Tag#Lehren&Lernen

Der Robin-Hood-Trick

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Von Katrin Gildner habe ich folgende Idee: Lieber von einer Firma bezahlt werden als von den eigenen Followern.

Der Gedanke dahinter ist so simpel wie bestechend. Wer Workshops, Inhalte oder Beratung für Zielgruppen anbietet, die traditionell wenig Kaufkraft haben – Solopreneure, EPUs, Kreative im frühen Stadium –, der kämpft strukturell gegen eine Wand. Nicht weil die Leistung zu wenig wert wäre. Sondern weil diese Zielgruppen schlichtweg kein Geld haben.

Die Lösung: Hol dir das Geld woanders. Nämlich von kaufkräftigen Firmen, die Zugang zu deiner Zielgruppe haben und über Interesse und Budget verfügen, um Angebote für diese Zielgruppen zu finanzieren.

Der Robin-Hood-Ansatz bedeutet nicht, die eigene Zielgruppe aufzugeben. Er bedeutet, das Finanzierungsmodell von ihr zu entkoppeln.

Teile nur das Teilbare

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Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was du weißt, und dem, was du teilen solltest.

Wer einen Podcast aufnimmt, ein Seminar hält oder ein Gespräch führt, hat danach viel in der Hand. Zu viel, um es einfach (auf Social Media) “auszuschütten”.

Teile also nicht die ganze Folge, nicht deine kompletten Notizen, nicht den vollständigen Gedankengang. Teile lieber den einen Tipp, der für sich alleine stehen kann. Der in sich nützlich und ohne viel Kontext verständlich ist.

Wer das beherrscht, wird auch mehr Reichweite bekommen. Denn: Was nützlich ist, verbreitet sich leichter.

[Danke Gordon Schönwälder für diesen Gedanken.]

KI-Mentoren ohne Mandat

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Unlängst wollte mir eine Online-Business-Beraterin mit ihrem Podcast „zeigen, wie du in KI-Zeitalter relevant bleibst“.

Aber: Woher will ausgerechnet sie das wissen? Warum hat gerade sie die Glaskugel, mit der sie in die KI-Zukunft blicken kann? Wo ist ihr Mandat? Was genau berechtigt und befähigt sie, darüber kompetent mit mir zu sprechen?

Diese Frage muss sie sich gefallen lassen.

Wie jede:r Berater:in, der/die derzeit behauptet, die KI-Zukunft zu kennen

Bruchlandung

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Der allererste Gründer, den ich beraten habe, ist gleich mal Pleite gegangen.

Das erzähle ich nicht oft, und ich erzähle es nicht gerne.

Aber immerhin: Es war mir eine Lehre.

Ausgelernt

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Wer wirklich ein Experte ist auf einem Gebiet, der weiß, dass er mit dem Lernen niemals fertig sein wird.

Es sind die Pseudo-Experten, die sagen: Ich brauche keine Weiterbildung mehr, ich weiß schon alles.

Echte Profis bilden sich ständig weiter.

Like a Bohrmaschine

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Im Intro von Poundcake klingt Eddie Van Halens Gitarre wie eine Bohrmaschine.

Jeder weiß, dass es keine echte Bohrmaschine ist. Aber Eddie Van Halen schafft es, seine Gitarre wie eine Bohrmaschine klingen zu lassen. Und dadurch wird die Sache noch leiwander, als wenn wir eine echte Bohrmaschine hören würden.

Gekonnte Verfremdung ist MAGISCH!

Gelassene Beratung

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Das Geheimnis guter (stressfreier) Beratung ist vielleicht, nicht mehr zu wollen, als in dieser einen konkreten Beratungssituation gerade möglich ist. 

Verlockend

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Es tut manchmal weh, sich das als Lehrender einzugestehen, aber: Wir können niemanden zum Lernen bringen.

Alle didaktischen Impulse funktionieren nur, wenn der andere bereits offen für “den Stoff” ist. Barbara Messer bringt es auf den Punkt: Wir können nicht motivieren, aber wir können locken.

Locken bedeutet: Ich mache etwas so attraktiv für mich selbst, dass du Lust bekommst, dabei zu sein. Wenn ich selbst Lust auf meine eigene Lektion habe, wirkt das wie ein starker Magnet.

Das gilt für die Hochschullehre, für die Gründungsberatung, für jede Form von Wissenstransfer. Menschen spüren den Unterschied. Sie spüren, ob jemand wirklich Freude hat oder nur seinen Job macht.

Und sie folgen der Energie, nicht den Argumenten.

Fußspuren

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Ich unterrichte BWL, aber ich sage meinen Studierenden immer: Unternehmen sind von Menschen für Menschen gemacht.

Die Zahlen sind nur die Fußspuren ihrer Entscheidungen.

Rechenschaftspflicht

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Unlängst ist mir klargeworden: Ich habe gegenüber meinen Studierenden eine Rechenschaftspflicht.

Ich bin nämlich nicht nur Wissensvermittler, sondern auch Kulturstifter. Ich präge, wie meine Studierenden später arbeiten, denken und handeln werden. Was und wie ich lehre, wirkt über die Lehrveranstaltung hinaus.

Das bedeutet auch: Meine Studierenden haben Anspruch auf professionelle Betreuung. Gute Anleitung in den wissenschaftlichen und fachlichen Methoden. Erreichbarkeit. Faire Behandlung und Bewertung.

Das ist kein Service, den ich anbiete, weil ich nett bin. Das ist ein ethischer Auftrag an meine Rolle als Hochschullehrender. Denn: Wenn ich von meinen Studierenden redliche Arbeit erwarte, muss ich selbst auch redlich arbeiten.

Integrität kann man nicht lehren, nur vorleben.

Die Lehrer der Lehrer

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Es ist nicht wurscht, von wem man sich was sagen lässt.

Sag mir, wer deine Lehrer sind, und ich sage dir, in welche Richtung du dich entwickeln wirst. 

Drum prüfe auch bei den Lehrer:innen und Berater:innen, auf die du hörst, wer deren Lehrer:innen eigentlich sind.

Findest du die Vorbilder deiner Lehrer:innen auch leiwand? Dann bist du richtig. Wenn nicht, dann…

Das Notizbuch ist voll

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Wir Lifestyle Entrepreneure sind oft Weltmeister im Sammeln von Erkenntnissen. Nach jedem Kundengespräch eine Notiz. Nach jedem Meeting ein Protokoll. Nach jedem Webinar drei Seiten voller Aha-Momente. Die Notizbücher quellen über, die Notion-Datenbanken werden immer umfangreicher, das Evernote-Archiv-System immer ausgeklügelter.

Aber dann?

Malcolm Werchota bringt es auf den Punkt: “Das Protokoll ist nicht wichtig. Was wir aus dem Protokoll machen, ist wichtig.” Der Moment, wo aus der notierten Erkenntnis eine konkrete Handlung wird – den lassen wir gerne aus. Wir bleiben im Dokumentationsmodus stecken.

Das gilt für Kundengespräche (notiert, aber nicht umgesetzt), für Feedback (gesammelt, aber nie integriert), für strategische Erkenntnisse (analysiert, aber nichts verändert).

Die eigentliche Arbeit beginnt erst, wenn das Notizbuch geschlossen wird.

Was man nicht lehren muss

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Wenn man von Entrepreneurship Education in Schulen spricht, könnte man meinen, es ginge darum, wie man den Kindern Unternehmertum am besten beibringen könnte. Aber das ist die falsche Frage. Die richtige Frage wäre: Wie verhindern wir, dass wir es ihnen systematisch austreiben?

Kinder sind von Natur aus unternehmerisch. Sie probieren aus, sie basteln Lösungen, sie handeln. Ein Kind, das Bücher und Kuscheltiere am Flohmarkt verkauft, hat nicht vorher eine Vorlesung über Geschäftsmodelle gehört. Oder einen Online-Kurs über sein Money Mindset. Es hat eine Idee und macht einfach. Der Unternehmergeist ist da.

Aber: Was passiert, wenn unseren Kinder über Jahre eingetrichtert wird, dass es eine richtige Lösung gibt? Dass es immer jemanden gibt, der diese richtige Lösung kennt und deine Lösung beurteilt? Und dass du erfolgreich bist, wenn du immer die erwarteten Antworten gibst?

Niemand muss Kindern beibringen, unternehmerisch zu sein. Man muss ihnen nur erlauben, es zu bleiben.

Das Umsetzungs-Paradox (3/3): Das Ende der To-Do-Listen-Pädagogik

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Kathrin Gildner sagt: Viele Solopreneure spüren einen mentalen Overload durch die unendliche Anzahl an Dingen, die sie machen müssten, könnten, sollten. Noch ein Framework, noch eine Methode, noch eine Strategie auf der eh schon viel zu langen Liste.

Sie meint deshalb, dass die klassische “Hier sind 5 Schritte”-Pädagogik´ nicht mehr funktioniert, denn eine “neue Methode” wird nicht mehr als Hilfe, sondern als Last empfunden.

Was Solopreneure stattdessen brauchen: Reduktion, nicht Addition. Nicht “Was könnte ich noch machen?”, sondern “Was kann ich weglassen?” Nicht “Welche Strategie fehlt mir noch?”, sondern “Wie bekomme ich dorthin, wo ich eigentlich hin will?”

Die Antwort darauf ist nicht noch irgendein Online-Kurs, den keiner braucht. Das infinite game des Solopreneurship erfordert eine neue, eine andere Didaktik. Eine, die nicht ständig neue Baustellen aufmacht, sondern hilft, auf den bestehenden Baustellen voranzukommen.

Das Umsetzungs-Paradox (2/3): Co-Working schlägt Curriculum

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Kathrin Gildner beobachtet in ihrer Community: Was gut ankommt, sind Treffen zum Austauschen und Umsetzen – Co-Working-Sessions statt Lern-Angebote.

Das könnte z.B. so ausschauen: Statt “SEO-Webinar: Lerne SEO-Grundlagen” könntest du besser eine “SEO-Stunde: Wir gestalten gemeinsam unsere Website-Startseiten um, damit sie SEO-freundlicher werden” anbieten. Das klingt nach einem kleinen Unterschied, as ist in Wirklichkeit ein großer Sprung im Leistungsversprechen

Aber es ist noch mehr. Was sich hier ändert, ist die grundsätzliche Rolle von Beratung und Bildung. Nicht mehr “Ich zeige dir, wie’s geht”, sondern “Wir machen’s gemeinsam”. Weg vn der reinen Wissensvermittlung, hin zu begleiteter Umsetzung und Mentoring. Das Versprechen ist nicht “Du lernst etwas Neues”, sondern “Am Ende ist ein konkretes Ding erledigt”.

Weniger Curriculum, mehr gemeinsame Umsetzungszeit. Das verändert, was Berater:innen und Bildungsanbieter leisten müssen. Nicht mehr Wissen vermitteln, sondern Räume schaffen, in denen Dinge passieren.

Das Umsetzungs-Paradox (1/3): Die Wissenskrise

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Kathrin Gildner berichtet aus ihrem Hexenzirkel – ihrer Community für Selbstständige – von einer bemerkenswerten Beobachtung: Neuer Input und neues Wissen stehen nicht mehr hoch im Kurs. Neue Strategien oder Methoden zu lernen fühlt sich nicht nach einer aufregenden Möglichkeit an, sondern nach noch einem To-Do auf der eh schon langen Aufgabenliste.

Das finde ich spannend – und deckt sich mit meiner eigenen Erfahrung. Wir leben in einer Zeit, in der noch nie so viel Wissen so leicht verfügbar war. Für praktisch jedes Business-Problem gibt es drei Podcasts, fünf Newsletter und sieben Kurse. Und genau das ist das Problem: Die Fülle an verfügbarem Wissen hat dessen gefühlten Wert auf nahezu null reduziert. Ein weiteres Framework zu lernen bedeutet nicht Fortschritt, sondern Ballast.

Der eigentliche Engpass für Solopreneure ist nicht mangelndes Wissen. Es gibt zu viel Wissen. Das Problem ist nicht Was sollte ich tun?, sondern Wie schaffe ich es, auch nur einen Bruchteil davon umzusetzen?

Die klassische Kurse-und-Webinar-Industrie scheint ein Problem geschaffen zu haben, das sie selbst nicht mehr lösen kann.

Mehr Input ist nicht die Lösung. Mehr Input ist das Problem.

Lese-Challenge 2026

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Anfang 2025 habe ich eine Lese-Challenge ausgerufen. Einziger Teilnehmer: ich. Aufgrund des großen Erfolges möchte ich die Lese-Challenge 2026 wiederholen und lade dich (ja, DICH!) sehr herzlich ein, mitzumachen!

Die Regeln sind einfach:

  1. Such dir ein Thema, in dem du (noch) besser werden willst. In dem du richtig gut werden willst. In dem du es vielleicht sogar zur Meisterschaft bringen möchtest.
  2. Such dir 12 Bücher, die dich auf diesem Weg voran bringen werden. (Bevorzugterweise Bücher, die eh schon lange in deinem Bücherregal verstauben und die du schon immer lesen wolltest.)
  3. Lies jedes Monat eines dieser zwölf Bücher.
  4. Lass es mit dem Lesen aber nicht getan sein. Studiere das Buch! Mach dir Notizen! Lies dir die Notizen immer wieder durch! Erzähle anderen Menschen von dem Buch und was du daraus gelernt hast (z.B. auf deinen Social-Media-Kanälen)!
  5. Und: Reserviere dir Zeit, um die Dinge, die du aufgrund der Lektüre des Buches in deinem Business und/oder deinem Leben verändern möchtest, auch tatsächlich gleich umzusetzen.

Stell dir vor, 2027 um diese Zeit hast du diese 12 Bücher tatsächlich gelesen, studiert, implementiert. Ein Quantensprung für dich, dein Solo-Business und deine Kund:innen!

Zur Inspiration: Die 12 Bücher, die ich mir für 2026 vorgenommen habe:

  1. Oona Horx-Strathern: Kindness Economy
  2. Lutz Langhoff: Die Kunst des Feuermachens
  3. Rob Fitzpatrick: Write Useful Books
  4. Christian Kreuzer: BWL kompakt
  5. Ali Abdaal: Feelgood Productivity
  6. Kerstin Hoffmann: Prinzip kostenlos
  7. Laurie Beth Jones: Jesus Christus, Manager
  8. Dorothy Rowe: The Successful Self
  9. Jürgen Kocka: Geschichte des Kapitalismus
  10. Bernadette Jiwa: Story Driven
  11. Adam Grant: Geben und Nehmen
  12. Seth Godin: Small Is The New Big

Gilt!

Das Talent, das durch alle Berufe geht

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Scott Adams nannte sich selbst einmal einen “world-class simplifier”. Jemand, der Komplexität herunterbrechen kann. Genau das sei das Geheimnis seiner Dilbert-Comics gewesen.

Dieses Talent, meinte er, ziehe sich durch alle seine Berufe und Projekte. Es ist seine zentrale Fähigkeit.

Die meisten Menschen definieren sich über ihre Domäne. “Ich bin Installateur.” “Ich bin Beraterin.” “Ich bin Designer.” Aber die wirkliche Frage wäre: Was ist das Talent, das sich durch alles zieht, was du tust? Das, was deine Arbeit gut macht, egal in welchem Kontext?

Vielleicht bist du jemand, der Struktur in Chaos bringt. Oder jemand, der Vertrauen aufbaut. Oder jemand, der Dinge zu Ende bringt, die andere liegen lassen.

Ich bin Gründungsberater, Lehrbeauftragter an Hochschulen und schreibe diesen Daily Blog. Das klingt nach drei verschiedenen “Jobs”. Aber das Talent dahinter ist dasselbe: Konzepte und Ideen so runterzubrechen, dass sie spannend sind und jemand ohne Vorwissen sie versteht und nutzen kann.

Und du? Was ist dein Meta-Talent?

Unvermittelbare Ideen

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Du hast eine brillante Idee. Wirklich gut durchdacht. Vielleicht sogar innovativ. Und sie liegt jetzt da, in deinem Kopf, in deinen Notizen, in deinem Konzeptpapier.

Und nichts passiert.

Weil eine Idee sich nicht von selbst aktiviert. Sie braucht Vermittelbarkeit. Sie muss in eine Form gegossen werden, die andere Menschen “greifen” können. Solange deine Idee nur in ihrer vollen Komplexität existiert – mit allen Nuancen, allen Vorbehalten, allen Abhängigkeiten – bleibt sie umverfügbar.

Das Problem ist nicht die Idee. Das Problem ist die fehlende Übersetzung, die fehlende Zugänglichkeit. Du musst sie so weit reduzieren, dass jemand anderes sie versteht, ohne dein komplettes Vorwissen zu haben. Damit jemand sagen kann: “Ach, das ist wie X, nur für Y.” Erst dann wird aus deinem Gedanken eine Idee, die Wirkung entfalten kann.

Die Idee allein hat keine Power. Die Kraft liegt in der Form, die du ihr gibst.

Eine durchgängige Story

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Wenn du Dinge verändern willst – die großen wie die kleinen –, dann ist es ganz entscheidend, welche Story du darüber erzählst.

Eine durchgängige Story, warum die Dinge sind, wie sie sind. Wie die Dinge in einer besseren Zukunft sein könnten. Und was dafür zu tun ist, wann und von wem.

Natürlich kannst du auch versuchen, ohne so eine Story zu führen, zu lehren oder zu beraten.

Aber: Die durchgängige, stimmige Story ist extrem nützlich.