Das digitale Notizbuch von Günter Schmatzberger

Servus!

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Auf dieser Website findest du…

📝 meinen Daily Blog in Form eines Lerntagebuches. Ich blogge hier täglich über das, was ich in meiner Arbeit als Gründungsberater und Hochschullehrer lerne. Und das ist nicht wenig.

📙 an die 400 Buch-, Vortrags- und Podcast-Notizen, die ich im Laufe der Jahre erstellt habe. Und es werden immer mehr!

🪴meinen Digitalen Garten mit meinen Podcasts, meinen Büchern, meinen Listen und meinen Newsletter. Ständig wächst was Neues nach.

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Viel Freude und Inspiration auf meiner Website!

Günter

Die Kraft der Klarheit

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Klarheit ist das wahrscheinlich wichtigste Werkzeug im rauen Klima der Marktwirtschaft.

Klarheit beginnt immer bei der inneren Klarheit. Wenn du nicht klar weißt, wer deine Zielkunden sind, was genau dein Angebot ist, welche Probleme du löst und wie, dann wird es wahnsinnig schwer, Kund:innen davon zu überzeugen, dass du ein geeigneter Geschäftspartner bist.

Wenn du selbst innerlich nicht klar bist, dann wirst du in Verkaufsgesprächen auch nicht überzeugen.

Wie auch?

Die Idealvorstellung

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Unlängst sagte ein Gründer über sein Gründungsprojekt: „Ich habe eine gewisse Vorstellung von dem Ganzen.“ Er habe eine „Idealvorstellung“.

Diese Idealvorstellung ist wichtig. Sie ist der Nordstern, der die Reise in die Selbständigkeit leitet. Ohne diesen Nordstern wären wir verloren im Ozean der Möglichkeiten.

Diese Idealvorstellung ist aber dann hinderlich, wenn wir uns in ihr verlaufen und nicht mehr klar sehen, dass sie weder unseren Kunden noch uns selbst mehr nützt.

Expertise verpflichtet

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Wenn ich bei irgendwas mehr weiß als der Großteil der Menschheit, dann bin ich verpflichtet, die Unwissenden darauf hinzuweisen, wenn sie dabei sind, sich Schaden zuzufügen. Sagt Erste-Hilfe-Kursleiter Robert Kalwoda.

Das ist die Verantwortung von Expert:innen: Es darf uns nicht wurscht sein, wenn was schiefläuft und wir es wahrnehmen.

Psychische Probleme in Lehre und Beratung

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Jede:r hat mal einen schlechten Tag, aber…

Manche meiner Gründer:innen und Studierenden haben psychische Probleme. Zumindest vermute ich das, ich bin ja kein Arzt und kein Therapeut. Aber ich habe dafür empfindliche Antennen.

Es ist nicht leicht, mit solchen Situationen umzugehen. Jemanden darauf anzusprechen, fällt schwer. Und meistens kommt auch nichts retour außer: „Es geht mir gut. Alles okay.“

Es ist nicht meine Aufgabe als Gründungsberater oder Hochschullehrer, mich um die mentale Gesundheit meiner Kund:innen und Studierenden zu kümmern. Dazu bin ich auch gar nicht ausgebildet.

Aber ich könnte es ansprechen, wenn ich ein komisches Gefühl habe. Ich könnte offenlegen, was ich wahrnehme.

Meistens kann man eh nichts ändern. Aber manchmal entsteht die Chance, dass dadurch etwas in Bewegung kommt.

Und dann muss man sie ergreifen!

Meine Wohlfühlzone

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Ich fühle mich gut in Situationen, wenn/weil ich gebraucht werde. Deswegen bin ich gerne Gründungsberater.

Ich fühle mich immer ein bisschen verloren, wenn ich nicht gebraucht werde. Wenn ich nichts zu tun habe. Wenn ich nichts Nützliches einzubringen habe.

Deswegen tu ich mir oft schwer mit meiner Freizeit.

Wenn’s schiefgeht

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Wichtiger Reminder für alle Menschen, die anderen helfen wollen:

Manchmal gibt’s kein Happy End. Und es ist leicht, sich deswegen schuldig zu fühlen.

Aber: Schuld bist nicht du, weil du vielleicht nicht optimal geholfen hast. Schuld ist das, was vorher passiert ist. Du kannst nichts dafür, dass die Person in diese Situation geraten ist. Du kannst nichts dafür, dass die Person, der du helfen wolltest, ist, wie sie ist. Das ist ihre Schuld, nicht deine.

Manchmal kann man nicht (mehr) helfen. Das ist einfach Pech – das Pech der anderen Person.

Du kannst nichts dafür.

Erste Hilfe

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Erste Hilfe ist nicht nur der Verkehrsunfall.

Erste Hilfe ist auch, wenn ich den Insektenstich meiner Kinder versorge.

Wie im Kleinen, so im Großen.

Notruf

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Im Erste-Hilfe-Kurs habe ich gelernt: Einen Notruf setzt man dann ab, wenn man selbst mit der Situation überfordert ist.

Dieser Punkt ist bei jeder Person anders.

Aber: Hab keine Angst, den Notruf „zu früh“ abzusetzen. Diese Angst führt wahrscheinlich dazu, dass du zu lange wartest.

Unfälle

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Die meisten Unfälle im Haushalt entstehen durch Ablenkung.

Im Business wahrscheinlich auch.

Klarheit macht alles leichter

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Du kriegst nur eine Empfehlung, wenn du verstanden wirst und deine Botschaften in ein passendes Ladl zugeordnet werden können.

Was nicht in ein Ladl passt, fällt durch den Rost. 

Und das gilt für Menschen genauso wie für eine KI.

Erodierende Glaubenssysteme

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Shawn Achors These zur heutigen Zeit: Die vier klassischen Quellen kollektiver Überzeugungen – Job, Gemeinschaft, Religion, Politik – erodieren gleichzeitig. Das schafft ein Glaubensvakuum, das Menschen anfällig macht für irrationale Ersatzsysteme (Influencer, Verschwörungstheorien, Apokalyptik).

Weitergedacht könnte das bedeuten, dass Menschen zunehmend ohne tragfähige übergeordnete Überzeugungen in ihre Selbständigkeit starten.

Oder, anders formuliert: Der Grund, warum die „Purpose Economy“ im 21. Jahrhundert aufgeblüht ist, liegt genau darin, dass Gründer:innen in ihrer Selbständigkeit ein Glaubenssystem suchen, das sie sonst in ihrem Leben nicht finden.

Wegweiser

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Wichtiger Reminder für alle Gründungsberater:innen:

Deine Kund:innen suchen nicht in erster Linie dein Wissen, sondern deine Urteilsfähigkeit. 

Sie suchen Orientierung, und sie suchen sie bei dir.

Beschränkt im Wachstum

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Spannende Perspektive von Jim Collins zur Frage: Soll man all-in gehen, oder soll man sich mehrere Optionen offenhalten?

In Situationen mit sehr geringer Erfolgschance gilt: Wenn du nicht all-in gehst, wird es garantiert nicht klappen.

Sprich: Bei einer zweiprozentigen Erfolgschance würde z.B. ein achtzigprozentiges Commitment zu einer Null-Prozent-Erfolgsaussicht führen. Alles unter hundertprozentigem Commitment zerstört die Möglichkeit eines Erfolges komplett.

Daraus leite ich folgende Hypothese ab: Ein Portfolio-Unternehmen ist vielleicht in seiner Gesamtheit gut, aber nicht für die einzelnen Portfolio-Teile. Die einzelnen Teile würden sich individuell besser entfalten.

Wie ich immer sage: Unsere einzige Freiheit als Solopreneure ist, dass wir uns aussuchen können, welches Problem wir haben wollen.

Feldnotizen 09/2026

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Ein paar Gedanken aus meinen Notizbuch. Ungeordnet, ungefiltert, ohne Anspruch auf Wahrheit.

„If you have talent and you have curiosity, you are good soil. Something is going to grow out of that good soil. Trust, have faith that you are good soil and something will grow out of that.„ (Chip Conley)

„I think optimism is a tool. It’s not a forecast for how tomorrow is gonna be. It’s a choice about how we’re gonna approach problems.„ (Seth Godin)

Michael Lehofer hat beobachtet: „Die meisten Menschen sind nicht mit ihrer großen Liebe zusammen, sondern mit einem Menschen, den sie zwar lieben, aber nicht in diesem Ausmaß.„

Wenn ich in der Früh laufe, ist der Tag besser. Immer.

„Marketing ohne Meinung ist wie Kaffee ohne Koffein. Ist ganz nett, aber eigentlich wirkungslos.„ (Julian Heck)

„We promise according to our hopes; we perform according to our fears.„ (François duc de La Rochefoucauld; via Derek Sivers)

Life will create enough difficulty without your help. Wherever you have the choice, choose people, environments and behaviours that make it easier to carry. (Chris Williamson)

„Das Problem des Internets und später von Social Media besteht darin, dass sie den Zugang zu Informationen so sehr verbilligen, dass ihr Wert immer weiter sinkt.„ (Henning Beck)

Man muss mit allem rechnen. Auch mit dem Guten. (Claudia Stöckl)

Vertrauen skaliert nicht.

„Wennst loslaufst und anfängst und es ist alles gut und du fühlst dich wohl – einfach weitermachen! Der Körper meldet sich, wenn’s nicht in Ordnung ist.„ (Robert Fritz)

Wer alles kann, muss alles machen.

Das Zen des Udo Jürgens

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[Zu seinem 92. Geburtstag heute: Ein Repost eines Artikels von mir von Dezember 2014.]

Anfang Dezember gab Udo Jürgens ein Konzert in der Wiener Stadthalle – und ich war dabei. Nicht mittendrin, sondern ganz hinten, aber doch nah genug, um festzustellen: Von Udo Jürgens kann ich einiges über Zen lernen.

Wie ich darauf komme? Nun, mit seinen 80 Jahren hätte er zwar das richtige Alter für einen Zen-Meister erreicht, aber am Alter liegt’s nicht. Dass er immer noch auf der Bühne steht, spricht für ihn. Aber das ist noch nichts Besonderes, das machen andere auch (man denke nur an Bob Dylan, Leonard Cohen oder Jopie Heesters selig). Auch an seiner Musik liegt es nicht. Die kann man mögen oder nicht, das ist Geschmacksache. Aber die Art und Weise, WIE er sein Konzert gegeben hat, fand ich beeindruckend Zen-ig. Lasst mich das an fünf Punkten genauer erklären.

1. Echte Größe ist bescheiden

Es war von Anfang an und das ganze Konzert hindurch zu spüren, dass Udo Jürgens Respekt, Dankbarkeit und Demut seinem Publikum gegenüber empfindet. „Ich stehe quasi in Ihrer Schuld„, sagte er – und das war nicht nur so dahingesagt. Für ihn ist nicht selbstverständlich, dass die Leute immer noch kommen, um ihn zu sehen. Er empfindet die Treue seines Publikums als Geschenk. Diese Dankbarkeit gegenüber dem Leben ist auch ein Fundament des Zen: Bei Udo Jürgens schließen sich Erfolg und Dankbarkeit nicht nur nicht aus, sondern bedingen einander.

2. Nicht stehenbleiben

Er könnte es sich leicht machen und einen Abend mit einem Best-of-Programm bestreiten. Alte Hits hätte er ja genug. Das Publikum wäre zufrieden, und für ihn wäre es wahrscheinlich einfacher. Aber Udo Jürgens entschied sich dafür, viele Lieder seines neuen Albums zu spielen. Er wolle dem Publikum zeigen, worüber er gerade nachdenke, sagte er. Das ist auch das Gebot im Zen: Nicht stehenbleiben und genau hinsehen auf das, was um uns passiert. Es sich nicht zu bequem machen in der eigenen Komfortzone und in jener des Publikums, sondern präsent im Hier und Jetzt bleiben.

3. „Warum kommt der heute Abend?„

Udo Jürgens hat dem Publikum in der Stadthalle auch verraten, was er macht, bevor er auf die Bühne geht: Er beobachtet durch den Vorhang die Menschen, die ins Konzert kommen und ihre Plätze suchen. Dann sucht er sich einzelne davon aus und fragt sich: „Warum kommt der heute Abend? Was bewegt ihn?„ Dass er sich nach all den Jahren immer noch überlegt, was Menschen empfinden mögen, die in sein Konzert kommen, finde ich sehr beeindruckend. Es zeigt nämlich, dass er nicht glaubt, ein Patentrezept dafür zu haben, wie man Menschen glücklich machen kann. Dieses Patentrezept gibt es auch im Zen nicht. Es bleibt einem nicht erspart, sich gut mit sich und seinem Umfeld auseinanderzusetzen.

4. Griechischer Wein bis zum Abwinken?

„Griechischer Wein„ hat er wahrscheinlich schon tausend Mal gespielt. So auch an diesem Abend. Aber geklungen hat es, als würde er das Lied seinem Publikum zum ersten Mal präsentieren, so viel Emotion und Freude war zu spüren. Perfektion äußert sich im Zen gerade in den Dingen, die wir schon tausend Mal gemacht haben. Das Besondere ist nämlich, gerade diese jedes Mal wieder mit derselben Hingabe zu tun wie beim allerersten Mal.

5. Hohe Ansprüche

Udo Jürgens liest die Liedtexte nirgends ab und hat auch keine Texthänger. Das habe ich bei Konzerten von jüngeren Sängern schon oft anders erlebt. Nicht so bei Udo Jürgens: Als wäre er es seinem Publikum schuldig, stellt er höchste Ansprüche an sich selbst und seine Show. Auch das erinnert mich an Zen: Wenn du was machst, mach es ganz oder gar nicht. Keine halben Sachen, keine Kompromisse, keine Abkürzungen.

„Man muss nicht immer im Leben modern sein, meine Damen und Herren!„, sagte Udo Jürgens irgendwann während des Konzerts. Dafür gab es viel Applaus. Die meisten applaudierten wahrscheinlich, weil sie selbst in einem Alter sind, wo sie von „modern sein„ weit entfernt sind. Von mir gab es Applaus aus einem anderen Grund: Weil Menschen wie er nie aus der Mode kommen können.

PS: Meine Lieblings-Udo-Jürgens-Songs auf Spotify

Lohn für die Mühen

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Wo kommt die Kreativität her, Bryan Adams?

„There’s no secret sauce. Truly you have to work at it. If you don’t work at it, it’s not gonna happen.“

Wenn ich mich reinknie, wird es was werden. Und dann werde ich auch den einen oder anderen cleveren Einfall haben. Aber ohne dass ich mich auf meinen Hosenboden setze und zu arbeiten anfange, wird gar nichts passieren.

Sagt mir Bryan in der Deutlichkeit eines echten Profis.

Dreams for sale

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„Wir leben in einer Gesellschaft, die Träume verkauft.“ (Manuela Macedonia)

Wir wollen im Schlaf lernen. Wir wollen reich werden, aber nichts riskieren. Wir wollen fit sein/werden, aber uns nicht anstrengen.

Und es wird immer „Traumerfüller“ geben. Jemanden, der uns eine schnelle „Lösung“ für unseren Traum verspricht und verkauft.

Und wir fallen immer wieder darauf rein — weil die Verlockung einfach zu groß ist.

Hoffentlich!

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Ausgerechnet von Pater Anselm Grün habe ich einen der spannendsten Sätze über die BWL seit langem gehört:

„Hoffnung ist der Keimbegriff der Betriebswirtschaft.“

Die Betriebswirt:innen und Manager:innen da draußen würden es wohl nicht gerne zugeben, aber das meiste von dem, was wir in Unternehmen tun, ist auf Hoffnung aufgebaut.

In der BWL nennen wir die Hoffnung meist „Strategie“.

Aber: Was genau ist wirklich der Unterschied?

Sinnlose Businesspläne

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Eric Ries („Lean Startup“) sagt: Businesspläne sind ein sinnvolles Werkzeug für Unternehmen, die schon existieren.

In solchen Unternehmen kann man mithilfe eines Businessplans neue Produktideen kalkulieren, weil man ja auch schon Daten und Erfahrungen hat. Man kennt die Kund:innen, man kennt den Markt, man kennt seine eigenen Stärken und Schwächen.

Aber bei einem Startup funktioniert das nicht. Bei einem Startup gibt es viel zu viele Fragezeichen. Da ist das Umfeld zu unsicher, der Markt zu dynamisch, die Zielgruppe zu unklar, um einen Businessplan als Werkzeug sinnvoll einsetzen zu können.

Diese Einschätzung teile ich voll und ganz. Und ich beobachte mit Verwunderung, dass in praktisch allen Gründungsprogrammen der Businessplan der Goldstandard ist, oft sogar als Aufnahmevoraussetzung.

Die Businesspläne von Gründer:innen sind in den allermeisten Fällen das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind.

No audience? No problem!

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Viele Gründer:innen glauben immer noch, dass es einfach ist, sich auf Social Media eine Audience aufzubauen!

Nach dem Motto: Ich mache jeden Tag brav einen Post auf Insta. Dann werden die Leute schon sehen, wie leiwand mein Content ist. Und dann werden sie auch kaufen!

Das ist im besten Fall naiv, im schlimmsten Fall existenzbedrohend.

Und es ignoriert völlig, welches Spiel im Online-Business im Jahr 2026 tatsächlich gespielt wird.