragiert ins Auge zu schauen?

Oder wirst du lügen, leugnen und Ausreden suchen, um irgendwie dein Gesicht zu wahren?

Die Entscheidung liegt bei dir. Jeden Tag aufs Neue.

Leise Kunden

Wir lieben sie: Jene Kunden, mit denen es einfach Spaß macht zu arbeiten. Die unkompliziert sind, die keinen Stress machen, die immer gut drauf sind und die pünktlich zahlen.

Und dann sind da jene Kunden, die ganz viel unserer Aufmerksamkeit brauchen. Die laut sind, bei denen immer alles dringend ist und die auch spätabends oder am Wochenende eine Antwort erwarten.

Nun die Königsfrage: Mit welchen Kunden verbringst du mehr Zeit, mit den leisen oder den lauten? Mit wem telefonierst du öfter? Wem schreibst du öfter ein eMail? Mit wem triffst du dich öfter?

Sollten es die lauten Kunden sein, läuft in deinem Business etwas gewaltig schief.

Es könnte nämlich sein, dass sich mit der Zeit die Lieblingskunden heimlich, still und leise von dir verabschieden – und zwar ohne, dass du es merkst. Weil du dir nie die Mühe gemacht hast, mit ihnen in Kontakt zu bleiben, auch wenn es gerade nicht brennt. Weil du dir nicht die Zeit genommen hast, ihnen rechtzeitig jene Aufmerksamkeit und Dankbarkeit zu zeigen, die sie eigentlich verdient hätten.

Studierende helfen Studierenden

Manchmal ist es gar nicht nötig, dass ich als Lehrender rasch auf eine Frage eines Studierenden antworte.

Wenn ich mir mit meiner Antwort ein bisschen Zeit lasse, kann es sein, dass mir eine andere Studierende mit der richtigen Antwort zuvor kommt.

So helfen einander die Studierenden untereinander.

Win – win.

Das Fiaker-Prinzip

Die Fiaker in Wien bestreiten es heftig, aber es geht folgendes Gerücht:

Die Fiaker hatten keine festen Preise für ihre Fahrgäste, sondern trafen die Preisentscheidung ganz spontan. Kam ein Fahrgast auf sie zu, der vornehm gekleidet war, so wahr der Fahrpreis entsprechend hoch. Ließ das Äußere den Fahrgast weniger vermögend erscheinen, wurde der Fahrtpreis entweder gesenkt (wenn gerade Flaute herrschte), oder der Preis wurde im Gegenteil noch viel höher festgesetzt, weil der Fiaker mit einem armen Schlucker seine Zeit nicht verschwenden und lieber auf einen reicheren Fahrgast warten wollte.

Fair ist dieses Prinzip natürlich nicht, aber man kann den Fiakern nicht absprechen, dass sie verstanden haben, dass jeder Preis auch einen Steuerungseffekt bei unseren Kunden hat.

Lebendig

Manchmal müssen wir etwas Neues wagen, damit wir uns wieder lebendig fühlen.

Damit wir uns mal wieder richtig g‘spüren.

Riskieren

Machmal hat man nur zwei Möglichkeiten: Entweder, etwas zu versuchen mit dem Risiko, dass es nicht gut geht. Oder es gar nicht zu machen.

Lange Zeit war ich überzeugt: Wenn du was machst, dann mach es gscheit – oder gar nicht.

Langsam beginne ich aber umzudenken. Manchmal ist es besser, etwas zu versuchen, als gar nichts zu machen. Ja, es kann schiefgehen. Aber gar nichts zu machen würde die vorhandene Chance zunichte machen, dass es klappt.

Wenn es klappt, hast du gezaubert. Wenn nicht, hast du’s zumindest versucht. Dafür gebührt dir auf jeden Fall Respekt.

Positionierung

„Ich bin ein Damenfriseur. Keine Herren, keine Kinder, nicht gemischt“, sagte unlängst eine Gründerin zu mir.

So geht Positionierung.

Logo

Ich beobachte immer wieder, wie viel Zeit Gründer*innen auf ein Logo für ihr Business verwenden. Ein Logo steht sehr häufig ganz oben auf der To-Do-List einer Gründung.

Es ist ja auch verständlich: Das Logo macht das neue Business zum ersten Mal sichtbar. Die Gründungsidee bekommt ein Gesicht, ein Bild, wird plastisch und farbig. Das ist für viele Gründer*innen ein erhebendes Gefühl.

Es ist aber auch klar, dass für die Kund*innen kaum etwas unwichtiger ist als ein Logo. Kein einziger Kunde kauft jemals wegen des Logos – und wenn es noch so schön ist.

Deshalb hat sich eine Gründer*in von mir, die demnächst einen Friseursalon eröffnet, entschieden, kein Logo zu haben. Sie hat das so ausgedrückt: „Das Logo ist die Kundin selbst.“

Ich finde das wunderbar. Weil: Es gibt wohl kein schöneres Logo auf der Welt als das Lächeln zufriedener Kund*innen.

Baustelle

In Wien eröffnet demnächst eine tolle neue Pizzeria. Der Gründer hat mir heute das Lokal gezeigt – mitten im Umbau, alles eine einzige Baustelle.

Der Unterschied zu anderen Gründungsprojekten ist allerdings nur, dass diese Baustelle sichtbar und handfest ist.

Alle Gründungen sind Baustellen. Manche sieht man halt nicht so deutlich.

Ehrlichkeit

Wenn wir wirklich etwas verändern wollen, dann ist Ehrlichkeit notwendig.

Wenn wir zueinander und uns gegenüber nicht ehrlich sind, brauchen wir uns nicht wundern, wenn alles bleibt, wie es ist.

Zeit-Problem

Die Lösung deines Zeit-Problems als Solopreneur ist nicht, dass du auf den Tag wartest oder hoffst, an dem du wie von Zauberhand dann endlich genug Zeit haben wirst für all das, was du noch vor hast.

Dieser Tag wird nie kommen. Nie.

Die Lösung ist folgende:

  1. Überleg dir, was du wirklich willst in deinem Leben und in deinem Business. Nicht, was andere tun oder für gut halten, sondern was du willst.
  2. Scheiß alles, was dir nicht wichtig (genug) ist, raus aus deinem Leben und vor allem aus deinem Business. Gnadenlos.
  3. Lass dir helfen. Kapier endlich, dass du den Impact, den du machen willst, alleine niemals schaffst. Hol dir Menschen an Board, die Experten in ihrer Sache sind und dir kompetent Arbeit abnehmen können. Und bezahl sie fair dafür.

Mit diesen drei Schritten wirst du vom Hamsterradläufer zum Unternehmer.

Hervorragende Betriebswirte

Unser Land braucht hervorragende Betriebswirte. Nicht gute Betriebswirte, sondern hervorragende.

Die Herausforderungen unserer Zeit sind groß. Es gibt viel zu tun.

Gute, also durchschnittliche, Betriebswirte werden diese Herausforderungen nicht lösen. Gute Betriebswirte werden keinen Erfolg haben. Wir brauchen sehr, sehr gute Betriebswirte, weil wir sehr, sehr große Räder drehen müssen. Wir brauchen sie wie einen bissen Brot.

Die Zukunft unserer Welt liegt maßgeblich in den Händen jener jungen Betriebswirt*innen, welche dieser Tage mit ihrem BWL-Studium beginnen.

Wir zählen auf euch!

Böse Leistungsgesellschaft

Es ist sehr en vogue, die Leistungsgesellschaft zu kritisieren.

Aber: Was kritisieren wir eigentlich, wenn wir Leistung oder die Leistungsgesellschaft kritisieren?

  • Die Art und Weise, wie wir arbeiten und leisten?
  • Die Ergebnisse, die unsere Leistungen erbringen?
  • Das Wofür?
  • Oder Leistung als solche?

Leistung als solche zu kritisieren, ist keine gute Idee. Wenn wir Dinge verändern wollen, brauchen wir Leistung. Wir wollen ja was bewirken. 

Über das Wie und vor allem das Wozu der Leistung… Das lasst uns gerne neu denken.

[Danke Benjamin Rolff für diesen Gedanken.]

Lang geredet, wenig verstanden

Zwei IT-Techniker hatten sich anderthalb Stunden über ein Projekt unterhalten.

Eine Woche später kommt der Projektleiter drauf, dass zwischen den beiden ein Missverständnis entstanden ist und jeder auf die Rückmeldung des anderen wartet. Das Projekt hat dadurch eine Woche an unnötiger Verzögerung aufgerissen.

Nur, weil zwei Menschen lang miteinander reden, heißt das nicht, dass sie einander auch verstanden haben.

Engagement

Engagement ist keine Selbstverständlichkeit und kein Zufall.

Es gibt verschiedene Werkzeuge, Engagement wahrscheinlicher zu machen.

Diese Werkzeuge haben ihre Grenzen, aber wer das Mögliche nicht tut, braucht sich nicht zu wundern, wenn kein Engagement zustande kommt.

Oder sich nur die üblichen drei Verdächtigen melden.

Zufallskunden

Natürlich nehmen wir Kunden, die uns zufällig finden, gerne mit.

Aber wenn der Zufall die Basis der Vertriebsstrategie ist, dann hast du keine Strategie.

Dann lebt dein Unternehmen vom „Prinzip Hoffnung“.

Für BWL begeistern

Ich möchte BWL nicht unterrichten wie vor zwanzig oder fünfzig Jahren.

Ich möchte meine Studierenden, meine Seminar-Teilnehmer*innen und meine Unternehmensgründer*innen für die BWL begeistern. Ja, das ist mein Anspruch. Begeisterung!

Ich möchte BWL lebendig machen. BWL ist praktisch und interessant, ein sehr nützliches Handwerk, mit dem man etwas erschaffen kann.

Aber, damit kein Missverständnis entsteht: Mein Anspruch ist hoch. Nicht, weil ich mir etwas auf mich einbilde, sondern weil meine Schüler*innen profundes BWL-Wissen brauchen werden wie einen Bissen Brot.

Ich wiederhole: Wer BWL bei mir lernt, wird es nicht leicht haben. Ich werde meine Schüler*innen fordern. Nicht, weil ich ein Sadist bin, sondern ihnen zuliebe.

Irritation

Ein bisschen Irritation bietet die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen.

Zu viel Irritation sorgt für Vermeidungsreaktionen.

Gar keine Irritation ist langweilig.

Kein Problem

Ich selbst habe ja kein Problem damit, aber die Anderen…

Immer dann, wenn wir anderen Menschen ein Problem unterstellen, von dem wir denken, dass uns dieses Problem absolut überhaupt nicht selbst betrifft (Beispiel: falsche Ernährung), dann sind wir auf dem Holzweg.

Probleme, die wir anderen unterstellen, sind meistens unsere eigenen.

Bei mir kriegst du mehr!

Wenn wir für unsere Kunden ein tolles Angebot schnüren wollen, dann denken wir meist: Okay, was kann ich in mein Angebot noch alles reinpacken, damit meine Kunden sehen, wie wertvoll mein Angebot ist?

Aber: Unsere Kunden wollen nicht unbedingt mehr. Sie wollen besser. Also sollte unsere Frage lauten: Wie kann ich für meine Kunden mein Angebot noch besser und noch besser und noch besser machen?

Weniger ist mehr. Weniger, aber besser.

Ein neues Thema

Wenn wir innovativ sind und ein neues Thema, eine neuartige Methode oder ein noch nie da gewesenes Angebot auf einem Markt bekannt machen wollen, dann stehen wir vor einer großen Herausforderung: Wir müssen unser Thema zuerst mal erklären.

Bevor unsere Kunden kaufen können, müssen sie zuerst verstehen. Wir müssen also wie ein Lehrer unsere Kunden zuerst informieren, worum es bei unserem neuen Thema geht. Wir müssen ihnen erklären, was sie von unserer neuartigen Methode haben. Sie müssen verstehen, warum dieses noch nie da gewesene Angebot genau das ist, was sie immer schon gesucht haben.

Diese „Lehrtätigkeit“ ist wahrlich keine einfache Aufgabe. Sie verlangt Überzeugung, Geduld und Durchhaltevermögen.

Umso wichtiger ist es, dass wir uns diese Aufgabe nicht schwerer machen als notwendig. Bedeutet: Dass wir unseren Kunden die Lernaufgabe nicht schwerer machen als nötig.

Beispiel: Wenn wir in Österreich ein neues Beratungsthema etablieren möchten, dann sollten wir es auf Deutsch erklären – nicht auf Englisch. Klar, viele Österreicher sprechen auch Englisch. Aber wer ein neues Thema in einer Fremdsprache erklärt, baut zwei Hürden auf: Neues Thema und fremde Sprache.

Eine Hürde zu überspringen ist schwer genug.

Persönliche Entwicklungen

Wenn man sich überlegt, warum Gründungen scheitern, dann fällt einem ein: Liquiditätsprobleme. Keine oder zu wenige Kunden. Das Produkt war nicht gut. Misslungenes Marketing. Schlechte Wirtschaftslage. Corona-Krise. Und so weiter.

Was aber unterschätzt wird: Viele Gründungen scheitern an den Menschen hinter der Gründung. Also an den Gründern selbst. Streit im Gründerteam. Unterschiedliche Zielsetzungen. Gründer verlieren das Interesse. Persönliche Krisen wie Scheidungen oder Krankheit.

Ja, oft sind es betriebswirtschaftliche Fehler, die Unternehmen scheitern lassen.

Aber genauso oft ist es auch einfach das Leben, das sich nicht immer so entwickelt, wie wir es uns wünschen.

Länger als gedacht

Als Faustregel gilt für alle Gründungsprojekte: Es dauert immer länger, als gedacht.

Das bestätigt sich immer und immer und immer wieder, sogar bei kleinen Gründungsprojekten, und bei großen sowieso.

Weh dem, der das ignoriert.

Keine Konkurrenz

Wenn Gründer*innen mir mit leuchtenden Augen erzählen, dass Sie etwas völlig Neuartiges machen werden und dass es keine Konkurrenz gibt, reagiere ich meist skeptisch.

Es gibt keine Konkurrenz? Okay, aber warum gibt es keine Konkurrenz?

Meistens aus einem von zwei Gründen:

  1. Es ist wirklich eine völlig neue Idee, an die bisher noch überhaupt niemand gedacht hat. (Selten)
  2. Es gibt deswegen keine Konkurrenz (mehr), weil die Konkurrenz, die es gegeben hat, mit der Idee Schiffbruch erlitten hat und untergegangen ist. (Wesentlich häufiger)

Wenn es Konkurrenz gibt, ist das also ein gutes Zeichen, kein schlechtes.

Weil: Wo es Konkurrenz gibt, da gibt es auch Kunden.

Wie in der Schule

Beim SCS Run gab es, wie vor jedem Lauf, ein animiertes Aufwärmprogramm. Ich stand dabei, wie immer, passiv etwas abseits und hörte, wie ein Mit-Läufer meinte: „Schau, das ist wie in der Schule: Die Motivierten sind vorne und machen mit, und hinten sind die Faulen.“

Besser konnte man die Szenerie nicht zusammenfassen. Denn es war wirklich wie in der Schule.

Auch, wenn wir als Erwachsene schon lange aus der Schule draußen sind, verhalten wir uns oft immer noch genauso wie die Buben und Mädchen in der vierten Klasse.

Wir haben das ja auch jahrelang trainiert.

Wo die Angst ist

Als Daumenregel gilt bei jedem Gründungsprojekt: Dort, wo die größte Angst ist, lohnt es sich, besonders gut hinzusehen.

Und: Sehr wahrscheinlich ist es so, dass genau dort, wo die größte Angst ist, der richtige Weg für dich ist.

Folge der Angst.

Wall Of Progress

Eine Gründerin, eine junge, sehr talentierte Animation Artist, hat in ihrem Zimmer eine Wall Of Progress. Dorthin hat sie über die Jahre ihre Zeichnungen aufgehängt, quasi als Zeitreise durch ihre künstlerische Entwicklung.

Auf dieser Wall Of Progress wird in beeindruckender Weise sichtbar, wie viel sie über die Jahre dazugelernt hat und wie viel besser sie geworden ist. Aber sie macht das nicht für die Außenwelt, für ihre Kunden und Fans, sondern einzig und allein für sich selbst.

Jedes Mal, wenn sie mit ihrer Arbeit hadert und nicht zufrieden ist, wenn sie denkt, wie limitiert ihre Fähigkeiten sind, kann sie auf ihrer Wall Of Progress sehen, wie weit sie über die Jahre gekommen ist und wie viel besser sie bereits ist als am Anfang.

Wir Lifestyle Entrepreneure sind selten zufrieden mit uns und unserer Arbeit. Wir sehen das Verbesserungspotenzial (das es zweifellos gibt) oft viel deutlicher als den Fortschritt, den wir bereits gemacht haben. Damit hadern wir, und das ist schade.

Eine Wall Of Progress würde uns allen gut tun.