2. EPU Convention der Wirtschaftskammer NÖ 🙋‍♂️

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Welcome

Slogan der WKO für EPU: einzigartig, professionell, umsetzungsstark

  • “Umsatzstark” würde mir noch besser gefallen
  • Bei “umsetzungsstark” habe ich so meine Zweifel. Ja, wir EPU sind “quick to begin”, aber hinten hinaus geht uns sehr oft die Luft aus…

Was ist mein ganz konkreter Wunsch für EPU an die WK NÖ?

  • Ich sage: Erhöhung der Gewinngrenze für die Ausnahme aus der SVS Pflichtversicherung.

Wohlstand kommt von Leistung, sagt Johanna Mikl-Leitner.

  • Natürlich sagt sie das. Aber das kann man auch anders sehen.

Es gibt ca. 80.000 EPU in NÖ. Wie viele davon sind heute da?

  • Ich schätze, um die 500. Das wären ca. 0,5%.
  • Auch die WKNÖ mit viel Budget tut sich richtig schwer zu mobilisieren — zu einem Gratis-Event in deiner tollen Location mit einem super Programm!

EPU = Team of One

“Ich wünsche euch, dass ihr alle Ideen, die ihr habt, auch umsetzts und damit Erfolgsgeschichte schreibts.” (Johanna Mikl-Leitner)

  • Ich wünsche uns lieber, dass wir nur die paar wirklich guten Ideen umsetzen und an denen dafür konsequent dranbleiben!

SDN-Gen = “Scheiß da nix”-Gen. Damit geht’s leichter.

“Ich würde euch wirklich ersuchen: Nutzts die Wirtschaftskammer!” (Wolfgang Ecker)

  • Nutzt die Mitarbeiter, die Funktionäre, die Events, die Services.
  • Es stimmt. Wir EPU nutzen wahrscheinlich viel zu selten.

Warum fotografieren manche Besucher:innen die Folien? Was machen sie dann mit diesen Fotos?


Sabine Hübner: Zukunftspotenzial Service

Man kann nicht alle Probleme mit Charme lösen. Aber helfen tut er immer.

Was wir tun < Wie wir etwas tun

Serviceorientierung ist eine Haltung. Es ist mehr als zu behaupten: “Ich bin serviceorientiert”.

  • Eine Haltung ist zuerst mal eine Entscheidung. Man kann niemanden dazu zwingen.
  • Eine Haltung ist nicht das, was wir sagen, sondern das, was wir tun — auch wenn keiner hinschaut.
  • Eine Haltung ist die Bereitschaft, sich selbst zu reflektieren (beginner’s mind vs. “Das kann ich doch!”)

“Ich erlebe mehr Gleichgültigkeit als Unfreundlichkeit.” Es sind wenige echt unfreundlich, aber sehr vielen ist es wurscht.

In einer digitalisierten Welt: “Wenn die Kunden einen persönlichen Kontakt suchen, dann steigt der Anspruch an die Qualität des persönlichen Kontakts.”

  • “Der Anspruch an die Menschlichkeit wird höher, nicht geringer.”

Wir beantworten gerne die Fragen unserer Kunden. Aber wir fragen viel zu selten: Warum stellt der Kunde überhaupt diese Frage?

  • Hätte ich diese Frage nicht vorab schon besser beantworten oder überhaupt ausräumen können?
  • Was ist die Frage hinter der Frage?

🔥 Potenzial-Qualität + Prozess-Qualität + Begegnungs-Qualität = Ergebnis-Qualität

Mensch-Momente = Mir ist nicht nur der Umsatz des Kunden wichtig, sondern der Kunde als Mensch. Aber ehrlich!

  • Mensch-Momente erzeugen Resonanz!
  • Begegnungen ohne Resonanz sind sehr schnell vergessen.

3 Arten von Wow-Effekten:

  1. Standardisiertes Wow, das konsequent im Leistungsprozess umgesetzt wird. Kostet wenig Zeit, aber zaubert dem Kunden ein Lächeln ins Gesicht.
  2. Situatives Wow: Entsteht spontan, weil wir empathisch wahrnehmen, was in dieser Situation gerade menschlich ist.
    • “Situative Wow-Effekte brauchen Mut!”
    • Aber: “Es ist sehr, sehr selten, dass man negatives Feedback bekommt.” ⇒ Trau dich!
  3. Systematisiertes Wow: Aufgrund einer Datengrundlage. z.B. eine Besonderheit zum Geburtstag; situativ, aber nicht spontan improvisiert — eben systemgestützt.

Fans entstehen durch Resonanz! → Resonanz-Marketing


Anna Kofler: Team Of One (KI)

KI-Arbeit ist anstrengend!

  • KI-Arbeit ist oft Multitasking, und Multitasking ist anstrengend.
  • Überprüfung von KI-Arbeit ist anstrengend.
  • Ständiger Kontextwechsel ist anstrengend.
  • Entscheidungsmüdigkeit im großen Ausmaß. Anstrengend!

Ganz besonders, wenn man KI-Teams führt: Planen, delegieren, orchestrieren.

⇒ Wir brauchen noch mehr Pausen! Wir können einfach nicht 8 Stunden lang durch-multitasken. (⇒ Anna arbeitet nur mehr Teilzeit. Aber sie ist auch seit 9 Monaten Mama.)

Ideen für KI-Mitarbeiter:innen:

  • Nina News → News-Übersicht (vgl. Google Alerts)
  • Penelope Photo → sorgt für Bilder auf Social Media

Alles ist nur einen Prompt entfernt → das erzeugt zusätzlichen Druck.

Zeit als Maßstab für Leistungsverrechnung wird sterben.

Beim Menschen verbleibt die Verantwortung für das Ergebnis. Aber: Diese Evaluierungs- und Prüfungsarbeit ist sehr anstrengend. Und wird auch nicht gerne gemacht.

  • Viele werden diesen Schritt weglassen wollen und sich auf die KI verlassen (”laissez-faire”).
  • Wir merken nicht mal, wenn und wo die KI falsch abbiegt.

Was mache ich mit der freigewordenen Zeit? → Neue Ideen entwickeln!

Anna hat das Startup https://thynkai.at/ — eine Art “KI-Personalverleih”


Thorsten Havener

“Wir sind an nichts mehr interessiert, als wie andere uns sehen und wie wir auf andere wirken.”

Tipp 1: Aufforderungen funktionieren besser, wenn man zwei kombiniert.

  • Bitte steh auf und komm nach vorne.
  • Klicke hier und abonniere den Newsletter.

Tipp 2: Wenn du willst, dass jemand “nein” sagt:

  • Möchtest du noch ein Glas Wein, oder…? (mit der Stimme rauf)
  • Willst du noch eine Nacht darüber schlafen, oder…?
  • Bist du schön müde, Schatz, oder…?

Tipp 3: Zuerst kommt die Geste, dann die Worte.

  • Natürlicherweise kommt zuerst das Nicken und dann das “ja”.
  • Wer’s umgekehrt macht, der lügt — oder ist ein schlechter Vorabendserien-Schauspieler.

Interessiere dich für dein Gegenüber. Schau genau hin!” Das ist die Basis fürs Gedankenlesen. (Aber nicht nur fürs Gedankenlesen.)


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