Marcus Amann: Klare Positionierung

Erfolgreich lernen, arbeiten und leben Podcast #219 vom 4. Februar 2018.

Zum Podcast

Klare Positionierung hat viele Vorteile.

Von innen nach außen arbeiten: 

  • Zuerst eine innere Positionierung finden, die
    • Mein limbisches System anspricht
    • Die sich rundum gut für mich anfühlt
    • Die wirklich Zugkraft hat
  • Dazu muss ich kennen:
    • Meine Vision: Wie will ich es haben?
    • Meine Werte
    • Meine Stärken
  • Worin bin ich Experte?
    • Bzw. Worin will ich als Experte wahrgenommen werden?
    • = „so tun als ob”, „acting as if“

Wenn das klar ist, dann den Blick nach außen richten:

  • Wer genau sind meine Wunschkunden?
  • Welchen Mehrwert generiere ich für meine Wunschkunden? Welches Problem löse ich für sie?
    • Und das ist nicht: Verlässlichkeit, Kundenorientierung, Professionalität. Das sind alles Voraussetzungen dafür, mit mir ins Geschäft zu kommen.
    • Das ist ein echtes Problem, das sie lösen wollen.
    • Und: Auch sie entscheiden mit ihrem Limbischen System. Wie löse ich bei meinen Wunschkunden angenehme Gefühle aus? 
  • Wie löse ich das Problem für sie?
    • Da braucht es ein System, z.B. „die 5 Schritte…“, „die 3-Element-Strategie…“
    • = ein „Expertensystem“
    • Dieses Expertensystem zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leistungsangebot
    • Es geht darum, nicht möglichst flexibel zu sein, sondern einen ganz klaren Plan zu haben. Kunden wollen nicht den Prozess mitgestalten, sondern möglichst schnell an die Lösung kommen.
      • Deine Kunden finden das Problem nicht so interessant wie du!
  • Um das Expertensystem herum baue ich dann Produkte auf.
    • Modular
    • Mit fixen Preisen, die auch transparent auf der Website stehen.
    • Denn: Ich verkaufe dann keine Trainings, Coachings etc. mehr, sondern konkrete Lösungen und Verbesserungen für die Kunden.
    • Der Kunde kauft dann die Lösung, und ihm ist ziemlich egal, welche Mittel ich wähle, um diese Lösung zu erreichen.

Und schließlich, wenn ich das alles habe: Auf das Wesentliche reduzieren!

  • Nochmals drüber gehen und schauen, ob es nicht noch klarer geht, noch strukturierter.
  • Am Anfang passiert oft der Fehler, dass man sich zu breit aufstellt, damit die Zielgruppe nicht zu eng wird. Damit ziehe ich aber Menschen an, die ich eigentlich gar nicht wirklich haben will.
  • Aber genau das Gegenteil ist sinnvoll: Zuerst ganz, ganz spitz sein, und dann später verbreitern, wenn es sinnvoll ist.

Markus Amanns Website