🎙 Philipp Maderthaner: Business Gladiators Unplugged

Stand: 17. JĂ€nner 2021

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Folge 40: Wie finde ich den richtigen Coach?

2. Dezember 2020

Es gibt ein Überangebot von Coaches, Beratern, Experten, Mentoren – „oder solchen, die es gerne sein möchten“.

„Der Markt ist geflutet von vielen, die hier ihr GlĂŒck versuchen.“

Gute Berater/Coaches haben einen „track record“: „Such deine Berater und Begleiter aus nach dem , was sie selbst in die Waagschale bringen. Sei kritisch. Überleg dir gut, von wem du dich beraten lĂ€sst. Es sollten Menschen sein, die weiter sind als du – in einem bestimmten Aspekt.“

Personal fit: „Das grĂ¶ĂŸte Wissen bringt nichts, wenn ich es nicht nehmen kann.“

Don’t mix it: „Du sollst dich auf eine Person einlassen und konzentrieren – fĂŒr einen bestimmten Zeitpunkt.“

  • Wenn man unterschiedliche RatschlĂ€ge, Expertenmeinungen, Philosophien mischt, kann es zu keinem klaren Ergebnis kommen. „Wie willst du danach feststellen, ob eine Philosophie fĂŒr dich die richtige oder nicht?“
  • FĂŒr eine bestimmte Phase auf einen Zugang committen – und dann tatsĂ€chlich auch Dinge/RatschlĂ€ge ausprobieren.

Folge 39: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

25. November 2020

Ist jetzt z.B. die Zeit, eine Unternehmen zu grĂŒnden?

Wir haben vieles unter Kontrolle in unserem Unternehmen, aber daneben gibt es unendlich viele Dinge, die wir nicht unter Kontrolle haben.

„Es kann passieren, dass sich die UmstĂ€nde nie nach deinen Vorstellungen einstellen.“ Das ist sogar sehr wahrscheinlich. Aber: Ist jetzt der Moment zu taktieren? Ist jetzt der Moment, um passiv zu bleiben?

„Warten muss nicht immer die beste Strategie sein. Manchmal ist es einfach die richtige Strategie, die Rahmenbedingungen so zu nehmen, wie sie sind und das Beste daraus zu machen. Manchmal ist es einfach die richtige Strategie, den ersten Schritt zu setzen und ins Tun zu kommen und danach zu optimieren. Wer ewig wartet, vertut auch die Chance auf jeden Gewinn.“


Folge 38: Wie kann ich helfen?

18. November 2020

„Erfolg ist kein Selbstzweck. Erfolg ist dazu da, um mehr beitragen zu können, um mehr geben zu können.“

Wir können besonders jetzt kaufen, investieren, Anschaffungen tĂ€tigen – „natĂŒrlich im Rahmen unserer Möglichkeiten, und natĂŒrlich im Rahmen des VernĂŒnftigen. Aber wer die Möglichkeit hat, soll jetzt auch mal Geld ausgeben!“

  • Damit setzen wir Signale des Optimismus und des Vertrauens in eine positive Zukunft nach Corona.

Wir können auch WertschĂ€tzung schenken. 

  • Jemanden weiterempfehlen.
  • Jemanden positiv bewerten.
  • Jemandem positives Feedback geben.
  • Einen Podcast teilen.

Wir können uns bewusst sein, dass viele Unternehmen derzeit unter großem Stress stehen.

Wir haben alle unterschiedliche SpielrĂ€ume. „Aber das bedeutet nur, dass wir alle unterschiedliche Möglichkeiten haben, etwas beizutragen.“

„Gib dir einen Ruck und tu was. Das ist unsere Aufgabe jetzt.“ 


Folge 37: Special vom Junge Wirtschaft Summit: Begeistern. Wachsen. Großes Bewegen.

11. November 2020

Siehe: Philipp Maderthaner: Begeistern. Wachsen. Großes bewegen.


Folge 36: Wie erreiche ich mediale PrÀsenz?

4. November 2020

„Überleg dir zunĂ€chst sehr gut, wofĂŒr du diese mediale PrĂ€senz einsetzen möchtest, wie du sie nutzen möchtest, was sie am Ende fĂŒr dich bringen soll.“

3 mögliche Strategien:

  1. Push-Strategie: Die schwierigste Strategie, weil Journalisten tĂ€glich geflutet werden mit PR-Geschichten. „Die Wahrscheinlichkeit, dass deine Geschichte außergewöhnlich ist, ist sehr gering.“ Und Medien berichten nur ĂŒber das wirklich Außergewöhnliche.
  2. Pull-Strategie: „Kannst du Medien dienen mit deiner Expertise?“ Medien denken in Schubladen und brauchen Expertenstimmen („O-Töne“).
  3. Trittbrettfahrer-Strategie: Gerade fĂŒr Neulinge „rasch und gut realisierbar“. Im Licht einer anderen Person oder eines Events glĂ€nzen: z.B. selbst eine Konferenz organisieren und sehr prominente Speaker einladen als Zugpferd. Mit dem Interesse am Zugpferd wird auch die eigene Bekanntheit gesteigert.

Folge 35: Wie schaffe ich echte Anziehungskraft?

28. Oktober 2020

Einen Pull-Effekt zu erzeugen am Markt, ist die Königs-Disziplin.Die Zeiten, wo man jemandem etwas auf’s Auge drĂŒcken konnte, was er nicht braucht, sind endgĂŒltig vorbei.

„Leidenschaft schafft Anziehungskraft. Davon bin ich felsenfest ĂŒberzeugt.“
Konzept der „Ansteckenden Begeisterung“ = Schnittpunkt: WofĂŒr brenne ich? <-> Was berĂŒhrt den Anderen?

  • „Lass deiner Leidenschaft und deinem Feuer freien Lauf – aber achte darauf, dass du diese Leidenschaft und dieses Feuer darauf konzentrierst, wie du Bedeutung und Nutzen fĂŒr Andere stiftest. Nur so wird deine Leidenschaft auch anknĂŒpfungsfĂ€hig.“

Um Anziehungskraft auszuĂŒben, braucht es auch klare Überzeugungen – nicht nur Larifari-Werte.

„Begeisterung ist in den meisten FĂ€llen das Ergebnis ĂŒbertroffener Erwartungen. Du musst einfach anerkennen, dass du mit Durchschnitt heute niemanden mehr vom Ofen hervorholst. Du musst heute anerkennen, dass du Außergewöhnliches tun musst, um die Aufmerksamkeit zu erregen.“

  • „Geh all-in. Hau richtig rein. Gib dich nicht mit Durchschnitt zufrieden. Der Durchschnitt wird dir keinen pay-off bringen. Der Durchschnitt wird dir keine Anziehungskraft bescheren. Der Durchschnitt wird dir, ja, Durchschnitt bescheren.“
  • „Weniger ist mehr. Mach die Dinge, die du machst, so g’scheit, wie’s nur geht. Verzettle dich nicht.“
  • „Konzentriere deine Energie wie ein Laserpointer auf die eine Sache, wenn’s drum geht,  Menschen zu begeistern.“

Folge 34: Was macht meine Marke erlebbar?

21. Oktober 2020 

Marke ist mehr als Design, Logo, Typographie, Farbwelt. 

  • „Du hat weit mehr Hebel in der Hand.“

Eine Marke erlebbar zu machen bedeutet, die Marke mit allen Sinnen erlebbar machen.

  • Was sind die „Touchpoints”, an denen die Kund*innen mit der Marke in Kontakt kommen?
  • Welche Emotionen, welche Werte werden hier vermittelt?
  • Welche GefĂŒhle erwecken wir durch die Inszenierung bei unserem GegenĂŒber?

Werte und GefĂŒhle werden auch sehr stark ĂŒber die Sprache vermittelt: Wie sage ich etwas? Wie spreche ich meine Kund*innen an?

Oft sind es vermeintliche Kleinigkeiten, welche die Marke transportieren: z.B. wie wird der Kaffee serviert? (Oder: Wird ĂŒberhaupt einer angeboten?)

Besonders der Umgang mit den Menschen (Mitarbeiter, Kunden) schlagen sich auf die Marke nieder. Wie lebst du die Marke jeden Tag? 

  • Das Verhalten des Unternehmens ist der grĂ¶ĂŸte Hebel, um das Bild der Marke zu formen.

Buchtipp: Christian Mikunda: Warum wir uns GefĂŒhle kaufen: Die 7 HochgefĂŒhle und wie man sie weckt.


Folge 32: Wie schaffe ich eine Fehlerkultur in meinem Unternehmen?

7. Oktober 2020

Fehler machen bedeutet: Du bist im Wachstum begriffen!

  • „Du hast dich dafĂŒr entschieden, einen Weg zu gehen, was Großes aufzubauen. Und wer was Großes aufbaut, wird damit leben mĂŒssen, dass am Weg Menschen auch Fehler machen. Diese Fehler gehören dazu wie die Butter auf’s Brot. Wer wachsen will, wird Fehler machen. Und deswegen: Entscheide dich fĂŒr den Wachstumskurs und wisse dann: Wer A sagt, muss auch B sagen.“

„Wachstumswerte“

  • Wachstum hat andere Werte.
  • Wenn wir auf Wachstum setzen, dann mĂŒssen wir uns als Unternehmer von den Werten des Perfektionismus lösen. Wir mĂŒssen die „heiligen KĂŒhe“ der Perfektion aufgeben und den neuen Wachstumswerten Raum geben.
  • „Wir sind nicht perfekt. Und ab dem Zeitpunkt, wo wir uns das zugestehen, brauchen wir nicht mehr zu tun als ob.“ Das setzt wertvolle Energie frei.

Folge 30: Wie komme ich mit meiner Botschaft an?

23. September 2020

Unser „Sendungsdrang“ ist schon mal die erste HĂŒrde, die uns daran hindert, erfolgreich zu sein – weil er unserem Ego entspringt. Es geht nicht um die Botschaft, die wir senden wollen, sondern um die Botschaft, die andere empfangen wollen.

Menschen interessieren sich meistens nicht fĂŒr meine Angebote und Produkte, sondern sie interessieren sich in erster Linie fĂŒr sich selbst.

Daher: Was bewegt unsere Kund*innen? Was hÀlt sie nachts wach? Was sind die Fragen, die sie mit sich herumtragen?

  • DA mĂŒssen unsere Botschaften ansetzen: IHRE Sorgen mit MEINEN Angeboten verknĂŒpfen.

Folge 29: Wie finde ich den richtigen Marketing-Mix?

16. September 2020

Nicht Marketing machen auf Social Media, weil das alle machen!

  • Sondern: Jene KanĂ€le wĂ€hlen, ĂŒber welche die Wunschkunden tatsĂ€chlich auf effektiv zu erreichen sind!
  • „In KanĂ€le einzutauchen, die fĂŒr deine Zielgruppe nicht relevant sind, kann unendlich viele Ressourcen verbauen, ohne dass dabei Wirkung zurĂŒck kommt.“

Experimentiere!

  • „Etwas auszuprobieren, etwas zu testen ist der einzig verlĂ€ssliche Weg, wirklich herauszufinden, was der richtige Marketing-Mix fĂŒr dich und dein Unternehmen ist.“
  • Aber: „Ändere nicht zu viel auf einmal.” Nimm einen kleinen Teil, verĂ€ndere was und ĂŒberprĂŒfe die Wirkung.

Folge 28: Was braucht die perfekte Werbung?

9. September 2020

1. Gedanke: Nicht die Features ins Zentrum stellen: „Great marketing is about values.“ (Steve Jobs)

  • „Wir bauen keine Bindung auf zu Features.“
  • Wenn wir keine Bindung aufbauen, dann „zieht das Hirn weiter“.

„Wir mĂŒssen Überzeugungen, Werte, Leidenschaft und Hingabe ins Zentrum unserer Kommunikation stellen.“

  • Mithilfe von Überzeugungen kann man schnell entscheiden: Ja, das sehe ich auch so – oder nein, das sehe ich nicht so.
  • Überzeugungen polarisieren – „im positiven Sinne“.

2. Gedanke: Mach deine Kunden zu den Helden deiner Geschichte!

  • „Wir interessieren uns fĂŒr Geschichten, in denen wir selbst die Hauptrolle spielen.“
  • Wir haben ja auch die Filme am liebsten, wo wir uns am stĂ€rksten mit den Charakteren identifizieren.
  • „Stell deine Kundinnen und Kunden auf ein Podest“, nicht dich selbst.

3. Gedanke: Immer einen glasklaren C2A haben!

  • „Was ist JETZT zu tun?“ Diese Fragen stellen wir uns ganz unbewusst.
  • Die Zielgruppe nicht ratlos zurĂŒcklassen.
  • Ganz konkrete, simple Dinge, z.B. „Sichere dir jetzt deinen Beratungstermin“, „Hol dir jetzt…“, „Bestelle jetzt…“ etc.

„Du wirst mit deinen Überzeugungen Großes bewegen können, davon bin ich felsenfest ĂŒberzeugt.“

Erfolgreiche Werbung ist oft schlicht und einfach auf das Wesentliche reduziert.


Folge 27: Wie finde ich meinen USP in einem umkÀmpften Markt?

2. September 2020

Die erste Frage ist schon mal: Wie definiere ich meinen Markt?

  • Das ist schon mal die erste Chance, eine „category of one“ zu werden.
  • Je mehr man sich fokussiert, desto klarer ist der USP – und desto wertvoller ist das Angebot.

Die Abgrenzung von anderen passiert oft nicht so sehr ĂŒber die funktionale Leistung, sondern ĂŒber den spezifischen Blick auf die Dinge, die Überzeugungen – ĂŒber den emotionalen Aspekt.

Und: Nicht zuletzt Beharrlichkeit. USP ist auch trial and error. 

  • „Wir probieren Dinge aus. Manche funktionieren, manche funktionieren nicht. Bei manchen landen wir in einer Gasse der Austauschbarkeit, bei manchen spĂŒren wir schon im ersten Moment unsere Einzigartigkeit auch am Markt.“
  • „Manchmal haust du dann auch daneben. Das ist natĂŒrlich so. Das erfordert dann wieder eine Ehrenrunde, das erfordert dann wieder ein ZurĂŒck an den Start manchmal, das erfordert manchmal einfach nur ein bisschen ZurĂŒckrudern oder ein Hindernis umschiffen.“

Folge 26: Special Guest Matthias Strolz ĂŒber Organisationsentwicklung und FĂŒhrung in der Krise

26. August 2020

Matthias Strolz: „Das Muster, das ich erkenne – wenn du signalresonant bist, wenn du also in den Raum schaust, was bewegt sich, wo zeigen sich Chancen, wo zeigen sich Möglichkeiten und die dann aufgreifst -, dann wĂŒrde ich sagen, dann ist die Zeit des Schocks, dann ist die Zeit der darauffolgenden Krise deine beste Zeit! Weil es werden jetzt so viele Chancen aufstehen wie noch nie in der Geschichte der jetzt lebenden Organisationen. Die Irritation ist die Mutter der Innovation. Die Irritation ist so groß wie nicht mehr seit 45, das heißt die Innovation wird so groß sein wie nie seit 1945. Das heißt, es werden TĂŒren aufgehen in unseren eigenen RĂ€umen allerorts. Da werden TĂŒren aufgehen wo du sagst: „Das ist ja nicht möglich, das ist eine TapetentĂŒr!“ und „Wow, bin ich gemeint?“. Und jene, die die Offenheit haben, die FĂ€higkeit, die Entschlossenheit, die Resonanz, diese TĂŒren auch durchschreiten zu können, zu wollen und dann auch zu durchschreiten, fĂŒr die ist das eigentlich wie ein FrĂŒhling.“

Matthias Strolz: „Deine grĂ¶ĂŸte StĂ€rke ist immer auch deine grĂ¶ĂŸte SchwĂ€che, hat immer die Abrisskante.“

Matthias Strolz: „Überall, wo ich nichts beitragen und nichts lernen kann, bin ich weg, mach ich den Schmetterling. Auf zur nĂ€chsten BlĂŒte!“


Folge 23: Special Guest Elisabeth GĂŒrtler ĂŒber Sacher, Opernball und Astoria

5. August 2020

„Man muss an die Idee glauben. Ein Risiko ist immer dabei.“

BerĂŒhmte und bekannte GĂ€ste wollen in erster Linie in Ruhe gelassen werden. Was sie schon gar nicht wollen, ist, dass man mit ihnen wirbt.

„Ich bin eine Workaholic-Person. Ich brauche erstens mal wenig Schlaf, und ich hab auch meine ganzen Hobbys eigentlich aufgegeben. […] Man muss einfach sagen, es macht mir Spaß, das tue ich – und dann kann man nicht sagen: Ich mach nur ein bissl, das muss man ganz machen.“

Motivieren bedeutet fĂŒr Elisabeth GĂŒrtler „die Menschen beachten, wie sie arbeiten“: „Wenn ich die Menschen nicht beachte bei ihrer Arbeit – und das heißt auch, dass ich das Negative feststelle, aber auch das Positive feststelle -, dann haben sie nicht das GefĂŒhl, dass sie wichtig sind fĂŒr dieses Unternehmen.“


Folge 21: Was tue ich, wenn mich mein Team nervt?

22. Juli 2020

„Mikro-Verletzungen der eigenen IdentitĂ€t“: Jede kleine Verletzung der eigenen IdentitĂ€t, jeder kleine Kompromiss bei meinen persönlichen Werten… machen im Einzelfall nichts Besonderes aus, aber wenn diese immer wieder vorkommen – und vor allem in einer Beziehung an der Tagesordnung stehen – dann wirst du in der Summe irgendwann nicht mehr damit leben können. 

„FĂŒr Klarheit ist es nie zu spĂ€t.“


Folge 19: Wie identifiziere ich meine Unternehmenswerte?

8. Juli 2020

„Unser Verhalten drĂŒckt wie sonst nichts Anderes unsere Werte aus“ – nicht irgendwelche Leitbilder, „die das Papier nicht wert sind, auf denen sie gedruckt sind.“
Welche Werte werden in unserem Unternehmen bereits heute gelebt?


Folge 18: Wie bringe ich mein Team an Board?

1. Juli 2020

PM spricht begeistert ĂŒber die „Klausuren“ mit seinem Team


Folge 17: Wie baue ich eine starke Marke auf?

24. Juni 2020

Eine Marke muss mehr sein als ein Logo. Eine Marke ist ein emotionales und funktionales Nutzenversprechen – und damit sollte man sich vorrangig beschĂ€ftigen.

  • Was ist das GefĂŒhl, dass du verkaufen willst?
  • Was ist der Job, den du fĂŒr deine Kunden erledigen wirst?

Es kommt nicht auf die Form an, sondern auf die Substanz des Unternehmens.


Folge 16: Wie setze ich die richtigen Ziele?

17. Juni 2020

Finanzielle/Materielle Ziele zu erreichen, hat Philipp Maderthaner noch nie GlĂŒck beschert. Die Frage ist nĂ€mlich: Was erwartest du dir von mehr Umsatz? Was ist deine eigentliche Erwartung? Anerkennung, Lob, Zufriedenheit?

„Egal, welche Ziele du dir setzt, mein erster Rat ist: Setze sie dir so langfristig wie möglich. Je lĂ€nger, desto besser.“

  • Kurzfristige (Umsatz-)Ziele sind grĂ¶ĂŸtenteils kontraproduktiv.
  • Große Innovationen entstehen langfristig und haben oft auch keinen kurzfristigen Payoff.

Die Ziele auch breiter setzen als nur finanzielle Ziele: Was willst du erreichen? Was willst du verwirklichen? Wie willst du deine Rolle weiterentwickeln? Wie willst du deinen Alltag gestalten? Was willst du erleben? Was willst du beitragen?

„Aber auch finanzielle Ziele. Warum nicht? Ich gehöre nicht zu jenen die sagen, es ist böse Geld zu verdienen.“

  • „Aber nimm dir das nicht als einziges.“
  • Hinter den finanziellen Zielen stecken oft andere emotionale Ziele. Und diese emotionalen Ziele kannst du wahrscheinlich auch auf anderen Weg erreichen, jetzt schon, auf befriedigendere Weise.

„Wir erreichen mit Zielen mehr als ohne Ziele.“


Folge 14: Wie kommuniziere ich VerÀnderung?

3. Juni 2020

„Der grĂ¶ĂŸte Feind in der VerĂ€nderung ist die Unsicherheit.“

  • VerĂ€nderung an sich ist nicht das Problem, sondern die Unsicherheit, die mit einer VerĂ€nderung ausgelöst wird.
  • Mit einer VerĂ€nderung sollten „so wenige Fragezeichen wie möglich“ ausgelöst werden.

Folge 13: Wie komme ich zum richtigen Netzwerk?

27. Mai 2020

„Nutzen zu stiften ist die Königskategorie, wenn es darum geht, neue Kontakte zu knĂŒpfen.“

  • Selber in Vorleistung gehen. 
  • Wenn wir etwas fĂŒr andere tun, dann sind die unter UmstĂ€nden bereit, auch etwas fĂŒr uns zu tun. 

PM bekommt jeden Tag Mails von Menschen, die etwas von ihm wollen. Aber: „Ich erhalte selten bis nie Mails von Menschen, die mir anbieten, etwas fĂŒr mich zu tun.“
Aber: „Absicht vergiftet!“

  • Nicht aus Berechnung etwas fĂŒr andere tun. 
  • Das wĂ€re Manipulation. 
  • Sondern: Absichtsloses Geben
  • vgl. Lewis Hyde: Die Gabe

Die richtige Frage lautet: „Wie kann ich Menschen, die ich noch nicht kenne, Nutzen stiften?“ – „Das Netzwerk ergibt sich dann von selbst.“


Folge 12: Was ist meine Arbeit wert?

20. Mai 2020

„Preis ist dort, wo Selbstwert auf WertschĂ€tzung trifft. Und damit wird Preis auch zu einer Entscheidung.“

  • Welchen Wert gebe ich meinem Wirken?
  • „Dem eigenen Selbstwert ein Preisschild geben.“
  • Über den Selbstwert entscheiden wir. Aber: „Über die WertschĂ€tzung entscheidet unser GegenĂŒber.“ Die schĂ€tzen den Wert meiner Sache. 
  • „Es ist dein gutes Recht, jeden Preis zu verlangen, und es ist das Recht deiner Kunden, ihn nicht zu bezahlen.“ Und das ist auch okay so. 

Folge 10: Wie werde ich bekannt?

6. Mai 2020

Mit Bekanntheit gibt es zwei Probleme:

  1. Es dauert, bis man fĂŒr etwas bekannt ist.
  2. Wenn man fĂŒr etwas bekannt ist, wofĂŒr man gar nicht (mehr) bekannt sein möchte, fĂ€ngt man eigentlich wieder ganz von vorne an.

Bekanntheit = Fokus + Beharrlichkeit

Fokus = „Was ist das Wort, das du besitzen willst – und in welcher Zielgruppe?“


Folge 08: Brauche ich einen Business-Plan?

22. April 2020

Der Nutzen von Excel-Sheets mit Umsatzplanungen ist „völlig ĂŒberschĂ€tzt”.

  • Alle Zahlen, die im JĂ€nner noch gĂŒltig waren, sind jetzt im April nicht mehr das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind.

Gerade in der Start-up-Szene sind BusinessplĂ€ne „vielleicht fĂŒr Investoren spannend”, aber nicht fĂŒr die GrĂŒnder.

Das bedeutet aber nicht, gar keine PlĂ€ne zu haben. Man braucht sehr klare PlĂ€ne davon, wohin sich das Unternehmen entwickeln soll, wie die Wertschöpfung aussehen soll, wer die Kunden sein sollen, was das Nutzenversprechen ist, was die fundamentalen Werte des Unternehmens sind etc. 

  • Diese Fragen sollten immer wieder neu gestellt und beantwortet werden.

Folge 07: Wie gesund ist mein Unternehmen?

15. April 2020

Gesundheit eines Unternehmens bedeutet:

  1. Finanzielle Gesundheit = Finanzielle Reichweite
  2. Kulturelle Gesundheit
  3. Strukturelle Gesundheit = Wie gut ist das Angebot, wie gut nehmen die Kunden den Nutzen, den wir stiften, wahr, und wie gut sind wir in der Lage, diesen Nutzen auch auszuliefern?
  4. +1: Zukunftsenergie = „Wie weit sind wir im Morgen schon aktiv?” = Zukunftsgesundheit

Folge 06: Special Guest Prof. Dr. Manfred Winterheller ĂŒber Mindset, Ängste und Fokus in der Krise

8. April 2020

Das Bankkonto ist meistens nicht das Problem, sondern der Kopf. Aber: „Der Kopf sagt, es ist das Bankkonto.“

Angst ist der grĂ¶ĂŸte Hemmschuh. Dabei wĂ€re die Lösung, einfach die Dinge zu tun, die zu tun sind – ohne Furcht, ohne Worst-Case-Szenarien, ohne Drama. Die Energie ins Tun investieren, nicht ins FĂŒrchten.

„Macht das Sinn fĂŒr dich, Philipp?“

Hiob sagt: „Was ich befĂŒrchtet habe, ist ĂŒber mich gekommen.“

„Die StĂ€rksten fĂŒrchten sich. Wenn man sich nicht mehr fĂŒrchtet, hat man halt unendlich lang geĂŒbt.“

Zeiten der Krise sind immer tolle Gelegenheiten zu helfen und etwas im Unternehmen zu verbessern – fĂŒr die Zeit, wo die Sonne wieder scheint. Und dabei ist es mit Lippenbekenntnissen a la „Wir sind fĂŒr euch da“ nicht getan. Wenn, dann wirklich da sein. Wenn, dann ganz konkret zeigen, wie und womit man hilft.


Folge 05: Liegt in jeder Krise wirklich eine Chance?

1. April 2020

„Um die Krise als Chance zu begreifen, braucht’s als Unternehmen einen gewissen Spielraum.” 

  • Wenn mir das Wasser bis zum Hals steht, dann geht es darum „zu retten, was zu retten ist”. 
  • Da geht es eher darum, Hilfe anzunehmen.
  • Da denkt man nicht an die Chancen. Da geht es einzig und allein darum, das Unternehmen zu retten.

Wenn aber ein gewisser Spielraum da ist, dann wĂ€re jetzt die Chance zu ĂŒberlegen: „Wie kann ich diese Krise nutzen, um gestĂ€rkt daraus heraus zu gehen?”

  • Man könnte jetzt investieren – z.B. in Weiterbildung. In die Verbesserung von Prozessen.
  • Man könnte seinen Kunden „jetzt besser und mehr dienen denn je”.
  • Investieren in Dinge, „die nach der Krise ihre volle Wirkung entfalten werden”.

 Die Chancen hĂ€ngen also davon ab, wie viele finanziellen Reserven im Unternehmen vorhanden sind.


Folge 03: Wie schaffe ich alles in der Zeit, die mir zur VerfĂŒgung steht?

11.MĂ€rz 2020

„Verabschiede dich von dem Gedanken, dass du irgendwann an den Punkt kommen wirst, wo alles fertig ist, wo alles erledigt ist. Es wĂ€re der Tag, wo du aufhörst zu wachsen.“

„Du wirst nie alles gemacht haben, was du machen könntest.“

„Wenn ich sowieso nie mit allem fertig werde, kann ich mich dann nicht auch ein bisschen entspannen? Ich glaube, ja.“

„Widme deine Energie zu 100% den Dingen, die du wirklich machst.“


Folge 02: Was wollen meine Kundinnen und Kunden?

26. Februar 2020

„Leidenschaft schafft AnziehungskraftAnziehungskraft schafft AnhĂ€ngerschaft,und aus AnhĂ€ngerschaft wird Kundschaft.”

„Weil Menschen, die glauben, was du glaubst, sind auch bereit, bei dir zu kaufen.”

„Menschen entscheiden auf Basis von Überzeugungen impulsiv, ob sie sich zugehörig fĂŒhlen oder nicht.”

  • Und diese Zugehörigkeit fĂŒhrt dann dazu, dass man etwas tun will – oder kaufen will.