Ken Mogi: Ikigai. Die japanische Lebenskunst (2021) đź“™

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Meine Notizen

Was ist ikigai?

Mein FazitIkigai ist keine Methode oder Tool, um den Sinn des Lebens oder seine berufliche ErfĂĽllung zu finden. Ikigaiist eine Haltung, ein bestimmter Blickwinkel auf das Leben und auf die Welt. Vieles an ikigai ist spezifisch japanisch. Ikigai ist grundsätzlich auch fĂĽr Nicht-Japaner zugänglich und liefert (auch mir) spannende Inspirationen und viel Gedankenfutter, aber bei der Ăśbertragbarkeit auf unsere mitteleuropäische (Arbeits-)Kultur bin ich skeptisch.

Die FĂĽnf Säulen des ikigai:

  1. Klein anfangen
  2. Loslassen lernen
  3. Harmonie und Nachhaltigkeit leben
  4. Die Freude an kleinen Dingen entdecken
  5. Im Hier und Jetzt sein

“Besonders wichtig ist, dass man fĂĽr ikigai nicht unbedingt im Berufsleben erfolgreich sein muss. In dieser Hinsicht ist es ein sehr demokratisches Konzept, durchdrungen von der Freude an der Vielfalt des Lebens. Es stimmt zwar, dass ikigai zum Erfolg fĂĽhren kann, aber Erfolg ist keine notwendige Bedingung fĂĽr ikigai. Es steht uns allen offen.” (S. 17)

“Ono hat einmal erwähnt, dass er gerne bei der Zubereitung von Sushi sterben wĂĽrde. Es vermittelt ihm eindeutig ein tiefes GefĂĽhl von ikigai, ungeachtet der Tatsache, dass viele der dafĂĽr notwendigen Einzelschritte als solche monoton und zeitraubend sind.” (S. 18)

“Ikigai lebt im Reich der kleinen Dinge. Die Morgenluft, die Tasse Kaffee, der Sonnenstrahl, das Massieren von Oktopusfleisch und das Lob eines amerikanischen Präsidenten sind gleichberechtigt. Nur diejenigen, die den Reichtum dieses gesamten Spektrums erkennen, schätzen und genieĂźen es wirklich.” (S. 18f)

“Ich betrachte ikigai als eine Art Denk- und Verhaltensknotenpunkt, um den sich verschiedene Lebensgewohnheiten und Wertsysteme organisieren.” (S. 25)

“Ikigai ist Denken im kleinen MaĂźstab, geduldig, irdisch und weitsichtig.” (S. 112)

Kodawari

“Um die Frage zu beantworten, warum Japan so durchgängig hochwertige GĂĽter und Dienstleistungen liefert, ist es wichtig, das Prinzip des kodawari zu verstehen.

Kodawari ist ein schwer zu ĂĽbersetzender Begriff. Oft wird er als “Engagement” oder “Beharrlichkeit” umschrieben. Allerdings erfassen diese Wörter — wie alle Begriffe, die in einem bestimmten kulturellen Kontext entstanden sind — die wahre Bedeutung nicht. Kodawari ist ein persönlicher Standard, den jeder und jede Einzelne unerschĂĽtterlich einhält. Meist wird das Wort als Bezeichnung fĂĽr ein bestimmtes Niveau der Qualität und Professionalität verwendet, das die Einzelnen halten. Es ist eine Einstellung, die oft ein ganzes Leben lang bewahrt wird und ein Kernelement des ikigaidarstellt. Kodawari ist persönlicher Natur; es offenbart den Stolz auf das, was man tut. Kurz gesagt ist kodawari ein Ansatz, bei dem sehr groĂźen Wert auf sehr kleine Details gelegt wird.” (S. 47)

“Ein entscheidender Aspekt von kodawari ist, dass Menschen ihre eigenen Ziele weit ĂĽber das MaĂź hinaus verfolgen, das aufgrund der Marktkräfte vernĂĽnftigerweise zu erwarten wäre. Wer Erfolg haben möchte, muss normalerweise Produkte von vernĂĽnftiger Qualität herstellen. Sobald allerdings ein bestimmtes Niveau erreicht ist, wird die mögliche Qualitätssteigerung im Vergleich zum dafĂĽr nötigen Aufwand geringer.” (S. 50)

  • vgl. das Prinzip des abnehmenden Grenznutzens, das in der traditionellen westlichen BWL vorherrscht.

“Diese Art von rationalem Denken ist Menschen fremd, die kodawari haben. Sie sind mit “ganz guten” Ramen-Nudeln nicht zufrieden. Sie beenden ihre Suche nach Qualität nicht bei “akzeptablem” Thunfisch […]. Mit “ganz guten” oder “akzeptablen” Produkten können Sie einigermaĂźen erfolgreich werden. Menschen mit kodawari gehen aber darĂĽber hinaus, ohne offensichtlichen Grund. â€śGut genug” ist fĂĽr sie einfach nicht gut genug.” (S. 50f)

  • vgl. Spitzensportler oder FuĂźballtrainer — zumindest die Besten der Besten.

“Ab einem bestimmten Punkt könnte ein zufälliger Beobachter den Eindruck gewinnen, dass dies Perfektionssucher ĂĽbertreiben, dass ihre Anstrengung zu groĂź wird. Und genau an diesem Punkt passiert etwas Wunderbares: Man erkennt, dass die Qualität, hinter der man her ist, tatsächlich noch eine weitere Dimension hat. Es kommt zu einem Durchbruch, zur Produktion von etwas vollkommen anderem. Mit der Erschaffung einer neuen Art von Produkten entsteht ein ganz neuer Markt, auf dem Menschen bereit sind, Preisaufschläge fĂĽr Qualität zu zahlen, die vorher nicht vorstellbar waren.” (S. 51)

Kodawari: Die Zuckermelonen von Sembikiya

“Ein Musterbeispiel fĂĽr das perfekte Obst, das [bei Sembikiya, Japans ältestem Obstladen] verkauft wird, ist die Zuckermelone, die auf Englisch wegen ihres Moschusduftes muskmelon genannt wird. […] Solche Melonen von Sembikiya können 20 000 Yen (150 Euro) und mehr kosten — pro StĂĽck. Das mag lächerlich klingen, aber wenn Sei wĂĽssten, welch extremer Aufwand — und wie viel kodawari â€” fĂĽr den Anbau dieser Melonen nötig ist, können Sie unglaublicherweise sogar zu dem Schluss kommen, das sei ein Schnäppchen.” (S. 52)

“Die bei Sembikiya angebotenen Zuckermelonen werden nach der Methode “pro Stängel eine Frucht” angebaut; überflüssige Früchte werden also entfernt, damit sie der ausgewählten Melone keine Nährstoffe wegnehmen. Wenn die Leute wissen, welch außerordentlicher Aufwand für die Produktion einer Zuckermelone betrieben wird, finden sie den Preis nicht lächerlich, aber natürlich kann sich nicht jeder eine solche Melone leisten.” (S. 52f)

“Falls Sie das Glück haben, eine Sembikiya-Melone geschenkt zu bekommen, sollten Sie sich auf ein ganz neues Geschmacks- und Texturerlebnis gefasst machen — süß, saftig, überirdisch. Wenn Sie sich keine ganze Frucht leisten können, probieren Sie einen der Schnitze, die in den Cafés und Restaurants von Sembikiya angeboten werden; sie stammen aus den gleichen Melonen, die auch in den Läden verkauft werden.” (S. 53)

vgl. Khalil Gibran: Der Prophet: Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe.

Die Schönheit der kleinen Dinge

“Das Kleinanfangen ist das Markenzeichen der Jugend, das ist ganz entscheidend. Wenn wir jung sind, können wir gar nichts im großen Stil beginnen. Was immer wir tun, macht für die Welt keinen großen Unterschied. Wir müssen klein anfangen. Und wir verfügen über reichlich Offenheit und Neugier, den besten Treibstoff für die eigene Sache.” (S. 61)

  • Das gilt auch fĂĽr ein “junges” Business (= eine GrĂĽndung) — oder sollte es zumindest.

“Sei ShĹŤnagon, eine Hofdame, die um das Jahr 1000 n. Chr. der Kaiserin Teishi diente, ist fĂĽr ihre Essaysammlung Makura no SĹŤshi (dt. Das Kopfkissenbuch) bekannt. In einer dieser Abhandlungen widmet sich Sei ShĹŤnagon mit akribischer Aufmerksamkeit den kleinen Dingen des Lebens. Ein Beispiel: “Liebreizendes. Kindergesichter, die auf Melonen gemalt sind. Spätzlein, die herbeigehĂĽpft kommen, wenn man sie durch leises Pfeifen anlockt. Ganz liebreizend ist es, wenn einem ein- oder zweijährigen Kind auf dem Boden, auf dem es eifrig gekrabbelt kommt, irgendein Fitzelchen Unrat auffällt. Dann greift es ganz niedlich mit seinen Fingerchen danach und zeigt den Fund allen anwesenden Erwachsenen.” Sei ShĹŤnagon verwendet keine hochtrabenden Worte, um das Leben zu beschreiben. Sie achtet einfach auf die kleinen Dinge, die ihr begegnen […]. AuĂźerdem spricht sie nicht ĂĽber sich selbst. Viel wirkungsvoller als durch einen direkten Bezug auf die eigene Person drĂĽckt sie ihre Individualität aus, indem sie die kleinen Dinge in ihrem Umfeld schildert.” (S. 69f)

  • Das wäre auch mal ein schöner Zugang fĂĽr einen AuĂźenauftritt auf Social Media…

Ikigai und Flow

Arbeiten im Flow:

  • “Sie werden nicht mehr das BedĂĽrfnis nach Anerkennung fĂĽr Ihre Arbeit oder Anstrengung haben, keine Belohnung irgendwelcher Art mehr suchen.” (S. 79)
  • “Arbeit wird zum Selbstzweck statt zum wiederstrebend erduldeten Mittel, um irgendwas zu erreichen. Im Flow arbeiten Sie nicht, um Geld fĂĽr Ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Zumindest ist das nicht die oberste Priorität. Sie arbeiten, weil die Arbeit selbst Ihnen unerhörte Freude bereitet. Das Einkommen ist nur ein Bonus.” (S. 79f)
  • ⇒ Ist es schwieriger, fĂĽr Flow-Arbeit als Selbständiger einen Preis zu verlangen?!?
  • “Um einen Flow-Zustand zu erreichen, mĂĽssen wir allerdings unser Ego loslassen. SchlieĂźlich ist nicht das Ego von Bedeutung.” (S. 80)

“Wir sind nicht die Meister — die Arbeit ist der Meister, und im Flow können wir uns auf freudvolle, symbiotische Weise mit unserer Arbeit identifizieren.” (S. 80)

“Ein GefĂĽhl von Flow ist wichtig, um die eigene Arbeit angenehm zu finden, aber gleichzeitig ist Aufmerksamkeit fĂĽr Details vonnöten, um die Qualität der Ergebnisse zu verbessern.” (S. 88)

  • 🔥 Es geht nämlich nicht nur darum, dass ich Flow bei der Arbeit habe, sondern sehr wohl auch um die Ergebnisse meiner Arbeit fĂĽr meine Kunden, meine Studenten, meine Familie etc.
  • Wie beim Whisky: Es nĂĽtzt ja nichts, wenn der Whisky-Erzeuger im Flow war bei seiner Arbeit, aber der Whisky einfach nicht gut schmeckt.

“Was ist Akio Watanabes Geheimnis? Sein unermüdliches Bemühen um Qualität, sein Engagement und seine Aufmerksamkeit für kleine Dinge, ohne über Anerkennung nachzudenken. Viele Jahre lang machte Watanabe keine Ferien, außer zu Neujahr und Mitte August für jeweils eine Woche. Die übrige Zeit steht er hinter der Bar des Est! — sieben Tage die Woche, das ganze Jahr über. Er widmet jedem einzelnen Getränk, das er in seiner Bar serviert, seine Aufmerksamkeit und nimmt jeden Drink sehr ernst.” (S. 93)

“Manchmal setzen wir im Leben die falschen Prioritäten. Nur allzu oft tun wir etwas um einer Belohnung willen. Wenn sie nicht kommt, sind wir enttäuscht; wir verlieren das Interesse und den Arbeitseifer. Das ist schlicht der falsche Ansatz.” (S. 94f)

“Ganz generell gibt es eine Verzögerung zwischen Tat und Belohnung. Und selbst wenn wir eine gute Arbeit vollendet haben, folgt nicht unbedingt eine Belohnung: Wahrnehmung und Anerkennung werden in einem Zufallsprozess vergeben und hängen von vielen Parametern ab, die wir nicht kontrollieren können.” (S. 95)

“Schreiben Sie eine Kurzgeschichte, die niemand lesen wird. Die innere Freude und Befriedigung wird mehr als ausreichend sein, um Sie durch Ihr Leben zu tragen.” (S. 95)

Ikigai und Nachhaltigkeit

“Wie wir bereits gesehen haben, ist ikigai auf der individuellen Ebene ein Motivationsgebäude, das uns antreibt und uns dabei hilft, morgens aufzustehen die Arbeit zu verrichten. In der japanischen Kultur hat ikigai auĂźerdem viel damit zu tun, in Harmonie mit der eigenen Umgebung zu sein, mit den Menschen im eigenen Umfeld und der Gesellschaft in ihrer Gesamtheit […]. Die dritte Säule des ikigai, Harmonie und Nachhaltigkeit, ist das vielleicht wichtigste und auĂźergewöhnlichste Ethos der japanischen Geisteshaltung.” (S. 100)

“Man sollte angemessene RĂĽcksicht auf andere Menschen nehmen und sich der Auswirkungen der eigenen Handlungen auf die Gesellschaft als Ganzes bewusst sein. Idealerweise sollte jede soziale Aktivität nachhaltig sein. Es entspricht dem japanischen Geist, Dinge auf zurĂĽckhaltende, aber nachhaltige Art und Weise zu verfolgen, statt ĂĽberschwänglich nach der kurzlebigen Befriedigung momentaner BedĂĽrfnisse zu suchen.” (S. 101f)

Ikigai und Lebenssinn

“Aus Sicht eines typischen Japaners ist das Leben eher ein Gleichgewicht aus vielen kleinen Dingen als etwas, das von einer ĂĽbergeordneten Einheitsdoktrin diktiert wird. […] Selbst wenn Japaner ihre Zugehörigkeit zu einer bestimmten religiösen Gruppe kundtun, tun sie das selten auf so strikte Weise, dass andere Religionen ausgeschlossen wären. Es ist fĂĽr Japaner nichts Ungewöhnliches, am Neujahrstag einen Shinto-Schrein zu besuchen, Weihnachten mit einem geliebten Menschen zu verbringen, im christlichen Stil zu heiraten und ein buddhistisches Begräbnis zu besuchen. Es gibt kein Bewusstsein dafĂĽr, dass das irgendwie unvereinbar sein könnte.” (S. 143)

“Datsusara bezeichnet beispielsweise das Phänomen, dass ein (meist in einem BĂĽro) Angestellter das sichere, aber wenig aufregende Leben als Firmenmitarbeiter aufgibt, um den eigenen Leidenschaften nachzugehen. Etymologisch bedeutet datsu â€śverlassen”, sara ist eine AbkĂĽrzung fĂĽr salarymen, die in Japan ĂĽbliche Bezeichnung fĂĽr Angestellte.” (S. 150)

“Datsusara kann zahlreiche Formen annehmen: eine Bar oder ein Restaurant eröffnen, Bauer oder KĂĽnstler zu werden. Eine Gemeinsamkeit dieser Beschäftigungen ist, dass sie oft Beispiele fĂĽr erweitertes ikigai sind — die frĂĽheren Angestellten wollen ihren Lebensunterhalt irgendwie verdienen und dabei etwas tun, das ihre Leidenschaft weckt, das sie interessant und erfĂĽllend finden.” (S. 150)

  • vgl. Lifestyle Entrepreneure!

“Weil Angestellte in ihrer Arbeit fĂĽr moderne japanische Unternehmen oft keine ErfĂĽllung finden, ist Japan ein Land der Hobbys geworden; viele Menschen betreiben Tätigkeiten, die nicht mit ihrem Job zu tun haben.” (S. 152)

“Was auch passiert — solange Sie ikigai haben, können Sie auch schwierige Lebensphasen durchstehen. Sie können immer in Ihren sicheren Hafen zurĂĽckkehren und von dort aus ganz neu in die Abenteuer des Lebens starten.” (S. 175)

Ikigai und Selbstakzeptanz

“Kurz gesagt: Um glĂĽcklich zu sein, muss man sich selbst akzeptieren. Selbstakzeptanz gehört zu den wichtigsten und doch schwierigsten Aufgaben, denen wir uns im Leben gegenĂĽbersehen. Tatsächlich gehört es zum Einfachsten und Lohnendsten, was Sie fĂĽr sich tun können — ein preiswertes, wartungsfreies Rezept zum GlĂĽcklichsein.” (S. 158)

“Die Offenbarung ist, dass es paradoxerweise oft zur Selbstakzeptanz gehört, das eigene Selbst loszulassen, vor allem, wenn es um ein illusorisches Selbstbild geht, das man fĂĽr erstrebenswert hält. Dieses illusorische Selbstbild muss man aufgeben, um sich selbst zu akzeptieren und glĂĽcklich zu werden.” (S. 158)

“Wenn Sie Ihr ikigai verfolgen, können Sie nach Herzenslust Sie selbst sein. Das ist es nur natĂĽrlich, denn wir alle haben unsere eigenen Farben.” (S. 164)

“Ikigai und GlĂĽck entstehen, wenn man sich selbst akzeptiert. Anerkennung von anderen ist dabei sicherlich ein Vorteil. Im falschen Kontext kann sie allerdings auch die entscheidend wichtige Selbstakzeptanz behindern.” (S. 168)

“Feiern Sie Ihre Persönlichkeit!” (S. 168)

“Vielleicht haben Sie Angst, dem wahren Bild Ihres Ichs gegenĂĽberzutreten. In seinem solchen Fall könnte eine herzhafte Portion Lachen hilfreich sein […].” (S. 169)

“Letztendlich dĂĽrfte das groĂźe Geheimnis des ikigai darin bestehen, sich selbst zu akzeptieren â€” egal, mit welchen einmaligen Eigenschaften man zufällig geboren wurde. Es gibt nicht den einen, optimalen Weg zum ikigai. Jeder und jede von uns muss sich ein eigenes im Dschungel unserer einzigartigen Persönlichkeiten suchen.” (S. 169)

“Ikigai leistet nichts weiter, als Ihre bereits vorhandene Intuition zu verstärken – insofern wird der Wandel allmählich und bescheiden sein, so wie das Leben selbst.” (S. 175)

  • vgl. Presencing

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