Das Label ist nicht so wichtig

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Bryan von Visual Thinkery arbeitete jahrelang erfolgreich, konnte aber nicht erklären, was er eigentlich macht. “Visual Thinker” sagte er. “Cartoonist” auch mal. Beides fühlte sich nicht richtig an. Bis ein Kunde das Wort “Sensemaking” in den Raum warf.

Auf einmal ging ihm ein Licht auf. Plötzlich ergab alles einen Sinn.

Vielen Solopreneuren geht es wie Bryan. Sie starten mit einer Idee, experimentieren, passt an, findest heraus, was funktioniert und was nicht. Die Arbeit läuft. Die Kund:innen sind zufrieden. Aber die Frage “Was machst du eigentlich?” bringt sie ins Schwitzen.

Und das ist vollkommen in Ordnung.

Die Bezeichnung ist das Letzte, was du brauchst – nicht das Erste. Solopreneurship ist ein organischer Prozess, bei dem die Arbeit definiert, wer du als Solopreneur bist. Manche finden ihr Label nach drei Monaten. Andere nach drei Jahren. Bryan brauchte “many moons”. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Arbeit in der Zwischenzeit weniger wertvoll war.

Mach deine Arbeit. Das Schild kannst du später anbringen.


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