ThemaAlbum der Woche

Taylor Swift: The Life of a Showgirl (2025)

T

Album der Woche: KW 46 // November 2025

Kontext: Ich bin wahrscheinlich nicht der typische Swiftie, aber ich verfolge Taylor Swifts musikalisches Schaffen mit Wohlwollen. So auch ihr neuestes Werk, das mich über die letzten Wochen in Homeoffice und außerhalb begleitet hat.

Playlist-Tipps: The Fate of Ophelia // Elizabeth Taylor // Opalite // The Life of a Showgirl

Fazit: Vielleicht werde ich altersmilde, vielleicht liegt es daran, dass Max Martin die Songs (mit-)geschrieben hat, jedenfalls: Ich mag’s! Das ist ein gelungenes Album mit teilweise sehr eingängigen Songs. Kann man jederzeit hören.

Wertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️

John Fogerty: Centerfield (1985)

J

Album der Woche: KW 45 // November 2025

Kontext: Unlängst gab es im sehr leiwanden Podcast A History of Rock Music in 500 Songs eine Folge über Creedence Clearwater Revival. Und da hab ich mir gedacht, hör ich mir gleich was von John Fogerty an, nämlich sein sehr erfolgreiches Comeback-Album aus 1985, das ich eh noch nicht kannte.

Playlist-Tipps: Old Man Down The Road // Rock and Roll Girls // I Saw It On T.V. // Vanz Kant Danz

Fazit: Oh ja, das ist leiwand. Gibt einen sehr guten Vibe im Homeoffice. Ich konnte es problemlos viermal hintereinander durchhören, ohne dass es leiwand oder anstrengend geworden wäre. Super Sache!

Wertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Bruce Springsteen: Nebraska ’82 (2026)

B

Album der Woche: KW 44 // Oktober 2025

Kontext: Ich bin ein großer Bruce-Fan. Und wenn es eine Neuauflage von Nebraska gibt, mit unveröffentlichten Outtakes und dem sagenumwobenen “Electric Nebraska”, dann bin ich natürlich neugierig und sperre meine Ohren ganz weit auf.

Playlist-Tipps:

  • Nebraska Outtakes: Losin’ Kind // Child Bride // Gun In Every Home
  • Electric Nebraska: Born In The USA // Atlantic City

Fazit: Ja, das ist schon sehr leiwand. Fürs Nebenbei im Homeoffice fast ein bisschen zu schade. Besser an einem nebeligen Herbsttag mit Kopfhörern und einer Tasse Tee am Sofa hören. Und Deliver Me From Nowhere davor oder danach anschauen!

Wertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️

OneRepublic: Artificial Paradise (2024)

O

Album der Woche: KW 43 // Oktober 2025

Kontext: Die beste Ehefrau von allen mag OneRepublic sehr. Deswegen gehen wir auch aufs Konzert in der Stadthalle am 11. November. Und so habe ich mir gedacht, wäre es eine gute Idee, mal ins aktuelle Album von Ryan Tedder & Co hineingehören.

Playlist-Tipps: Sink Or Swim // Runaway

Fazit: Das Album klingt genauso, wie man es von OneRepublic erwarten würde. Für’s Homeoffice sehr geeignet: Beschwingt, ohne allzu stark aufzufallen.

Wertung: ⭐️⭐️⭐️

Nibbs: Mr. Parlay (2023)

N

Album der Woche: KW 42 // Oktober 2025

Kontext: Ich habe ja von Rap und Hip-Hop überhaupt keine Ahnung. Null. Trotzdem hat mich unlängst der Wunsch beschlichen, mal in das Genre reinzuhören. Warum ich mir ausgerechnet dieses Album ausgesucht habe… bin nicht sicher. Ich glaube, Dave Chapelle hat es empfohlen. Naja, jedenfalls war mein Home Office eine Woche lang

Playlist-Tipps: Cook The Book

Fazit: Naja, es war wesentlich weniger oag als befürchtet. Man kann sich das schon anhören im Home Office. Gibt einen angenehmen Rhythmus, der in Bewegung hält, aber nicht zu stark ablenkt. Allerdings: Ich habe keine Ahnung, worüber da gesungen bzw. gerappt wird. Wahrscheinlich arge Sachen, die mir eigentlich die Schamesröte ins Gesicht treiben müssten.

Wertung: ⭐️⭐️

Volbeat: God Of Angels Trust (2025)

V

Album der Woche: KW 41 // Oktober 2025

Kontext: Meine Frau hat mich mehr oder weniger überredet, vor zwei Wochen zum Volbeat-Konzert in Wien zu gehen. Und was soll ich sagen… Mir hat es ur getaugt! Im Grunde meines Herzens bin ich halt ein alter Rocker. Und jetzt habe ich mir das aktuelle Album der Dänen genauer angehört.

Playlist-Tipps: Acid Rain // Demonic Depression // Time Will Heal

Fazit: Oh yeah, das bringt mein Home Office in Bewegung! Harte Gitarrenriffs und poppige Melodien sind zwar wirklich nicht hip, aber machen mir total gute Laune. Super!

Wertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️

Amos Lee: Transmission (2024)

A

Album der Woche: KW 39 // September 2025

Kontext: Ich kenne Amos Lee seit seinem ersten Album. Das hat mir damals, als Student, sehr getaugt. Seither habe ich ihn ein bisschen aus den Ohren verloren. Mal sehen, wie Amos Lee 20 Jahre später klingt.

Playlist-Tipps: Darkest Places // Lucky Ones // Baby Pictures

Fazit: Amos Lee klingt wie eh und je: Ruhig, nachdenklich, gemütlich. Fürs Homeoffice allerdings schon ein bisschen zu ruhig. Ich hab mir das Album sicher fünfmal angehört, aber es ist kaum was hängen geblieben. “Transmissions” kann man auflegen, wenn man Musik hören, aber trotzdem nicht gestört werden möchte.

Wertung: ⭐️⭐️

David Gilmour: Luck And Strange (2024)

D

Album der Woche: KW 38 // September 2025

Kontext: Der Sänger und Gitarrist von Pink Floyd ist immer noch aktiv. Alle heiligen Zeiten gibt es ein neues Album. Rattle That Lock aus 2015 hat mir recht gut gefallen, und 2006 war ich sogar mal bei einem Konzert von ihm am Münchner Königsplatz.

Playlist-Tipps: Luck and Strange // Sings // Yes, I Have Ghosts

Fazit: Lässt sich wunderbar im Home Office hören, weil es sehr ruhig und unaufdringlich ist. Wobei das dem Album überhaupt nicht gerecht wird. Ein Song wie Yes, I Have Ghosts ist eine echte Perle mit wunderbaren berührenden Lyrics. Das habe ich erst beim dritten Mal hören bemerkt, und wer weiß, was ich sonst noch alles überhört habe. Auf jeden Fall ein Album, auf das ich zurückkommen werde.

Wertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️

Linkin Park: From Zero (Deluxe Edition) (2025)

L

Album der Woche: KW 38 // September 2025

Kontext: Das Comeback-Album. Was kann’s – für einen Nicht-Fan wie mich? Bin gespannt!

Playlist-Tipps: The Emptiness Machine // Heavy Is The Crown // Overflow // Stained // Unshatter

Fazit: Für mich persönlich eignen sich Linkin Park nur sehr eingeschränkt für’s Nebenbei-Hören im Home Office. Dafür ist es mir ein bisschen zu, äh, wild. Aber das Album an sich ist sehr gelungen. Ich finde Emily Armstrongs Stimme passt sehr gut zu den Songs, die durchwegs sehr eingängig sind. Kann man sich durchaus öfter anhören… nur halt nicht im meinem Home Office.

Bryan Adams: Roll With The Punches (2025)

B

Album der Woche: KW 36 // September 2025

Kontext: Wenn Bryan Adams was Neues am Start hat, dann höre ich zu. Und zwar seit 30 Jahren.

Playlist-Tipps: Roll With The Punches // Be The Reason // Two Arms To Hold You

Fazit: So ein Album kann nur Bryan Adams machen. Es klingt wie immer, wie jedes Album, das er in den letzten 10, 15, 20 Jahren gemacht hat. Vielleicht ein bisschen sehr in der Komfortzone, aber wer gewöhnt sich in unserem Alter schon gerne um?

Christy Moore: Ride On (1984)

C

Album der Woche: KW 35 // August 2025

Kontext: Ein irisches Folk-Album aus den 1980ern, angeblich eines der allerbesten.

Playlist-Tipps: Ride On // McIhatton

Fazit: Der Song “Ride On” ist majestätisch, zauberhaft. Der Rest ist nice enough.

Linkin Park: One More Light (2017)

L

Album der Woche: KW 34 // August 2025

Kontext: Pop statt Heavy, scheint das Motto bei diesem Album gewesen zu sein. Die Fans konnten Linkin Park damals nicht restlos begeistern, aber einem Softie wie mir könnte sowas schon gefallen.

Playlist-Tipps: Heavy // Halfway Right

Fazit: Kaum zu glauben, dass das ein Linkin-Park-Album ist. So ruhig, so… beherrscht. Als Hintergrund für’s Home Office ein 3/5, aber lang im Gedächtnis werden mir die Songs halt auch nicht bleiben. Ich versteh’s, dass Linkin Park auf der aktuellen Tournee keinen Song aus “One More Light” spielen.

Pet shop Boys: Nonetheless (2024)

P

Album der Woche: KW 33 // August 2025

Kontext: Ich mag die Pet Shop Boys, seit ich sie vor 25 Jahren in der längst verschwundenen Libro Music Hall das erste Mal live gesehen habe. Ich mag ihren Humor, und ich mag die wunderbaren Pop-Perlen, die sie immer wieder zaubern. In diesem Sinne habe ich mir von Nonetheless ein klassisches PSB-Album erhofft.

Playlist-Tipps: Why am I dancing? // New London boy // The schlager hit parade

Fazit: Und es ist ein klassisches PSB-Album geworden! Nicht durchgängig fesselnd, aber sehr cool. Sehr angenehm zu hören im Home Office, zum Schreiben und zum Nachdenken. Ich bleibe ein Fan!

Feeder: Black / Red (2024)

F

Album der Woche: KW 32 // August 2025

Kontext: Feeder waren eine der Bands, die vor gut 20 Jahren dein Soundtrack meines Studiums gebildet haben. Deswegen bin ich immer neugierig, was es bei Grant Nicholas & Co Neues gibt.

Playlist-Tipps: Elf // Soldiers Of Love // Lost in the Wilderness // Hey You

Fazit: Feeder klingen immer noch genau so, wie ich es erwartet habe: Ein paar sehr eingängige Songs, aber auch viele, naja, mittelmäßige. Bin mir nicht sicher, ob ich das Album noch öfter hören werde.

Coldplay: Moon Music (2024)

C

Album der Woche: KW 30 // Juli 2025

Kontext: Ich in anscheinend auch in das Alter gekommen, wo ich sage: Früher war alles besser. Auf Coldplay trifft das, meiner Meinung nach, auf jeden Fall zu. Entsprechend skeptisch stand ich dem aktuellen Werk von Coldplay gegenüber.

Playlist-Tipps: feelslikeimfallinginlove // iAAM

Fazit: Ich bin überrascht: Das Album hat mich diese Woche super dabei begleitet, nachzudenken und meine Produkt-Strategie zu planen. Eignet sich super als Soundtrack für Deep Work. Werde ich mir definitiv öfter anhören.

Lottery Winners: Anxiety Replacement Therapy (2023)

L

Album der Woche: KW 29 // Juli 2025

Kontext: Die Band war unlängst Vorgruppe von Robbie Williams bei seinem Konzert in Wien und hat uns sofort begeistert: eingängige Pop-Songs, clevere Texte, viel Selbstironie.

Playlist-Tipps: Worry // Burning House // You’re Not Alone

Fazit: Der Name ist Programm: Das Album ist aufgebaut wie eine Selbsthilfe-CD. Die Songs handeln von Ängsten deren Therapie. Könnte ziemlich harte Kost sein. Aber: Diese Melodien! Diese Hooks! Perfekter Pop, viele Ohrwürmer und gleichzeitig ein sehr gefühlvoller Umgang mit dem Thema anxiety. Viel besser kann man’s nicht machen.

AWOLNATION: The Phantom Five (2024)

A

Album der Woche: KW 28 // Juni 2025

Kontext: AWOLNATION ist eine der Lieblingsbands meiner Frau. Ich war auch schon mal bei einem Konzert von ihnen, das mir sehr getaugt hat. Die Erwartungshaltung war hoch.

Playlist-Tipps: Panoramic View // Barbarian // A Letter To No One // When I Was Young

Fazit: Bei AWOLNATION gibt es zwei Lieder: Das wilde und das ruhige. Ich bin ein großer Fan der ruhigen, sphärischen, fast hymnischen Songs des Albums (Panoramic View! Barbarian!). Die anderen sind nicht so meins. Deswegen nur zur Hälfte geeignet für die Arbeit im Home Office.

Ava Max: Heaven & Hell (2020)

A

Album der Woche: KW 27 // Juli 2025

Kontext: Meine Tochter (7) hat sie entdeckt! Und ich hab mir gedacht: Hm… das klingt doch gar nicht schlecht. Das hörst du dir mal in Ruhe an.

Playlist-Tipps: Kings & Queens (ein HIT!) // Take You To Hell // Who’s Laughing Now (mag meine Tochter) // Sweet but Psycho (ebenfalls)

Fazit: Ohja, das gefällt mir! Klingt schon arg nach Lady Gaga, aber das ist ja nichts Schlechtes. Sehr eingängige Melodien und clevere Samples bringen Schwung und Freude ins sommerliche Home Office!

Travis: L.A. Times (2024)

T

Album der Woche: KW 26 // Juni 2025

Kontext: Travis mag und kenne ich schon lange. Daher war ich auf das neue Album sehr neugierig.

Playlist-Tipps: Raze The Bar // Alive // Bus

Fazit: Ja, eh. Poppige Songs, eingängige Melodien, typisch Travis halt. Sehr charmant, und sehr gut geeignet als Hintergrundmusik im Home Office.

Albert Hammond: Body Of Work (2024)

A

Album der Woche: KW 25 // Juni 2025

Kontext: Albert Hammond ist der Songwriter soooo vieler Hits der letzten 50 Jahre, darunter eines meiner absoluten Lieblingslieder: The Free Electric Band. Inzwischen ist er 81 Jahre alt. Sind seine Songs immer noch leiwand?

Playlist-Tipps: Don’t Bother Me Babe // Both Ways // Somebody’s Child // Looking Back

Fazit: Ja, es sind noch einige leiwande Songs dabei. Einen großen Hit wird er damit wohl nicht mehr haben, aber das ist egal. Ich finde, das Album ist ein würdiges Alterswerk, sehr gut geeignet zum Hören und leisen Mitsummen während der Arbeit.