Lerne aus der Krise: STAY FOCUSED – Was Unternehmen in Zukunft stark macht!

Webinar der WKO, 30. November 2020, 14:00 – 15:00

Vortragende: Katharina Sigl, Thomas Dorner

Für EPU ist diese Krise „nur sehr schwer allein zu stemmen“.

Es ist nicht so, dass sich große Unternehmen mit mehr Ressourcen leichter tun, die Krise zu überwinden. Wie auf Krisen reagiert wird, ist v.a. Typ-spezifisch. Das Mindset ist entscheidend für den „Re-Start in die Zukunft“.

Nicht wenige EPU waren (kurz) auch froh über die Zwangspause und haben sich Zeit genommen, um lange Liegengebliebenes in Angriff zu nehmen (z.B. Website).

Super sind Ideen, die zukunftsorientiert sind und die sich innerhalb von 3-4 Wochen umsetzen lassen.

Digitalisierung: „Vom Nice to Have“ zum „Must Have“

  • Alle, die vor der Krise schon fit waren, waren natürlich im Vorteil.
  • Je kleiner das Unternehmen, desto schneller bei der Umstellung auf Digitalisierung.

Stark durch Kooperationen

  • Das gilt wohl generell für EPU, aber besonders in der Krise.
  • EPU sind schnell und flexibel gestaltet.
  • Zusammenarbeit auf Zeit, z.B. für ein Projekt, zur Nutzung neuer Kanäle etc.
  • Kann in langfristiger Zusammenarbeit münden (aber muss nicht!)
  • Vgl. ILV Buchhaltung gemeinsam mit CK – eine klassische Corona-Kooperation!

Um neue Ideen zu generieren: Über den Tellerrand hinaus schauen. Sich inspirieren lassen von Plattformen, wo sich mit Trends beschäftigt wird. Bewusst auch in anderen Bereiche eintauchen.

„Top Beratung braucht Top Know-How.“

  • Der Kunde ist „extrem gut informiert über alles“.
  • Gerade als EPU „muss ich hier auch wirklich dran bleiben“: Mehr wissen als mein Kunde.
  • Mit welchem Zusatzwissen kann ich dem Kunden einen Mehrwert bieten, ein Erlebnis liefern?
  • Life Long Learning

Trends und Gegentrends

  • Ja, Digitalisierung ist gerade aktuell. Aber es ist trotzdem nicht alles nur Digitalisierung!
  • Wo entstehen hier Chancen für mein Business?
  • Beispiel: Remote Workshops/Beratungen vs. „echte“ Begegnungen

Ins TUN kommen: Den Weitblick haben, aber auch die kleinen Schritte setzen.

„Löst diese neue Dienstleistung jetzt wirklich ein Problem für meine Kunden? Stellen Sie sich dieser Frage!“

„Starke Unternehmen testen und setzen um.“

Auf ein neues Produkt fokussieren statt auf 4-5 Lösungen. „Die Ressourcen sind begrenzt.“ Und dann auch dran bleiben!

Die Kunden wollen beim Kauf mittlerweile einen durchgängigen digitalen Prozess haben. „Kauf auf Rechnung“ ist zu umständlich. Kunden wünschen sich eine Online-Bezahlmöglichkeit. Nur was einfach ist, funktioniert.

Wenn man draufkommt, dass es die Dienstleistung, die man anbieten will, schon fünfmal gibt, dann muss man sich ehrlich fragen: Warum biete ich die Dienstleistung dann überhaupt an? Was mache ich wirklich anders? Welchen zusätzlichen Kundennutzen schaffe ich?

  • Wenn es keinen echten zusätzlichen Kundennutzen gibt, dann kann man nicht guten Gewissens dazu raten, das anzubieten.
  • Dann war die Idee (noch) nicht gut genug. Das Problem: Oft wird das Offensichtliche angeboten. Das Besondere entsteht aber erst, wenn man zweimal um die Ecke denkt. Das Besondere entsteht durch intensives Nachdenken.
  • „Wenn Sie im Sumpf vom Gleichen dümpeln, haben Sie meistens eine Preisschlacht.“

„Mein Tipp ist: Fangen Sie nicht im Neuen Jahr an. Fangen Sie jetzt an!“