Es gibt immer mehrere Optionen auf dem weiteren Weg zum erfolgreichen Lifestyle Business.
Die zentrale Frage ist dabei immer nur: Welche bittere Pille willst du schlucken?
Es ist deine Wahl.
Es gibt immer mehrere Optionen auf dem weiteren Weg zum erfolgreichen Lifestyle Business.
Die zentrale Frage ist dabei immer nur: Welche bittere Pille willst du schlucken?
Es ist deine Wahl.
Es gibt kaum etwas Schöneres, als einen Lifestyle Entrepreneur zuzuhören, wenn er voll Begeisterung von seinem Unternehmen erzählt. Von der Herzensangelegenheit, die er damit voranbringen möchte. Von der Freiheit und Selbstbestimmtheit, die er sich damit schafft. Von der Herausforderung, die ihn jeden Tag motiviert aus dem Bett springen lässt.
Diese Begeisterung ist ansteckend. Deswegen sollten wir Lifestyle Entrepreneure immer wieder Zeit mit anderen Lifestyle Entrepreneuren verbringen, damit wir uns von deren Begeisterung anstecken lassen oder damit wir unser eigenes Feuer an andere übertragen können.
Ein Gründer hat unlängst in einem Beratungsgespräch gesagt: “Wir wollen mit unseren Kunden nicht nur Geschäfte machen, sondern auch mit ihnen lachen können.”
Mit einem Menschen gemeinsam lachen zu können, ist wahrscheinlich einer der größten Vertrauensbeweise, die man überhaupt bekommen kann.
Die Kunden, die mit uns lachen, haben wir nicht nur als Kunden gewonnen, sondern auch als Menschen.
Das Feedback auf deinen Vorschlag, das du gestern bekommen hast… Empfindest du es deswegen als mühsam, weil es sachlich nicht gerechtfertigt ist?
Oder behagt es dir eher deswegen nicht, weil es für dich zusätzliche Arbeit bedeutet? Weil es dir nicht in den Kram passt? Weil du nochmal zurück an den Start musst?
Es ist völlig in Ordnung, Feedback zu ignorieren. Wir müssen nicht jede Meinung über unsere Arbeit für bare Münze nehmen. Aber unsere Arbeit nur deswegen nicht besser zu machen, weil es mühsam wäre…
Ist das wirklich Grund genug?
Wenn ich behaupte, dass Lifestyle Entrepreneure (wie generell alle Ein-Personen-Unternehmen/Solopreneure) keine BWL brauchen, meine ich nicht, dass sie ohne wirtschaftliches Wissen auskommen werden – im Gegenteil. Das Wissen, wie sie im Haifischbecken der Marktwirtschaft reüssieren können, brauchen sie wie einen Bissen Brot.
Ich behaupte allerdings, dass die klassische BWL für Lifestyle Entrepreneure schlicht und einfach nicht taugt. Die klassische BWL hat sich stets an Großunternehmen orientiert und ist heute großteils mit sich selbst beschäftigt.
Für Lifestyle Entrepreneure bräuchte es eine „Neue BWL“, die echte Antworten liefert für die unternehmerischen Herausforderungen, die sie tagtäglich zu meistern haben.
Wir leben in einer Zeit, in der die traditionelle Bildungsinstitutionen wie Schulen, Hochschulen, Erwachsenenbildungszentren an ihre Grenzen stoßen.
Wir Lifestyle Entrepreneure spüren das besonders deutlich: An welcher Schule kann man lernen, wie man ein Lifestyle Business entwirft? An welcher Hochschule kann man Lifestyle Entrepreneurship studieren? Wo kann ich einen Abendkurs finden, der mir beibringt, wie ich ein passendes Geschäftsmodell für mein Lifestyle Business entwickle?
Nirgends. Wir Lifestyle Entrepreneure sind eine große Gruppe von Selbstlernern, die sich ihre Informationen aus verschiedensten Quellen selbst zusammenstellen. Jeder von uns entwickelt sein/ihr eigenes Curriculum. Das Internet bietet dafür auch die besten Voraussetzungen: Wir können uns unser Wissen von den besten Experten auf der ganzen Welt holen. Es war nie leichter, sich sein ideales Studium selbst zusammenzubasteln.
Und doch würden wir uns mitunter wünschen, uns nicht ganz allein auf diesem Weg zu fühlen. Von den Erfahrungen anderer Lifestyle Entrepreneure lernen zu können. Im Austausch mit anderen Lifestyle Entrepreneuren bessere Ideen entwickeln zu können.
Vielleicht ist die Zeit reif für eine “Universität für Lifestyle Business und Lifestyle Entrepreneurship”?
In Zeiten der Unsicherheit, wenn Dinge in Bewegung kommen und Altbewährtes in Frage gestellt wird, zeigt sich auch, was “echt” ist und was nicht.
Coaches, denen es mehr um ihr Business geht als um ihre Klienten, werden entlarvt. Bei Unternehmensgründern, die von Anfang an unsicher waren, ob sie den Schritt in die Selbständigkeit wagen sollen, wird diese Unsicherheit verstärkt. Wer zuvor sein Business auf sandigem Boden gebaut hat, kann die Risse nun nicht mehr übersehen.
Krisen lösen oft die Dinge nicht aus, sondern sie verstärken sie, wirken als Katalysator für Prozesse, die längst im Gang sind.
Insofern ist eine Krise immer auch die Chance wahrzunehmen, welche unserer Projekte in ihren Grundfesten erschüttert werden, aber auch welche Projekte wie ein Fels in der Brandung bestehen bleiben.
Wer sind die schwierigsten Schüler? Die Lehrer. Wer sind die beratungsresistentesten Kunden? Die Berater. Wer sind die schwierigsten Patienten? Die Ärzte.
Wer kennt aus seinem eigenen Umfeld nicht Geschichten wie die dieses Bekannten, der Zahnarzt ist und der immer, wenn er auf Besuch kommt, den Kindern Unmengen an Süßigkeiten mitnimmt?
Aus welchem Grund auch immer tun wir uns in unserem Leben genau mit den Dingen schwer, für die wir für andere Menschen die besten Ratschläge und Verhaltenstipps haben.
Jordan Peterson sagt: Set your house in perfect order before you criticise the world.
Eigentlich keine schlechte Idee, gerade für uns Lifestyle Entrepreneure.
In die größten Katastrophen als Unternehmer schlittern wir nicht aus völligem Unwissen, sondern weil wir glauben, wir machen eh alles richtig.
Wir glauben zu wissen, was wir tun. Dabei verstehen wir Dinge falsch, kürzen Prozesse eigenmächtig ab, gehen unhinterfragt von falschen Annahmen aus, glauben, es auch irgendwie mit weniger Anstrengung zu schaffen.
“Ich weiß, dass ich nichts weiß”, sagte Sokrates. Weißt du das auch?
Sind völlig unnötig.
Wenn sie wirklich gute Freunde sind, dann wissen sie, dass wir Lifestyle Entrepreneure von unserem Business leben müssen. Dann zahlen sie auch gerne den vollen Preis – wenn deine Leistung für sie tatsächlich auch nützlich und wert-voll ist.
Gute Freunde knausern nicht – wenn sie gute Freunde sind.
Dein erster Impuls ist wahrscheinlich der richtige.
Nur die erste Formulierung dieses Impulses, dein erster Versuch, den Impuls in Worte zu fassen, ist wahrscheinlich wenig hilfreich.
Nimm dir die Zeit, die notwendig ist, die richtigen Worte zu finden, um klarer und wahrhaftiger sagen zu können, worum es dir eigentlich geht.
Garrett Gunderson sagt, es gibt zwei Möglichkeiten, wie wir handeln können: „hard-easy” oder „easy-hard”.
Easy-hard wäre, wenn wir ein unangenehmes Gespräch auf später verschieben. Das ist kurzfristig easy, aber langfristig machen wir uns das Leben damit täglich schwerer.
Hard-easy wäre hingegen genau das Gegenteil: Kurzfristig mag es zwar hard sein, das Gespräch zu führen, aber langfristig machen wir uns unser Leben viel leichter.
Genau diese “hard-easy-Strategie” sollten wir im Zweifel immer wählen, weil sie in unserem eigentlichen Interesse liegt. “Easy-hard” dagegen ist immer Selbstsabotage.
[Zum Podcast über Selbstsabotage]
Lob macht einen falschen Gedanken nicht richtiger. Oder umgekehrt: Nicht gelobt zu werden bedeutet nicht, dass der Gedanke falsch ist. Nur, was verstanden wird und genauso gesehen wird, wird gelobt und bestätigt.
Darunter leiden viele Pioniere. Aber: Sie liegen nicht falsch, nur weil sie (zunächst) keine Bestätigung erfahren.
Seth Godin sagt: Jedes erfolgreiche Business braucht ein Monopol.
Hat ein Business kein Monopol, dann kann es immer noch nützlich sein. Aber erfolgreich würde er es nicht nennen.
Welches Monopol hat eigentlich dein Business?
Woher kommt eigentlich dein Antrieb, dich in deinem Lifestyle Business zu verwirklichen? Woher kommt deine Motivation, erfolgreich zu sein?
Häufig sind es unsere Inneren Dämonen, die uns zu Höchstleistungen antreiben und die dafür sorgen, dass wir in Beruf und Karriere Erfolg haben. Unser Antrieb kommt oft aus dunklen Quellen, aus Kränkungen, aus Verletzungen, aus einem Gefühl des geringen Selbstwertes und des Mangels.
Kennst du deine Inneren Dämonen? Blickst du hinter ihre Maske?
[Zum Podcast über Innere Dämonen]
Ist ein schlechtes Geschäft wirklich besser als gar kein Geschäft? Ist ein schlechter Kunde wirklich besser als gar kein Kunde? Ist ein schlechter Auftrag wirklich besser als gar kein Auftrag?
Als Lifestyle Entrepreneur darfst du dir aussuchen, welches Problem du haben möchtest.
Wähle weise!
Angenommen, du wärst dein eigener Berater, deine eigene Beraterin…
Was würdest du dir jetzt gerade raten?
[Danke an Wolfgang Lalouschek für die Inspiration.]
Es ist eine unternehmerische Binsenweisheit, aber wichtiger denn je: Es sind deine Fixkosten (betrieblich und privat), die dich und dein Unternehmen “umbringen”.
Je geringer deine Fixkosten, desto länger ist dein Atem, um schwierige Situationen auch mal auszusitzen und dabei ruhig bleiben zu können.
Warum machst du schon Kompromisse, bevor du los gestartet bist?
Warum schaffst du von Anfang an ein kompromittiertes Business, weil du glaubst, dass deine Kunden diese Kompromisse brauchen/wollen?
Starte lieber mit einem Business, das 100% DU ist – und mach die Kompromisse am Weg, und zwar nur dann, wenn dich deine Kunden tatsächlich darum bitten (explizit oder implizit).
Dan Sullivan sagt, es gibt “four levels of thinking”:
Die allermeisten Menschen sind mit 1 und 2 beschäftigt und tun ihr ganzes Leben nichts anderes. (Social Media liefern dafür täglich den Beweis.)
3 ist die Voraussetzung dafür, dass jemand Lehrer oder Professor oder Experte werden kann. Aber es sind immer die Gedanken von anderen Menschen, die diese Menschen beschäftigen.
4 machen nur sehr wenige. “Thinking about thinking” bedeutet nämlich, immer wieder innezuhalten und sich zu fragen: “Ja, was denke ich denn eigentlich über diese diese Situation/diese Gelegenheit/dieses Problem? Was wäre, wenn ich darüber anders denken würde? Wie kann ich das anders denken?”
Über sein eigenes Denken nachzudenken ist eine sehr lohnenswerte Tätigkeit für jede/n Gründer/in und Lifestyle Entrepreneur – vielleicht sogar die beste Investition überhaupt.