Markus Gull: Dann unternimm doch was (2019)

Ein dünnes, aber wunderschön gestaltetes und sehr inspirierendes Buch des „Story Dude“. „Wir gründen, was wir sein wollen“ – was für ein schlauer Satz!

S. 17: „Die rasch wachsende Komplexität aller Dinge ist letztlich nichts anderes als die schleichende Entmündigung jedes Einzelnen von uns. Viele spüren das als Angst und Ohnmacht, denn was uns allen fehlt, ist Übersicht und Orientierung. Was uns fehlt, ist jedenfalls das, was viele das Warum nennen, oder Sinn.“

S. 25: „Manager machen, was sie können, und führen mit Fakten und Zahlen. Das ist vernünftig. Vernünftig ist aber wie tot. Nur früher. Und Fakten funktionieren ja sowieso nicht, und schon gar nicht, wenn es um die Zukunft geht. Denn über die Zukunft gibt es keine Fakten. Also: Story!“

S. 50: „Das ist die einzige Geschichte, die mich interessiert, weil das die einzige Geschichte ist, die uns interessiert: die Geschichte von uns selbst.“

  • Das ist auch die einzige Story, die „funktioniert”. Wir wollen immer nur Geschichten hören, die etwas mit uns zu tun haben, in denen wir uns wiederfinden, die uns etwas über uns selbst erzählen können.

S. 63: „Willst du auch Geld verdienen?“ 

S. 66: Sustainable development goals (UNO)

S. 71: „Pull erzeugt man, indem man eine gute Story hat, indem man Werte teilt, indem man Beziehungen über Bedeutung aufbaut.“

S. 77: „Jede Gabe ist eine Aufgabe, und nichtgelebtes Leben vergiftet.“

S. 78: „Wir kaufen, was wir sein wollen. Wir gründen, was wir sein wollen.