Stefanie Kneisz: 10 Gründe, warum du nicht verkaufst (und was du dagegen tun kannst)

Commit Podcast #119, 29. März 2022

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Du glaubst, dein Angebot ist gut.

  • Dein Angebot ist einfach nicht gut. Die Lösung ist “super unkonkret” oder löst gar kein Problem.
  • Die Präsentation deines Angebots ist völlig lieblos – aber trotzdem teuer.
  • Was du dagegen tun kannst: Lass einen Profi über dein Angebot schauen. Wir haben alle blinde Flecken, denn: “Man kann sich selber nicht kitzeln.”

Du glaubst, du machst ein Angebot, aber was du in Wirklichkeit tust, ist ein Angebot zu posten.

  • Passives Verkaufen: Angebot posten, Angebot auf die Website stellen. Das kann funktionieren, ist aber eher unwahrscheinlich.
  • Viele “wollen die Abkürzung nehmen” und sagen dann: “Boah, das hat sich nicht verkauft.”
  • Was du dagegen tun kannst: Aktiv verkaufen. Das Angebot aktiv anbieten = “irgendwie live sein”: Launch, Webinar, Kennenlern-Gespräche etc.

Du glaubst, du launchst, launchst aber nicht wirklich.

  • “Eine e-Mail, eine Story, ein Post ist kein Launch.”
  • Launch = strategischen Content geben, über einen längeren Zeitraum Beziehungen aufbauen.
  • Was du dagegen tun kannst: Hol dir Hilfe von jemanden, der sich mit Launches wirklich auskennt.

Du glaubst, dass Verkaufen einmalig ist.

  • Du steckst viel Energie in dein Angebot, dann machst du eine Aktion (und auch Umsatz) – “und dann passiert wieder nichts”.
  • “Verkaufen ist nichts Einmaliges. Verkaufen ist deine Hauptaufgabe!”
  • Verkaufen bedeutet nicht, ständig von seinem Angebot zu sprechen. Verkaufen bedeutet auch: Podcast machen, Content kreieren, Live-Events machen, Insta-Storys machen etc.
  • Was du dagegen tun kannst: Kombination aus A-Launches und B-Launches.

Du denkst, verkaufen muss anstrengend sein.

  • “Nein, nein und nein. Ich liebe es, zu verkaufen.” — “Über mein Angebot zu sprechen, das macht mega Spaß.”
  • Wenn du die richtigen Leute ansprichst, wenn du gute Angebote hast, wenn du mit viel Herz und Begeisterung ran gehst — “dann wird das Verkaufen einfach super viel Spaß machen”.
  • Wenn Verkaufen für dich anstrengend ist, “dann ist eigentlich dein ganzes Business anstrengend — und das soll es nicht sein.”
  • Was du dagegen tun kannst: Überleg dir ein Umsatzziel und stelle einen Plan auf, wie du es erreichen möchtest.

Für dich bedeutet Verkaufen, jemandem etwas anzudrehen

  • “Nein, nein und nein. Fang an, das Verkaufen wirklich als Möglichkeit zu sehen.”
  • Ein Angebot ist ein Angebot, eine Möglichkeit.
  • Deine Aufgabe ist es, dass möglichst viele Menschen dein Angebot kennenlernen, damit sie selbst beurteilen können, ob sie dieses Angebot annehmen möchten, ob es für sie passt. Aber du musst niemanden zum Angebot überreden. Du kannst auch gar niemanden überreden.
  • “Wir verkaufen an erwachsene Menschen”, die selbst eine Entscheidung treffen können. “Vergiss nicht, dass wir super smarte Kundinnen und Kunden haben.”
  • Ein Angebot ist ein Angebot. Ein “Nein” auf dein Angebot ist völlig okay.

Verkaufen ist für dich immer nur tun, tun und tun.

  • “Wenn du immer nur im doing bist, dann fehlt dir irgendwie das being.”
  • Wenn das Business strategisch richtig aufgestellt ist, dann braucht es keine Aktion, um verkaufen zu können. Verkaufen kann dann auch einfach passieren.
  • vgl. Michael Gervais: Nicht: Do more to be more. Sondern: Be more, and let the doing take care of itself.
  • Was du dagegen tun kannst: “Öffne dich immer dafür, dass ein Kunde jetzt und jederzeit zu dir kommt.”

Du hast keine Zeit zu verkaufen.

  • “Das ist das Schädlichste überhaupt in deinem Business.”
  • Du bist ständig beschäftigt, “aber du tust nicht wirklich das, was dir Kunden bringt — und das ist verkaufen, über dein Angebot sprechen, zu launchen, strategischen Content zu erstellen”.
  • Strategischen Content wie Blog, Podcast, Freebies… etc. macht man nicht, “weil’s lustig ist” — sondern mit dem Ziel, im Endeffekt was zu verkaufen: “Das ist mein Business!”
  • “Auf Social Media bin ich privat überhaupt nicht.”
  • Was du dagegen tun kannst: “Content-Strategie mit dem Angebot im Kopf.” Zuerst überlegen: Was willst du verkaufen – und dann die Schritte zurück gehen.

Das Wenn-dann-Verkaufen

  • Wenn ich eine e-Mail-Liste habe, dann kann ich verkaufen.” “Wenn jemand auf mich zukommt, dann kann ich ja über mein Angebot sprechen.”
  • “Ganz ehrlich — das wird niiiieee passieren.”
  • Was du dagegen tun kannst: “Nicht wenn-dann, sondern jetzt sofort!”

Kein Fokus

  • Fokus auf ein Angebot – und immer wieder davon sprechen.
  • “Die Leute müssen es öfters hören — und sie brauchen Zeit!”
  • Einen Zeitraum festlegen, in dem du nur über dieses eine Angebot sprichst. Und danach dann wieder über einanderes Angebot, wieder für einen gewissen Zeitraum.

Bonus-Grund: “Wenn du immer nur das tust, was du bisher getan hast, wirst du immer nur dieselben Resultate erhalten.”