📙 Gottfried Epp: Positive Self Leadership (2021)

Ein Buch über die Grundlagen der Positiven Psychologie und eine Einführung in das PERMA-Modell.

S. 102: Dankbarkeit bildet die Grundlage für Freundlichkeit.

S. 104: In Working-Out-Loud-Initiativen geht es besonders um die Emotion „Stolz“ — ein authentisches „Stolz-sein-dürfen“, wenn man beharrlich an etwas Schwierigem gearbeitet hat.

S. 107: Wenn wir stolz sind, dann erkennen wir unsere Leistungen an. Das führt dazu, dass wir uns trauen, Größeres anzustreben. Dadurch steigern wir insgesamt unsere Leistung.

S. 118, 121: Flow entsteht meist aus einem Überschuss an Ressourcen im Vergleich zu den aktuellen Anforderungen, der es erlaubt, „über sich hinaus zu wachsen“.

S. 130: Es ist hilfreich, seine „Signatur-Stärken“ zu kennen. Aber mindestens so wichtig ist eine erfüllende Antwort auf die Frage: „Wofür möchte ich diese Stärken einsetzen?“

S. 200: Accomplishment (A): Wenn man eine Aufgabe, ein Projekt geschafft hat, darf man das auch feiern – bedingungslos! Nicht nur, wenn das Ergebnis „sehr gut“ gelungen ist bzw. das gewünschte Ergebnis erreicht wurde. Beispiel: Das Semesterende ist immer zu feiern, egal wie die Noten oder die Evaluierungsergebnisse ausgefallen sind. Der Abschluss ist eine Leistung und ein Erfolg an und für sich.

S. 220: Gerd Gigerenzer: Defensives Entscheiden:.„Alles was ich mache, muss gut argumentierbar sein. Wenn es nicht funktioniert und mein Plan nicht aufgeht, muss ich argumentieren können, warum ich dieses Vorgehen gewählt habe.“

S. 245: Im Mittelpunkt der Salutogenese steht das Kohärenzgefühl (sense of coherence), das Antonovsky in drei Aspekte unterteilt:

  • Verstehbarkeit: Wie funktioniert etwas? Wie soll ich diese Aufgabe lösen?
  • Sinnhaftigkeit: Wozu bzw. warum soll ich das machen?
  • Handhabbarkeit: Kann ich die Aufgabe mit meinem Wissen und meinen Werkzeugen lösen? (Da kommen z.B. die soziale Unterstützung und die Rückmeldungen einer Lerngruppe dazu.)

⇒ Diese drei Aspekte erscheinen mir intuitiv auch wichtig, wenn ich von meinen Konzepten und Modellen spreche – egal ob als Podcast oder in einem Solo-BWL-Buch oder -Kurs.

  • Der Andere muss erkennen können, warum es wichtig ist.
  • Der Andere muss verstehen können, worum es (mir) geht.
  • Der Andere soll mit dem Gefühl gehen, dass er dadurch sofort etwas verändern/verbessern kann.