Es gibt Momente, in denen Fröhlichkeit keine Stimmungslage ist, sondern eine Haltung.
Martin Shaw nennt das the Merrie — jene alte, fast vergessene Qualität des gemeinsamen Feierns, die nicht trotz der Schwere des Lebens entsteht, sondern wegen ihr.
Unser Alltag liebt den Ernst. Er klappt am besten, wenn wir funktionieren. Fröhlichkeit irritiert da meistens.
Aber: Wer heute mit anderen am Tisch sitzt, isst, lacht — der tut etwas Subversives. Nicht weil er die Welt ignoriert, sondern weil er sie feiert. Die Gemeinschaft. Den Moment. Das Genug.
Das ist keine Kleinigkeit.
[Danke Martin Shaw für diesen Gedanken]
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