Learning by doing

Unlängst war ich beim Forum „Erfolgreiche Unternehmensgründung“ der FH St. Pölten.

Darin präsentierten Startup-Gründer*innen nicht nur ihre Geschäftsidee, sondern auch, was sie auf ihrer unternehmerischen Reise bisher gelernt haben und welche Tipps sie Interessierten mitgeben wollen.

Am Ende der vielen Präsentationen und Podiums-Diskussionen bin in mich gegangen. Ich habe mich gefragt: So verschieden die ganzen Geschäftsideen sind, so verschieden die Gründer*innen selbst sind, so verschieden die Start-ups in ihrer Entwicklungsphase sind… Gibt es einen roten Faden? Gibt es etwas, das alle diese verschiedenen Geschichten gemeinsam haben?

Ich denke, ich habe ihn gefunden. Die Meta-Story aller Start-up-Gründer*innen lautet ungefähr so:

Als wir anfingen, hatten wir keine Ahnung, was wir da tun und worauf wir uns einlassen. Dann haben wir dazugelernt, Schritt für Schritt, learning by doing. Jetzt wissen wir ein bisschen mehr. Aber wie es weitergeht, wissen wir auch nicht. Und deswegen ist das einzige, was wir euch mitgeben können: Euch wird auch nichts anderes übrig bleiben, als euren eigenen Weg zu finden. Von uns könnt ihr nicht allzu viel lernen, weil unser Weg ist nicht euer Weg. Learning by doing ist eure beste Chance!