Gerhard Drexel: Auf den Spirit kommt es an (2022) đź“™

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Meine Notizen

Wirtschaft und Menschlichkeit

“Wirtschaft ohne Menschlichkeit ist eine fehlgeleitete Form der Ökonomie. Sie kann — zumindest kurzfristig — durchaus zu hohen Gewinnen führen, dient aber nicht den Menschen.” (S. 34)

“Menschlichkeit [ist] die Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg.” (S. 34)

“Wer menschenfreundlich ist, verhält sich immer auch mitarbeiter- und kundenfreundlich. Für mich sind das die wichtigsten Werte für ein Unternehmen, um erfolgreich zu sein und zu bleiben.” (S. 34)

“Es ist wichtig, dass man geradlinig ist, Werte hat und diese auch vertritt.” (S. 282)

Der Vertrauensgeber macht sich verwundbar

Der Kunde ist ein Vertrauensgeber. Das bedeutet: “Der Vertrauensgeber macht sich mit dem von ihm gegebenen Vertrauen verwundbar. Dem anderen zu vertrauen, ist immer mit dem Risiko verbunden, enttäuscht zu werden.” (S. 75)

Leistungsernst

  • = wirkliche, echte Qualität der Produkte bzw. Dienstleistungen (S. 93)
  • Ein Produkt, das auf irgendeine Weise den Mitbewerbern ĂĽberlegen ist.
  • Ein Begriff von Hans Domizlaff

Menschlichkeit und Kompetitivität

Wenn ein Unternehmen “menschlich” ist, dann ist es automatisch wettbewerbsstärker: “Das Unternehmen begibt sich auf die Überholspur und zieht an der Konkurrenz vorbei — und zwar nicht trotz, sondern wegen seiner Menschlichkeit!” (S. 177)

Prinzip humanitas

humanitas = Menschlichkeit, Demut

Menschliches Unternehmertum ≙ humanitas (?)

Gewöhnliche Leistungen genügen nicht mehr

“Viele Unternehmen — oft auch ganze Branchen — leiden unter der Ubiquität des Gewöhnlichen.” (S. 209)

“Es gibt sehr viele gewöhnliche Unternehmen — in jeder Branche und in jedem Land.” (S. 210)

“Im hoch kompetitiven Wettbewerb ist das Gewöhnliche dem Untergang geweiht. Zu viel Gewöhnlichkeit im Sinne von gewöhnlichen Produkten, Sortimenten und Dienstleistungen, ein gewöhnlicher Markenauftritt, ein gewöhnliches Marken-Image, eine gewöhnliche Unternehmenskultur fĂĽhren mittel- bis langfristig zu einer Leistungs-Insuffizienz und damit zu einem Niedergang beziehungsweise Untergang des Unternehmens.” (S. 211)

Kunden lieben relevante Innovationen

“Kunden lieben Neues und Modernität und sind deshalb sehr interessiert an Innovationen. NatĂĽrlich wollen sie auf bewährte Produkte und Dienstleistungen nicht verzichten. Aber ihr Interesse an fĂĽr sie relevanten Innovationen ist groĂź.” (S. 228)

VertrauensfĂĽhrerschaft

“Der spirituelle MarktfĂĽhrer erobert die Herzen der Kunden. Er sieht alles mit den Augen der Kunden und durch die Augen der Kunden. Er entwickelt eine hohe Empathie und kann die Kunden buchstäblich fĂĽhlen. Er sorgt darĂĽber hinaus dafĂĽr, dass das gesamte Unternehmen immer auf der Seite der Kunden ist und sich als Anwalt der Kundenpositioniert.” (S. 279)

  • SILBE = Anwalt der Lifestyle Entrepreneure — und damit VertrauensfĂĽhrer?!

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