Das Spannende an AI ist, dass sie anders denkt als wir.
Sie hilft uns dabei, Dinge zu sehen, auf die wir von selbst gar nicht gekommen wären.
[Danke Kevin Kelly für diesen Gedanken.]
Das Spannende an AI ist, dass sie anders denkt als wir.
Sie hilft uns dabei, Dinge zu sehen, auf die wir von selbst gar nicht gekommen wären.
[Danke Kevin Kelly für diesen Gedanken.]
Das Offensichtliche auszusprechen… das kann eine unendlich wertvolle Hilfe sein!
Das Offensichtliche ist dem Gründer und der Gründerin oft völlig verborgen. Hiding in plain sight, sozusagen.
Wenn das Offensichtliche offensichtlich wird, das sind unglaubliche Momente der Wiedergeburt.
Ob etwas funktioniert oder nicht, ist nicht in erster Linie eine Frage der Methode oder des Tools. Es ist eine Frage der Person, die sie verwendet!
Jeder von uns gebraucht ein und dasselbe Werkzeug ein bisschen anders. Die einen schaffen damit ein Kunstwerk, die anderen tun sich damit weh.
Nur weil etwas bei jemand anderem funktioniert oder nicht funktioniert, heißt das für mich überhaupt gar nichts. Diese Information ist eigentlich vollkommen wertlos. Ob etwas für mich funktioniert oder nicht, hängt einzig davon ab, wie gut es zu mir passt und wie wohl ich mich damit fühle.
Wenn mir ein Anzug perfekt passt, werde ich ihn auch gerne tragen.
Ein Produkt ist nicht einfach ein Produkt. Verschiedene Produkte erfüllen verschiedene Funktionen.
Josef Zotter erklärt das wunderbar anhand seiner Schokolade-Kreationen:
Bei uns gibt es ein Sortimentssplitting. Viele Menschen lieben bestimmte Geschmacksrichtungen: Marzipan, Nougat, Milchschokolade. Ein Drittel unseres Sortiments entspricht diesen Geschmäckern. Das sind die Cashcows. Ein Drittel sind Variationen, die vor dem Durchbruch stehen. Wenn ein Kunde zehn Schokoladen kauft, dann nimmt er meist neun etablierte und eine experimentelle Sorte. Wenn er diese gut findet, wächst sie in das Sortiment. Ein Drittel sind schräge Kreationen. Die kauft keiner, aber genau über diese wird geredet. Gute Produkte brauchen gute Geschichten.
Josef Zotter Interview in auto touring, Dezember 2022
Wenn jemand keine Hilfe braucht, dann will ich ihm zumindest nicht im Weg stehen.
Wenn wir mit unserem Lifestyle Business etwas Einzigartiges schaffen wollen, etwas, das nur wir schaffen können…
Warum vergleichen wir uns dann unablässig mit anderen?
Von meinem Hotelzimmer aus höre ich, wie ein Mann am Gang ständig an eine Zimmertür klopft. Unablässig.
Der Mann lallt ein bisschen, er scheint betrunken zu sein. Hinter besagter Zimmertür dürfte sich seine Frau befinden, die aber kein Erbarmen mit ihm zu haben scheint. Er findet einfach keinen Einlass. Vielleicht hämmert er auch an die falsche Tür.
Ich habe natürlich keine Ahnung, was hier wirklich los ist. Was da gerade läuft.
In meinem Kopf ließe sich diese Geschichte in hundert Versionen erzählen, mit wechselnden Helden und Bösewichten, als Komödie genauso wie als Tragödie.
Welche dieser Versionen käme wohl am nächsten an „die Wahrheit“?
Und welche davon ginge mich überhaupt was an?
Du kannst mit deinem Business Großes schaffen.
Du kannst dir ein großes Business schaffen mit viel Umsatz, vielen Kunden, viel Impact usw.
Aber du kannst auch Großes schaffen im Kleinen. Großes kann in einer einzigen Sekunde eines einzelnen Beratungsgesprächs mit einem einzigen Kunden entstehen.
Venture Capitalists haben ihre ganz eigene Logik. Sie investieren in eine Vielzahl von Start-ups und sind zufrieden, wenn eines von zehn Start-up-Investments erfolgreich ist.
Aus meiner Sicht ein wichtiger Aspekt dabei: Venture Capitalists ist es wurscht, welches der zehn Start-ups erfolgreich ist. Es geht ihnen nicht um die Menschen hinter den Start-ups, sondern rein wirtschaftlichen Erfolg.
Aber was ist mit jeder Einzelnen und jedem Einzelnen der Menschen, die zu den 90% der nicht erfolgreichen Startup-Gründer zählen? Für die sieht die Sache ganz, ganz anders aus. Für sie ist eine gescheiterte Gründung mitunter ein persönliches Drama.
Venture Capitalists ist das aber wurscht. Das muss jedem bewusst sein, der glaubt, in einem VC-Investment sein Heil zu finden.
[Danke Günter Faltin für diesen Gedanken.]
Wie würde eine BWL aussehen, die vollkommen deformiert wäre? Bis zur Unkenntlichkeit entstellt?
Wäre so eine BWL leichter zugänglich?
Eine Hypothese, über die es sich nachzudenken lohnen würde:
Social Entrepreneurs haben (oft, nicht alle) in erster Linie ein Geld-Thema bei sich selbst. Das projizieren sie dann auf ihre Kund*innen und die Gesellschaft generell.
Nicht die Gesellschaft hat ein Problem mit dem Kapitalismus, sondern der Social Entrepreneur.
Ich habe erst jetzt erfahren, dass im April 2021 Erich Ribolits gestorben ist. Er war in meiner Zeit als Student an der Uni Wien einer meiner großen Helden.
Von ihm habe ich den Unterschied zwischen Tauschwert und Gebrauchswert gelernt. Durch ihn habe ich kennengelernt, wie die Pädagogisierung unserer Gesellschaft vonstatten geht und welche Rolle das unternehmerische Selbst darin spielt (Spoiler: keine gute).
Erich Ribolits war aber vor allem ein begeisternder Lehrer. Ich habe mich auf jede einzelne LV mit ihm gefreut, auch an einem Samstag. Er hatte provokante Ansichten und konnte sich sehr klar ausdrücken – und war sich auch nie zu schade, das in der Umgangssprache zu tun. Ich bin nach jeder seiner Einheit rausgegangen mit dem Wunsch, noch mehr über das zu erfahren, was er gesagt hat.
Von ihm habe ich gelernt, alles zu hinterfragen und nichts für selbstverständlich zu nehmen. Dass die Gesellschaft, in der ich lebe, mir nicht immer nur wohl gesonnen ist. Kritisches Denken im besten Sinne.
Ich werde Erich Ribolits’ Andenken in Ehren halten und hoffe, dass ich vieles von dem weitergeben kann, was er mich gelehrt hat.
Mögen Sie in Frieden ruhen, Prof. Ribolits!
„Gscheit schauen, weiteratmen – und Fragen stellen!“
Das ist der Tipp von Roman Kmenta für Situationen, in denen man am falschen Fuß erwischt wird und nicht weiß, was man sagen soll.
Im Linzer Mariendom stehen Christbäume, an denen viele Kärtchen hängen. Auf diese Kärtchen haben Menschen ihre Wünsche geschrieben – für sich selbst, für ihre Lieben, für das Jahr 2023, für die Welt.
Es sind so, so viele Kärtchen von so, so vielen verschiedenen Menschen. Und doch wünschen sich alle im Grunde das Gleiche: Frieden. Gesundheit. Harmonie. Beruflichen Erfolg. Weniger materielle Not. Liebe.
Wir sind uns alle viel ähnlicher in unseren Sehnsüchten, als uns of bewusst ist.
Es ist nicht die Anstrengung, die zu Erschöpfung führt, sondern die Fremdbestimmung.
Die Lösung für Erschöpfung ist daher auch nicht das Nichtstun. Im Gegenteil: Anstrengung ist der Weg aus der Erschöpfung, weil sie den Weg zur Selbstbestimmung eröffnet.
[Danke Andreas Salcher für diesen Gedanken.]
Es ist ja schön und gut, wenn du dir für dein Unternehmen Ziele vornimmst. Wenn du ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 haben willst.
Aber: Niemand interessiert sich für deine Ego-Ziele. Um deine Ziele zu erreichen, vermute ich mal, wirst du die Hilfe deiner Kund*innen brauchen.
Und da lautet die einzig relevante Frage: Was kannst du für deine Kunden tun, damit sie 2023 erfolgreich werden?
Gelungene Beratung ist ein Erfolgserlebnis für beide.
Für den Kunden, der ein Problem gelöst bekommt. Und für den Berater, der seine Arbeit als sinnstiftend erlebt.
Die besten Lektionen meines großen Lehrmeisters Seth Godin:
Ich habe 2022 insgesamt 1.171 Podcasts gehört. Hier die 20 besten Podcast-Folgen des Jahres 2022:
Stefanie Kneisz meint, 2023 könnte ein Alles-ist-möglich-Jahr sein.
Das neue Jahr gibt uns 365 neue Chancen, mehr von dem zu werden, der wir sind. Unsere Potenziale noch besser auszuschöpfen. Unsere Träume wahr zu machen.
Wenn wir zum Anfang des Jahres 2023 nicht träumen dürfen, wann dann?