Ann Handley and Total ANNARCHY

Content Inc Podcast #283, 10. Juni 2021

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„I‘ve always been a writer, and I‘ve always used that writing to connect with audiences.“

Looking for clicks vs. looking for opens

  • Es gibt Newsletter, die in erster Linie aus Verlinkungen zu Websites, Videos, Podcasts etc. bestehen, die im Newsletter nur angeteasert werden. Das Ziel ist: Möglichst viele Klicks auf die Links.
  • Es gibt Newsletter (wie Anns), da steht der ganze Inhalt im Newsletter. Ohne Medienbruch, ohne Medienwechsel. Da geht es um „opens“.

Ann Handley schreibt immer für „one person“

  • „I always think about one person who I’m trying to help with my email newsletter. I don’t think about the audience, I don’t think about a segment, I think about one person that I had a conversation with, one person who is struggling with something or something that I heard on social media or interacted with them on social media […].“
  • „In my experience, most marketers don’t think about that. They don’t think about writing a letter to one person.“
  • one-person intimacy: „I believe strongly in the ability to connect with one person in one inbox at one time.“
  • Dadurch ändert sich auch der „tone of voice“; es wird persönlicher, es wird umgangssprachlicher.

Anns Newsletter-Liste wächst rein organisch. Sie gibt kein Geld für Werbung aus. Wie macht sie das?

  • Sie ist auch Speakerin. Sie hat bei jeder Key Note einen C2A zum Newsletter.
  • Sie lässt sich in Podcasts interviewen: „leveraging other people’s platform“
  • Am wirkungsvollsten: Referrals from existing subscribers

Wie baut Ann diese persönliche Beziehung zu ihren Leser*innen auf?

  • Es beginnt schon bei der Eintragung in die Liste. Man bekommt eine Auto-Response nach dem Motto: „Thank you for being my newest subscriber. Really happy you’re here. What did you hope to learn here? What can I help you with?“
  • „It sets the tone how I write [the newsletter], but it also starts the relationship on a really solid and honest footing.“
  • Wenn nämlich wer antwortet auf diese Fragen, schreibt Ann zurück. Das verändert die Beziehung natürlich von Anfang an, weil nie wieder wird das Potenzial zum Beziehungsaufbau zwischen Autor und Leser so groß sein wie in dem Moment, wo eine Leserin beschließt, seine Mail-Adresse herzugeben.

Sie verwendet AWeber, schreibt in einem Google Doc. Es ist optimiert auf Einfachheit und Leichtigkeit. Sie macht nämlich alles selbst!

Es war nicht von Anfang an klar, dass sie Erfolg haben wird. Sie war am Anfang sehr „tentative and insecure“. „I felt a little silly.“ „But I felt in my gut that this was something I wanted to do.“

  • Sie hatte aber auch keinen Druck, weil sie ja einen guten Job hatte (und immer noch hat!) und daher auch keinen Druck, ihre Liste zu monetarisieren.

Sie monetarisiert ihren Newsletter noch immer nur indirekt:

  • Sie weist auf ihre Speaking Gigs hin.
  • Sie hält sich als Expertin für Marketing im Gespräch und bekommt auf diese Art Anfragen für z.B. Consulting-Aufträge.
  • Sie verkauft aber keine Produkte über den Newsletter. Sie könnte, aber sie hat sich entschieden, es nicht zu tun. Sie hat ja einen gut bezahlten Job.
  • „I’m good. Monetizing it in a few small ways is good for now.“

Ihre Tipps für Content Creator Newbies:

  • Fokus! „You have to start with one platform – which again sounds very elemental, but I think it’s so key. You gotta start with one audience at one time through one platform.“
  • „You gotta love it. You gotta love what you are doing.“ Sie schreibt diesen Newsletter zweimal im Monat, weil sie es liebt zu schreiben.

Ann hat auch keine Freebies oder andere „Adressen-Sammler“.

  • Sie will nicht, dass sich ihre Leser „in any way coerced“ fühlen zum Eintragen.
  • Aber sie anerkennt, dass diese Tools funktionieren – abhängig von den eigenen Zielen mit dem Newsletter.