Das digitale Notizbuch von Günter Schmatzberger

Servus!

S

Auf dieser Website findest du…

📝 meinen Daily Blog in Form eines Lerntagebuches. Ich blogge hier täglich über das, was ich in meiner Arbeit als Gründungsberater und Hochschullehrer lerne. Und das ist nicht wenig.

📙 an die 400 Buch-, Vortrags- und Podcast-Notizen, die ich im Laufe der Jahre erstellt habe. Und es werden immer mehr!

🪴meinen Digitalen Garten mit meinen Podcasts, meinen Büchern, meinen Listen und meinen Newsletter. Ständig wächst was Neues nach.

⚠️ Tipp: Hol dir den Blog täglich in den e-Mail-Postfach:

Viel Freude und Inspiration auf meiner Website!

Günter

Das Privileg der Orientierungslosigkeit

D

Wenn du in Österreich als Gründer:in nicht weißt, welches Business du genau gründen sollst – Glückwunsch. Du hast ein Luxusproblem.

Keine existenzielle Not zwingt dich zur Selbständigkeit. Keine natürliche Bedrohung treibt dich dazu. Du musst nicht ums Überleben kämpfen. Du darfst grübeln, zweifeln, suchen. Du darfst drei Geschäftsmodelle ausprobieren und dann doch was ganz anderes machen. Das ist ein Privileg, das längst nicht alle Menschen auf diesem Planeten haben.

Aber: Das macht die Sache nicht leichter. Im Gegenteil.

Druck von außen ist eindeutig. Druck von innen ist diffus. Wenn die Miete nicht bezahlt werden kann, weißt du wahrscheinlich ziemlich klar, was zu tun ist. Wenn du dir “nur” unsicher bist, ob du den Weg der Selbständigkeit gehen willst – was dann? Es geht ja nicht um Leben und Tod.

Viele Gründer:innen verwechseln dieses Privileg mit Versagen. Sie schämen sich für ihre Orientierungslosigkeit. Dabei ist genau das – die Zeit und der Raum zum Suchen – der größte Luxus, den unser System bietet.

Wolf Lotter hat recht. Wir müssen lernen, uns ohne Zwang anzustrengen. Aber vielleicht müssen wir vorher lernen, dankbar für diesen Zwang-losen Raum zu sein.

Nur ned hudeln

N

Seit letzten Mittwoch hat die Österreichische Wirtschaftskammer (WKO) eine neue Chefin: Martha Schultz – ursprünglich die Übergangslösung nach dem Abgang von Harald Mahrer.

Bei ihrer Bestellung kündigte Martha Schultz (erneut) Reformen für die WKO an. Eine Reformgruppe habe bereits ihre Tätigkeit aufgenommen, sagt sie. Sie soll „Strukturen und Prozesse weiterentwickeln und die Wirtschaftskammer effizienter auf die Bedürfnisse der Betriebe ausrichten.“

„Ich will keine Zeit verlieren”, sagt sie außerdem. „Ziel bleibt, erste Ergebnisse im Juni im Wirtschaftsparlament zu präsentieren.“

Im Juni? Erste Ergebnisse?

Na bumm, da geht’s ja ordentlich dahin in der WKO mit der neuen Chefin.

Was man nicht lehren muss

W

Wenn man von Entrepreneurship Education in Schulen spricht, könnte man meinen, es ginge darum, wie man den Kindern Unternehmertum am besten beibringen könnte. Aber das ist die falsche Frage. Die richtige Frage wäre: Wie verhindern wir, dass wir es ihnen systematisch austreiben?

Kinder sind von Natur aus unternehmerisch. Sie probieren aus, sie basteln Lösungen, sie handeln. Ein Kind, das Bücher und Kuscheltiere am Flohmarkt verkauft, hat nicht vorher eine Vorlesung über Geschäftsmodelle gehört. Oder einen Online-Kurs über sein Money Mindset. Es hat eine Idee und macht einfach. Der Unternehmergeist ist da.

Aber: Was passiert, wenn unseren Kinder über Jahre eingetrichtert wird, dass es eine richtige Lösung gibt? Dass es immer jemanden gibt, der diese richtige Lösung kennt und deine Lösung beurteilt? Und dass du erfolgreich bist, wenn du immer die erwarteten Antworten gibst?

Niemand muss Kindern beibringen, unternehmerisch zu sein. Man muss ihnen nur erlauben, es zu bleiben.

Exzellente Arbeit

E

Exzellenz bedeutet auch, dass man weiß, dass niemand in allem perfekt ist und sein kann.

Exzellenz entsteht durch das Zusammenwirken von vielen, die ihre Stärken einbringen.

Beruf oder Familie

B

Klaus Schwertner, Direktor der Caritas der Erzdiözese Wien, hat unlängst über das Spannungsfeld gesprochen, dass seine Familie für ihn immer an erster Stelle steht, dass er aber gleichzeitig auch seine Arbeit “sehr gern macht”.

Die Hingabe für seine Arbeit kann von außen so wirken, als würde seine Familie die zweite Geige spielen — z.B. wenn er in Kriegsgebiete in der Ukraine oder im Südsudan fährt.

Gleichzeitig glaube ich ihm vollkommen, wenn er sagt, seine Familie sei ihm das Wichtigste.

Es ist und bleibt ein Spannungsfeld. Er nennt es seine “Lebensaufgabe”, einen vernünftigen Ausgleich zwischen Beruf(ung) und Familie zu schaffen.

Als Lifestyle Entrepreneur weiß ich genau, wovon er spricht.

Niemand verliert gegen die Konkurrenz

N

Die meisten Solopreneure verlieren nicht gegen die Konkurrenz. Sie verlieren gegen sich selbst. Gegen die Dinge, die sie für unwichtig halten, weil sie nicht direkt mit dem Produkt zu tun haben. Kommunikation. Erwartungsmanagement. Messaging. Erreichbarkeit… fallen mir ein.

Es sind viele Kleinigkeiten, aber diese Kleinigkeiten summieren sich. Nicht sofort. Aber über die Zeit.

Mein Tipp: Mach jeden Tag eine kleine Sache besser in deinem Solo-Business. Nicht (nur) besser für dich, sondern für deine Kund:innen. Denn auch diese kleinen Verbesserungen werden sich über die Zeit summieren.

Das Umsetzungs-Paradox (3/3): Das Ende der To-Do-Listen-Pädagogik

D

Kathrin Gildner sagt: Viele Solopreneure spüren einen mentalen Overload durch die unendliche Anzahl an Dingen, die sie machen müssten, könnten, sollten. Noch ein Framework, noch eine Methode, noch eine Strategie auf der eh schon viel zu langen Liste.

Sie meint deshalb, dass die klassische “Hier sind 5 Schritte”-Pädagogik´ nicht mehr funktioniert, denn eine “neue Methode” wird nicht mehr als Hilfe, sondern als Last empfunden.

Was Solopreneure stattdessen brauchen: Reduktion, nicht Addition. Nicht “Was könnte ich noch machen?”, sondern “Was kann ich weglassen?” Nicht “Welche Strategie fehlt mir noch?”, sondern “Wie bekomme ich dorthin, wo ich eigentlich hin will?”

Die Antwort darauf ist nicht noch irgendein Online-Kurs, den keiner braucht. Das infinite game des Solopreneurship erfordert eine neue, eine andere Didaktik. Eine, die nicht ständig neue Baustellen aufmacht, sondern hilft, auf den bestehenden Baustellen voranzukommen.

Das Umsetzungs-Paradox (2/3): Co-Working schlägt Curriculum

D

Kathrin Gildner beobachtet in ihrer Community: Was gut ankommt, sind Treffen zum Austauschen und Umsetzen – Co-Working-Sessions statt Lern-Angebote.

Das könnte z.B. so ausschauen: Statt “SEO-Webinar: Lerne SEO-Grundlagen” könntest du besser eine “SEO-Stunde: Wir gestalten gemeinsam unsere Website-Startseiten um, damit sie SEO-freundlicher werden” anbieten. Das klingt nach einem kleinen Unterschied, as ist in Wirklichkeit ein großer Sprung im Leistungsversprechen

Aber es ist noch mehr. Was sich hier ändert, ist die grundsätzliche Rolle von Beratung und Bildung. Nicht mehr “Ich zeige dir, wie’s geht”, sondern “Wir machen’s gemeinsam”. Weg vn der reinen Wissensvermittlung, hin zu begleiteter Umsetzung und Mentoring. Das Versprechen ist nicht “Du lernst etwas Neues”, sondern “Am Ende ist ein konkretes Ding erledigt”.

Weniger Curriculum, mehr gemeinsame Umsetzungszeit. Das verändert, was Berater:innen und Bildungsanbieter leisten müssen. Nicht mehr Wissen vermitteln, sondern Räume schaffen, in denen Dinge passieren.

Das Umsetzungs-Paradox (1/3): Die Wissenskrise

D

Kathrin Gildner berichtet aus ihrem Hexenzirkel – ihrer Community für Selbstständige – von einer bemerkenswerten Beobachtung: Neuer Input und neues Wissen stehen nicht mehr hoch im Kurs. Neue Strategien oder Methoden zu lernen fühlt sich nicht nach einer aufregenden Möglichkeit an, sondern nach noch einem To-Do auf der eh schon langen Aufgabenliste.

Das finde ich spannend – und deckt sich mit meiner eigenen Erfahrung. Wir leben in einer Zeit, in der noch nie so viel Wissen so leicht verfügbar war. Für praktisch jedes Business-Problem gibt es drei Podcasts, fünf Newsletter und sieben Kurse. Und genau das ist das Problem: Die Fülle an verfügbarem Wissen hat dessen gefühlten Wert auf nahezu null reduziert. Ein weiteres Framework zu lernen bedeutet nicht Fortschritt, sondern Ballast.

Der eigentliche Engpass für Solopreneure ist nicht mangelndes Wissen. Es gibt zu viel Wissen. Das Problem ist nicht Was sollte ich tun?, sondern Wie schaffe ich es, auch nur einen Bruchteil davon umzusetzen?

Die klassische Kurse-und-Webinar-Industrie scheint ein Problem geschaffen zu haben, das sie selbst nicht mehr lösen kann.

Mehr Input ist nicht die Lösung. Mehr Input ist das Problem.

Dialogfähig

D

Ich glaube, E-Mail-Marketing funktioniert, wenn es sich anfühlt wie Post von jemandem, der dich kennt. Nicht wie Corporate Communication.

Wer Dialog will, muss dialogfähig sein. Das bedeutet: Eine Absender-Adresse, auf die man antworten kann. Eine Sprache, die nach Mensch klingt.

Alles andere ist kein Dialog. Das ist Spam mit besserer Verpackung.

Warum nicht?

W

Bevor du in deinem Business etwas Neues startest:

Warum machst du nicht zuerst das Meiste aus dem, was du bereits hast?

Und ja, das könnte bedeuten, dass du noch ein bisschen mehr in diese Sache investieren musst: mehr Geld, mehr Sorgfalt oder mehr Liebe.

Das Phantom, an dem du dich misst

D

Unlängst hat Tad Hargrave in seinem Newsletter eine Beobachtung geteilt: Wenn er bei seinen Workshops fragt, wer das Gefühl kennt “Ich sollte schon viel weiter sein”, gehen fast alle Hände hoch.

Spannend, dass wir alle das gleiche Problem zu haben scheinen. Aber noch spannender ist die Frage: “Weiter sein” verglichen mit was genau?

Wir messen uns an einer fiktiven Version unserer selbst, die unter perfekten Bedingungen gearbeitet hätte. Die nie krank war, nie gezweifelt hat, nie einen Umweg genommen hat.

Zum Beginn des Jahres wird dieser phantomhafte Vergleich oft besonders laut. “Im Jahr 2026 sollte ich endlich…” – aber wer hat dir eigentlich eingeredet, welche Meilensteine du bis wann erreicht haben musst? Sind das wirklich deine Meilensteine, ist das wirklich deine Zeitplanung – oder jagst du einem Phantom nach?

Vergiss für einen Moment, wo du “sein solltest”. Schau dir stattdessen an, wo du tatsächlich bist. Sei einen kurzen Moment dafür dankbar, und dann entscheide, wohin du als nächstes willst.

Lauter Flickwerk

L

Christian Oberndorfer sagt: Wir Solopreneure haben viele Tools. Wir haben oft einen regelrechten “Tools-Friedhof”, aber wir haben “kaum integrierte Prozesse”.

Und damit hat er leider vollkommen recht.

Ofen aus

O

Vor ziemlich genau vier Jahren habe ich über ein Unternehmen gebloggt, das Krypto-Investments mit Flugblättern einsammeln wollte. Damals habe ich meine Zweifel angemeldet, ob sowas funktionieren kann.

Turns out… Hat anscheinend nicht funktioniert. Das Unternehmen scheint es nicht mehr zu geben.

Ich kann nicht sagen, dass mich das überrascht. Weil es eine immer wiederkehrende Erfahrung als Gründungsberater belegt:

Wenn im Design des Geschäftsmodells von Anfang an ein Hund drinnen ist, dann wird’s mit der Zeit nicht besser, sondern immer schlimmer.

Lese-Challenge 2026

L

Anfang 2025 habe ich eine Lese-Challenge ausgerufen. Einziger Teilnehmer: ich. Aufgrund des großen Erfolges möchte ich die Lese-Challenge 2026 wiederholen und lade dich (ja, DICH!) sehr herzlich ein, mitzumachen!

Die Regeln sind einfach:

  1. Such dir ein Thema, in dem du (noch) besser werden willst. In dem du richtig gut werden willst. In dem du es vielleicht sogar zur Meisterschaft bringen möchtest.
  2. Such dir 12 Bücher, die dich auf diesem Weg voran bringen werden. (Bevorzugterweise Bücher, die eh schon lange in deinem Bücherregal verstauben und die du schon immer lesen wolltest.)
  3. Lies jedes Monat eines dieser zwölf Bücher.
  4. Lass es mit dem Lesen aber nicht getan sein. Studiere das Buch! Mach dir Notizen! Lies dir die Notizen immer wieder durch! Erzähle anderen Menschen von dem Buch und was du daraus gelernt hast (z.B. auf deinen Social-Media-Kanälen)!
  5. Und: Reserviere dir Zeit, um die Dinge, die du aufgrund der Lektüre des Buches in deinem Business und/oder deinem Leben verändern möchtest, auch tatsächlich gleich umzusetzen.

Stell dir vor, 2027 um diese Zeit hast du diese 12 Bücher tatsächlich gelesen, studiert, implementiert. Ein Quantensprung für dich, dein Solo-Business und deine Kund:innen!

Zur Inspiration: Die 12 Bücher, die ich mir für 2026 vorgenommen habe:

  1. Oona Horx-Strathern: Kindness Economy
  2. Lutz Langhoff: Die Kunst des Feuermachens
  3. Rob Fitzpatrick: Write Useful Books
  4. Christian Kreuzer: BWL kompakt
  5. Ali Abdaal: Feelgood Productivity
  6. Kerstin Hoffmann: Prinzip kostenlos
  7. Laurie Beth Jones: Jesus Christus, Manager
  8. Dorothy Rowe: The Successful Self
  9. Jürgen Kocka: Geschichte des Kapitalismus
  10. Bernadette Jiwa: Story Driven
  11. Adam Grant: Geben und Nehmen
  12. Seth Godin: Small Is The New Big

Gilt!

Stecker gezogen

S

Der Musiksender MTV wird eingestellt.

MTV ist damit ein weiteres Beispiel dafür, dass im Business regelmäßig das Undenkbare passiert.

Als ich ein Jugendlicher war, war MTV ein integraler Teil der Pop-Kultur. Nicht wegzudenken. Omnipräsent. Dass es MTV irgendwann nicht mehr geben könnte, weil Musikvideos im TV niemanden mehr interessieren… In den 1990er-Jahren unvorstellbar!

Joseph Schumpeters “kreative Zerstörung” hat aber auch hier wieder gnadenlos zugeschlagen. Das Gute wird vom Besseren abgelöst. MTV wurde durch YouTube, Spotify und Co. ersetzt. Und die werden ebenfalls von etwas Besserem abgelöst werden.

Auch, wenn wir uns eine Welt ohne YouTube im Jahr 2025 (noch) nicht vorstellen können.

Forschen am Markt

F

Katharina Lewald sagt: Die Schnellen kommen weiter. Nicht die Gründlichen, nicht die Fleißigen. Die Schnellen.

Warum? Weil jedes Angebot, das du rausbringst, eigentlich ein Experiment ist. Du testest eine Hypothese am Markt. Der Markt gibt dir eine Antwort, denn Märkte sind Gespräche. Während andere noch in ihrem stillen Kämmerlein konzipieren, hat der Schnelle schon vier Hypothesen getestet, Antworten bekommen, Umsatz gemacht und weißt, was funktioniert.

Das stille Kämmerlein ist kein Labor. Das stille Kämmerlein ist ein Wartezimmer.

Der Markt ist dein Labor.

Best Of Seth’s Blog 2025

B

Eine Auswahl von 12 der besten Lektionen meines großen Lehrmeisters Seth Godin im Jahr 2025:

  1. Jänner 2025: Situational spending // Link
  2. Februar 2025: Rainy day surfer // Link
  3. März 2025: The tactics trap // Link
  4. April 2025: Stories and hope // Link
  5. Mai 2025: Effort and value // Link
  6. Juni 2025: Confused by signals // Link
  7. Juli 2025: Overappreciated // Link
  8. August 2025: An invitation to vibration // Link
  9. September 2025: Before we learn a new skill // Link
  10. Oktober 2025: Status vs. goodness // Link
  11. November 2025: The other kind of magic // Link
  12. Dezember 2025: If your marketing isn’t working // Link

Best Of Podcasts 2025

B

Ich habe 2025 insgesamt 775 Podcasts gehört. Hier meine 10 Lieblings-Folgen des Jahres 2025 (in der Reihenfolge, in der ich sie gehört habe):

1 – Philipp Maderthaner bei Georg Wawschinek; sie sprechen übers Reden, auf Augenhöhe und sehr ehrlich.

2 – Tracy Vaillancourt gibt bei Chris Williams einen faszinierenden Einblick ins Thema Bullying.

3 – Markus Gull, der Story Dude, fragt uns (Solo-)Unternehmer:innen: Übersteht deine Story die Urinprobe?

4 – Ein sehr leiwandes Interview von Altmeister Nick Kershaw über seinen Erfolg in den 80er-Jahren und sein Leben als alternder Popstar.

5 – Ich bin ein großer Fan von Nora Müllers Podcast “Nora positioniert”. Diese Folge ist ein Schmuckstück, weil sie einen grundsätzlichen Einblick in ihre Arbeit gibt. So muss Positionierung!

6 – In Maggie Pattersons Podcast “Staying Solo” geht es um Solo-Businesses, und in dieser Folge spricht sie über Anbieter, die Geld damit verdienen, dass sie die Sachen überkomplizieren. 

7 – In dieser Folge von EconTalk wird sehr, sehr leiwand erklärt, was Kapitalismus eigentlich ist. Sehr erhellend!

8 – Andreas Sators Podcast “Erklär mir die Welt” steht jedes Jahr auf meiner Highlights-Liste. Diesmal war mein besonderes Highlight das Gespräch mit Bernhard Pörksen.

9 – Alain de Botton könnte ich den ganzen Tag zuhören. In dieser Folge von How I Write spricht er darüber, was Schreiben für ihn bedeutet: Rache.

10 – Thomas Niss von Sunrise Capital gibt ehrliche und erhellende Einblicke in das Geschäft von Fondsanbietern und Online-Brokern.

Mein Jahr 2025 in Zahlen

M

Ich habe auf diesem Blog 365 Daily Blogs (tatsächlich jeden Tag!), 22 Buchnotizen10 Podcast-Notizen und 6 Vortrags-Notizen veröffentlicht.

Ich habe insgesamt 2.777 Stunden geschlafen. Das sind fast 116 Tage, und damit in etwa gleich viel wie 2024.

Ich war 2024 auf 6 Konzerten, die alle miteinander sehr leiwand waren. Meine besonderen Highlights: Bruce Springsteen (Prag), Robbie Williams mit Lottery Winners (Wien), und der Überraschungs-Hit Volbeat (Wien).

Ich habe 53 Bücher gelesen, um 10 mehr als 2024. Das liegt vor allem daran, dass ich viele “Gregs Tagebücher” gelesen habe. Die gehen schnell.

Ich bin 40 mal gelaufen (2024: 57; 2023: 68). Der Abwärts-Trend hält leider an.

Ich hatte mit meiner Familie 44 Business Breakfasts, 25 Filmabende und 12 Dates.

Ich war auf keiner Hochzeitkeiner Taufe und keinem Begräbnis.

Ich habe 694 Liter schwarzen und grünen Tee getrunken, also im Schnitt knapp zwei Liter pro Tag. Der durchschnittliche Österreicher trinkt 33 Liter Tee pro Jahr (allerdings vorwiegend Früchtetee).

Ich habe 775 Podcasts gehört, also durchschnittlich 2 pro Tag. Das sind um 40 % weniger als 2024. Und das ist auch gut so. Ich geh eh immer über vor Input.

Ich habe auch heuer wieder mehr Geld für mein Auto ausgegeben als für Weiterbildung. Ist ja schon quasi Tradition. War aber 2025 auch nicht schwer, weil wir haben uns ein neues (gebrauchtes) Auto kaufen müssen. Für 2026 habe ich jedoch die große Hoffnung, dass sich das Verhältnis erstmals drehen wird.

Song des JahresVolbeat: Acid Rain

[Meine Jahre 2024202320222021 und 2020 in Zahlen]