Tag#MenschlichesUnternehmertum

Falsches Marketing

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Viele Selbständige tun sich schwer mit Marketing.

Das hat viele Gründe. Einer davon ist, dass sich viel Marketing-Kommunikation irgendwie falsch anfühlt.

Zum Beispiel: Man folgt jemandem auf Instagram, weil der Content gut ist — und drei Minuten später kommt eine Automatik-DM: “Hey, danke fürs Folgen! Darf ich fragen, womit du gerade kämpfst?”

Deshalb suchen viele Solopreneure nach einem anderen Marketing. Ein Marketing, das “normal” ist. Nicht so künstlich. Auf Augenhöhe. Ohne diesen schalen Beigeschmack.

Das Problem ist nicht die DM oder die Formulierung. Das Grundübel ist die Haltung dahinter. Eine Haltung, die den anderen zuerst als Lead sieht und erst dann als Mensch (vielleicht).

“Menschliches Unternehmertum” bedeutet also auch, Marketing so zu betreiben, wie man es selber gerne – als Kund:in – erleben würde. Und das nicht ausnahmsweise, sondern grundsätzlich und immer.

Mit Haltung eben.

Oona Horx-Strathern: Kindness Economy (2023) 📙

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Ein sehr spannendes Thema, aber das Buch kann dem Potenzial leider nicht gerecht werden. Oona Horx-Strathern ist keine Ökonomin, und wahrscheinlich deswegen bekam das Buch für mich nie richtig Tiefgang. Ein bisschen mehr Struktur hätte auch nicht geschadet. Kurz: Kann man lesen, muss man aber nicht. 

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Das neue Leistungsversprechen

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Ein schöner Gedanke von Franziska Ambacher:

In Zukunft wird es nicht mehr reichen, dass Unternehmen sich für erfolgreich halten, wenn sie Gewinn erzielen und wenn die Shareholder zufrieden sind.

Das neue Leistungsversprechen muss sein, den Kund:innen und dem Markt etwas Gutes zu tun.