Tag#PersonalProjects

Ideenfriedhof

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“Ich habe einen Friedhof von Ideen”, sagte unlängst eine Gründer*in zu mir.

Wir Lifestyle Entrepreneure sprühen häufig vor Ideen. Und wir haben immer mehr Ideen als Zeit, diese Ideen auch umzusetzen.

Deshalb erfüllt unser Ideenfriedhof eine wichtige Funktion. Dort landen die Ideen, die nicht ganz gut genug sind. Für die es nicht ganz reicht. Für die es sich nicht ganz ausgeht.

Dort mögen sie in Frieden ruhen, damit wir uns voll auf unsere wenigen exzellenten Ideen konzentrieren können.

Trade-offs tun weh

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Es tut weh, jemandem abzusagen. Mir zumindest.

Auch wenn ich weiß, dass es die richtige Entscheidung war, habe ich ein schlechtes Gewissen. Ich fühle mich schuldig, weil ich eine Zusage nicht einhalten kann. Auch, wenn es beim besten Willen nicht möglich gewesen wäre.

Trade-offs tun weh. Deswegen vermeiden wir sie gerne. Deswegen versuchen wir, mit Gewalt alles unter einen Hut zu bringen.

Aber Schmerzen sind Teil des Lebens. Genau wie Enttäuschungen, Irrtümer und Fehler.

Wenn wir das nicht anerkennen und lernen, damit umzugehen, dann ist der Trade-off, dass wir nach und nach an unseren eigenen Ansprüchen zugrunde gehen.

Gib dem Wichtigen Beine

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Bei Philipp Maderthaner gehört:

Gib dem Wichtigen Beine!

Bedeutet: Wenn du bei einem wichtigen Projekt nicht weiter kommst, dann such dir einen Menschen (mit zwei Beinen), der sich um diese wichtige Sache endlich kümmert, die du selbst nicht zuwege bringst.

Bring Schwung rein durch die Motivation und Expertise einer externen Person.

Ganz einfach

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Wenn du etwas Neues anfangen möchtest – sagen wir einen Podcast -, dann bedenke Folgendes:

Du musst dir alles so organisieren, dass es möglichst einfach ist, den Podcast aufzunehmen. So einfach, dass es dir fast schon ein bisschen zu einfach vorkommt.

Nur, wenn es einfach ist, wenn es dir mühelos erscheint, ist sichergestellt, dass du den Podcast auch regelmäßig aufnehmen wirst.

Jede noch so kleine Hürde, jedes unnötige Hindernis senkt die Chance, dass du dran bleibst.

Es muss leicht gehen, oder es wird gar nicht gehen.

Zwei Alternativen

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Manchmal steckt ein Projekt fest, weil man keine Entscheidung trifft.

In dem Fall ist es hilfreich, die Komplexität zu reduzieren, indem man sich auf zwei Alternativen festlegt: Soll ich A machen, oder soll ich B machen?

Wenn man nur zwei Alternativen vor sich hat, fällt die Auswahl zwischen diesen beiden Möglichkeiten meistens ziemlich leicht.

Und wenn nicht, kann man ja immer noch eine Münze werfen.

Bildhauer oder Gärtner

B

Manche Projekte müssen wir angehen wie Bildhauer.Ein Bildhauer hat eine klare Vorstellung davon, was er aus dem Marmorblock machen möchte, und er hämmert so lang an dem Stein herum, bis das raus kommt, was er sich vorgestellt hat.

Andere Projekte hingegen bedürfen der Pflege eines Gärtners. Ein Gärtner lässt die Pflanzen in seinem Garten wachsen und beschränkt sich darauf, hie und da mal ein bisschen was zurechtzuschneiden, zu gießen und zu düngen, das Unkraut auszurupfen und generell darauf zu achten, dass alles so gut wie möglich gedeiht – nämlich ganz natürlich, ohne ein bestimmtes Ergebnis vor Augen zu haben.

Braucht dein Projekt, das gerade in einer Sackgasse steckt, einen Bildhauer oder einen Gärtner?

Müde

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Setz keine Termine am Ende des Tages an, in denen Aufgaben verteilt und Zuständigkeiten festgelegt werden.

Wenn du müde bist, lässt du dich zu leicht breitschlagen.

Projekt-Schulden

P

Ein spannendes Konzept von Seth Godin:

Jedes Mal, wenn wir zu einem neuen Projekt “ja” sagen, machen wir Schulden. Projekt-Schulden, die unser zukünftiges Ich abbezahlen muss.

  • Es mag unser Ego schmeicheln, wenn wir in den Vorstand eines Vereins gewählt werden. Aber die viele Vereinsarbeit, die damit auf uns wartet!
  • Es ist leicht, sich eine Gitarre, Inline Skates oder Jonglierbälle zu kaufen. Aber die Zeit zum Üben, bis man damit umgehen kann!
  • Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr!

Daher müssen wir gut darin werden, “nein” zu. sagen. Denn jedes Mal, wenn wir “ja” sagen, riskieren wir, uns noch weiter zu verschulden.

“Be careful who you owe, because who you owe decides who you will become.” (Seth Godin)

Plötzlich

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Dinge gehen nie plötzlich schief. Ehen zerbrechen nicht plötzlich, Businesses gehen nicht plötzlich in Konkurs.

Meistens gibt es mehr als genug Warnzeichen.

Wir scheitern, weil wir diese Warnzeichen nicht wahrnehmen. Wir scheitern, weil wir rechtzeitig wahrnehmen (wollen), was wirklich Sache ist.

Wir scheitern, weil wir nicht ernst nehmen, wie ernst es ist.

Riskieren

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Machmal hat man nur zwei Möglichkeiten: Entweder, etwas zu versuchen mit dem Risiko, dass es nicht gut geht. Oder es gar nicht zu machen.

Lange Zeit war ich überzeugt: Wenn du was machst, dann mach es gscheit – oder gar nicht.

Langsam beginne ich aber umzudenken. Manchmal ist es besser, etwas zu versuchen, als gar nichts zu machen. Ja, es kann schiefgehen. Aber gar nichts zu machen würde die vorhandene Chance zunichte machen, dass es klappt.

Wenn es klappt, hast du gezaubert. Wenn nicht, hast du’s zumindest versucht. Dafür gebührt dir auf jeden Fall Respekt.

Was mache ich jetzt?

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Dein Leben ist nichts Anderes als das Resultat von aber- und abertausenden “Was mache ich da jetzt draus?”-Entscheidungen.

Zurückblicken

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Es ist leicht, angesichts einer langen To-Do-List zu verzweifeln und zu sagen: Hat ja alles keinen Sinn, ich werde ja sowieso nie fertig.

In so einem Moment hilft es zurückzublicken und sich zu vergegenwärtigen, wie weit man schon gekommen ist.

Es geht immer nur darum, jeden Tag einen Schritt weiter zu gehen. Jeden Tag ein Prozent besser zu sein als am Tag davor. Jeden Tag sein Bestes zu geben.

Mehr kann man gar nicht verlangen.

Mehr ist gar nicht möglich.

Keine Angst

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Wir hätten oft gute Ideen, die man nur umsetzten müsste, doch Angst lässt es nicht zu. Wenn man diese Gefühle besiegt, verändert sich alles. Denn sie manifestieren sich nur in unseren Köpfen. Es ist wichtig, diese Angst nicht gewinnen zu lassen.

Cecilia Havmöller

Zu viel

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Manchmal verschlimmbessern wir eine an sich gute Idee, indem wir zu viel in sie hineinpacken wollen.

Es ist ja schön, wenn wir viele Ideen haben. Es ist gut, wenn wir viele Interessen haben und viel können. Aber wir müssen beachten, dass jede Idee, jede Fähigkeit und jedes Interesse den Platz bekommt, wo sie hingehören.

Wo sie sich entfalten können, ohne sich gegenseitig auf die Zehen zu treten.

Unsichtbare Möglichkeiten

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Wir haben heute viel mehr Möglichkeiten als je zuvor. Die Anzahl der Optionen ist in den letzten zwanzig Jahren explodiert.

Das ist problematisch genug, weil wir uns ständig entscheiden müssen. Immer und immer wieder. Das ist anstrengend, das ist ermüdend.

Aber ebenso problematisch sind die Optionen, die wir gar nicht sehen. Wie sollen wir uns für etwas entscheiden, von dem wir gar nicht wissen, dass es das gibt?

Warum > Wie

W

Es fehlt nicht an Informationen. Es fehlt nicht mal an Wissen. Es gibt mehr als genug Möglichkeiten zu lernen, wie man etwas machen kann.

Wovon es viel weniger gibt, ist Klarheit. Nämlich Klarheit darüber: Warum sollte ich das tun? Nicht wie etwas zu tun ist, sondern was man überhaupt tun soll – und warum!

Nicht alles, was man tun kann, ist auch sinnvoll.

Spannend

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Es ist eine beachtliche Leistung, einen Blog, einen Podcast, einen YouTube-Kanal oder einen Newsletter zu starten. Das braucht Mut und Engagement.

Noch beachtlicher ist es, diesen Blog, Podcast, YouTube-Kanal oder Newsletter über eine lange Zeit regelmäßig zu bespielen. Das braucht Disziplin und Vertrauen.

Am aller beachtlichsten ist es, wenn man es schafft, diesen Blog, Podcast, YouTube-Kanal oder Newsletter über viele Jahre interessant und spannend zu halten. Auch langjährigen Followern immer wieder was Neues zu bieten, nicht nur more of the same.

Hut ab vor allen Kreativen da draußen, die das schaffen.

Gute Sache

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Man kann an einer guten Sache arbeiten, man kann ein lohnendes Ziel verfolgen und trotzdem was falsch machen. Selbst bei den besten Intentionen wird es sich nicht vermeiden lassen, dass etwas misslingt.

Aber das ist immer noch besser als die Alternative: Fehlerfrei am Falschen zu arbeiten.