Meine Notizen
(1) “Wie würde das aussehen, wenn es Spaß machen würde?” (S. 41)
- “Überleg dir, wozu du gerade keine Lust hast, und stell dir dann vor, wie es aussehen würde, wenn es dir Spaß machen würde. Könntest du die Aufgabe anders angehen? Vielleicht mit Musik, etwas Humor oder auf kreative Weise? Wie wäre es, wenn du sie gemeinsam mit Freunden erledigst oder dir dafür eine Belohnung in Aussicht stellst?”
- Ev. an einem anderen Ort arbeiten, z.B. Café — und die Belohnung dabei gleich konsumieren.
- z.B. Instagram, Reels, LinkedIn, Abrechnung machen, …
(2) “Du musst kein Guru sein. Es reicht, wenn du Orientierung lieferst.” (S. 68)
- Du musst nicht alle Antworten kennen. Es reicht, wenn du weißt, was der nächste Schritt sein könnte.
(3) “Es stellte sich heraus, dass die Reaktion auf gute Nachrichten der Partner die deutlichsten Hinweise darauf lieferte, wie lange das Paar zusammenbleiben würde und wie glücklich die Beziehung war.” (S. 94)
- Kannst du dich für mich freuen, oder sind meine guten Nachrichten ein Ärgernis für dich?
(4) “Wenn du nicht weißt, wann du etwas tun kannst, wirst du es wahrscheinlich gar nicht tun.” (S. 121)
- ⇒ Es ist ziemlich sinnlos, etwas auf die To-Do-Liste zu setzen und dieser Aufgabe keinen Zeitblock zuzuweisen. Dann kannst du es gleich lassen — und hättest wenigstens kein schlechtes Gewissen, weil die Aufgabe noch immer nicht erledigt ist. Wann auch?
(5) “In gewisser Weise bedeutet die Frage nach dem “Wann”, dass du deine Grenzen akzeptierst.” (S. 121)
- Weil: Für manche Dinge (vielleicht sogar: die meisten Dinge) gibt es kein “Wann”. Ihr “Wann” ist das “Nie”. Das gilt es, akzeptieren zu lernen.
- Es bedeutet nämlich auch zu akzeptieren, dass man nicht ewig lebt. Da wir sterblich sind, werden sich die meisten Dinge in diesem einen Leben nicht mehr ausgehen. Das tut mitunter weh.
(6) “Wovor habe ich Angst?” (S. 133)
- “Oft geht die Prokrastination auf unsere innersten Schwächen und Unsicherheiten zurück. Um sie zu überwinden, müssen wir sie zunächst identifizieren.”
- “Dann gehst du einen Schritt weiter und fragst dich: “Woher kommt diese Angst?” Ist das ein “Ich”-Grund oder ein “Die”-Grund?”
- “”Ich”-Gründe sind Ängste, die mit deiner Sicht auf die eigenen Fähigkeiten zusammenhängen, etwa die Angst, etwas nicht zu können oder nicht gut genug vorbereitet zu sein.”
- “”Die”-GrĂĽnde sind Ă„ngste, die damit zusammenhängen, wie damit zusammenhängen, wie andere Menschen auf dich reagieren werden […].”
- Die Unterscheidung zwischen “Ich”-Gründe und “Die”-Gründe finde ich sehr spannend — auch und besonders im Kontext von Solopreneurship.
(7) Matt Mochary, ein berühmter Unternehmensberater, sagt in seinen Sitzungen: “Wir beenden das Gespräch erst, wenn du mindestens eine oder zwei oder drei Maßnahmen weißt, die du umsetzen kannst.” (S. 157)
- Das wäre auch eine Idee für die Gründungsberatung.
- Worum geht’s? Nicht nur nett zu plaudern und zu inspirieren, sondern auch die Verbindlichkeit zu erhöhen. Die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass aus dem Gesagten tatsächlich etwas Konkretes umgesetzt wird.
- Noch mehr als in der Gründungsberatung wäre das wohl notwendig in Gründer-Workshops. Sonst: Aus den Augen, aus dem Sinn. Selbst wenn es das beste Seminar der Welt war.
- “Mochary nennt sein Prinzip “Action bias” oder “Handlungstendenz”. Ihm ist klar, dass die Zeit, die er mit seinen Kunden verbringt, kostbar ist (für alle Beteiligten), und dass es zu schade wäre, sie für tiefschürfende Gedanken zu vergeuden, aus denen sich keine umsetzbaren Schritte ergeben. Wir brauchen klare, konkrete Maßnahmen, die wir befolgen können, keine fernen, abstrakten Ziele. Sonst tun wir vielleicht gar nichts.” (S. 157)
(8) “Plane in deinem Kalender Zeit für das Nichtstun ein. Und zwar mehr, als du glaubst.” (S. 189)
- Ob ich das jemals (freiwillig) machen werde?
(9) Aus dem Schlusswort: “Mittlerweile weiß ich, dass Produktivität keine Frage der Disziplin ist; produktiv bin ich, wenn ich häufiger das tue, was mich glücklicher macht, weniger Stress bedeutet und mir mehr Energie gibt.” (S. 242)
- Damit ist die Essenz der “Feel Good Productivity” auf den Punkt gebracht.
- “Produktivität” im eigenen Leben macht nur dann Sinn, wenn daraus ein “besseres Leben” entsteht.
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