Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg: Solopreneur (2016)

Ein weiteres „Must-read“-Buch der Conta Grombergs für jeden Lifestyle Entrepreneur!

Gelesen: Mai 2019

1. Plädoyer für eine leichte Unternehmensform

„Dieser Entscheidung, sein Steuerrad in Richtung Solo einzuschlagen, geht häufig ein Schicksalsmoment voraus. Ihr Anfangsimpuls ist wichtig, da er etwas darüber aussagt, wohin es Sie eigentlich zieht.” (S. 15)

  • vgl. „Umschwungsmomente” von Tristan Horx

„Dies sind Momente, an denen wichtige Entscheidungen fallen.

  • Kreative spüren: Sie können nicht mehr
  • Chefs spüren: Sie wollen weniger
  • Selbstständige wollen so nicht mehr
  • Angestellte merken: das ist es nicht
  • Andere packt das Fernweh
  • Oder viele wollen einfach nur ungestört ihren Weg gehen.” (S. 15)

=> Schicksalsmoment -> Anfangsimpuls: So kann es nicht weiter gehen!=> Das sind Bildungsanlässe! Aber: An wen wendet man sich in diesem Moment des Bildungsbedarfs? Oder: Wie kann ich sie im Moment des Bildungsbedarfs erreichen? Und: Was können sie dann von mir haben?=> vgl. LE-Manifest: Warum wird jemand LE/EPU?

„Die spannende Frage ist, was Sie nach einem solchen Impuls tun.” (S. 16)

„Es gibt Muster hinter den Geschichten der Solopreneure:

  • sie halten ihre Infrastruktur schlank
  • sie bleiben ortsunabhängig
  • sie nutzen Komponenten
  • sie gehen nicht zur Bank
  • klassisch gründen interessiert sie nicht
  • und ganz wesentlich: Sie gehen ihren Weg alleine” (S. 16f)

=> das sind alles verschiedene Formen von Freiheit
Leichtbaukonstruktion: „Vermeiden Sie einen komplizierten Aufbau, Kredite oder langlaufende Verträge.” (S. 17)

„Einen Impuls zu haben, ist die eine Sache. Den Schritt wirklich zu tun und sich professionell solo aufzustellen, eine andere.” (S. 17) 

  • Sich PROFESSIONELL solo aufzustellen!
  • Was bedeutet professionell in diesem Zusammenhang alles?
  • Seth Godin sagt: Es bedeutet, die Dinge zwar ernsthaft zu tun, aber nicht persönlich zu nehmen. Du kannst nicht gleichzeitig professionell arbeiten und Dinge persönlich nehmen.
  • Gibt es so etwas wie ein Erfolgsrezept für Solopreneure? Einen „Bauplan”?

„Solo verdient man nicht zwingend mehr. Ziel ist eine höhere Selbstbestimmung.” (S. 19)

Solopreneur ≠ Freelancer: „Sie verkaufen nicht Stunde um Stunde ihrer eigenen Zeit, wie es Freischaffende tun, sondern entwickeln eigene Produkte, Marken, Angebote.” (S. 21

„Smarte Unternehmer können heute Firmen schaffen, die gänzlich anders aussehen, als die Handelskammer es lehrt.” (S. 18)

„Klarheit im Kopf ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Ihren geschäftlichen und privaten Erfolg. Aus diesem Grund arbeiten wir stark an der mentalen Kraft.” (S. 23)

2. Was ist ein Solopreneur?

„Jeder Solopreneur ist ein Selbstständiger, aber nicht jeder Selbstständige ein Solopreneur.” (S. 26)

„Der Solopreneur arbeitet ohne Angestellte und ohne klassische Infrastruktur, die man von anderen Firmen kennt.” (S. 29)

„ABER, beliebtes Missverständnis: Das bedeutet nicht, dass er alles alleine tut. Ein Solopreneur arbeitet nicht zwingend alleine! Im Gegenteil. Solopreneure sind hochgradig vernetzt, kooperieren und sourcen viel aus. Ein Solopreneur nimmt lediglich keine Mitgesellschafter auf, bleibt juristisch solo und arbeitet ohne Angestellte. Dies trifft so zunächst auch auf viele Selbstständige zu. Deswegen stehen die Selbstständigen genetisch sehr nahe am Solopreneur. Selbstständige haben aber in der Regel keine eigenen Produkte, sondern stecken über Aufträge in den Projekten anderer und sind damit fremdgesteuert.” (S. 29)

  • Super Abgrenzung Solopreneur <-> Selbstständiger
  • Für wen will ich es machen? Für wen schlägt mein Herz? Selbstständige, Solopreneure, EPU?

„Die Anzahl der Einzelunternehmer steigt in Deutschland. Viele davon sind aber verkappt abhängig Beschäftigte.” (S. 31)

„Ein echter Selbstständiger, der für seine Kunden arbeitet, ist da schon besser dran. […] Trotzdem geht die Auftragsgestaltung vom Kunden aus. Der klassische Selbstständige arbeitet 1:1 (individuell) und wird von anderen mit Aufträgen belegt. […] Das Konzept hinter freischaffender Arbeit ist „Arbeitszeit gegen Lohn.” ” (S. 31)

„Ein Solopreneur dreht die Auftragslage um. Er wird zum Anbieter eines Produktes oder eines Programms, das viele Kunden buchen können. Somit kann er skalieren. Plötzlich wird es möglich, dass mehrere Kunden zeitgleich die Lösung in Anspruch nehmen.” (S. 32)

  • Mehrere Kunden zeitgleich -> das ist der Knackpunkt. Dann ist man Solopreneur.

„Solopreneure verkaufen Ergebnisse ihres Lebens.” (S. 32)

  • sehr schöner Gedanke

„Um dies zu schaffen, starten Solopreneure häufig in beiden Welten und schwimmen sich langsam frei. […] Das Ziel dieser doppelten Aufstellung ist es bei einem Solopreneur, die Anzahl der Jobs auf Dauer runterzufahren und das Volumen der eigenen Produkte / Projekte zu steigern.” (S. 33).

  • Lifestyle Entrepreneurship ist ein PROZESS!
  • „Langsam” ist das wichtige Wort. Es geht nicht von heute auf morgen!

„Ein Bein sichert, das zweite baut auf.” (S. 33)

  • Aber das zweite Bein muss tatsächlich auch aktiv sein! Es darf nicht nur faul herum hängen und warten – und sich dann wundern, warum es nie richtig abhebt.
  • Das zweite Bein muss auch Rahmen und Zeit und Energie/Motivation bekommen, sich zu bewegen und den Entrepreneurship-Muskel stetig zu entwickeln!
  • Vgl. Standbein/Spielbein von Gina Schöler

„Wenn Sie ohne nachzudenken in Deutschland Ihren Weg gehen, wird Ihr Lebenszug nicht in Richtung solo fahren. In Deutschland sind alle Weichen in andere Richtungen gestellt.” (S. 35)

  • Solopreneure / Lifestyle Entrepreneure sind immer noch Outlier!

„Die meisten Businessbücher sind für einen der anderen Geschäftstypen [der Geschäftstyp-Pyramide, z.B. Konzerne, Selbständige, Internet-Firmen] geschrieben. Schalten Sie Ihr Solopreneur-Radar gezielt an und ordnen Sie Ratschläge entsprechend zu. Das gilt auch für die wachsende Startup-Literatur. Nicht alles, was dort steht, passt zum Solopreneur.” (S. 36)

  • Es gibt (auch) deswegen keine BWL-Bücher für Solopreneure, weil sie neu sind!

Portfolio (S. 37)

  • „Viele Solopreneure haben mehrere Smart Business Concepts parallel.“
  • Es gibt auch Selbständige (= „Auftragsarbeiter”), die als zweites Standbein ein Smart Business Concept haben.
  • Der reine Solopreneur „ist aber (noch) die Ausnahme”.

„Wenn Solopreneurship so attraktiv ist, wie viele Solopreneure gibt es dann? Das ist schwer zu sagen. Vermutlich weniger, als man denkt.” (S. 37)

„Die 2,5 Millionen Einzelunternehmer in Deutschland sind nicht gleichzusetzen mit Solopreneuren.” (S. 38)

smart ≠ small: Solopreneure können große Unternehmen führen! (vgl. S. 38)

  • „Solopreneure können durchaus in einem Home Office ein großes Unternehmen führen. Solopreneure können small, können aber auch global und big.” (S. 39)

„Die Gruppe der Solopreneure wächst, ist aber keine Massenbewegung.” (S. 39)

„Wir tun uns schwer, das Ganze als einen Trend zu bezeichnen. Es ist eher eine wichtige Parallelkultur.” (S. 39)

„Dass Solopreneure dabei viel über Marketing sprechen, hat einen einfachen Grund: Marketing ist die Hauptaufgabe des modernen Entrepreneurs.” (S. 39)

„Krankheit ist ein spannender Punkt. Solopreneure gehen in die Eigenverantwortung in punkto Sozialversicherung und Aufbau der Altersversorgung. […] Dazu können klassische Rentenbausteine gehören. Unabhängiger ist es aber, eigene Systeme zu schaffen.” (S. 43)

„Wir raten dazu, immer mindestens die finanziellen Mittel für drei Monate schnell verfügbar zu haben.” (S. 43)

„Achten Sie auf sich, ein Cellist schwingt auch keinen Hammer mehr. Sie müssen nicht auf Watte laufen, aber man kann sich smarter und weniger smart verhalten. Das ist ein Grund, warum viele Solopreneure, die wir kennen, sich aktiv mit Gesundheit beschäftigen. Um der Lebensqualität und um ihrer Unabhängigkeit willen.” (S. 43)

„Eigenverantwortung ist ein Lifestyle, der für uns zum Solopreneurship dazu gehört.” (S. 43)

„Solopreneurship ist eine Möglichkeit, aber nicht die einzige Form, sein Leben zufrieden zu leben. […] Nicht durchsetzen können Sie sich gegen sich selbst, wenn es nicht Ihr Ding ist.” (S. 44)

Checkliste: Wann ist Solopreneurship nichts für einen? (S. 45)

3. Solopreneur Rollensicherheit

„Die Rolle des Solopreneurs steht im gesellschaftlichen Konflikt. Die Rolle des Solopreneurs ist umkämpft.” (S. 50)

„Es gibt zusätzlich einen Deutungskonflikt. […] Verschiedene Lager vergeben verschiedene „Deutungs-Etiketten”.” (S. 50)

  • zB Gewerkschaften: „die armen Soloselbstäindgen“

„Solopreneure stehen in einem umkämpften Feld. Unsere Welt verändert sich und viele werfen Steine auf alles, was ihnen fremd scheint.” (S. 51)

  • … und was sie nicht verstehen.

„Werden Sie sich bewusst, dass ihr Solopreneurship hinterfragt werden wird. Von Ihren Freunden ebenso wie von gesellschaftlichen Vertretern.” (S. 52)

„Man wird nicht als Entrepreneur geboren. Sie wachsen in diese Rolle hinein.” (S. 54)

„Häufig wird Ihr Weg quittiert mit Sätzen wie: Kannst du davon leben?” (S. 54)

„Wir halten es für sinnvoll, als Solopreneur hin und wieder in der Start-up Kultur mitzuschwimmen. Auch gibt es Lern- und Wanderjahre, in denen man sein Wissen aufbaut.” (S. 56)

„ABER: Es sind unterschiedliche Lager. […] Die Stimmung in der Start-up Szene zieht in eine andere Richtung. Es geht um Geschwindigkeit, Größe, Fremdkapital und immer wieder um Teams.” (S. 54)

„Die Rolle des Solopreneurs ist nicht geprägt, andere kennen und (be)achten sie nicht. Deshalb kommt es immer wieder zu Fehlberatungen.” (S. 57)

  • Wäre interessant, wie das beim UGP aussieht.

„Solopreneure tauchten lange Zeit in der öffentlichen Diskussion nicht auf. Worüber nicht gesprochen wird, gibt es nicht. Man sieht nur das, was man sucht, und man sucht nur das, was einem bekannt ist.” (S. 57)

„Viele Solopreneure nahmen sich sebst nicht als etwas Eigenständiges wahr und gaben sich keinen Gattungsnamen.” (S. 57)

„In der Schicht der 35 bis 55 Jährigen ist der Coolness-Faktor und die Peergroup-Rolle nicht mehr das Entscheidende. Das Resultat im eigenen Leben wird wichtiger. Trotzdem ist auch dort das Konzept Solopreneur so gut wie unbekannt.” (S. 57)

„Mit dem Bekenntnis zum Solopreneurship stellen wir uns gegen einen Trend, der an allen Stellen zu spüren ist: […] Nur im Team gewinnt man die Awards dieser Welt.” (S. 58)

  • Ist das im Widerspruch zu Sirolli?
  • Oder würden beide in der Diskussion mit ihm eine gemeinsame Schnittmenge sehen (z.B. über Komponenten und Netzwerke)? Ich glaube, ja.

„Wer solo sein Unternehmen gestaltet, wird dagegen sofort in die Schublade des „Einzelkämpfers“ gesteckt. Wie oft wir schon den Satz „Ein Selbstständiger arbeitet selbst und ständig” gehört haben, geht auf keine Kuhhaut mehr. Diese Gleichsetzung ist sofort da, wenn Sie sich als Solopreneur zu erkennen geben.” (S. 59)

„Wer nicht richtig eingeschätzt wird, wird häufig geschäftlich aussortiert. Wir raten dazu, Ihre Solopreneur-Rolle nicht überall zur Schau zu stellen. „Solopreneur” ist eine interne Bezeichnung, die Ihnen hilft, Ihre Rolle zu finden. Das Wort Solopreneur hat aber nichts auf der Visitenkarte zu suchen.” (S. 59)

  • Das finde ich sehr interessant.
  • Klingt pragmatisch, wenn auch heftig.
  • Auf meiner Visitenkarte von SILBE werde ich das Wort „Solopreneur” bzw. „Lifestyle Entrepreneur” dagegen wie ein Abzeichen tragen.

„Solopreneure werden nicht als wirkliche Unternehmer angesehen.” (S. 59)

„Passen Sie als Solopreneur auf, sich keine Gedanken einzufangen, die nicht zu Ihrer Rolle gehören. […] Auch viele Berater setzen häufig Irrlichter. […] Was geht Sie Google, Amazon, Zalando, Airbus oder Virgin an? Nichts.” (S. 60)

„Management-Ratschläge auf solo zu konvertieren, gelingt Ihnen, wenn Sie Ihre Rolle gefunden haben. Wir haben irgendwann verstanden, dass die in Wirtschaftsmagazinen gezeichneten Unternehmer-Bilder wenig bis gar nichts mit uns zu tun haben.” (S. 61)

  • Im Gegenteil: Sie schaden uns Solopreneuren, weil sie Irrlichter setzen.

„Für uns steht die Tür zum eigenen Solo-Business und einer persönlichen Freiheit sperrangelweit offen – wenn Sie smart bleiben und die Türen nutzen, die die Großen nicht bedienen können und wollen.” (S. 61)

„Die eigene Solopreneur Rolle zu definieren, braucht manchmal etwas Zeit. Auch weil andere Solopreneure oft nicht dem eigenen Bild entsprechen. […] Die Szene gibt sich gerne schräg und einige der zentralen Vertreter zelebrieren dies gerne.” (S. 61)

  • Beispiele: Sascha Lobo, Tim Ferriss, Digitale Nomaden
  • Sie setzen dazu einen seriösen und stillen (= norddeutschen?) Kontrapunkt.
  • Auch das ist eine Form der Positionierung: „Wir möchten ein wenig Nüchternheit in das Thema bringen.” (S. 62)

„Solopreneure arbeiten nur zum Teil aus Instinkt. Viele Dinge werden bewusst taktisch entschieden.” (S. 64)

„Nicht bunt, global oder digital sind die Wesenskerne des Solopreneurs. Es ist der Wille zur Unabhängigkeit. Und hier gilt es herauszufinden, welche Klangfarbe der Unabhängigkeit zu Ihren Möglichkeiten passt.” (S. 65)

„Es ist der Wille zur Unabhängigkeit, die den Solopreneur ausmacht. Er sucht dazu eine passende taktische Aufstellung und löst sich unternehmerisch von der händischen Arbeit. […] Der Solopreneur baut keine Fabrik, er schafft keine Maschinen an, es geht auch nicht darum, Mitarbeiter zu führen. Damit fallen viele Themen der klassischen BWL einfach unter den Tisch.” (Solopreneur, S. 65)

„Dieser Wille, mit seinem eigenen Leben etwas anfangen zu wollen, ist die Schnittmenge der verschiedenen Solopreneurarten. Das ist der Grund, warum einige Autoren, Coaches und immer mehr Blogger Solopreneurship auch „Lifestyle-Business” nennen.” (Solopreneur, S. 65)

  • Das ist so ein wichtiger Absatz!
  • Erstens: Es gibt verschiedene Solopreneurarten. Das ist in sich keine homogene Gruppe. Dem würde ich intuitiv zustimmen. Ein Edupreneur ist etwas anderes als ein digitaler Nomade als eine Heilpraktikerin.
  • Mit diesem Absatz sagen sie im Prinzip, dass Solopreneur und Lifestyle Business Synonyme sind. 
  • Die Frage für mich ist: Ist es nützlich, das tatsächlich gleichzusetzen? Oder ist ein Lifestyle Entrepreneur doch eine besondere Ausformung („Unterart”, „Klangfarbe”) des Solopreneurs?

„Im Kern ist „Lifestyle“ der richtige Begriff. Es geht um die Art, wie Sie Leben und Arbeit verbinden. Es geht darum, selbstbestimmter und freier zu arbeiten. Wir nutzen den Begriff Lifestyle trotzdem selten, da viele beim Wort Lifestyle sofort an Hängematte denken.” (S. 66)

  • Danke, Mr. Timothy Ferriss!
  • Gleichsetzung von Lifestyle Entrepreneure mit „Wohlfühlunternehmer“
  • Das wäre tatsächlich wahrscheinlich kontraproduktiv.

4. Die 5 Solopreneur-Typen

„Die großen Business-Modelling-Ansätze wurden für große Firmen entwickelt. […] Diese Geschäftsmodell-Baukästen sind fast ausschließlich marktorientierte Baukästen. Sie starten nicht bei Ihnen als Person, sondern in den Möglichkeiten des Marktes.” (S. 70)

  • Das gilt nicht nur für den klassischen Business Plan, sondern auch für „modernere” Formen wie Business Model Canvas.

„Wir folgen damit nicht einer marktorientierten Geschäftsmodellierung (was funktioniert draußen am Markt?), sondern einem biografischen oder ressourcenorientierten Ansatz (was wollen und können Sie am besten mit Ihren vorhandenen Quellen umsetzen?). […] Sehen Sie sich zuerst Ihre Person und Ihre Möglichkeiten an und bringen Sie Ihr Potenzial dann in den Markt.” (S. 71)

„Solopreneure entwickeln Geschäftskonzepte, die skalieren können. Dafür brauchen Sie eine Leistung oder ein Produkt, das Sie standardisiert anbieten können.” (S. 71)

Der Experte (S. 78-84)

  • „Gerade für Experten aller Art eignet sich ein Solopreneurship.” (S. 78)
  • „Experten sind die modernen Piloten durch den Wissensdschungel.” (S. 78)
  • „Der Solopreneur-Experte geht aus dem einzelnen Auftrag oder Mandat heraus und schafft eigene Produkte, die skalierbar sind. Er wird quasi ein Wissens-Unternehmer.” (S. 79)
    • Ich möchte auch ein Wissens-Unternehmer werden!!!
  • „Aber Vorsicht: Glauben Sie nicht, dass Sie mit einem einzelnen E-Book oder einer kleinen Webinar-Serie schon den Sprung zum digitalen Experten schaffen. Im Internet sind viele Inhalte unterwegs, für die niemand bezahlt.” (S. 79)
  • „In der Regel arbeitet ein Solopreneur-Experte nicht nur über ein Produkt (ein einzelnes Buch), sondern über ein eigenes Programm. Man spricht auch von einem „Framework”. In dieses Programm hängt ein Experte eine Reihe von Produkten, die seinen Kunden helfen, ein bestimmtes Ziel zu erreichen.” (S. 79)
  • „Um als Experte wirklich Erfolg zu haben, brauchen Sie hohe Stückzahlen oder hohe Preise. Beides ist nicht sofort aus dem Stand zu erzeugen.” (S. 79)
  • „Gerade Experten arbeiten aber meist gemischt (blended).” (S. 79)
    • D.h. viele Experten sind auch als Selbständige tätig, die weiterhin Zeit gegen Geld tauschen. Aber eben nicht nur!
  • Experten sind z.B. (auch) Fachautoren und Public Speaker.
  • Digitale Programme = Formen von e-Learning etablieren sich immer mehr. (S. 80)
  • „Online-Experten brauchen viel Traffic, von daher müssen Sie stark in eine Community investieren, wenn Sie davon leben wollen. Sie können aber auch ohne eigene Community Ihr Wissen digital auf den Markt bringen. Arbeiten Sie auf Plattformen anderer und bringen Sie sich in große Programme etablierter Anbieter ein.” (S. 80f)
    • Wobei dabei natürlich die Gefahr besteht, von diesen Plattformen abhängig zu werden. Ein Kunde von Udemy ist nämlich ein Kunde von Udemy, nicht mein Kunde.
  • „Fast jeder Experte bloggt heute mehr oder weniger.” (S. 81)
    • oder macht Podcast, Youtube, Facebook live, …
  • „Bei Bloggern ist Content King, der aber nicht zwingend von ihnen alleine kommen muss. Einige Blogger sind nur Sammler der Informationen anderer […].” (S. 81)
  • „Aber Vorsicht: Content ist alleine noch kein Geschäftskonzept!” (S. 81)
  • Offline Experten und Blended Learning: „Es gibt immer mehr Autoren, die von gut laufenden E-Trainings leben können.” (S. 82)
  • „Wer als Experte sowohl digital als auch live präsent ist, hat unserer Meinung nach eine größere Chance, zu überzeugen.” (S. 82)

„Viele gute Smart Business Concepts sind nicht hochinnovativ im Bereich der angewendeten Technik, sondern in der Anschmiegung an konkreten Kundenbedarf.” (S. 88)

5. Smart Working und Skalierung

„Der Sprung zum Solopreneur passiert, wenn der freischaffende Selbstständige von der Honorar-Arbeit auf ein eigenes Produkt oder Programm umsteigt.” (S. 96)
Drei Ebenen der Skalierung (S. 100)

  • der Preis (bzw. der Erlös pro Stück)
  • die Stückzahl
  • die Region

„Besonders gut aufgestellt sind Sie, wenn Sie wachsen können, aber sich Ihr Business bei einem Umsatzrückgang zugleich auch problemlos rückwärts skaliert.” (S. 101)

  • Das ist in erster Linie über Komponenten möglich, die kurzfristig kündbar (bzw. „rückwärts skalierbar”) sind.

„Achten Sie zusätzlich auch auf die Leichtigkeit, vorhandenen Freiräume zu genießen (was viele Selbstständige nicht tun), sonst werden Sie zum Geizkragen.”

  • Das darf ich mir gerne gut merken!

„Freiheit finden Sie nicht von alleine. Sie müssen sich dafür entscheiden. […] Solopreneurship ist eine Haltung, eine innere Einstellung.” (S. 107)

6. Arbeiten im kreativen Raum

„Solopreneure gestalten ihre Arbeitsumgebung bewusst.” (S. 112)

„Fakt ist: Viele Menschen wollen gar nicht in ständig wechselnden Umgebungen arbeiten. Wer schon mal mit Beratern gesprochen hat, die ständig auf Achse sind, weiß, dass „unterwegs sein” noch kein Qualitätsmerkmal ist.” (S. 112)

„Halten wir fest: Solopreneur zu sein, ist keine Massenbewegung. Nicht alle Menschen um Sie herum wollen Solopreneur werden.” (S. 112)

„Denkbar sind auch zeitlich versetzte Varianten: Sie sind drei Monate im Jahr in wärmeren Gebieten.” (S. 114)

„Wenn wir von Home-Office sprechen, meinen wir nicht das Laptop auf dem Wohnzimmertisch, sondern eine professionelle Kreativetage. Unsere Arbeits-Etage ist durch eine Treppe und eigenen Eingang komplett von der Wohnung getrennt.” (S. 119)

„Wir sind ein kinderloses Home-Office Solopreneur-Paar und damit nicht der Maßstab für andere.” (S. 119)

„Mit eigenen Kindern in unmittelbarer Nähe ist es wichtig, einen ruhigen Arbeitsbereich zu schaffen.” (S. 119)

„Merksatz: Wer sich ein auf sich selbst zugeschnittenes Home-Office baut und Ruhe will, entscheidet sich meist gegen Angestellte.” (S. 121)

„Gleich von wo Sie arbeiten: Verwandeln Sie Ihren Arbeitsplatz von einem Ort der harten Arbeit in einen Ort der smarten Kreativität.” (S. 126)

  • Das gilt für mein Büro, und das gilt auch für meine Berater-Koje!

„Der Kreative Raum ist mehr als nur ein Zimmer. Es geht vor allem um Ihren mentalen Raum. Was ist der Raum, in dem Sie kreativ sein können?” (S. 126)

  • Wenn ich zuhause bin, denke ich natürlich immer (auch) an meine Familie. Sie ist ja ständig präsent! Natürlich leiten mich in diesem Raum die Gedanken hin zu Stabilität und Sicherheit!

„Output ist wichtiger als Input. Es geht nicht darum, wie viele Stunden Sie auf einem Stuhl sitzen, sondern um das, was in dieser Zeit passiert.” (Solopreneur, S. 126)
„Magische Orte steigern Ihre Performance, machen Sie lockerer und freier. Sie leisten viel mehr. Sie sind mutiger, Sie befreien sich von alten Denkmustern.” (S. 127)

„Der kreative Raum ist ein Werkzeug, um Ihren Geist zu organisieren. Die alten Meister hatten Ateliers. Sie wussten warum.” (S. 128) 

„Trauen Sie sich mehr zu. Bewegen Sie Dinge.” (S. 129)

7. Team oder solo

„Denken Sie jedes Produkt wie eine Story. […] It’s all about the story. Als Solopreneur halten Sie den Kurs. Sie legen den roten Faden durch Ihr Business.” (S. 147)

„Was ist, wenn Sie gar nicht innovativ sein müssen, um erfolgreich zu sein?” (S. 149)

  • „Die meisten erfolgreichen Geschäftsmodelle basieren auf altbewährten Konzepten.” (S. 149)
  • „Sie können eine Idee nehmen, die andere schon hatten.” (S. 150)
  • „Es reicht, seinen Platz zu finden und dort für andere WOW! zu sein.” (S. 150)
  • Meist ist die Konsequenz, wie Sie Ihr Konzept in den Markt bringen, wichtiger als die so genannte Innovationshöhe.” (S. 150)
  • „Entwickeln Sie ein Business mit einem geringen Grad an Komplexität.” (S. 150)
  • „Erfolgreiche Solo-Konzepte leben vom konsequenten Vorgehen.” (S. 150)

8. Alleine schneller ans Ziel

„Wer schlank aufgebaut ist, kann sich ganz auf Qualität konzentrieren.” (S. 161)

„Lieblose Produkte können Sie an vielen Stellen beobachten.” (S. 161)

Solo-Qualität in der Buchproduktion (S. 163)

  • „Trauen Sie sich zu, Ihre eigene Qualität zu schaffen.“
  • So, wie sie ihr Buch geschrieben haben = Vorbild!

9. Solo Fallbeispiele

„Vor allem aber sollte man Zeit, Geld und Geduld für Experimente mitbringen. Der Erfolg kommt selten mit dem ersten Versuch.” (S. 177)

10. Solopreneur Methoden

„Wir sagen, dass Sie alleine schneller am Ziel sind, nicht aber, dass Ihr Business von alleine läuft.” (S. 182)

„Rationalisieren Sie nicht weg, was Sie lieben.” (S. 186)

  • „Gerade Experten behalten häufig Live-Elemente in ihrem Programm, weil sie gerne mit Menschen arbeiten.” (S. 186)
  • „Aber: Achten Sie darauf, dass es kein Gemischtwarenladen wird und Sie nicht zu viel Energie vom Aufbau Ihrer neuen (besser automatisierten) Geschäftszweige abziehen.” (S. 186)

Checkliste gleitender Übergang (S. 187)

  • Definieren Sie Ihren neuen Haupteinnahmestrang.
  • Investieren Sie dann konsequent in Ihren neuen Bereich.
  • Drehen Sie die Auftragsrichtung: Wie bewerben sich die Kunden bei Ihnen?
  • Achten Sie auf ein wachsendes Vermögen, um Spielraum zu erweitern.

„Achten Sie auf die richtige Größe Ihrer Idee. […] Was soll dieses Geschäft in Ihrem Leben für eine Auswirkung haben? […] Es passiert immer wieder, dass uns Solopreneure Geschäftsideen vorlegen, die zu groß sind. […] Es geht bei der Beurteilung einer solchen Idee nicht darum, ob sie generell gut ist, sondern darum, ob Sie diese Idee mit Ihren Mitteln ohne Bauchschmerzen solo umsetzen können.” (S. 188)

„Ihr Ziel ist, zügig Geld zu verdienen. Halten Sie den Cash-Flow hoch. Machen Sie daher etwas, was Sie wirklich gut können und wofür Sie mehr als genug Kompetenz haben. Überfordern Sie sich nicht. […] Denken Sie schlicht: Was können Sie zügig in einer sehr guten Qualität liefern, das andere brauchen?” (S. 191f)

„Sie brauchen einen Longseller. Ihre Marke soll sich etablieren, Menschen sollen Ihr Angebot schätzen und immer wieder darauf zurückkommen. […] Ein Angebot, dass sich immer und immer wieder verkauft, weil es gut ist.” (S. 192f)

„Ihre Geschäftsidee ist dazu da, Geld zu erwirtschaften. Viele Menschen, die ihren Traum umsetzen, laufen in die Gefahr der Hobby-Idee oder wählen eine zu kleine Nische.” (S. 193)

Digital Selling: „Eine Geschäftsidee ist nicht gleichbedeutend mit einem Geschäftserfolg. Ihr Erfolg tritt erst dann ein, wenn Sie Ihr Angebot auch verkauft bekommen. Ohne zahlende Kunden kein Business. Da ein Solopreneur alle Positionen im eigenen Unternehmen strategisch steuert, ist ein wesentlicher Teil seiner Arbeit das Marketing. Wer diese Aufgabe nicht akzeptiert, wird mit seinem Geschäft scheitern. Immer wieder begegnen uns Menschen, die die Aufgabe der Vermarktung an andere geben wollen: Weg mit der lästigen Aufgabe, wo sind Vertriebsmäuse, die für mich laufen?” (S. 195)
„Wollen Sie die Wahrheit hören? Es gibt keine Vertriebler, die für Sie die Sache übernehmen. […] Denken Sie anders: Sie oder Ihre Marke sind das Gesicht Ihres Produktes. Wenn Sie wollen, dass Ihren Produkten vertraut wird, muss Ihre Marke dieses Vertrauen verdienen.” (S. 196)

„Unterscheiden Sie zwischen Endkunden und B2B-Konzepten.” (S. 196)

„So oder so haben Sie eine Aufgabe, die sich nicht nur Solopreneuren stellt:

  • Wie wird Ihr Angebot bei den richtigen Menschen bekannt?
  • Wie erzählen Sie die Story Ihres Angebotes?
  • Wie kommen Kunden in Ihren E-Mail-Verteiler oder auf Ihre Bestellseite?
  • Was muss getan werden, damit gekauft / gebucht / bestellt wird?

Sie kommen nicht darum herum, sich mit Verkaufszahlen, Traffic und Conversion-Rates auseinanderzusetzen. Wie immer gilt die Regel: Erst überhaupt etwas verkaufen, dann optimieren.” (S. 196f)

„[Es] tummeln sich hier viele Anbieter und bieten Rat und Hilfe an. Die Szene der Online-Marketing-Gurus ist Legion.” (S. 197)

„Eignen Sie sich daher die Kompetenz Stück für Stück selbst an und lagern Sie Teilaufgaben an Freelancer aus. Zusätzlich suchen Sie nach Partnern, mit denen Sie im Verbund Traffic generieren.” (S. 197)

„Entwickeln Sie Ihren eigenen Web-Selling-Stil. […] Sie kommen aber nicht drum herum, im Web zu verkaufen, wenn Sie erfolgreich sein wollen. Sei werden merken, dass es gar nicht so einfach ist. Ohne einen guten Prozess und klare Angebote und Anreize geht es nicht. Entwickeln Sie einen Stil, der Ihren Werten und Ihrer Persönlichkeit entspricht UND gleichzeitig eine gute Performance entwickelt.” (S. 198)

„Kunden brauchen Erinnerungen, Angebote, Frühbucherpreise und anderes, um sich in Bewegung zu setzen. Das kann in einer fairen Weise erfolgen. Entwickeln Sie Ihren Stil und messen Sie Ihren Erfolg. Das tut jeder Unternehmer.” (S. 198)

„Die Frage der Erreichbarkeit fängt bei Ihrem Produkt an. Wenn Sie eine Software betreiben, müssen Sie Support liefern, dann muss jemand Bereitschaft haben. Das ist ein Grund, warum wir persönlich keine Software mehr entwickeln.” (S. 201)

„Sie begrenzen also so viel wie möglich:

  • Bieten Sie möglichst nur 1 Kommunikationsart an.
  • Wir empfehlen E-Mail.
  • Behalten Sie Ihre Mobilnummer für sich.
  • Klären Sie Zeiten der Erreichbarkeit.
  • Sie beugen Kommunikation vor, wo es irgend geht.
  • Sie haben keine Produkte, die ständig Support benötigen.
  • Sie lassen so viel Kommunikation wie möglich erst gar nicht entstehen.
  • Ein kurzes erklärendes Video über Ihr Produkt wirkt Wunder.
  • FAQs auf der Website und andere Hilfestellungen fangen Fragen auf.” (S. 202)

„Der große Vorteil von Komponenten: Sie haben keinen eigenen Code, den Sie pflegen (lassen) müssen. […] Die Faustformel lautet: Hände weg von selbst programmierter Software und großen Dinosauriern! Lassen Sie andere updaten und releasen!” (S. 204)

„Personal Branding empfiehlt sich vor allem in den Bereichen der Expertenmodelle (Expert) und Erlebnismodelle (Creator). […] Möchte ein Experte sein Wissen vermarkten, macht es häufig Sinn, die eigene Person als Marke aufzubauen.” (S. 206)

„Wer ein Angebot oder ein Produkt als Longseller erfolgreich im Markt halten will, baut am besten eine starke Produktmarke auf.” (S. 208)

„Bei der Personenmarke wird die Persönlichkeitsentwicklung zum treibenden Faktor der eigenen Marke. […] Viele Erfolgstrainer gehen den Weg der Personenmarke. […] Personenmarken polarisieren stärker als Produktmarken. Nicht alle Experten gehen den Weg auf die Bühne. Werner Tiki Küstenmacher steht uns sehr nahe. Simplify your Life ist ein starker Titel […] Man kann ihn zwar als Redner buchen, im Kern ist Werner Küstenmacher aber Autor.” (S. 209)

„Auch ein Experte, Musiker oder Autor kann eine personenunabhängige Marke aufbauen.” (S. 209)

  • über „Expertenprogramme”, z.B. GTD
  • Dann wird die Marke GTD bekannter als die Person David Allen.

„Wer Fremdkapital an Board hat, verliert seine Unabhängigkeit. Viele Solopreneure sind Bootstrapper und arbeiten ganz aus dem eigenen Cashflow. […] Ein Bootstrapper erhält seine Handlungsfreiheit durch eine hohe Liquidität.” (S. 210f)

11. Solopreneur Mindset 

Entschieden bei sich bleiben „Unternehmerischer Erfolg stellt sich ein, wenn man seine Rolle gefunden hat und seine Angebote über einen längeren Zeitraum durchhält. […] Die Momente, in denen es gut läuft, sind nicht die Stunden der Herausforderung. Es sind die Momente, in denen es (noch) nicht so gut läuft. Dann brauchen Sie ein hohes Energie-Level. […] In einer Firma können Sie sich hin und wieder wegducken. Solo geht das nicht.” (S. 216)

„Deutschland ist kein Land der Begeisterten. Wenn Sie Ihr Smart Business Concept nach vorne bringen, aktivieren Sie oft die Ängste und negativen Energien anderer. O-Ton einer Solopreneurin: „In meinem Umfeld gibt es nicht eine Person, die mir Mut zu meinem Weg macht.” […] Bauen Sie um sich herum einen Kreis von Menschen mit hoher Energie auf.” (S. 217)

„So merken die meisten staatlich angestellten Vertreter der Wirtschaftspolitik nicht, dass sie in ihrem eigenen Denkgebäude verhaftet sind.” (S. 218)

Die größten Herausforderungen eines Solopeneurs (S. 220)

Alleine arbeitenVereinsamung – Lonely Fighter Einsamkeit aushalten Angst vor dem Scheitern Auch mal Pause machen und abschalten Abzugeben (Arbeit und Verantwortung)
SackgassenFinanzielles Risiko Auf dem falschen Weg zu sein Missing Links auflösen Kein Korrektiv
Ressourcen findenPartner gewinnen, die passen Die richtigen Leute für bestimmte Projekte finden Finanzielle und zeitliche Ressourcen Kaltakquise
Richtig steuernFokussierung auf das Wesentliche Über sich selbst und seine Idee klar zu werden Mindset immer wieder überdenken und auf Kurs bleiben Sich nicht verzetteln Überflüssiges los lassen Geschäftsmodell entwickeln, das „von selbst” läuft und der das der Solopreneur außerhalb des Tagesgeschäfts justiert und weiterentwickelt.

„Diese Nennungen zeigen ein Spektrum der Herausforderungen.” (S. 220)

Umgang mit Fehlern (S. 221)

  • „Tipp 1: Nehmen Sie Fehler nicht persönlich. Lassen Sie nicht zu, dass durch einen Fehler Ihre Energie sinkt. Gehen Sie sofort raus aus der Negativ-Energie und trennen Sie sich von der Situation, bis Sie wieder klar denken können.“
  • „Tipp 2: Bauen Sie Schutzmauern auf und denken Sie vor.“
  • „Rechnen Sie auf dem Weg immer Lehrgeld ein. Mit Reserven zu arbeiten, steigert die eigene Ruhe und sichert das Überleben.“
  • „Sie können Fehler nicht vermeiden, aber Sie können sie rechtzeitig entdecken.“
  • „Bauen Sie Systeme, die Sie warnen, wenn Ihr Umsatz sinkt.“
  • „Wenn der Fehler kommt, handeln Sie schnell. Sitzen Sie den Fehler nicht aus.” (S. 222)

Den Toten Punkt überwinden: „Wir selbst stehen und im Weg und leben über oder unter unserem Potenzial. Die Folge: Wir haben ständig zu wenig Zeit oder Geld, unsere Projekte voranzutreiben. Wir können nicht säen, um zu ernten, und haben wir gesät, sind wir zu ungeduldig, auf die Ernte zu warten. Wir halten nicht die Spur, wenn wir uns einmal entschieden haben. Wir nehmen Abkürzungen, nur um dann an der falsche Stelle aus dem Wald zu kommen.” (Solopreneur, S. 222)

„Treffen Sie also die Entscheidung, in sich selbst zu investieren und den ersten Baustein zu legen.” (S. 223)

Karin Linzbach: „Meine Gefühle sind o.k. Sie sind dazu da, gespürt zu werden und dienen als Wegweiser.” (S. 224)

  • „Entscheiden Sie sich nicht für irgendein Business, sondern für das, bei dem Sie sich fühlen können.” (S. 224)

„Ihr Erfolg als Solopreneur hängt davon ab, Ihr richtiges Maß und die richtige Geschwindigkeit zu finden.” (S. 225)

„Unsere größten geschäftlichen Fehler haben wir begangen, als wir uns nicht die Zeit für Entscheidungen nahmen. Wir ließen es in einigen Phasen unseres Business zu, dass die Tage zu voll und zu schnell waren.” (S. 227)

„Bewahren Sie sich also Ihre Bandbreite und halten Sie Ihre Systeme so sauber, dass Sie genug Zeit für Entscheidungen haben. Je mehr Sie sich mit unnötigen Dingen zumüllen oder sich überfordern, umso eher riskieren Sie Ihre Bandbreite.” (Solopreneur, S. 227)

12. Die Lust, ein Steuermann zu sein

„An Ihrem Business hängt Ihr Lebensmodell. Wer glaubt, Beruf und privates Leben sauber trennen zu können, irrt gewaltig. Wir sind Fans des biografischen Ansatzes: Lernen Sie sich besser kennen und steuern Sie dann bewusst, in welche Richtung Sie wollen.” (S. 233)

  • Das ist SUPER! Das hat in mir sofortige RESONANZ!

„Gedankenarbeit ist ein wichtiger Teil Ihrer Unternehmer-Persönlichkeit.” (S. 234)

„Kurs halten hat nichts mit Starrsinn zu tun.” (S. 234)

„Solopreneurship hat – so wie wir es sehen – positive gesellschaftliche Wirkung. […] Solopreneure sind wie kleine Setzlinge, die Asphaltdecken durchdringen und im nächsten Schritt zu starken Bäumen heranwachsen.” (Solopreneur, S. 234)

„Wir wehren uns gegen alle Dinge, die dem Einzelnen seine unternehmerische Eigenständigkeit und Verantwortung nehmen. Wir möchten Einzelne stark machen, ihr Potenzial entfalten. Aus einem starken Einzelnen folgt auch eine starke Gesellschaft und damit starke Gemeinschaft.” (S. 234)

„Um zu navigieren, brauchen Sie ein System. Die Längen- und Breitengrade für ein Solopreneurship sind in unserer Gesellschaft nicht bekannt. Von daher müssen Sie selbst Ihre Karte zeichnen. Dabei hilft Ihre Vision.” (Solopreneur, S. 235)

„Storytelling is by far the most underrated skill in business.” (Gary Vaynerchuk, S. 236)

„Unternehmen mit einer klaren Vision haben die Nase vorne. Das gilt doppelt so stark für Solopreneure. Sie können Ihre Vision auf den Milimenter genau bestimmen. Kein anderer redet Ihnen hinein.” (S. 237)

„Denken Sie groß und halten Sie den Ball flach.” (S. 239)