Tag#PersonalProjects

Wer will das machen?

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Chancen entstehend da, wo es Verantwortung zu übernehmen gibt.

Es ist ein häufiges Phänomen: Menschen wollen Karriere machen, wollen Erfolg haben im Business, aber die Verantwortung, die damit verbunden wäre, die wollen sie nicht übernehmen. Viel Verantwortung liegt einfach herrenlos herum.

Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen, die aufzeigen und sagen “Hier, ich!”, wenn gefragt wird “Wer will sich darum kümmern?” – diese Menschen sind rar.

Wenn du bereit bist, Verantwortung zu übernehmen, wo sich alle anderen wegducken, dann wirst du unverzichtbar: Für deine Chefs genauso wie für deine Kunden. Es geht gar nicht anders, als dass deine Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen, immer mehr und immer besser werden – und dass damit auch deine Gelegenheiten und Chancen für Erfolg mitwachsen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

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Wie sollen wir wissen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um ein Projekt zu starten? Oder der richtige Zeitpunkt, um ein Projekt wieder zu beenden?

Esther Perel meint, dass es die „story of our lives” ist, dass wir unser Leben lang mit dem “richtigen Zeitpunkt” hadern. Dass wir uns manchmal wünschten, wir hätten uns früher getrennt, und dass wir uns ein anderes mal wünschten, wir wären länger dabei geblieben.

Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir unser Leben lang von den Zweifeln begleitet werden, ob der Zeitpunkt richtig war. Das wird uns nicht erspart bleiben.

“Life is a series of hellos and goodbyes”, singt Billy Joel. Das beste, was wir tun können, ist bewusste Entscheidungen zu treffen und Vertrauen in den gewählten Zeitpunkt zu haben.

[Mein Podcast über selbst-initiierte Trennungsprojekte]

Du hast immer eine Wahl

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Auch wenn es dir in einem Personal Project so scheint, als hättest du keine Wahl: Einen gewissen Handlungsspielraum gibt es immer – und wenn dieser Handlungsspielraum “nur” darin liegt, wie du über dieses Projekt denkst.

Unterschätze nicht, wie viel Autorität du über dein Leben hast, wenn du deine Autorität über deine Gedanken wahrnimmst.

Projekte, die wir hassen

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Ja, es gibt sie, die Projekte, die wir hassen. Projekte, die uns zum Hals raus hängen, bei denen uns die Grausbirn aufsteigt, wo sich dieses Gefühl der Übelkeit im Bauch breitmacht, wenn wir auch nur an sie denken.

Jeder von uns hat solche Projekte, wahrscheinlich zu unterschiedlichen Zeiten im Leben unterschiedlich viele. Welche Projekte das genau sind, das ist natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Aber es gibt Muster für solche Projekte. Der Hass hat sozusagen ein paar Voraussetzungen, die universell sind, die sich durch alle Hassprojekte durchziehen, egal wie unterschiedlich sie auch im Konkreten sein mögen.

Wenn wir wissen, warum wir Projekte hassen, dann wissen wir auch, warum wir andere Projekte lieben.

[Zum Podcast über Projekte, die wir hassen]

hard-easy vs. easy-hard

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Garrett Gunderson sagt, es gibt zwei Möglichkeiten, wie wir handeln können: „hard-easy” oder „easy-hard”.

Easy-hard wäre, wenn wir ein unangenehmes Gespräch auf später verschieben. Das ist kurzfristig easy, aber langfristig machen wir uns das Leben damit täglich schwerer.

Hard-easy wäre hingegen genau das Gegenteil: Kurzfristig mag es zwar hard sein, das Gespräch zu führen, aber langfristig machen wir uns unser Leben viel leichter.

Genau diese “hard-easy-Strategie” sollten wir im Zweifel immer wählen, weil sie in unserem eigentlichen Interesse liegt. “Easy-hard” dagegen ist immer Selbstsabotage.

[Zum Podcast über Selbstsabotage]