Zinseszins-Effekt

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Wir Menschen haben ein grundsätzliches Problem: Wir können uns nur ganz schwer unsere Zukunft vorstellen.

Deswegen ist uns auch nicht klar, wie wertvoll ein Investment ist, das vielleicht im Moment unangenehm und mühsam ist, das in unserer Zukunft aber einen Riesenvorteil bringen würde.

Klassisches Beispiel ist das Sparen, beispielsweise mit einem ETF-Sparplan: Das Setup ist anstrengend und braucht Zeit. Aber es lohnt sich über einen Zeitraum von zehn, zwanzig Jahren. Zigfach.

Oder die Idee, sich in seinem Business jeden Tag um nur 1% zu verbessern. Wer das ein Jahr lang macht, hat sich innerhalb eines Jahres fast 38 mal verbessert. Nicht 38% besser, sondern 38 MAL besser!

Das Problem ist halt: Wir verstehen den Zinseszins-Effekt nicht.

Und das gereicht uns immer und immer wieder zum Nachteil.

[Danke Camillo Patzl für diesen Gedanken.]

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