Worum geht’s hier?

Dieser Blog ist das persönliche Lerntagebuch von mir, Günter Schmatzberger.

Ich nehme mir hier jeden Tag etwas Zeit nachzudenken und festzuhalten, was ich gelernt habe bei meiner Arbeit als Gründungsberater, BWL-Trainer, FH-Lektor und Lifestyle-Entrepreneurship-Experte.

Dieses Lerntagebuch ist ein ganz persönliches Projekt von mir, das keine kommerziellen Interessen hat und sich auch an kein bestimmtes Publikum richtet. Deswegen gibt es hier auch keine Kommentarfunktion. Vielleicht ist dennoch die eine oder andere Inspiration für dich dabei.

Viel Freude!


Fehler (2)

Ein Paradox: Es ist wichtig, dass du Fehler machst. Fehler sind gut für dich.

Weil: Menschen, die keine oder selten Fehler machen, werden nicht gemocht. Ihre Perfektion provoziert, weil sie allen anderen ihre Fehlerhaftigkeit wie einen Spiegel vorhält. Das war in der Schule schon so, und das ist in der Arbeitswelt so.

Gelegentliche Fehler machen menschlich, machen zugänglich und machen sympathisch.

Fehler

Es ist nicht angenehm, Fehler zu machen. Und es ist nicht angenehm, Fehler zuzugeben.

Der Amateur wird versuchen, Fehler zu vertuschen. Er sucht nach Ausreden, Sündenböcken und Relativierungen.

Der Profi steht zu seinem Fehler. Er sagt, was Sache ist – klar, ehrlich und rechtzeitig. Er trägt die Konsequenzen und gibt niemand anderem die Schuld.

Bist du Profi oder Amateur?

Macht das Sinn?

Als Berater wird man öfter mal gefragt: Wenn ich mich so oder so entscheide, macht das Sinn?

Natürlich weiß das ein*e Berater*in auch nicht mit Sicherheit.

Die beste Antwort in solchen Situationen ist vielleicht: So wie es klingt, ist es zumindest kein Unsinn.

Scham

Beratungen werden schwierig, wenn Scham im Spiel ist.

Wenn z.B. eine Gründerin anderthalb Jahre nach der Gründung in Schwierigkeiten steckt, weil sich ihr Unternehmen nicht so entwickelt hat, wie sie es sich gewünscht hatte, weil ihre Umsätze hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben sind, oder weil sie glaubt, dass in den Augen des Beraters ihr Unternehmen ein Misserfolg ist…

Dann wird es schwierig, weil es nicht mehr um „das Unternehmen“ geht, sondern darum, das Gesicht zu wahren. Es geht darum, den Selbstwert aufrecht zu erhalten, den Status zu sichern und Schuldige für die Situation zu finden.

Solange Scham im Spiel ist, ist echter Fortschritt nicht möglich. Darum ist es die wichtigste (und schwierigste!) Aufgabe des Beraters, durch die Scham-Schutzmauer zu dringen und über das zu reden, was wirklich ist. Ohne Drama, ohne Wertung.

Es ist, wie es ist. Reden wir darüber, wie es von hier aus weitergehen könnte.

0,1%

Im ersten Semester meines Fachhochschul-Studiums habe ich mir, wie wahrscheinlich jeder BWL-Student in Österreich, ein Buch gekauft: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre von Lechner/Egger/Schauer (mittlerweile Egger/Egger/Schauer). Ein Totschläger mit fast 1.000 Seiten.

Damals habe ich daraus vielleicht 100 oder 200 Seiten gelesen. Nicht aus Interesse, sondern zur Prüfungsvorbereitung. Wahrscheinlich wie jeder BWL-Student in Österreich.

Jetzt, 20 Jahre später, habe ich mir vorgenommen, das komplette Buch zu lesen. Aus Interesse. Jeden Tag ein paar Seiten, in einem Jahr will ich fertig sein.

Damit werde ich wohl zu den 0,1% der BWLer in Österreich gehören, die wissen, was in diesem Grundlagenbuch tatsächlich drinnen steht – und zu den 0,01%, die das Buch aus Interesse freiwillig gelesen haben.

Guter Geschmack

Guten Geschmack zu haben, ist ein Segen und ein Fluch.

Der Segen: Wer guten Geschmack hat, legt Wert auf Schönheit. Schöne Dinge schaut man sich lieber an als hässliche. Wer schöne Dinge veröffentlichen kann, ist daher im Vorteil.

Der Fluch: Wer guten Geschmack hat, ist selten zufrieden. Es könnte immer noch ein bisschen schöner sein. Die Tatsache, dass etwas (noch) nicht so schön ist, wie man es gerne hätte, führt dazu, dann man nie etwas veröffentlicht.

Im Zweifelsfall ist etwas nicht so Schönes, aber Veröffentlichtes immer besser als etwas Schönes, das nie das Licht der Welt erblickt.

Überproportional

Es gibt Handlungen, die haben einen kleinen positiven Effekt (kurzfristig), aber ein hohes Risiko, dass man langfristig überproportional hohe Kosten zu tragen hat. Beim Autofahren eine SMS zu schreiben, wäre ein Beispiel. Oder ungeschützten Sex zu haben. Kurzfristig schön, aber langfristig kann dir das dein Leben ruinieren.

Und dann gibt es Handlungen, bei denen ist es umgekehrt: Die kurzfristigen Kosten sind gering, aber die langfristigen positiven Effekte können überproportional hoch sein. Ein Buch zu lesen, wäre ein Beispiel dafür. Bücher sind sehr billig in Relation zu der Chance, wie tiefgreifend ein gutes Buch dein Leben verändern kann. Eines der Bücher, die mein Leben am stärksten (positiv) verändert haben, habe ich um ein paar Euro am Flohmarkt gekauft.

Die Konsequenz daraus? Mach keine dummen Sachen. Lies lieber ein Buch.

Was ich in meinem „Papa-Monat“ gelernt habe

Im Mai 2016 bin ich zum ersten Mal Papa geworden. Deshalb habe ich mir das ganze Monat Mai frei genommen –  als „Papa-Monat“. Das war eine spannende und lehrreiche Erfahrung.

Für all jene, die interessiert, wie es mir dabei ergangen ist bzw. für alle Nachahmer habe ich in diesem Artikel meine fünf wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst.

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Geld ist (nicht) wichtig

Ein Gedanke von Roman Kmenta: Viele Lifestyle Entrepreneure begehen den Anfängerfehler, dass sie Geld nicht wichtig (genug) nehmen.

Es ist in unserer Gesellschaft ein weit verbreitetes Phänomen, dass man schief angeschaut wird, wenn man sagt, man will (auch) finanziellen Erfolg haben. Es kommt viel besser an, wenn man sagt: „In meinem Business geht es nicht ums Geld. Geld ist mir nicht wichtig.“

Aber: Geld ist wichtig.

Wenn du Geld nicht ernst nimmst, wird’s nicht zu dir kommen.

Es ist alles schon da

Manchmal denkt man, dass man für den Erfolg im Business noch etwas Bestimmtes braucht: Wenn das noch da wäre, dann…

Viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass dieses vermeintlich fehlende Puzzlestück längst da ist. Es ist vor unserer Nase, und wir sehen es nicht.

Wenn wir es sehen könnten, wäre plötzlich auch unsere Ausrede weg. Dann lägen Erfolg oder Misserfolg allein in unserer Hand.

Dann lieber das Offensichtliche nicht wahrnehmen…

Worauf es ankommt

Ich habe unlängst einen Gründer gefragt, der vor einem halben Jahr gegründet hat, was er aus seiner heutigen Sicht Neugründern raten würde.

Seine Antwort:

  • Mut
  • Fokus
  • Keine zu hohen Erwartungen am Anfang
  • Optimismus
  • Und, am wichtigsten: Geduld

Mach einfach deine Arbeit

Ohne Drama. Ohne Ego.

Mach einfach das, was du gesagt hast, dass du machen wirst. Halt deine Versprechen und tu das, was dazu notwendig ist.

Das ist alles, was von dir verlangt ist. Das reicht.

Wollen wir uns trennen?

Folgendes Gedankenexperiment:

Den Kunden mal aktiv ansprechen: Du bist Trainer*in und sitzt in einem Meeting mit einem langjährigen Kunden. Aus scheinbar heiterem Himmel fragst du den Kunden: „Sagen Sie, möchten Sie nicht mal was Anderes machen? Möchten Sie nicht mal einen anderen Trainer versuchen?“ Du bietest deinem Kunden also aktiv an, sich von dir zu trennen.

Verrückt? Könnte man meinen. Aber bei genauerem Hinsehen könnte das sogar eine sehr schlaue Idee sein.

Wenn der Kunde nämlich sagt: „Ja, Sie haben recht, wir wollen in Zukunft mit jemand anderem zusammenarbeiten“, dann hast du zwar den Kunden verloren, aber du hast dir seinen größtmöglichen Respekt erworben, dass du den Punkt von dir aus angesprochen hast. Du hättest diesen Kunden nämlich wahrscheinlich früher oder später sowieso verloren.

Die meisten Kunden wollen gar nicht wechseln – und doch verändert allein der Vorschlag der Trennung die Beziehung. Es ist ein bewusstes, erneuertes „Ja“, das du dir da abholst. Der Kunde entscheidet sich in diesem Moment bewusst nochmals für dich und spricht dir weiterhin sein Vertrauen aus.

Vor dieser Strategie würden wohl die allermeisten Trainer*innen zurückschrecken, weil ihnen das Risiko zu hoch ist, den Kunden tatsächlich zu verlieren. Die Kunden könnten ja sagen: „Stimmt, Sie haben recht, lassen Sie uns die Zusammenarbeit beenden.“ Aber: Das wäre sowieso gekommen. So kommt man wenigstens mit Souveränität aus der Affäre. Dieses Standing, dieses Selbstbewusstsein wird nachhaltig beeindrucken.

Und: Gar nicht wenige Kunden werden nach so einer Trennung wieder zurückkommen, wenn sie draufkommen, dass der neue Kooperationspartner dieses Standing nicht hatte…

Den Markt erziehen

Wer einen völlig neuen Markt erschließt oder ein vollkommen neues Produkt launcht, der hat Problem: Er muss den potenziellen Kunden erst einmal erklären, was das überhaupt ist und wozu das gut sein soll.

Es ist relativ leicht, ein neues Nagelstudio zu eröffnen, weil man den potenziellen Kundinnen nicht mehr erklären muss, was ein Nagelstudio ist oder tut.

Aber die Pioniere unter uns haben die wichtige und anstrengende Aufgabe, den Markt erst mal zu „unterrichten“, bevor sie verkaufen können.

Digitale Lehre

Ich glaube, die größte Herausforderung in der digitalen Lehre für Lehrer*innen und Trainer*innen, die ihren Beruf lieben, ist der stark eingeschränkte Rückkanal.

Ein Lehrvideo aufzunehmen ohne zu sehen, ob das, was man sagt, auch verstanden wird. Ein Webinar zu halten und vor zwanzig abgeschalteten Webcams zu sitzen. Einen Podcast aufzunehmen und zwanzig Minuten ohne Rapport in ein Mikrofon zu sprechen… Das ist alles nicht einfach, gerade für Lehrer*innen, denen ihre Arbeit am Herzen liegt.

Das ist auch der Grund, warum sich so viele meiner Kolleg*innen danach sehnen, so bald wie möglich wieder in den Seminarraum und in das Klassenzimmer zurückzukehren zu. Um endlich wieder das direkte Feedback der Schüler*innen zu spüren, um endlich wieder in Interaktion mit den Teilnehmer*innen zu kommen.

Wer wird digitale Lehre auch dann noch professionell und aus vollem Herzen machen, wenn wir nicht mehr durch den Virus dazu gezwungen sind?

Berater entscheiden

Gute Berater*innen treffen mitunter für den Kunden auch die Entscheidung.

Das ist der Unterschied zum Coach: Ein Coach wird immer seinen Kund*innen die Entscheidung überlassen. Sie unterstützt den Prozess der Entscheidungsfindung, aber mischt sich nicht in die Entscheidung selbst ein.

Die Beraterin versteht ihre Verantwortung anders: Ihr Fokus ist der Output, also die richtige Entscheidung. Und, wenn der Kunde selbst die Entscheidung nicht treffen kann oder will, dann rät sie in eine bestimmte Richtung und entscheiden für den Kunden.

Wobei die Verantwortung für die Entscheidung immer beim Kunden bleibt. Denn die Verantwortung bleibt auch bei dem, der sich entscheidet, die Entscheidung zu delegieren.

Vertrauen

Es ist total schwer, Vertrauen in den Prozess zu haben.

Sich zurückzunehmen, sich nicht einzumischen, die Dinge nicht „verbessern“ zu wollen. Sondern einfach darauf zu vertrauen, dass alles gut ist, wie es momentan ist. Dass sich Dinge entwickeln dürfen, und dieser Entwicklung Zeit und Raum zu geben.

Das betrifft die eigenen Kinder genauso wie das eigene Lifestyle Business.

Deine Kunden sind deine Zukunft

Wieder ein sehr nützlicher Gedanke von Seth Godin für uns Lifestyle Entrepreneure: Pick your customers, pick your future.

Die Kunden, die du für dein Lifestyle Business wählst, werden deine Zukunft bestimmen. Wählst du Kunden, die gerne mit dir arbeiten und auch zahlungsbereit sind, wird deine Zukunft rosig sein.

Wählst du Kunden, die dich noch gar nicht kennen und die gar nicht wissen, dass sie das Problem haben, das du lösen willst, dann hast du dich für einen steinigen Weg entschieden.

Deine Kunden zu wählen, ist eine bewusste und wichtige Entscheidung. Du solltest sie nie dem Zufall überlassen. Schließlich steht deine eigene Zukunft auf dem Spiel.

Mein Jahr 2020 in Zahlen

Ich habe insgesamt 2.758 Stunden geschlafen. Das sind fast 115 Tage.

Ich war 2020 auf keinem einzigen Konzert. Das letzte Mal ist das 1993 passiert. Damals war ich 12.

Ich habe 36 Bücher gelesen. Mein Lieblingsbuch 2020: Lewis Hyde: Die Gabe.

67 Bücher warten in meinem Bücherregal noch darauf, von mir gelesen zu werden.

Ich bin insgesamt ca. 370 km gelaufen. Das sind achteinhalb Marathons.

Ich bin 9 mal in in eine Fahrscheinkontrolle geraten. 8 mal hatte ich einen Fahrschein dabei.

Ich habe mit meiner Frau 51 Business Breakfasts (Rekord!), 48 Filmabende und 11 Dates gehabt.

Ich war auf keiner Hochzeit (die geplante wurde verschoben), keiner Taufe und einem Begräbnis.

Ich habe 299 mal meditiert, insgesamt ca. 75 Stunden lang.

4,33% meiner betrieblichen Aufwendungen habe ich für Weiterbildung ausgegeben.

Meine Fische haben mich heuer 7 Euro gekostet.

Taten > Worte

Es ist vollkommen irrelevant, was du am 1. Jänner ankündigst.

Das einzige, was zählt, ist das, was du bis 31. Dezember getan haben wirst.

Facebook

Facebook und ich haben Schluss gemacht. Ich habe mich von ihr getrennt.

Wir hatten schon längere Zeit eine wilde Ehe geführt, im letzten halben Jahr herrschte überhaupt Funkstille zwischen uns. Heute habe ich den Schlussstrich gezogen und mein Konto gelöscht.

Warum? Naja, wir haben uns auseinandergelebt. Die Anziehung der ersten Jahre war längst verflogen. Unsere Beziehung wurde zunehmend komplizierter. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass sich Facebook kaum mehr für das interessiert, was ich will und dass sie weit mehr von unserer Beziehung profitiert als ich.

Facebook hat mir angeboten, dass ich mir unsere Trennung noch 30 Tage lang überlegen kann, bevor sie endgültig ist. Sie hofft wahrscheinlich, dass ich reumütig zu ihr zurück gekrochen komme.

Da kann sie lange warten!

Ehrgeiz und Gier

Ein Gedanke von Attila Dogudan, von dem es heißt, der sei ein Workaholic:

Es ist okay, viel zu arbeiten und nach immer Mehr zu streben. Es kommt allerdings darauf an, wo die Motivation dafür herkommt.

Kommt die Motivation aus dem Ehrgeiz, dann ist es gut. Dem Ehrgeiz geht es um das Spiel an sich. Es geht natürlich um das Gewinnen, aber mindestens genauso sehr um das Immer-weiter-spielen-können. Es geht um Fairness, Nachhaltigkeit und Sinn.

Kommt die Motivation jedoch aus der Gier, dann ist das ungesund. Der Gier geht es nur um das Geld. Die Gier nach Geld als Triebfeder des unternehmerischen Tuns wird früher oder später in die Sackgasse führen und verbrannte Erde zurücklassen. Game over.

Der wichtigste Blog-Post

Seth Godin hat mir heute aus dem Herzen geschrieben (und hinter die Ohren):

The most important blog post is on the most important blog.

Yours.

Even if no one but you reads it. The blog you write each day is the blog you need the most. It’s a compass and a mirror, a chance to put a stake in the ground and refine your thoughts.

And the most important post? The one you’ll write tomorrow.

Seth Godin, The most important blog post, 29. Dezember 2020

Wirklich gute Strategie

Eine gute Strategie hat zwei Komponenten:

  1. Was ist dein wirkliches Ziel? Nicht das, was du für dein Ziel hältst, sondern das, worum es dir wirklich geht.
  2. Was ist der direkteste Weg dorthin? Nicht der Weg, der dir als erster einfällt, sondern der, der wirklich am besten geeignet ist, dein wirkliches Ziel zu erreichen.

Walk the talk

Nein, du musst kein Michael Jordan sein, um Basketball zu lehren. Nein, du musst kein Richard Branson sein, um zu erklären, was ein erfolgreiches Business ausmacht. Nein, du musst kein Milliardär sein, um kompetent über Geld zu sprechen.

Ja, du kannst etwas unterrichten, worin du selbst nicht großartig bist.

„Erfolgreich etwas machen“ und „es unterrichten können“ sind zwei komplett verschiedene Skills.

Gleichzeitig

Ich habe schon wieder drei große Projekte gleichzeitig geplant – obwohl ich es eigentlich besser wissen müsste.

Weil ich wieder mal das Gefühl habe, dass alle drei gleich wichtig sind. Weil ich wieder einmal glaube, dass alle drei gleichzeitig fertig sein müssen. Weil ich wieder einmal glaube, dass sonst alles zu langsam geht.

Das Resultat wird sein, dass ich enttäuscht bin, weil ich es doch nicht geschafft habe, alle drei Projekte gleichzeitig und gleich gut umzusetzen.

Wer hätte das gedacht.

Langeweile

Bei Kindern sagt man, dass Langeweile ganz wichtig ist, weil nur aus Langeweile Kreativität entsteht. Wenn alles strukturiert und vorgegeben ist, wie soll dann kreatives Spielen entstehen?

Bei Erwachsenen bin ich mir nicht so sicher. Ja, Freiraum schafft Platz für Neues. Etwas Abstand verbessert den Blick auf das Ganze. Ein spielerischer Zugang erweitert sicher die Lösungskompetenz.

Aber Langeweile? Ich glaube, wem als Erwachsendem oft langweilig ist, dem war als Kind zu selten langweilig.

Im Stall

Es ist keine Kleinigkeit, dass Jesus in einem Stall geboren wurde.

Wir könnten daraus lernen, dass es auf Äußerlichkeiten nicht ankommt. Und wir könnten daraus lernen, dass es nicht um unser Ego geht.

Gerade zu Weihnachten ist eine gute Zeit, das Ego für eine Weile zur Seite zu stellen. Macht vieles leichter, für alle Beteiligten.

Genug

Eine der schwierigsten Herausforderungen für Lifestyle Entrepreneure ist es zu wissen, wann es genug ist.

Genug gearbeitet, genug geplant, genug probiert, genug Einsatz, genug Zeit, genug Kunden, genug Umsatz, genug Gewinn, genug Erfolg.

Weihnachten könnte ein guter Anlass sein, dieses „genug“ für sich wieder zu entdecken und zu vergegenwärtigen.

Frohe Weihnachten!