TagJustin Welsh

Was du als Erstes verlierst

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Wenn jemand sein Business “skalieren” will, fragt er sich vielleicht: Was brauche ich dafür? Mehr Kund:innen, mehr Umsatz, vielleicht ein Team?

Die bessere Frage wäre: Was verliere ich dabei?

Die Antwort ist fast immer: Zeit. Zeit für die Dinge, die nichts mit dem Business zu tun haben: Hobbys, am Vormittag spazieren gehen, ein Buch lesen, ohne dass daraus ein LinkedIn-Post werden muss.

Das sind alles keine Kleinigkeiten. Das ist oft genau der Grund, warum du selbständig geworden bist.

Da draußen hörst du an jeder Ecke, dass du “wachsen” sollst. Aber niemand sagt dir, welchen Preis du dafür zahlen wirst.

[Danke Justin Welsh für diesen Gedanken]

Mikro-Freiheiten

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Justin Welsh beschreibt eine Situation aus seinem Solopreneur-Leben:

Er steht an einem Donnerstag um 10:47 in einem Café in Stone Ridge, New York. Um ihn herum: Pensionisten mit Zeitungen. Studenten am Laptop. Leute, die offensichtlich nirgendwohin hetzen müssen.

Und er denkt sich: Das ist Freiheit.

Nicht der große Wurf. Nicht der siebenstellige Kontostand. Nicht die Villa am Strand.

Diese Mikro-Freiheiten, sagt er, sind die echten Marker für unternehmerischen Erfolg. Um 14 Uhr den Laptop zuklappen. Eine E-Mail morgen beantworten. Zoom-Calls vom Garten aus machen.

Und: Kaffee trinken, wann du willst. Ohne jemanden fragen zu müssen.