???? Sinnerfülltes Unternehmertum mit Whypreneur Martin Pleissner

Podcasts aus den Jahren 2019 – 2020


Was ist ein Whypreneur?

  • “Die Zeit ist reif für sinnerfülltes Unternehmertum. Ich helfe Visionären dabei, ihren Lebenszweck zu einem erfüllenden Unternehmen mit Bedeutung und Einfluss zu machen.” (”Elevator Pitch” von Martin Pleissner)
  • Die drei Kriterien für Whypreneure:
    1. meaning (Lebenszweck)
    2. purpose (erfüllend, Bedeutung)
    3. influence (Einfluss)

Sinnerfülltes Unternehmertum mit Martin Pleissner

Lass quatschen Podcast #27, 20. Jänner 2020

  • Werteorientiertes Unternehmertum, sinnerfülltes Unternehmertum und ähnliche Begriffe = wirklich einen Unterschied machen und “nicht nur dem Gelde folgen oder durch das Geld angetrieben werden”.
  • Hat ein Coaching-Programm “für Menschen, die sich in diese Richtung weiterentwickeln möchten”.
  • Brand = Whypreneur; Kongress = Unternehmer2020
  • Unternehmer2020: “Es entsteht gerade eine neue Generation von Unternehmern, die wirklich anders denken, anders handeln, anderen Dingen nachgehen als bisher.”
  • Was verändert sich gerade? “Ja, das ist vielfältig.”
    • “Es tut sich bewusstseinstechnisch sehr viel.”
    • Menschen stellen sich immer mehr die Sinnfrage: Warum bin ich hier? Was ist denn meine Aufgabe? Was will ich denn mit meinem Leben anstellen? Was will ich denn bewirken?”
    • Immer mehr Menschen stellen den Status Quo in der Wirtschaft in Frage, u.a. was die Umwelt angeht — nach dem Motto: “Das ist nicht mehr meins, und ich möchte aktiv etwas dran ändern.”
  • In den USA entsteht schon seit einigen Jahren eine Bewegung, die nennt sich Purpose Economy.
    • Beeinflusst von Simon Sinek (”Start With Why”) und Aaron Hurst (”The Purpose Economist”).
    • Da kommt etwas auf uns zu, was einer wirtschaftlichen Revolution gleicht.
    • Das ist nicht nur eine Nische, sondern “da passiert wirklich intrinsisch was mit den Menschen”.
  • Es ist nicht schlecht, Angestellter zu sein. “Kein Unternehmer ohne Angestellte!”
    • “Es funktioniert ja nicht, wenn jeder als Selbständiger irgendwie vor sich ihn wurstelt.”
  • Dein Warum muss nicht unbedingt was mit deinem Unternehmen zu tun haben!
  • Konzept: Legacy Pyramid (Ryan Levesque)  Warum will jemand Unternehmer werden?
    • Annahme: Es gibt eine Hierarchie an “Gründen”, warum man Unternehmer werden will. Man beginnt unten und entwickelt sich nach oben (oder sollte sich zumindest dorthin entwickeln). Wer unten bleibt, bleibt zurück — so die implizite Botschaft.
    • Ich bin nicht sicher, ob so eine Hierarchie nützlich ist im Vergleich z.B. zu den gleichwertig nebeneinander stehenden Four Freedoms.
    • Andererseits: Das Konzept scheint verwandt zu sein mit den “Sprüngen”, die ich erkannt habe. Jede Stufe der Pyramide ist ein Sprung.
  • Was ist denn dein Warum? “Ich möchte das ganze Thema sinnerfülltes Unternehmertum fördern, um die Gesellschaft mitzugestalten.”
  • Viele Coaches “coachen sich selbst oder ihr früheres Ich — sind aber auf dem Gebiet wirklich gut, weil sie wissen, wie’s ging und wie’s lief und haben das nicht in irgendwelchen Büchern gelesen, sondern das ist lebendiges Wissen.”
  • Du bist nicht hier, um durchzukommen ohne aufzufallen.
  • “Wann, wenn nicht jetzt?”

How To Become A Whypreneur with Martin Pleissner

The Business Artist Podcast vom 17. Oktober 2019

  • The human consciousness has risen to a certain level. Profit maximization won’t be the primary goal anymore, but meaning, purpose, influence.
  • MP möchte ein Movement gründen von Menschen “who believe that purpuse-driven entrepreneurship is the only sensible way to go.
  • MP sieht seinen Coaching-Ansatz für zwei Ideale Kunden geeignet:
    • Erfolgreiche Unternehmer, die finanziell erfolgreich sind, aber trotzdem nicht glücklich. (Ich würde sagen: Lifestyle-Sprung)
    • Unternehmer ganz am Anfang, die eine “good foundation” für ihr Unternehmen schaffen wollen, “that ist good for themselves and serves the market”. (Ich würde sagen: Selbständigkeits-Sprung)
  • MP hatte von Anfang an einen spirituellen bzw. esoterischen Zugang zum Unternehmertum.

Warum sinnerfülltes Unternehmertum so wichtig ist — Der Whypreneur Martin Pleissner über das Warum


Creators Network, 26 Jänner 2020

  • Den Whypreneur gab es seit Mitte 2019 — also geschätzt für ein Jahr, bis Mitte 2020. Corona hat sicher nicht geholfen.
  • Das Produkt war Coaching für „sinnerfülltes Unternehmertum“.
  • Wenn der Chef wegfällt, fällt meistens auch der Taktgeber weg. Niemand sagt mehr: “Tu das, tu das, tu das.”
  • Wenn man etwas tiefer gräbt, stellen sich Dinge ganz anders dar, als sie an der Oberfläche wirken.
    • vgl. Theory U
  • MP meint, es ändere sich gerade etwas darin, wie Menschen miteinander Business machen. „Das spüre ich seit zwei Jahren.“ (→ Purpose Economy)
  • Seine Vision: „Ich möchte mindestens 10.000 Menschen zu wereorientierten und sinnerfüllten Unternehmern machen.“
  • Das Warum kann sich ändern, aber „wichtig ist, dass du eines hast“. Und: Es soll wirklich dein Warum sein — und nicht z.B. das deiner Eltern.
    • Die Grundfrage lautet stets: „Ist es das, was ich wirklich, wirklich will?“ Diese Frage will wirklich gut beantwortet sein, weil „du opferst dein Leben dafür“.
  • Wenn du „irgendwo rumkrebst und kein Geld damit verdienst — unter Umständen bist du nicht am richtigen Weg,“ Denn Geld ist eine Form von Energie, die dir das Universum schickt, wenn du etwas Gutes und Nützliches tust.
  • Pläne für die nächsten Jahre? „Einen genauen Plan mache ich mir nicht mehr.“ Er hält nicht (mehr) viel von Businessplänen, „weil das alles aus dem Kopf kommt. Das ist Logik-Kram, und dein Unterbewusstsein macht eh, was es will.“
    • Solange dein Unterbewusstsein die Sache nicht genauso sieht wie dein Kopf, wirst du nicht von der Stelle kommen. Da helfen die besten Pläne nichts.
    • Deshalb musst du bei der Erstellung deines Unternehmenskonzepts durch das U durch, wahrscheinlich mehrmals. Nur dann ist das Unterbewusstsein an Board.
  • MP sagt auch: Möglichst viel Zeit verbringen, um am Fundament deines Business zu arbeiten: Wer bist du? Was sind deine Bedürfnisse? Was macht dich glücklich? Welchen Impact möchtest du haben? Welches Erbe möchtest du hinterlassen?
    • „Du musst dich selber gut kennen.“
    • „Das ist ein Prozess, das geht nicht übers Wochenende.“
    • Und: Dieser Prozess mag begleitet werden.
  • Was wäre der erste Schritt? Selbstreflexion! „Was macht dich richtig glücklich?“
    • „Das musst du selber wissen!“
  • Er hat ein Coaching-Programm in 3 Phasen entwickelt, das er für einzigartig hält: Selbstreflexion → Positionierung (von der inneren Klarheit zur äußeren Klarheit) → (die 3. Phase blieb offen)
  • MP nennt Bastian Yotta als ein Vorbild — auch wenn er anmerkt, dass er nicht alles gut findet von ihm. Trotzdem nicht gerade ein Renommee.


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