George S. Clason: Der reichste Mann von Babylon (1926) 📙

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Meine Notizen

„Das, was wir als ’notwendige Ausgaben’ bezeichnen, wird immer entsprechend unserem Einkommen wachsen, sofern wir uns nicht etwas Anderes vornehmen. Verwechselt nicht eure notwendigen Ausgaben mit euren Wünschen.” (S. 49)

Alle Menschen leiden darunter, dass sie mehr Wünsche hegen, als sie sich erfüllen können.” (S. 49)

„Ich sage euch, genauso wie das Unkraut in einem Feld überall da wuchert, wo es Platz findet, genauso breiten sich die Wünsche des Menschen aus.” (S. 49)

„Untersucht gründlich eure Lebensgewohnheiten. […] Streicht die restlichen Posten, und betrachtet sie als Teil jener Vielzahl von Wünschen, die nicht erfüllt werden können, und weint ihnen nicht nach.” (S. 50)

„Der Zweck eines Finanzplans besteht darin, euch mehr Geld zu verschaffen. Er soll  euch helfen, das Notwendige zu erwerben und, so weit wie möglich, eure übrigen Wünsche zu erfüllen. Außerdem soll er euch helfen zu erkennen, welche Wünsche euch wirklich am Herzen liegen und welche unerheblich sind.” (S. 51)

„Was unternimmst du, um mehr zu verdienen?” (S. 62)

  • „So wie ein Mann sich in seinem Beruf vervollkommnet, so vervollkommnet er auch seine Fähigkeit, mehr zu verdienen.” (S. 63)
  • „Je mehr Wissen wir besitzen, desto mehr können wir verdienen. Der Mann, der versucht, sich in seinem Beruf zu perfektionieren, wird reichlich belohnt.” (S. 63)

„[Ein Mann, der etwas auf sich hält] muss Mitleid haben mit jenen, die geschwächt oder vom Unglück verfolgt sind, und ihnen im Rahmen vernünftiger Grenzen helfen.” (S. 64

„In Babylon gibt es mehr Geld, als ihr, meine Studenten, euch vorstellen könnt. Es ist für alle genug vorhanden.” (S. 65)

Über Geld: „Für mich ist sie eine Göttin der Liebe und der Würde, deren Vergnügen darin besteht, jenen zu helfen, die in Not sind, und jene zu belohnen, die es verdienen.” (S. 73)

„Wenn das Geschäft vielversprechend scheint, muss man sich gegen seine eigene Schwäche schützen. Wir Sterblichen sind unbeständig; wir sind leider schneller bereit, unsere Meinung zu ändern, wenn sie richtig ist, als umgekehrt. Ist sie falsch, sind wir stur; ist sie richtig, können wir uns nicht entscheiden und lassen die guten Gelegenheiten verstreichen.” (S. 82) 

Alle Menschen neigen dazu zu zaudern. […] Wenn wir uns nicht davon freimachen, werden wir selbst zu unserem ärgsten Feind.” (S. 83)

„Wenn man Glück erlangen möchte, muss man die sich bietenden Gelegenheiten nutzen.” (S. 85)

„Bietet man ihnen die Möglichkeit, Gold und Weisheit zu erlangen, was tun sie? Sie missachten die Weisheit und verprassen das Gold. Am nächsten Morgen jammern sie, weil sie kein Gold mehr haben.” (S. 89)

  • => Weisheit ist eine gute Investition!
  • Weisheit sichert nachhaltig Geld.
  • „Hätte ich mich erst um Weisheit bemüht, wäre mein Gold nicht verloren gegangen.” (S. 95)

„An vorderster Front der Qualen stehen die Erinnerungen an die Dinge, die wir hätten tun sollen, und an die Gelegenheiten, die sich uns boten und die wir nicht genutzt haben.” (S. 105)

„In der Kraft eurer Wünsche liegt Zauberkraft.” (S. 106)

„Gold bedeutet für denjenigen, der es besitzt, Verantwortung und verändert seine Position gegenüber seinen Mitmenschen.” (S. 112)

„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.” (S. 151)

Drückeberger kommen nicht voran. […] Ich drücke mich nicht um die Arbeit. Ich arbeite mit Freuden, verrichte gern gute Arbeit, denn sie ist der beste Freund, den ich je hatte. Dadurch habe ich mir all die schönen Dinge erworben, die ich besaß.” (S. 179)

„Wie du siehst, erwies sich Arbeit in der Zeit meiner größten Verzweiflung als mein bester Freund.” (S. 195)

„Die Arbeit zog seine vielen Freunde an, die seinen Fleiß bewunderten und den Erfolg, den er einbrachte. Die Arbeit brachte ihm die Ehre ein, die er in Damaskus in so hohem Maße genoss.” (S. 195)

Mein wichtigstes Take-Away

ALLE Menschen neigen dazu zu zaudern. Deswegen ergeben sich auch laufend so viele Gelegenheiten für den, der schnell ist. 

Zaudern = Feind, der immer auf der Lauer liegt und darauf wartet, meine Erfolge zu unterminieren.

=> Mein Problem ist vielleicht weniger meine Angst, sondern eher das Zaudern.

Habe ich die Seele eines Sklaven oder eines freien Mannes?


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