Es ist nicht nötig, dass du stündlich die News auf orf.at checkst.
Sollte die Welt untergehen, wirst du es auch so mitbekommen.
[Danke Anitra Eggler für diesen wichtigen Hinweis.]
Es ist nicht nötig, dass du stündlich die News auf orf.at checkst.
Sollte die Welt untergehen, wirst du es auch so mitbekommen.
[Danke Anitra Eggler für diesen wichtigen Hinweis.]
Alles bringt uns weiter.
Auch wenn es gerade schwierig ist.
[Danke Barbara Wallner für diesen Gedanken.]
Wenn jemand so perfekt wirkt, wenn alles so durchdacht ist, alles so gut gemeint ist, alles Gesagte so gescheit ist…
… dann wirkt das bald mal ein bisschen full on.
Da entsteht beim Gegenüber leider mehr Abwehrhaltung als Sympathie.
Die Admira hat also (wieder) einen neuen Trainer. Rolf Landerl folgt auf Roberto Pätzold.
Im Juni 2022, als Pätzold als Nachfolger von Andreas Herzog vorgestellt wurde, hieß es von den Vereinsverantwortlichen noch:
Wir haben uns bei der Verpflichtung des neuen Cheftrainers die notwendige Zeit genommen, sorgsam abgewogen und letztlich eine Entscheidung getroffen, von der wir vollends überzeugt sind. Roberto Pätzold trägt unsere Ausrichtung und Ziele vollends mit und ist von seinem Profil her prädestiniert, den notwendigen Neuanfang voranzutreiben.
Philip Thonhauser, Präsident
Jetzt, kein halbes Jahr später, sieht die Sache anscheinend anders aus:
Nach der Analyse der letzten Wochen mit Blick auf die Entwicklung der Mannschaft sind die Vereinsführung und die sportliche Führung gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass wir eine personelle Veränderung vornehmen und Roberto Pätzold freistellen.
Marcel Ketelaer, Sportvorstand
Irgendjemand hat sich da anscheinend gewaltig geirrt. Vielleicht der Trainer, vielleicht die Vereinsverantwortlichen, wahrscheinlich beide.
Aber die Frage bleibt: Wie kann etwas so falsch sein, das vor wenigen Monaten noch so richtig war?
PS: Ich wünsche dem neuen Trainer Rolf Landerl und der ganzen Mannschaft alles Gute für die Rückrunde.
Ein Business lässt sich nicht bis zum Ende durchplanen. Man kann es nicht allein durch Nachdenken zum Erfolg führen.
Man muss ausprobieren.
Business ist keine Theorie.
[Danke Sarah Tschernigow für diesen Gedanken.]
Wir sind sehr schnell dabei, über andere Menschen Hypothesen aufzustellen: Warum der eine so eigenartig ist. Warum die andere so erfolgreich ist. Warum bei ihm alle Beziehungen in die Brüche gehen. Warum sie so ein anstrengendes Kind hat.
In Wirklichkeit wissen wir einen Sch…dreck.
Was uns aber nicht davon abhält, zu allem und jedem eine Meinung zu haben.
Volkswirte denken anders als Betriebswirte.
Deswegen tut es mir als Betriebswirten immer wieder gut, mich auf die Sichtweisen und die Logiken der Volkswirte einzulassen und die Welt ab und zu mal auch aus ihrer Brille zu sehen.
Die schlausten Unternehmer*innen sind schließlich jene, die sich ein Gesamtbild machen können, das sich aus einigen Teilen BWL, einigen Teilen VWL und einer guten Portion eigener Erfahrung und Intuition zusammensetzt.
Wir Selbständige haben meist eh Spaß an unserer Arbeit. Das ist nicht das Problem.
Jetzt brauchen wir nur noch Erfolg.
Die Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei. Denn:
Diese komplexe Welt, in der wir leben, erlaubt uns nicht mehr, dass wir alle Dinge alleine machen und alle Fragen selber beantworten.
Hubertus Porschen, Mut zur Gründung Podcast vom 22. September 2022
Einmal kam eine Studentin zur schriftlichen Prüfung, die hatte nichts zum Schreiben dabei. Und auch ihren Taschenrechner hatte sie vergessen.
Dafür mag es ein Dutzend Gründe geben, und ich will nicht urteilen.
Aber eines steht für mich fest: Echte Profis kümmern sich darum, dass sie ihr Werkzeug zur Hand haben, wenn sie es brauchen.
Als ich unlängst beim Spielen Letzter geworden bin, meinte meine vierjährige Tochter, ich sei damit “Nulltbester”.
Tolles Reframing. 😁
Wir Selbständige sind meist ziemlich streng mit uns selbst. Mitunter sogar gnadenlos.
Wir gönnen uns kaum Pausen oder Müßiggang. Wir wollen immer noch und noch ein Projekt umsetzen. Mit dem Erfolg, den wir haben, sind wir selten zufrieden. Und wenn’s mal nicht gut läuft, sind wir schnell mit Selbstvorwürfen zur Stelle.
Wie wäre es, wenn wir öfter mal mit einem milden Auge auf uns sehen würden?
Wäre es möglich, dass es uns dann nicht nur besser geht, sondern sich auch der Erfolg leichter einstellen würde?
Das ist meistens keine nützliche Frage. Und auch keine faire.
Mit dir ist alles in Ordnung. Kann schon sein, dass du einen Fehler gemacht hast. Dass du eine Situation falsch eingeschätzt hast. Dass du einen Moment unaufmerksam warst. Dass du dich geirrt hast.
Das kann alles passieren, das gehört (leider) zum Leben dazu. Wo gehobelt wird, fallen Späne.
Aber nichts davon kann dich in Frage stellen.
In öffentlich geförderten Unterstützungsprogrammen für Gründer*innen (wie das UGP des AMS Wien) bewegen wir uns als Berater*innen ständig zwischen den Rollen Bürokrat und Sozialarbeiter:
Wie viel ist standardisiert, wie viel ist individuell? Was lässt sich „digitalisieren“, wozu braucht es „den Menschen?“ Was ist möglich, und was geht einfach nicht?
Das ist auch eine zentrale Konfliktlinie in vielen Gründungsprojekten: Wie passt die eigene Individualität in die standardisierten Formen, mit denen wir uns das gesellschaftliche Zusammenleben organisieren?
“Wenn Sie in Ihrem Unternehmen etwas falsch machen, haben Sie dafür die Konsequenzen zu tragen!”, sagt die Dame von der WKO beim Gründer*innen-Workshop.
Und genau darum geht es vielen Gründer*innen in der Gründungsphase: Nur ja keine Fehler machen mit Gewerbe, Finanzamt oder Sozialversicherung.
Für diese Menschen ist die wertvollste Beratungsleistung, Orientierung zu geben im Gründungs- und Behördendschungel und sie da unbeschadet durchzubringen.
Dabei geht es beim Gründen doch eigentlich um etwas ganz, ganz anderes…
Wir Gründungsberater*innen müssen uns immer wieder kritisch mit der Frage auseinandersetzen:
Was passiert eigentlich nach der Gründung?
Haben wir als Gründungsberater*innen dafür auch noch Verantwortung, oder sagen wir: Nach mir die Sintflut?
Du brauchst Augen für die Omen und Ohren für die Engel, die dir jeden Tag begegnen.
Glaub nicht, dass sie nicht existieren, nur weil du sie nicht wahrnimmst.
Kann es sein, dass du gekidnappt wurdest von deinen Zweifeln, Sorgen und Ängsten?
Kann es sein, dass das Einzige, was deine Freiheit beschränkt, in Wahrheit dein Bedürfnis nach Sicherheit ist?
Das meiste von dem, was ich meinen Gründer*innen sage, wissen sie eh selber.
Ich muss sie nur daran erinnern, weil sie gerade darauf vergessen haben.
Neidlos den Erfolg von anderen anzuerkennen, fällt uns schwer.
Es gelingt uns nur, wenn wir das Wettbewerbsdenken aufgeben und uns daran erinnern, dass wir Menschen nicht gegeneinander spielen, sondern dass jeder Mensch sein ganz eigenes Spiel spielt.
Dadurch kann jeder gewinnen, ohne dass ein anderer verlieren muss.