Tag#Gründungsberatung

Effekt und Intention

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Sabine Nuss sagt: Man muss zwischen Effekt und Intention unterscheiden. 

Viele schlechte Ergebnisse entstehen durch wohlmeinende Menschen, die eigentlich was Gutes im Sinn haben, aber die Konsequenzen ihres Handelns nicht zu Ende denken — teilweise, weil ihnen der Blick für die größeren gesellschaftlichen Zusammenhänge fehlt. 

Das gilt auch für die Gründungsberatung: Ein wohlmeinender Gründungsberater, der seine Gründer bestärken und ermächtigen will, kann dadurch unabsichtlich dafür sorgen, dass sie ein Ziel verfolgen, das für sie in Wirklichkeit unerreichbar ist.

The road to hell is paved with good intentions, heißt es nicht zu unrecht.

Analytische vs. synthetische Gründungsberatung

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Analytische Gründungsberatung fragt: Was ist da? Was fehlt? Was ist riskant? Was hat Chancen auf Erfolg?

Synthetische Gründungsberatung fragt: Was bauen wir daraus?

Die analytische Gründungsberatung endet mit einem Befund. Die synthetische Gründungsberatung liefert einem Entwurf. Beide können “korrekt” sein, beide können hilfreich sein — aber sie führen in unterschiedliche Richtungen.

Wer Analyse betreibt, zerlegt. Wer Synthese betreibt, fügt zusammen. Wer eine Gründungsidee analysiert, bekommt ein Bild der gegenwärtigen Lage. Wer eine Gründungsidee synthetisiert, bekommt ein Bild eine möglichen Zukunft.

Die meisten Gründer:innen, die zu mir kommen, haben schon sehr viel analysiert: ihre Zielgruppe, den Markt, die Chancen und Risiken. Was fehlt, ist jemand, der sagt: Gut. Und jetzt? Was machen wir aus diesen vielen Puzzleteilen?

Mein Gefühl sagt: Analysiert wird in der Gründungsberatung mehr als genug. Wir bräuchten mehr synthetische Gründungsberatung, um bessere Gründungen in die Welt zu bringen.

Wer mit KI verdient

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Ich habe als Gründungsberater gerade viel mit Geschäftsmodellen zu tun, in denen KI eine zentrale Rolle spielt.

Das größte Problem mit KI-Geschäftsmodellen sind die Daten. Wo bekommt die KI die Daten her, die qualitativ hochwertig genug sind, um z.B. einem Rechtsanwalt oder einem Architekten echt zu helfen? Wer hat diese Daten, und welchen Anreiz hätte er, diese Daten an eine KI weiterzugeben?

Das bedeutet: Wirklich reich werden mit der KI vor allem die Besitzer von Daten bzw. die Menschen mit dem wertvollen Wissen, das in die KI gespeist wird.

Die leicht verfügbaren Daten sind abgegrast. Jetzt geht es an die wirklich wertvollen Daten. Und die sind halt in den meisten KI-Modellen (noch?) nicht verfügbar, mit denen meine Gründer:innen ihr Business aufbauen wollen.

Dienstag, 15:47 Uhr

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Adam Mastroianni beschreibt ein Phänomen, das wahrscheinlich eines der am meisten unterschätzten Probleme beim Selbständigmachen ist: Wir denken über Jobs und Geschäftsideen auf einem Abstraktionsniveau nach, das mit der Realität wenig zu tun hat.

„Ich bin die Schnittstelle zwischen KMU und KI.” Okay. Aber was hast du heute Vormittag gemacht? Was machst du gleich danach? Nicht abstrakt, sondern ganz konkret. Nicht meta, sondern hands-on!

Mastroianni nennt das Unpacking — Entpacken. Es ist Dienstag, 15:47 Uhr, und du machst deinen Job. Was tust du gerade ganz konkret? Und: Taugt dir das? Willst du es morgen wieder machen? Ist das der Grund, warum du in der Früh voll Energie aus dem Bett gehüpft bist? Ist das der Grund, warum du dich selbständig gemacht hast?

Keine Menge Willenskraft und Disziplin trägt dich durch ein Leben voller solcher Dienstagnachmittage, wenn du das Tun an sich nicht taugt.

Frag also nicht: Will ich selbständig sein? Sondern: Will ich tun, was die Selbständigkeit täglich von mir verlangt?

Der Kaffeebohnen-Test

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Adam Mastroianni hat eine einfache Methode entwickelt, um herauszufinden, ob jemand wirklich weiß, was er will. Er nennt sie die Coffee Beans Procedure.

Sie funktioniert so: Wenn ihm wer sagt, er wolle unbedingt irgendwann sein eigenes Kaffeehaus eröffnen, stellt er eine einzige Frage: „Wo wirst du deine Kaffeebohnen kaufen?” Wenn darauf keine blitzschnelle und eindeutige Antwort kommt, fragt er weiter: Welche Espressomaschine? Welche Software für die Buchhaltung? Was tust du, wenn deine Kellnerin um 6 Uhr früh anruft und sich krank meldet?

Adam Mastroianni geht es nicht darum, jemanden bloßzustellen. Sein Punkt ist: Das ist dein Alltag als Kaffeehaus-Betreiber:in. Nicht das entspannte Plaudern mit Stammgästen beim Melange. Sondern Kaffeebohnen, Schichtpläne, Finanzamt.

Wer diese Fragen nicht interessant findet — nicht einmal ein bisschen —, sollte besser nie ein Kaffeehaus aufmachen.

Gründen in Österreich

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Wenn man z.B. versucht, ein ausländisches Unternehmen in Österreich anzusiedeln… Welche guten Argumente hat man da?

Ja, da ist die tolle Lebensqualität. Das Gesundheitssystem ist gut, das Bildungssystem ebenso. Aber sonst?

Im Vergleich zum Ausland gibt’s in Österreich einige gravierende Nachteile:

  • Österreich ist nicht gerade innovationsfreundlich (dieses Problem teilt sich aber eh die ganze EU).
  • Du hast – von Anfang an! – viele und strenge Auflagen von den verschiedensten Behörden und Ämtern zu befolgen.
  • Es kann in Österreich viele Monate dauern, bis eine Behörde eine Entscheidung trifft – z.B. bei der Erteilung eines Gewerbescheins oder bei der Betriebsanlagengenehmigung.
  • Ohne Deutsch geht kaum was, besonders nicht auf den Behördenwegen.
  • Die Steuerlast ist erheblich (auch im Vergleich mit anderen EU-Ländern).

Die Liste könnte noch fortgesetzt werden, aber man auch so schon relativ rasch zur Erkenntnis: Von außen betrachtet, spricht relativ wenig für eine Gründung in Österreich.

So ehrlich muss man sein.

Student Pleaser

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Ein wichtiger Reminder von Barbara Messer für alle Lehrer:innen:

Wenn man gemocht werden möchte, dann lässt man schlechte Leistung laufen. Man nimmt Defizite hin. Weil man nicht antritt, um Leistung zu verbessern, sondern um gemocht zu werden.

“Also ist man liebesdienerich”: Es gibt keine klaren Regeln, Störungen werden durchgelassen, man bewertet milder, als es der Leistung entspricht.

Das ist für eine Lehrperson problematisch. Ja, als Mensch will man gemocht werden, aber in der Rolle als Lehrer ist es die Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Schüler:innen besser werden.

Und alles zu tun, was dafür notwendig ist – auch, wenn’s manchmal unangenehm ist.

Humane Zweifel

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Jim Collins sagt: „I think it’s inhumane to try to turn people into what they‘re not.“

Das kann man auch so lesen: Es ist unmenschlich, jemanden in die Selbstständigkeit zu führen, zu deren/dessen Persönlichkeitsstruktur oder Lebenssituation das Unternehmertum gar nicht passt.

Das würde bedeuten: Es ist human, jemandem sehr früh im Gründungsprozess zu sagen: Ich kann mich irren, aber ich glaube, die Selbständigkeit ist (gerade) nichts für dich.

Cheerleader

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Wenn wir gründen, wenn wir selbständig sind und unser eigenes Business haben oder wenn wir uns sonst wie aus dem Fenster lehnen… Dann haben wir nicht nur Supporter. Es gibt eine Menge Menschen, die ihre Freude daran hätten, wenn wir auf die Fresse fallen.

Ich verstehe diese Missgunst nicht, und zwar überhaupt nicht. Aber ich kann sie nicht wegzaubern.

Was ich tun kann, ist meine Gründer:innen anzufeuern und ihnen zu sagen: Du schaffst das! Go, go, go!

Das passiert nur den anderen

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Menschen, die nie zu einer Vorsorgeuntersuchung gehen, tun dies oft aus der ehrlichen Überzeugung, dass sie gesünder sind als der Durchschnitt. Natürlich werden andere Menschen irgendwann krank. Aber ich? Ich nicht.

Bei Gründer:innen beobachte ich ein ähnliches Muster. Dass viele EPUs in den ersten Jahren scheitern, weil sie zu wenig Rücklagen haben und die Wichtigkeit der Liquidität unterschätzen — das wissen sie. Aber das gilt für die anderen. Für sich selbst haben sie eine interne Ausnahmegenehmigung ausgestellt. Als ob die grundlegendsten betriebswirtschaftlichen Gesetze ausgerechnet für sie keine Gültigkeit hätten.

Das ist kein unternehmerischer Mut, und das ist kein Optimismus. Das ist die pure Ignoranz.

Du bist nicht anders als die anderen. Du bist nichts Besonderes. Dich kann es genauso treffen wie alle anderen.

Der Robin-Hood-Trick

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Von Katrin Gildner habe ich folgende Idee: Lieber von einer Firma bezahlt werden als von den eigenen Followern.

Der Gedanke dahinter ist so simpel wie bestechend. Wer Workshops, Inhalte oder Beratung für Zielgruppen anbietet, die traditionell wenig Kaufkraft haben – Solopreneure, EPUs, Kreative im frühen Stadium –, der kämpft strukturell gegen eine Wand. Nicht weil die Leistung zu wenig wert wäre. Sondern weil diese Zielgruppen schlichtweg kein Geld haben.

Die Lösung: Hol dir das Geld woanders. Nämlich von kaufkräftigen Firmen, die Zugang zu deiner Zielgruppe haben und über Interesse und Budget verfügen, um Angebote für diese Zielgruppen zu finanzieren.

Der Robin-Hood-Ansatz bedeutet nicht, die eigene Zielgruppe aufzugeben. Er bedeutet, das Finanzierungsmodell von ihr zu entkoppeln.

Not-Gründungen 2026

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Zum heutigen Tag der Arbeit…

Es mag ein subjektiver Eindruck sein, aber: Ich habe das Gefühl, dass in letzter Zeit die Zahl der “Not-Gründungen” steigt.

Eine “Not-Gründung” ist eine Gründung, die mangels Alternativen erfolgt. Soll heißen: Die Gründer:innen kriegen keinen Job am Arbeitsmarkt, also bleibt die Gründung als vermeintlich einziger Ausweg.

“Not-Gründungen” gab es immer schon, besonders in Bevölkerungsgruppen, die es immer schon schwer hatten am Arbeitsmarkt, z.B. Wiedereinsteigerinnen, Menschen 55+, Migrant:innen.

Aber in letzter Zeit ist eine neue Gruppe dazugekommen: Junge, gut ausgebildete Menschen aus der Kreativbranche. Ein Gamedesigner Anfang 30, der nirgends in Österreich eine Anstellung bekommt. Die Artdirektorin Ende 30, die gekündigt wurde und am Arbeitsmarkt keine adäquate Stelle findet.

Die Kreativbranche ist unter Druck, nicht zuletzt wegen KI. Die Frage ist halt, ob eine Selbständigkeit darauf eine brauchbare Antwort ist.

Man wird sehen.

Wo kommen die Zahlen her?

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Spannende Frage in der Gründungsberatung: Bildet der Finanzplan die Geschäftsidee ab?

Oder, anders formuliert: Was hat dein Finanzplan eigentlich mit deinem Geschäftsmodell zu tun?

Meine Beobachtung: Businessplan und Kalkulation sind meistens vollkommen entkoppelt. Es wird eine Kalkulation erstellt, aber die Gründer:innen haben überhaupt keine Anhaltspunkte für die Kosten, die notwendig sind, um ihre Geschäftsidee zum Fliegen zu bringen.

Beispiel: Wie viel Budget du für Social Media Marketing ansetzen musst, hängt davon ab, welche Rolle Social Media in deinem Geschäftsmodell spielt. Was soll Social Media für dich tun – und was wird diese Leistung kosten?

Diese Frage kann dir kaum ein:e Gründer:in beantworten.

Wer kein Netzwerk hat, zahlt

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Es gibt einen Unterschied, über den in der Gründungsberatung wahrscheinlich zu wenig offen gesprochen wird: Manche Solopreneure starten mit einem starken persönlichen Netzwerk – und andere nicht.

Wer ein gewachsenes Netzwerk mitbringt, hat Zugang zu ersten Kund:innen, zu Weiterempfehlungen, zu Gesprächen, die einen weiterbringen. Dieser “organische” Zugang zum Markt kostet nichts. Er ist einfach da (bzw. über die Jahre vor der Gründung aufgebaut).

Wer dieses Netzwerk nicht hat – oder sich scheut, es “zu nützen” – steht vor einem strukturellen Problem: Er muss sich Aufmerksamkeit nämlich (teuer) erkaufen. Über Werbung, über Social Media oder über Content, der vielleicht irgendwann irgendwen erreicht. Das kostet Geld, Zeit, und/oder Nerven.

Erfolg in der Selbständigkeit ist nicht allein eine Frage von Fleiß oder Talent. Dein persönliches Netzwerk ist ein Startkapital, das in keiner Bilanz aufscheint – und das dennoch in den ersten Jahre deines Unternehmens ein unbezahlbares Asset ist.

Die Glaskugel

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Ein sehr leiwander Gründungsberater-Kollege hat auf seinem Schreibtisch eine Glaskugel – so eine, wie man sich vorstellt, dass Wahrsager:innen verwenden..

Ich finde: Das ist ein sehr nützliches Tool in der Gründungsberatung.

Nicht, um aus der Glaskugel “Erkenntnisse” zu gewinnen. Sondern um zu verdeutlichen: Niemand von uns kann in die Zukunft schauen. Auch wir Gründungsberater:innen nicht. Wir arbeiten mit Hypothesen, Intuitionen, Wahrscheinlichkeiten und Erfahrungen. Das ist nicht nichts, aber mehr haben auch wir nicht anzubieten.

Das Gute daran: Als Selbständige:r kann man sich seine Zukunft gestalten!

Wir brauchen, was unsere Zukunft als Solopreneure betrifft, keine Sicherheiten. Wir brauchen keine Menschen, die uns die Zukunft voraussagen. Was wir brauchen, ist Selbstvertrauen, Mut und Initiative. Und Menschen, die diese in uns stärken.

Das reicht.

Bruchlandung

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Der allererste Gründer, den ich beraten habe, ist gleich mal Pleite gegangen.

Das erzähle ich nicht oft, und ich erzähle es nicht gerne.

Aber immerhin: Es war mir eine Lehre.

Wie lange das dauert!

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Viele meiner Gründer:innen sind überrascht, wie lang die Behördenwege bei der Gründung dauern können.

Alles dauert nämlich sehr lang. Die Betriebsanlagengenehmigung. Das Bankkonto. Der AWS-Kredit. Die Feststellung der individuellen Befähigung. Die Zuteilung einer UID-Nummer. Und so weiter.

Die Behördenwege sind mühsam, und man hat das Gefühl, dass am anderen Ende Menschen sitzen, denen es wurscht ist, wie lang es dauert.

Das, was an unternehmerischer Motivation da war, wird auf dem Amtsweg ausgebremst.

Nicht dein Leben

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Gründungsberater:innen haben meistens eine Meinung. Über Geschäftsmodelle, über Preise, über Wachstumspläne. Das ist nicht per se schlecht. Aber es gibt einen Unterschied, der in der Praxis selten gemacht wird: den Unterschied zwischen fachlicher Position und moralischer Bewertung.

Casey Davis, eine US-amerikanische Therapeutin, hat das Konzept der moralischen Neutralität ursprünglich für die Arbeit mit Erwachsenen entwickelt, die sich wegen unerledigter Haushaltsaufgaben massiv selbst verurteilten. Ihr Kerngedanke: Der eigene Wert als Mensch hängt nicht davon ab, ob man arbiträre gesellschaftliche Standards erfüllt.

Ich finde, moralische Neutralität passt auch gut in die Gründungsberatung. Ein Geschäftsmodell, das Schaden anrichtet, ist nicht moralisch neutral, eh klar. Aber ob jemand keine Mitarbeiter will, ob jemand bewusst klein bleiben möchte, ob jemand lieber 2.000 € im Monat verdient und dafür jeden Freitag frei hat – das sind keine moralischen Fragen. Das sind Prioritäten. Und es ist nicht mein Job als Gründungsberater, diese Prioritäten zu korrigieren.

Moralische Neutralität als Haltung bedeutet nicht, keine Meinung zu haben. Es bedeutet zu wissen, wo die eigene Meinung aufhört und das Leben der anderen Person beginnt.

Ausgelernt

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Wer wirklich ein Experte ist auf einem Gebiet, der weiß, dass er mit dem Lernen niemals fertig sein wird.

Es sind die Pseudo-Experten, die sagen: Ich brauche keine Weiterbildung mehr, ich weiß schon alles.

Echte Profis bilden sich ständig weiter.