Philipp Maderthaner: Business Gladiators Unplugged

Stand: 17. Jänner 2021

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Folge 40: Wie finde ich den richtigen Coach?

2. Dezember 2020

Es gibt ein Überangebot von Coaches, Beratern, Experten, Mentoren – „oder solchen, die es gerne sein möchten“.

„Der Markt ist geflutet von vielen, die hier ihr Glück versuchen.“

Gute Berater/Coaches haben einen „track record“: „Such deine Berater und Begleiter aus nach dem , was sie selbst in die Waagschale bringen. Sei kritisch. Überleg dir gut, von wem du dich beraten lässt. Es sollten Menschen sein, die weiter sind als du – in einem bestimmten Aspekt.“

Personal fit: „Das größte Wissen bringt nichts, wenn ich es nicht nehmen kann.“

Don’t mix it: „Du sollst dich auf eine Person einlassen und konzentrieren – für einen bestimmten Zeitpunkt.“

  • Wenn man unterschiedliche Ratschläge, Expertenmeinungen, Philosophien mischt, kann es zu keinem klaren Ergebnis kommen. „Wie willst du danach feststellen, ob eine Philosophie für dich die richtige oder nicht?“
  • Für eine bestimmte Phase auf einen Zugang committen – und dann tatsächlich auch Dinge/Ratschläge ausprobieren.

Folge 39: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

25. November 2020

Ist jetzt z.B. die Zeit, eine Unternehmen zu gründen?

Wir haben vieles unter Kontrolle in unserem Unternehmen, aber daneben gibt es unendlich viele Dinge, die wir nicht unter Kontrolle haben.

„Es kann passieren, dass sich die Umstände nie nach deinen Vorstellungen einstellen.“ Das ist sogar sehr wahrscheinlich. Aber: Ist jetzt der Moment zu taktieren? Ist jetzt der Moment, um passiv zu bleiben?

„Warten muss nicht immer die beste Strategie sein. Manchmal ist es einfach die richtige Strategie, die Rahmenbedingungen so zu nehmen, wie sie sind und das Beste daraus zu machen. Manchmal ist es einfach die richtige Strategie, den ersten Schritt zu setzen und ins Tun zu kommen und danach zu optimieren. Wer ewig wartet, vertut auch die Chance auf jeden Gewinn.“


Folge 38: Wie kann ich helfen?

18. November 2020

„Erfolg ist kein Selbstzweck. Erfolg ist dazu da, um mehr beitragen zu können, um mehr geben zu können.“

Wir können besonders jetzt kaufen, investieren, Anschaffungen tätigen – „natürlich im Rahmen unserer Möglichkeiten, und natürlich im Rahmen des Vernünftigen. Aber wer die Möglichkeit hat, soll jetzt auch mal Geld ausgeben!“

  • Damit setzen wir Signale des Optimismus und des Vertrauens in eine positive Zukunft nach Corona.

Wir können auch Wertschätzung schenken. 

  • Jemanden weiterempfehlen.
  • Jemanden positiv bewerten.
  • Jemandem positives Feedback geben.
  • Einen Podcast teilen.

Wir können uns bewusst sein, dass viele Unternehmen derzeit unter großem Stress stehen.

Wir haben alle unterschiedliche Spielräume. „Aber das bedeutet nur, dass wir alle unterschiedliche Möglichkeiten haben, etwas beizutragen.“

„Gib dir einen Ruck und tu was. Das ist unsere Aufgabe jetzt.“ 


Folge 37: Special vom Junge Wirtschaft Summit: Begeistern. Wachsen. Großes Bewegen.

11. November 2020

Siehe: Philipp Maderthaner: Begeistern. Wachsen. Großes bewegen.


Folge 36:  Wie erreiche ich mediale Präsenz?

4. November 2020

„Überleg dir zunächst sehr gut, wofür du diese mediale Präsenz einsetzen möchtest, wie du sie nutzen möchtest, was sie am Ende für dich bringen soll.“

3 mögliche Strategien:

  1. Push-Strategie: Die schwierigste Strategie, weil Journalisten täglich geflutet werden mit PR-Geschichten. „Die Wahrscheinlichkeit, dass deine Geschichte außergewöhnlich ist, ist sehr gering.“ Und Medien berichten nur über das wirklich Außergewöhnliche.
  2. Pull-Strategie: „Kannst du Medien dienen mit deiner Expertise?“ Medien denken in Schubladen und brauchen Expertenstimmen („O-Töne“).
  3. Trittbrettfahrer-Strategie: Gerade für Neulinge „rasch und gut realisierbar“. Im Licht einer anderen Person oder eines Events glänzen: z.B. selbst eine Konferenz organisieren und sehr prominente Speaker einladen als Zugpferd. Mit dem Interesse am Zugpferd wird auch die eigene Bekanntheit gesteigert.

Folge 35: Wie schaffe ich echte Anziehungskraft?

28. Oktober 2020

Einen Pull-Effekt zu erzeugen am Markt, ist die Königs-Disziplin.Die Zeiten, wo man jemandem etwas auf’s Auge drücken konnte, was er nicht braucht, sind endgültig vorbei.

„Leidenschaft schafft Anziehungskraft. Davon bin ich felsenfest überzeugt.“
Konzept der „Ansteckenden Begeisterung“ = Schnittpunkt: Wofür brenne ich? <-> Was berührt den Anderen?

  • „Lass deiner Leidenschaft und deinem Feuer freien Lauf – aber achte darauf, dass du diese Leidenschaft und dieses Feuer darauf konzentrierst, wie du Bedeutung und Nutzen für Andere stiftest. Nur so wird deine Leidenschaft auch anknüpfungsfähig.“

Um Anziehungskraft auszuüben, braucht es auch klare Überzeugungen – nicht nur Larifari-Werte.

„Begeisterung ist in den meisten Fällen das Ergebnis übertroffener Erwartungen. Du musst einfach anerkennen, dass du mit Durchschnitt heute niemanden mehr vom Ofen hervorholst. Du musst heute anerkennen, dass du Außergewöhnliches tun musst, um die Aufmerksamkeit zu erregen.“

  • „Geh all-in. Hau richtig rein. Gib dich nicht mit Durchschnitt zufrieden. Der Durchschnitt wird dir keinen pay-off bringen. Der Durchschnitt wird dir keine Anziehungskraft bescheren. Der Durchschnitt wird dir, ja, Durchschnitt bescheren.“
  • „Weniger ist mehr. Mach die Dinge, die du machst, so g’scheit, wie’s nur geht. Verzettle dich nicht.“
  • „Konzentriere deine Energie wie ein Laserpointer auf die eine Sache, wenn’s drum geht,  Menschen zu begeistern.“

Folge 34: Was macht meine Marke erlebbar?

21. Oktober 2020 

Marke ist mehr als Design, Logo, Typographie, Farbwelt. 

  • „Du hat weit mehr Hebel in der Hand.“

Eine Marke erlebbar zu machen bedeutet, die Marke mit allen Sinnen erlebbar machen.

  • Was sind die „Touchpoints”, an denen die Kund*innen mit der Marke in Kontakt kommen?
  • Welche Emotionen, welche Werte werden hier vermittelt?
  • Welche Gefühle erwecken wir durch die Inszenierung bei unserem Gegenüber?

Werte und Gefühle werden auch sehr stark über die Sprache vermittelt: Wie sage ich etwas? Wie spreche ich meine Kund*innen an?

Oft sind es vermeintliche Kleinigkeiten, welche die Marke transportieren: z.B. wie wird der Kaffee serviert? (Oder: Wird überhaupt einer angeboten?)

Besonders der Umgang mit den Menschen (Mitarbeiter, Kunden) schlagen sich auf die Marke nieder. Wie lebst du die Marke jeden Tag? 

  • Das Verhalten des Unternehmens ist der größte Hebel, um das Bild der Marke zu formen.

Buchtipp: Christian Mikunda: Warum wir uns Gefühle kaufen: Die 7 Hochgefühle und wie man sie weckt.


Folge 32: Wie schaffe ich eine Fehlerkultur in meinem Unternehmen?

7. Oktober 2020

Fehler machen bedeutet: Du bist im Wachstum begriffen!

  • „Du hast dich dafür entschieden, einen Weg zu gehen, was Großes aufzubauen. Und wer was Großes aufbaut, wird damit leben müssen, dass am Weg Menschen auch Fehler machen. Diese Fehler gehören dazu wie die Butter auf’s Brot. Wer wachsen will, wird Fehler machen. Und deswegen: Entscheide dich für den Wachstumskurs und wisse dann: Wer A sagt, muss auch B sagen.“

„Wachstumswerte“

  • Wachstum hat andere Werte.
  • Wenn wir auf Wachstum setzen, dann müssen wir uns als Unternehmer von den Werten des Perfektionismus lösen. Wir müssen die „heiligen Kühe“ der Perfektion aufgeben und den neuen Wachstumswerten Raum geben.
  • „Wir sind nicht perfekt. Und ab dem Zeitpunkt, wo wir uns das zugestehen, brauchen wir nicht mehr zu tun als ob.“ Das setzt wertvolle Energie frei.

Folge 30: Wie komme ich mit meiner Botschaft an?

23. September 2020

Unser „Sendungsdrang“ ist schon mal die erste Hürde, die uns daran hindert, erfolgreich zu sein – weil er unserem Ego entspringt. Es geht nicht um die Botschaft, die wir senden wollen, sondern um die Botschaft, die andere empfangen wollen.

Menschen interessieren sich meistens nicht für meine Angebote und Produkte, sondern sie interessieren sich in erster Linie für sich selbst.

Daher: Was bewegt unsere Kund*innen? Was hält sie nachts wach? Was sind die Fragen, die sie mit sich herumtragen?

  • DA müssen unsere Botschaften ansetzen: IHRE Sorgen mit MEINEN Angeboten verknüpfen.

Folge 29: Wie finde ich den richtigen Marketing-Mix?

16. September 2020

Nicht Marketing machen auf Social Media, weil das alle machen!

  • Sondern: Jene Kanäle wählen, über welche die Wunschkunden tatsächlich auf effektiv zu erreichen sind!
  • „In Kanäle einzutauchen, die für deine Zielgruppe nicht relevant sind, kann unendlich viele Ressourcen verbauen, ohne dass dabei Wirkung zurück kommt.“

Experimentiere!

  • „Etwas auszuprobieren, etwas zu testen ist der einzig verlässliche Weg, wirklich herauszufinden, was der richtige Marketing-Mix für dich und dein Unternehmen ist.“
  • Aber: „Ändere nicht zu viel auf einmal.” Nimm einen kleinen Teil, verändere was und überprüfe die Wirkung.

Folge 28: Was braucht die perfekte Werbung?

9. September 2020

1. Gedanke: Nicht die Features ins Zentrum stellen: „Great marketing is about values.“ (Steve Jobs)

  • „Wir bauen keine Bindung auf zu Features.“
  • Wenn wir keine Bindung aufbauen, dann „zieht das Hirn weiter“.

„Wir müssen Überzeugungen, Werte, Leidenschaft und Hingabe ins Zentrum unserer Kommunikation stellen.“

  • Mithilfe von Überzeugungen kann man schnell entscheiden: Ja, das sehe ich auch so – oder nein, das sehe ich nicht so.
  • Überzeugungen polarisieren – „im positiven Sinne“.

2. Gedanke: Mach deine Kunden zu den Helden deiner Geschichte!

  • „Wir interessieren uns für Geschichten, in denen wir selbst die Hauptrolle spielen.“
  • Wir haben ja auch die Filme am liebsten, wo wir uns am stärksten mit den Charakteren identifizieren.
  • „Stell deine Kundinnen und Kunden auf ein Podest“, nicht dich selbst.

3. Gedanke: Immer einen glasklaren C2A haben!

  • „Was ist JETZT zu tun?“ Diese Fragen stellen wir uns ganz unbewusst.
  • Die Zielgruppe nicht ratlos zurücklassen.
  • Ganz konkrete, simple Dinge, z.B. „Sichere dir jetzt deinen Beratungstermin“, „Hol dir jetzt…“, „Bestelle jetzt…“ etc.

„Du wirst mit deinen Überzeugungen Großes bewegen können, davon bin ich felsenfest überzeugt.“

Erfolgreiche Werbung ist oft schlicht und einfach auf das Wesentliche reduziert.


Folge 27: Wie finde ich meinen USP in einem umkämpften Markt?

2. September 2020

Die erste Frage ist schon mal: Wie definiere ich meinen Markt?

  • Das ist schon mal die erste Chance, eine „category of one“ zu werden.
  • Je mehr man sich fokussiert, desto klarer ist der USP – und desto wertvoller ist das Angebot.

Die Abgrenzung von anderen passiert oft nicht so sehr über die funktionale Leistung, sondern über den spezifischen Blick auf die Dinge, die Überzeugungen – über den emotionalen Aspekt.

Und: Nicht zuletzt Beharrlichkeit. USP ist auch trial and error. 

  • „Wir probieren Dinge aus. Manche funktionieren, manche funktionieren nicht. Bei manchen landen wir in einer Gasse der Austauschbarkeit, bei manchen spüren wir schon im ersten Moment unsere Einzigartigkeit auch am Markt.“
  • „Manchmal haust du dann auch daneben. Das ist natürlich so. Das erfordert dann wieder eine Ehrenrunde, das erfordert dann wieder ein Zurück an den Start manchmal, das erfordert manchmal einfach nur ein bisschen Zurückrudern oder ein Hindernis umschiffen.“

Folge 26: Special Guest Matthias Strolz über Organisationsentwicklung und Führung in der Krise

26. August 2020

Matthias Strolz: „Das Muster, das ich erkenne – wenn du signalresonant bist, wenn du also in den Raum schaust, was bewegt sich, wo zeigen sich Chancen, wo zeigen sich Möglichkeiten und die dann aufgreifst -, dann würde ich sagen, dann ist die Zeit des Schocks, dann ist die Zeit der darauffolgenden Krise deine beste Zeit! Weil es werden jetzt so viele Chancen aufstehen wie noch nie in der Geschichte der jetzt lebenden Organisationen. Die Irritation ist die Mutter der Innovation. Die Irritation ist so groß wie nicht mehr seit 45, das heißt die Innovation wird so groß sein wie nie seit 1945. Das heißt, es werden Türen aufgehen in unseren eigenen Räumen allerorts. Da werden Türen aufgehen wo du sagst: „Das ist ja nicht möglich, das ist eine Tapetentür!“ und „Wow, bin ich gemeint?“. Und jene, die die Offenheit haben, die Fähigkeit, die Entschlossenheit, die Resonanz, diese Türen auch durchschreiten zu können, zu wollen und dann auch zu durchschreiten, für die ist das eigentlich wie ein Frühling.“

Matthias Strolz: „Deine größte Stärke ist immer auch deine größte Schwäche, hat immer die Abrisskante.“

Matthias Strolz: „Überall, wo ich nichts beitragen und nichts lernen kann, bin ich weg, mach ich den Schmetterling. Auf zur nächsten Blüte!“


Folge 23: Special Guest Elisabeth Gürtler über Sacher, Opernball und Astoria

5. August 2020

„Man muss an die Idee glauben. Ein Risiko ist immer dabei.“

Berühmte und bekannte Gäste wollen in erster Linie in Ruhe gelassen werden. Was sie schon gar nicht wollen, ist, dass man mit ihnen wirbt.

„Ich bin eine Workaholic-Person. Ich brauche erstens mal wenig Schlaf, und ich hab auch meine ganzen Hobbys eigentlich aufgegeben. […] Man muss einfach sagen, es macht mir Spaß, das tue ich – und dann kann man nicht sagen: Ich mach nur ein bissl, das muss man ganz machen.“

Motivieren bedeutet für Elisabeth Gürtler „die Menschen beachten, wie sie arbeiten“: „Wenn ich die Menschen nicht beachte bei ihrer Arbeit – und das heißt auch, dass ich das Negative feststelle, aber auch das Positive feststelle -, dann haben sie nicht das Gefühl, dass sie wichtig sind für dieses Unternehmen.“


Folge 21: Was tue ich, wenn mich mein Team nervt?

22. Juli 2020

„Mikro-Verletzungen der eigenen Identität“: Jede kleine Verletzung der eigenen Identität, jeder kleine Kompromiss bei meinen persönlichen Werten… machen im Einzelfall nichts Besonderes aus, aber wenn diese immer wieder vorkommen – und vor allem in einer Beziehung an der Tagesordnung stehen – dann wirst du in der Summe irgendwann nicht mehr damit leben können. 

„Für Klarheit ist es nie zu spät.“


Folge 19: Wie identifiziere ich meine Unternehmenswerte?

8. Juli 2020

„Unser Verhalten drückt wie sonst nichts Anderes unsere Werte aus“ – nicht irgendwelche Leitbilder, „die das Papier nicht wert sind, auf denen sie gedruckt sind.“
Welche Werte werden in unserem Unternehmen bereits heute gelebt?


Folge 18: Wie bringe ich mein Team an Board?

1. Juli 2020

PM spricht begeistert über die „Klausuren“ mit seinem Team


Folge 17: Wie baue ich eine starke Marke auf?

24. Juni 2020

Eine Marke muss mehr sein als ein Logo. Eine Marke ist ein emotionales und funktionales Nutzenversprechen – und damit sollte man sich vorrangig beschäftigen.

  • Was ist das Gefühl, dass du verkaufen willst?
  • Was ist der Job, den du für deine Kunden erledigen wirst?

Es kommt nicht auf die Form an, sondern auf die Substanz des Unternehmens.


Folge 16: Wie setze ich die richtigen Ziele?

17. Juni 2020

Finanzielle/Materielle Ziele zu erreichen, hat Philipp Maderthaner noch nie Glück beschert. Die Frage ist nämlich: Was erwartest du dir von mehr Umsatz? Was ist deine eigentliche Erwartung? Anerkennung, Lob, Zufriedenheit?

„Egal, welche Ziele du dir setzt, mein erster Rat ist: Setze sie dir so langfristig wie möglich. Je länger, desto besser.“

  • Kurzfristige (Umsatz-)Ziele sind größtenteils kontraproduktiv.
  • Große Innovationen entstehen langfristig und haben oft auch keinen kurzfristigen Payoff.

Die Ziele auch breiter setzen als nur finanzielle Ziele: Was willst du erreichen? Was willst du verwirklichen? Wie willst du deine Rolle weiterentwickeln? Wie willst du deinen Alltag gestalten? Was willst du erleben? Was willst du beitragen?

„Aber auch finanzielle Ziele. Warum nicht? Ich gehöre nicht zu jenen die sagen, es ist böse Geld zu verdienen.“

  • „Aber nimm dir das nicht als einziges.“
  • Hinter den finanziellen Zielen stecken oft andere emotionale Ziele. Und diese emotionalen Ziele kannst du wahrscheinlich auch auf anderen Weg erreichen, jetzt schon, auf befriedigendere Weise.

„Wir erreichen mit Zielen mehr als ohne Ziele.“


Folge 14: Wie kommuniziere ich Veränderung?

3. Juni 2020

„Der größte Feind in der Veränderung ist die Unsicherheit.“

  • Veränderung an sich ist nicht das Problem, sondern die Unsicherheit, die mit einer Veränderung ausgelöst wird.
  • Mit einer Veränderung sollten „so wenige Fragezeichen wie möglich“ ausgelöst werden.

Folge 13: Wie komme ich zum richtigen Netzwerk?

27. Mai 2020

„Nutzen zu stiften ist die Königskategorie, wenn es darum geht, neue Kontakte zu knüpfen.“

  • Selber in Vorleistung gehen. 
  • Wenn wir etwas für andere tun, dann sind die unter Umständen bereit, auch etwas für uns zu tun. 

PM bekommt jeden Tag Mails von Menschen, die etwas von ihm wollen. Aber: „Ich erhalte selten bis nie Mails von Menschen, die mir anbieten, etwas für mich zu tun.“
Aber: „Absicht vergiftet!“

  • Nicht aus Berechnung etwas für andere tun. 
  • Das wäre Manipulation. 
  • Sondern: Absichtsloses Geben
  • vgl. Lewis Hyde: Die Gabe

Die richtige Frage lautet: „Wie kann ich Menschen, die ich noch nicht kenne, Nutzen stiften?“ – „Das Netzwerk ergibt sich dann von selbst.“


Folge 12: Was ist meine Arbeit wert?

20. Mai 2020

„Preis ist dort, wo Selbstwert auf Wertschätzung trifft. Und damit wird Preis auch zu einer Entscheidung.“

  • Welchen Wert gebe ich meinem Wirken?
  • „Dem eigenen Selbstwert ein Preisschild geben.“
  • Über den Selbstwert entscheiden wir. Aber: „Über die Wertschätzung entscheidet unser Gegenüber.“ Die schätzen den Wert meiner Sache. 
  • „Es ist dein gutes Recht, jeden Preis zu verlangen, und es ist das Recht deiner Kunden, ihn nicht zu bezahlen.“ Und das ist auch okay so. 

Folge 10: Wie werde ich bekannt?

6. Mai 2020

Mit Bekanntheit gibt es zwei Probleme:

  1. Es dauert, bis man für etwas bekannt ist.
  2. Wenn man für etwas bekannt ist, wofür man gar nicht (mehr) bekannt sein möchte, fängt man eigentlich wieder ganz von vorne an.

Bekanntheit = Fokus + Beharrlichkeit

Fokus = „Was ist das Wort, das du besitzen willst – und in welcher Zielgruppe?“


Folge 08: Brauche ich einen Business-Plan?

22. April 2020

Der Nutzen von Excel-Sheets mit Umsatzplanungen ist „völlig überschätzt”.

  • Alle Zahlen, die im Jänner noch gültig waren, sind jetzt im April nicht mehr das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind.

Gerade in der Start-up-Szene sind Businesspläne „vielleicht für Investoren spannend”, aber nicht für die Gründer.

Das bedeutet aber nicht, gar keine Pläne zu haben. Man braucht sehr klare Pläne davon, wohin sich das Unternehmen entwickeln soll, wie die Wertschöpfung aussehen soll, wer die Kunden sein sollen, was das Nutzenversprechen ist, was die fundamentalen Werte des Unternehmens sind etc. 

  • Diese Fragen sollten immer wieder neu gestellt und beantwortet werden.

Folge 07: Wie gesund ist mein Unternehmen?

15. April 2020

Gesundheit eines Unternehmens bedeutet:

  1. Finanzielle Gesundheit = Finanzielle Reichweite
  2. Kulturelle Gesundheit
  3. Strukturelle Gesundheit = Wie gut ist das Angebot, wie gut nehmen die Kunden den Nutzen, den wir stiften, wahr, und wie gut sind wir in der Lage, diesen Nutzen auch auszuliefern?
  4. +1: Zukunftsenergie = „Wie weit sind wir im Morgen schon aktiv?” = Zukunftsgesundheit

Folge 06: Special Guest Prof. Dr. Manfred Winterheller über Mindset, Ängste und Fokus in der Krise

8. April 2020

Das Bankkonto ist meistens nicht das Problem, sondern der Kopf. Aber: „Der Kopf sagt, es ist das Bankkonto.“

Angst ist der größte Hemmschuh. Dabei wäre die Lösung, einfach die Dinge zu tun, die zu tun sind – ohne Furcht, ohne Worst-Case-Szenarien, ohne Drama. Die Energie ins Tun investieren, nicht ins Fürchten.

„Macht das Sinn für dich, Philipp?“

Hiob sagt: „Was ich befürchtet habe, ist über mich gekommen.“

„Die Stärksten fürchten sich. Wenn man sich nicht mehr fürchtet, hat man halt unendlich lang geübt.“

Zeiten der Krise sind immer tolle Gelegenheiten zu helfen und etwas im Unternehmen zu verbessern – für die Zeit, wo die Sonne wieder scheint. Und dabei ist es mit Lippenbekenntnissen a la „Wir sind für euch da“ nicht getan. Wenn, dann wirklich da sein. Wenn, dann ganz konkret zeigen, wie und womit man hilft.


Folge 05: Liegt in jeder Krise wirklich eine Chance?

1. April 2020

„Um die Krise als Chance zu begreifen, braucht’s als Unternehmen einen gewissen Spielraum.” 

  • Wenn mir das Wasser bis zum Hals steht, dann geht es darum „zu retten, was zu retten ist”. 
  • Da geht es eher darum, Hilfe anzunehmen.
  • Da denkt man nicht an die Chancen. Da geht es einzig und allein darum, das Unternehmen zu retten.

Wenn aber ein gewisser Spielraum da ist, dann wäre jetzt die Chance zu überlegen: „Wie kann ich diese Krise nutzen, um gestärkt daraus heraus zu gehen?”

  • Man könnte jetzt investieren – z.B. in Weiterbildung. In die Verbesserung von Prozessen.
  • Man könnte seinen Kunden „jetzt besser und mehr dienen denn je”.
  • Investieren in Dinge, „die nach der Krise ihre volle Wirkung entfalten werden”.

 Die Chancen hängen also davon ab, wie viele finanziellen Reserven im Unternehmen vorhanden sind.


Folge 03: Wie schaffe ich alles in der Zeit, die mir zur Verfügung steht?

11.März 2020

„Verabschiede dich von dem Gedanken, dass du irgendwann an den Punkt kommen wirst, wo alles fertig ist, wo alles erledigt ist. Es wäre der Tag, wo du aufhörst zu wachsen.“

„Du wirst nie alles gemacht haben, was du machen könntest.“

„Wenn ich sowieso nie mit allem fertig werde, kann ich mich dann nicht auch ein bisschen entspannen? Ich glaube, ja.“

„Widme deine Energie zu 100% den Dingen, die du wirklich machst.“


Folge 02: Was wollen meine Kundinnen und Kunden?

26. Februar 2020

„Leidenschaft schafft AnziehungskraftAnziehungskraft schafft Anhängerschaft,und aus Anhängerschaft wird Kundschaft.”

„Weil Menschen, die glauben, was du glaubst, sind auch bereit, bei dir zu kaufen.”

„Menschen entscheiden auf Basis von Überzeugungen impulsiv, ob sie sich zugehörig fühlen oder nicht.”

  • Und diese Zugehörigkeit führt dann dazu, dass man etwas tun will – oder kaufen will.