Dan Sullivan: How Entrepreneurs Drive Themselves Crazy 🎙

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Der Podcast

Inside Strategic Coach Podcast, 10. August 2022

Zu den Show Notes

Meine Notizen

Auf den Punkt gebracht: Das Problem ist nicht die GrĂ¶ĂŸe der Ziele. Das Problem sind die viel zu kurzen Deadlines, die wir uns fĂŒr die Ziele setzen! (= „The Entrepreneurial Freak-Out“)

Lösung: Du musst ein Master of Time-frames werden!

  • “It all lies in giving yourself time.”

Woher kommt der Freak-Out?

  1. Von einem „profound sense of scarcity“ des Unternehmers. Sind nie mit sich zufrieden.
    • Selbst, wenn solche Unternehmer ein großes Ziel erreichen, sind sie nicht zufrieden, wenn/weil sie das Ziel nicht im vorgegebenen Zeitraum erreicht haben.
  2. Workaholics setzen absichtlich kurze Deadlines, weil sie sĂŒchtig sind nach dem Adrenalin-Kick.
    • Und: Wenn ihre Arbeit entspannter wĂ€re, wĂ€ren sie öfter allein mit sich selbst und wĂŒrden anfangen zu sehen, dass sie Versager sind — nicht im finanziellen Sinn, sondern in ihrem Leben (oder was davon ĂŒbrig ist). Sie sind einfach sehr einsam.
    • Workaholism ist eine Sucht – mit allen negativen Effekten einer Sucht.

Wenn Mitarbeiter bei Zielen nicht mitziehen, dann liegt das oft auch nicht an den Zielen, sondern an den unrealistischen Deadlines.

  • Die Unternehmer haben das GefĂŒhl, dass sich ihre Mitarbeiter stĂ€ndig wehren gegen ihre Ziele. Dass sie stĂ€ndig in Opposition sind.
  • Dabei ist das so: Die Mitarbeiter fĂŒrchten sich schon richtiggehend vor den neuen Zielen des Chefs, weil sie schon wissen, dass das wieder ein völlig unmögliches Projekt ist — weil wieder alles sofort geschehen muss.
  • Aber: Um große Ziele zu erreichen, braucht man Hilfe, und zwar die Hilfe von richtig guten Leuten. Aber diese guten Leute mĂŒssen ihre Arbeit gut und gerne machen, und das geht nicht bei stĂ€ndig unrealistischen Deadlines. Da hört sich der Spaß auf, und die Leute kĂŒndigen.
  • Dat kenn ick!

Auch die Familie leidet unter den unrealistischen ZeitrÀumen und der scarcity (und der Angst!), die damit verbunden ist.

  • Die Familie sollte auch in die Bestimmung des geeigneten Zeitraums eingebunden werden. Wie natĂŒrlich auch die Mitarbeiter und Helfer.
  • Und dann: Akzeptiere, was die anderen als realistischen Zeitraum festlegen.

Das alles fĂŒhrt dazu, dass manche Unternehmer gar keine Ziele mehr setzen wollen, weil sie eine Angst vor Zielen entwickelt haben. Dabei geht es gar nicht um die Ziele an sich, sondern um die Angst vor dem Stress, den die unrealistischen Deadlines auslösen!

  • Dat kenn ick och!
  • Dadurch geht das ganze Motivationspotenzial und die Freude verloren, die geile Ziele eigentlich haben.

Es geht nicht darum, dass man seinen Umsatz innerhalb eines Jahres verzehnfacht. Der Zeitraum ist 15 Jahre!

  • Aber 15 Jahre geben einem Adrenalin-Junkie keinen Kick.

Nicht vergessen: Who, not How

  • “How can I achieve this without me doing any of the work?”

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