Johannes Ellenberg: Der Startup-Code

Ein Business das läuft Podcast #151, 17. November 2020

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Relevante Erfolgskennzahlen sind heute nicht mehr Mitarbeiteranzahl und Umsatz. Interessanterweise spielt der Gewinn im daily business vieler Unternehmen und auch Konzerne gar keine so große Rolle. Roman Kmenta sagt, man wirft den Unternehmen oft vor, dass sie so gewinnorientiert sind. „Ja, wenn es denn so wäre!“

Sondern: „Ein erfolgreicher Unternehmer, eine erfolgreiche Unternehmerin ist die, die es geschafft hat, das Unternehmen oder das Unternehmertum als Mittel zur Lebensgestaltung zu nutzen. Das heißt, mein Unternehmen oder mein unternehmerisches Handeln darauf auszurichten, wie ich mein Leben leben will.“

Gibt es Typen, die besonders als Gründer geeignet sind? „Ja, ich glaube, die gibt es, wobei ich schon aber auch fest davon überzeugt bin, dass man unternehmerisches Denken und Handeln lernen kann. Ich glaub auch, so gut wie jeder kann es lernen, es ist nur für den einen oder anderen ’ne kürzere Reise und für den anderen ’ne längere.“

  • Hat mit Vorprägungen, familiärem Umfeld, Anlagen etc. zu tun.
  • Aber auch: „Es gibt Menschen, die denken schon in Systemen. Es gibt Menschen, die haben ’ne gewisse Risikobereitschaft, die sie einfach auch mitbringen, aber auch eine wohl überlegte. Und es gibt eben auch Menschen, die haben da einen schwereren Zugang zu.“

Erfolgreiche Unternehmer sind auch jene, die „mit sich selber keine großen Themen haben“.

Roman Kmenta sagt, dass er erst sehr spät in seiner unternehmerischen Laufbahn kapiert hat, was unternehmerisches Tun und Denken eigentlich heißt, nämlich: „Ich kann alles tun. Es gibt keine Rahmen, keine eingeschränkten Grenzen. Ich kann alles tun!“

  • „Den Raum zu nutzen“, das war für RK spannend – das zu kapieren, ist RK immer noch dabei.

Alles selbst in der Hand zu haben, die „radikale Selbstverantwortung“, macht vielen Menschen zu schaffen. Damit muss man als Unternehmer zurecht kommen. Deswegen scheuen sich auch viele Menschen davor, unternehmerisch tätig zu werden – weil sie dann niemandem mehr die Schuld geben können.

RK meint, wir Unternehmer stehen uns ganz oft selbst im Weg.

Die meisten Unternehmer verstehen nicht, was ein Geschäftsmodell ist – und wie sie es neu/anders denken könnten. 

  • RK schätzt, dass sich 99 von 100 klassischen Dienstleistern überhaupt keine Gedanken machen über ihr Geschäftsmodell.

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