Stefanie Kneisz: 10 Fehler in Business Aufbau

Commit-Podcast #69, 20. Mai 2021

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  1. Es gibt kein Angebot
    • Du brauchst ein konkretes Angebot, das du anbieten kannst.
    • Wenn du nichts hast, was du verkaufen kannst, wirst du auch nichts verkaufen.
  2. Die Instagram-Falle
    • Wie kann es sein, dass jemand für ein Instagram-Post drei Stunden braucht?
    • Und dann weiß sie nicht einmal: Warum macht sie dieses Posting überhaupt?
    • Du bist ständig auf Instagram, weißt aber gar nicht warum.
    • Du verwendest viel Zeit für Sichtbarkeit, weißt aber gar nicht, was du mit dieser Sichtbarkeit dann tun sollst.
  3. In der Warteschleife
    • Du wartest, dass jemand reagiert. Du wartest, dass jemand auf deine Website kommt. Du wartest.
    • Es ist alles fertig – und du wartest.
    • Die Aufbauarbeit ist langwierig und anstrengend, man ist erschöpft – aber dann ist man nicht fertig, sondern dann heißt es erst recht aktiv zu werden!
    • Es fehlen die „umsatzintensiven Aktivitäten“.
    • „Mein Gott na, man wird mich schon finden.“ – „Wer wartet, verliert. Das ist einfach so im Business.“
    • Was kannst du denn tun, damit ein Kunde aktiv wird?
  4. Du bist im Kopf noch angestellt
    • Solopreneure sind für alle Bereiche eines Unternehmens zuständig: Marketing, Verkauf, IT, Buchhaltung, Controlling, Personal, Admin, …
    • Das heißt nicht, dass man alles selber machen muss. Aber man muss alles selbst aufbauen und anleiern.
  5. Geld ist böse
    • Möchtest du überhaupt Umsatz machen? Möchtest du überhaupt Kunden gewinnen?
    • Wenn du Geld zu verlangen für böse hältst, bist du als Unternehmer fehl am Platz.
    • Ehrliche Auseinandersetzung mit Glaubenssätzen, mit Emotionen rund ums Thema Geld.
  6. Der Biss fehlt
    • Viele starten ein Business ganz langsam. Man darf sich ruhig Zeit lassen am Anfang.
    • Aber irgendwann kommt der Moment der Entscheidung: Jetzt geht’s los, alles auf eine Karte.
    • Biss fehlt meistens, weil man Angst hat. Angst, die Ziele nicht zu erreichen. Angst davor, was aus einem wird, wenn man mit Power an sein Business ran geht („männliche Energie“).
    • Manchmal brauchen wir diese männliche Energie, diesen Biss, um ans Ziel zu kommen.
    • Bei vielen dauert es Ewigkeiten, bis das Freebie fertig wird. Es dauert Ewigkeiten, bis das erste Webinar gemacht wird. Warum?
    • Möchtest du das Business wirklich? Und bist du auch bereit, den Preis dafür zu bezahlen (z.B. 50 Euro für jemanden, der dir mit der Technik hilft)?
  7. Business ist wie Monopoly-Spielen
    • Man nimmt es nicht so ganz ernst: „Ja, ich hab da mal was gestartet… Schau ma mal, was passiert…“
    • „Wir sind hier nicht am Ponyhof.“
    • „Willst du Monopoly spielen, oder willst du ein Business aufbauen?“
    • Manche haben es auch gar nicht nötig, Geld mit dem Business zu verdienen. Wenn die mit dem Monopoly-Spielen happy sind, dann „hey, bin ich es auch“.
  8. Ich schaff das alleine!
    • „Nein, tust du nicht.“ Zumindest nicht so schnell, wie dir lieb ist.
  9. Irgendwann-Fehler
    • „Möchtest du irgendwann erfolgreich sein, oder möchtest du erfolgreich sein.“
    • „Die Frage ist: Wann? Wann möchtest du’s?“
    • Wann-Typ vs. Irgendwann-Typ
  10. Komme was wolle?
    • Wirst du dein Business aufbauen – komme was wolle?
    • Unconditional commitment: „Nicht nur committed zu sein, wenn alles super läuft, sondern auch committed zu sein, wenn mal das nicht so gut läuft, wenn mal Sand im Getriebe ist.“
    • „Jetzt erst recht!“