Kerstin Müller hat sich Gedanken gemacht, welche Rolle unsere Websites in Zeiten von ChatGPT und Co. spielen werden.
Sie kommt zu folgendem Schluss: Die Zukunft heißt nicht Traffic auf der Website, sondern Inhalte.
Die Klickzahlen sinken, weil KI-Tools wie Google Overviews oder Perplexity die Antwort direkt liefern. Blogartikel, die nur oberflächliches Wissen zusammenfassen, verlieren ihren Traffic. Nicht irgendwann, sondern jetzt.
Auf die Elemente einer Website umgelegt, würde das bedeuten:
| Element | Die „alte“ Website (SEO-Fokus) | Die „neue“ Website (KI-Fokus) |
| Texte | Lang, Keyword-optimiert, oft trocken | Kurz, prägnant, stark meinungsgetrieben |
| Bilder | Stockfotos von lachenden Menschen | Echte Arbeitsergebnisse, Gesichter, Whiteboard-Skizzen |
| Ziel | „Hoffentlich klickt jemand auf meine Anzeige.“ | „Wer hier landet, soll sehen, dass ich die einzige logische Wahl bin.“ |
| Interaktion | Kontaktformular mit 10 Feldern | Direkt-Termin via Calendly oder 1-Klick-WhatsApp |
Das Spiel, sagt Kerstin Müller, hat sich grundlegend verändert: Die Frage ist nicht mehr nur „Wie ranke ich bei Google?”, sondern „Wie sorge ich dafür, dass die KI mich als Quelle nennt?”
Sichtbarkeit würde, so gesehen, bedeuten: Du musst so schreiben, dass eine KI dich zitiert, nicht nur, dass Google dich findet.
Webseiten werden nicht verschwinden. Im Gegenteil: Wir werden uns in Zukunft noch besser um unsere Websites kümmern müssen.
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