Missverständnisse

Es gibt Beratungsgespräche, die sind eine einzige Aneinanderreihung von Missverständnissen zwischen Berater und Kunden.

Als Berater fällt dir das meistens nicht auf. Klar, sonst würdest du ja versuchen, die Missverständnisse auszuräumen.

Aber als neutraler Zuhörer ist das echt schwer zu ertragen.

Essensvorschriften

Was hältst du von folgender Idee?

Ein Verein veranstaltet ein jährliches Mitgliedertreffen, traditionell verbunden mit gutem Essen. Als Beitrag zur Klimarettung hat man sich für heuer etwas Besonderes überlegt: Statt wie üblich eine vegetarische Option anzubieten, gibt es heuer ausschließlich vegetarische Gerichte zur Auswahl. Die Fleischindustrie ist schließlich erwiesenermaßen einer der größten Klimasünder.

Kann man natürlich machen. Es lassen sich gute Argumente dafür finden.

Aber was sagt es über den Verein und sein Selbstverständnis, der meint, seine Mitglieder bei der Menügestaltung bevormunden und quasi zu ihrem Glück zwingen zu müssen?

Alien-Test

Der Alien-Test funktioniert so:

Ruf jemanden an, dem/der du vertraust.

Lies ihm oder ihr den Text vor, den du gerade geschrieben hast.

Und dann frag ihn/sie: „Klingt das nach mir?“

[Danke Valentina Keserue für den Tipp.]

Teppich

Wenn du dir einen neuen Teppich für dein Büro kaufen willst, dann hast du zwei Möglichkeiten:

  1. Du kaufst einen fix-fertigen Teppich, in Standardmaßen. Lagernd, abholbereit, sofort zum Mitnehmen. Geht schnell und ist günstig. Allerdings wird es wahrscheinlich so sein, dass der Tippich nicht hundertprozentig ins Büro passt. Da ein bisschen zu lang, dort ein bisschen zu kurz – und bei der Tür zu dick, sodass sie nicht mehr problemlos aufgeht.
  2. Du überlegst vorher ausführlich, misst alles genau aus und lässt dir einen Teppich nach Maß liefern. Der Maßteppich passt natürlich super ins Büro, alles ist am rechten Platz. Das verlangt mehr Nachdenken, mehr Planung, es dauert länger und ist wahrscheinlich auch teurer.

Beide Möglichkeiten haben was für sich. Pass halt nur auf, dass deine Lösung auch zu deinem Anspruch passt.

In memoriam Willi Resetarits

Einige der schönsten Erinnerungen meiner frühen Jugend verdanke ich dem Ostbahn-Kurti und später Dr. Kurt Ostbahn.

Mein erstes Konzert, Dr. Kurt Ostbahn und die Chefpartie in Laa an der Thaya, irgendwann 1994. Eine meiner ersten CDs, „Trost und Rat“, mit dem wunderbaren „Ka Idee“ – ein Erweckungserlebnis. Später dann die Radiosendung „Trost und Rat mit Dr. Kurt Ostbahn“, jeden Sonntag habe ich sie gehört und gelernt, wie man auf höchstem Niveau unterhalten kann.

Jahre später… Kurt Ostbahn und die Kombo am Golser Volksfest. In der Sommer-Arena. Im Orpheum. Am Voith-Platz. Auf der Hohen Warte. Auf der Kaiserwiese. Ich habe ihn wohl ein paar Dutzend mal live gesehen, und welche wunderbare Freude es jedes Mal war.

Diese Erinnerungen werde ich im Herzen behalten, auch wenn die Musik jetzt vorbei ist.

Danke, Willi Resetartis.

Expectation Management

Eine der wichtigsten Aufgaben von Gründungsberater*innen ist, die Erwartungen unserer Gründer*innen mit der Realität in Einklang zu bringen.

Wie lange etwas dauert, bis die ersten Kunden gewonnen werden. Wie viel Arbeit eine Website ist. Wie lange ein Firmenbucheintrag dauert. Welche Umsätze in den ersten Monaten zu erwarten sind. Und so weiter.

Manchmal sind die Gründer*innen zu optimistisch, manchmal zu pessimistisch.

Wir Gründungsberater*innen sind der Reality Check, bevor die Wirklichkeit tatsächlich zuschlägt.

Kauderwelsch

Als Nebenerwerbs-Sprachwissenschaftler wundere ich mich immer wieder darüber, wie umständlich sich viele Betriebswirte ausdrucken. Wobei… „Umständlich“ ist eh noch nett ausgedrückt. Oft ist es schlicht unverständlich.

Ein Beispiel gefällig?

Eine Expertin für die Optimierung von Geschäftsmodellen versucht zu erklären, warum das Geschäftsmodell so wichtig ist für ein Unternehmen:

Seit jeher verändert sich unsere Welt. In den letzten Monaten hat das Tempo durch die Pandemie einen Gang zugelegt. Umso wichtiger ist es, dass sich Unternehmen zukunftsorientierte ausrichten. Grundsätzlich steckt hinter jedem Unternehmen ein Geschäftsmodell. Manchmal ist es bewusst formuliert, meist wird es unbewusst administriert. Es ist aber unabdingbar, sich mit dem Ist-Stand auseinanderzusetzen und die Hauptbereiche eines Geschäftsmodells im Detail zu betrachten. So erkennen Unternehmer die zentrale Funktionsweise und die Erfolgsfaktoren. Mit einem bewusst ausgearbeiteten Geschäftsmodell differenziert man sich vom Mitbewerb und befriedigt die Kundenbedürfnisse besser. Damit kann das Kerngeschäft gestärkt und darauf aufbauend, Neues entwickelt werden.

Ich kann mir schon vorstellen, was die Dame eigentlich sagen will. Ich kann mir aus dieser Aussage schon zusammenreimen, worum es ihr geht. Nicht zuletzt deswegen, weil ich schon vorher gewusst habe, was ein Geschäftsmodell ist und warum ohne Geschäftsmodell kein Unternehmenserfolg möglich ist.

Aber: Warum in aller Welt macht man es den Leser*innen so schwer? Warum versteckt man ganz wichtige Botschaften hinter Buzzwords und in aufgeblähten Sätzen? Wem, bitte, soll das nützen?

Den Leser*innen sicher nicht. Aber auch der Expertin und ihrem Beratungsangebot nicht.

Denn wer, bitte, kauft etwas, das er nicht versteht?

First Mover Advantage in Österreich

Wir Österreicher sind ein ängstliches Volk. Sehr vorsichtig. Nur keine Wellen schlagen. Nur nichts riskieren, es könnte ja schief gehen.

Das ist die negative Seite. Die positive: Wer in Österreich etwas wagt, hat meistens den First Mover Advantage. Wer etwas probiert, das schief gehen könnte, hat meistens wenig Konkurrenz zu fürchten.

Wer in Österreich erfolgreich ist, hat schnell Neider. Aber wer in Österreich etwas riskiert, das schief gehen könnte, braucht praktisch keine Angst vor Nachahmern haben.

Storno

Wenn du dich darüber freust, dass ein geplanter Beratungstermin mit einer Kundin ausfällt, dann läuft etwas schief.

Denk mal nach, was.

Do be do be do

Meine Erfahrung ist, dass das Mindset ein ganz entscheidender Erfolgsfaktor in der Selbständigkeit ist. Wie wir über uns selbst denken, wie wir unser Business sehen, was für uns Erfolg ist und was nicht… das sind ganz fundamentale Dinge.

Aber: Das richtige unternehmerisches Mindset allein genügt nicht. Wir müssen damit auch etwas tun.

Am Ende zählen die Dinge, die wir geschaffen haben und nicht die, die wir erdacht haben.

[Danke Bernhard Reingruber für den Gedanken.]

Denkmöglich

Damit man ein Lifestyle Business schaffen kann, muss man ein Lifestyle Business überhaupt mal als mögliche Option wahrnehmen.

Als etwas, das „man“ tut. Als etwas, das für einen selbst in dieser Situation „möglich“ ist. Als etwas, das „normal“ ist.

Je mehr Lifestyle Entrepreneure man kennt, desto mehr Vorbilder gibt es, und desto denkmöglicher wird es, selbst ein Lifestyle Business zu starten.

In vielen Teilen der Gesellschaft ist diese Idee aber noch alles andere als angekommen.

Es gibt noch viel zu tun.

Spaziergang

Wie gut doch ein Spaziergang tut! Ist gut für Herz, Hirn und Seele.

Das stelle ich immer wieder überrascht fest und nehme mir dann vor, öfter spazieren zu gehen.

Und dann kommt alles wie immer.

Genug

Es ist gar nicht so leicht zu sagen: „Danke, ich habe genug. Ich bin zufrieden mit dem, was ich habe. Ich will gar nicht mehr.“

Stell dir vor, du bist mit einer Wandergruppe unterwegs. Ihr wollt bis zum Gipfelkreuz zu marschieren. 200 Meter vor dem vermeintlichen Ziel schaust du dich um und sagst auf einmal: „Ich finde es wunderschön hier. Marschiert ihr nur weiter, aber ich bleibe da. Für mich reicht das vollkommen, ich will gar nicht mehr.“

Wie werden die anderen in der Gruppe reagieren? Werden sie sagen: „Ja, hast recht!“, oder werden sie versuchen, dich zu überreden weiter zu gehen, denn: „So kurz vor dem Ziel willst du aufgeben?“

Es ist nicht leicht, sein eigenes „Genug“ zu finden.

Und es ist genauso schwer, sein „Genug“ vor den Erwartungen Anderer zu verteidigen.

Hidden Agenda

Es gibt Content Creator, die felsenfest behaupten, es geht ihnen in erster Linie darum, „Wert zu schaffen“ für ihre Community.

Dabei geht es ihnen in Wirklichkeit vor allem darum, dieser Community etwas zu verkaufen.

Schon klar, das eine muss das andere nicht ausschließen. Aber: Wenn jemand eine Hidden Agenda hat, wenn jemand das eine behauptet und in Wirklichkeit das andere will, dann spüren wir das. Wir können die Zwiespältigkeit zwischen den Zeilen lesen.

Besser wäre, den Menschen klar zu sagen, was man will.

Nebenjob

Eine Gründerin hat mir erzählt, dass sie eine „Online-Heldin“ hat. Ihre Heldin macht genau das, was sie auch gerne machen möchte – sehr professionell, und bereits seit einigen Jahren.

Allerdings hat ihre Online-Heldin einen Nebenjob. Jetzt zweifelt meine Gründerin: Wenn nicht mal ihre Heldin in dieser Nische ein Vollzeit-Business aufbauen kann, wie soll sie es dann schaffen?

Nun gut, das ist die eine Sichtweise. Die andere wäre: Ob deine Heldin einen Nebenjob hat oder nicht, hat möglicherweise gar nichts damit zu tun, wie ertragreich deine Nische ist. Vielleicht hat sie den Nebenjob ja nicht, weil sie muss, sondern weil sie will.

Und: Vielleicht ist es Zeit für eine Staffelübergabe. Zeig deiner Heldin, was du kannst und wie du es besser machst. Und vielleicht wirst dann du zu ihrer Heldin.

Absteigen

Eine gute Freundin hat sich beruflich in eine Sackgasse manövriert.

Ihr Unternehmen läuft nicht. Sie strampelt und tut, aber es bärt an allen Ecken und Enden. Und es ist überhaupt keine Besserung in Sicht, im Gegenteil.

Alle sehen es, nur sie selbst will es nicht wahrhaben. Sie will nicht loslassen, weil sie keine sein will, die einfach aufgibt. Sie hat noch nie aufgegeben.

Es spricht natürlich für sie, dass sie sich in schwierigen Zeiten nicht unterkriegen lassen will.

Aber wenn das Pferd tot ist, muss man absteigen.

Das Ratschlag-Monster

Wir Lehrer*innen und Berater*innen neigen, quasi von Berufswegen, häufig dazu, Ratschläge zu geben – auch ungefragt.

Wir glauben, dass wir unsere Aufgabe dann (und nur dann) gut erfüllen, wenn wir auf alles eine Antwort parat haben.

Dabei übersehen wir zumeist, dass unsere Ratschläge gar nicht so gut sind, wie wir denken – und zwar aus mindestens zwei Gründen:

  1. Der Empfänger der Ratschläge wird demotiviert, weil er etwas „auf das Auge gedrückt“ bekommt. Er wird reduziert auf jemanden, der vielleicht gute Ratschläge ausführen, aber selbst keine guten Ideen haben kann.
  2. Die Ratgebenden überfordern sich, weil sie sich unnötige Arbeit und Verantwortung aufhalsen für etwas, das eigentlich der Empfänger des Ratschlages selbst lösen kann – und haben damit weniger Zeit für ihre eigenen Herausforderungen.

Es lohnt also doppelt, wenn wir lernen, das Ratschlag-Monster zu zähmen und uns mit unseren Ratschlägen zurückzuhalten.

Auch wenn uns das sicher schwer fällt, besonders am Anfang.

[Danke Michael Bungay Stanier für die Anregung.]

Feine Mischung

Von meinem Vater habe ich das Ruhige. Die Ernsthaftigkeit, die Beständigkeit und auch den Wunsch, gerne für mich allein zu sein.

Von meiner Mutter habe ich die Neugierde und die Abenteuerlust. Sie hat mir die Gabe mitgegeben zu erkennen, wie ich hilfreich sein kann.

Ich finde, das ist eine gute Mischung.

Problemsprache vs. Sehnsuchtssprache (3)

Wenn wir über die Probleme und Sehnsüchte unserer Kund*innen sprechen, und das in ihren eigenen Worten, dann denken und handeln wir empathisch.

Seth Godin nennt das practical empathy:

To make a difference, we need the practical empathy to realize that the other person doesn’t know what you know, doesn’t believe what you believe and might not want what you want. We have to move from where we are and momentarily understand where they are.

Seth Godin

Es geht nicht darum, was wir denken. Es geht nicht darum, was wir (mit unserem Expertenwissen) für das Problem halten. Es geht nicht mal darum, dass wir eine Lösung haben, die unseren Kund*innen hilft.

Zuerst mal geht es darum, dass wir unseren Kund*innen aus ehrlichem Herzen sagen können: „Ich verstehe dich. Ich verstehe deinen Kummer, und ich kenne deine Träume. Ich sehe dich, und ich nehme dich ernst.“

Problemsprache vs. Sehnsuchtssprache (2)

Unsere Kund*innen verstehen uns besser, wenn wir es schaffen, uns in ihren Worten auszudrücken.

Wenn du in der Problemsprache über die Sorgen deiner Kund*innen sprichst, dann sprich exakt in ihren Worten. Beschreibe den Schmerz genau so, wie sie ihn beschreiben.

Wenn du in der Sehnsuchtssprache über die Träume deiner Kund*innen sprichst, dann sprich exakt in ihren Worten. Beschreibe ihre Wünsche genau so, wie sie sie beschreiben.

Du brauchst hier überhaupt nicht kreativ sein. Du musst nur genau zuhören (und dir Notizen machen).

Problemsprache vs. Sehnsuchtssprache (1)

Es gibt zwei „Sprachen“, mit denen wir zu unseren Kund*innen sprechen können:

Problemsprache: Wir sprechen das an, was im Leben unserer Kund*innen gerade nicht passt. Den Schmerz, die Scham, die Fehler. In aller Klarheit und Deutlichkeit. Wir nennen beim Namen, was schief läuft und erzeugen dadurch den Wunsch, es in Zukunft besser zu machen („weg von“-Motivation).

Sehnsuchtssprache: Wir malen unseren Kund*innen aus, was sein könnte. Wir beschreiben in bunten Farben ihre Träume, Wünsche und Sehnsüchte. Wir sagen ihnen, dass es nicht so sein muss, wie es gerade ist, sondern dass ein besseres Leben möglich ist: mehr Erfolg, mehr Freiheit, mehr Zufriedenheit („hin zu“-Motivation).

Es ist wichtig, dass wir beide Sprachen fließend beherrschen. Denn jede Sprache hat seine Zeit und seine Zuhörer*innen.

Rolling Stones

Ein Ticket für das Rolling-Stones-Konzert am 15. Juli in Wien kostet zwischen 130 und 675 Euro.

Warum können die Rolling Stones solche Preise verlangen?

Weil sie sechzig Jahre daran gearbeitet haben, ein Monopol zu werden. Keine andere Band ist wie die Rolling Stones. Wer die Rolling Stones sehen will, muss eben diese Preise bezahlen – oder es sein lassen.

Niemand wird über Nacht zum Monopolisten. Aber harte, konsequente Arbeit an „seinem Ding“ über Jahrzehnte zahlt sich irgendwann aus.

Positive Überraschung

Heute ist eine Lehrveranstaltung viel besser gelaufen als gedacht.

Schwer zu sagen, woran es lag. Wahrscheinlich auch egal.

Solche positiven Überraschungen sind da, um genossen zu werden – und nicht zum Zu-Tode-Analysieren.

Einen Schritt voraus

Um „Lehrer*in“ (Trainer*in, Berater*in, Coach, Facilitator, …) zu sein, musst du zuerst Expertenwissen haben. Du musst etwas haben, worin du mehr weißt als andere.

Dann musst du wissen, wie du mit deinem Wissen anderen helfen kannst, ein Problem zu lösen oder ein Ziel schneller zu erreichen. Kurz: Du musst etwas zu sagen haben!

Du musst aber nicht jetzt schon alles wissen. Du musst in deinem Thema nicht schon „ausgelernt” haben. Du musst nur mehr wissen als deine Schüler*innen, damit du ihnen auch was weitergeben kannst. Aber du kannst dir dein Thema nach und nach aneignen, den Wissen Schritt für Schritt erweitern – als lebenslange*r Student*in deines Themas.

Das Gefährliche ist die Hemmung, etwas nicht zu tun, weil man noch nicht alles weiß. Hab keine Sorge, dass du nicht gut genug ausgebildet oder vorbereitet wärst. Kompetenz wird nicht erworben, sondern zugeschrieben – und das zumeist bereitwillig und ohne viel zu hinterfragen.

Vor-vollziehbar

Es ist wunderbar, wenn deine Kund*innen (oder Studierenden) sagen: „Ah, das ist nachvollziehbar. Das habe ich verstanden.“

Der Punkt ist aber, dass das, was du sagen willst, vor-vollziehbar sein muss. Bedeutet: Es muss von vorn herein klar sein, dass das, was du zu sagen hast, relevant sein wird. Dass du damit bei deinem Gegenüber etwas auslösen wirst. Dass du damit einen Schmerzpunkt treffen wirst.

Oder, kurz gesagt: Dass es sich lohnen wird, dir zuzuhören.

Herausgefordert vs. routiniert

Einerseits sollen wir uns bei unserem Angebot auf das konzentrieren, was wir gut können. Worin wir Erfahrung haben. Wobei uns so schnell keiner was vor- oder nachmachen kann.

Andererseits tut es immer wieder gut, etwas Neues zu probieren. Was dazuzulernen. Eine neue Herausforderung anzunehmen.

Ständige Herausforderung führt zu Burn-out, ständige Routine führt zu Bore-out.

Das Optimum liegt irgendwo in der Mitte.

Manche suchen billig

Es gibt Kund*innen, die suchen die billigste Lösung, egal ob sie gut ist oder nicht.

Und es gibt Kund*innen, die suchen die beste Lösung, egal ob sie billig ist oder nicht.

Wähle weise.

Ein Affront

Es ist eine ungeheuere Provokation, wenn jemand nicht versteht, dass es für mein Problem sicher keine einfachen Lösungen geben kann.

Dass meine Situation ganz besonders ist und mit der Situation anderer Menschen niemals zu vergleichen ist.

Dass mein Fall ganz speziell ist und dass ich dafür auch ganz spezielles Mitleid verdient habe.

Eine Frechheit, wenn jemand behauptet, dass es jedem so geht wie mir.