Der Unterschied zwischen B2B (Business to Business) und B2E (Business to Entrepreneur, also wenn du mit Selbstständigen, Freelancer:innen etc. arbeitest) ist nicht nur die Personengruppe. Es gibt einen fundamentalen Unterschied im Geschäftsmodell.
Bei B2B verwalten deine Gesprächspartner:innen meist ein vordefiniertes Budget. Die Frage ist nicht, ob sie Geld ausgeben, sondern für wen sie das Budget verwenden. Sie werden sicher jemanden beauftragen. Das Geld ist da, die Entscheidung steht fest. Es geht “nur” mehr darum, dass sie das Geld bei dir ausgeben.
Bei B2E ist die Frage nicht, für was oder an wen gezahlt wird, sondern erstmal ob überhaupt. Deswegen kommt B2E-Marketing oft so pushy rüber: Du brauchst Funnels! Eine Personal Brand! Diese Methode garantiert dir Erfolg! Weil die Selbständigen erst mal davon überzeugt werden müssen, überhaupt Geld auszugeben, müssen permanent Probleme geweckt, Dringlichkeit geschürt, FOMO erzeugt werden.
Das ist anstrengend.
Im B2B läuft das anders. Die grundsätzliche Entscheidung fürs Geldausgeben ist bereits gefallen.
Das ändert alles.
[Danke Katrin Gildner für diesen Gedanken.]
Entdecke mehr von schmatzberger.com
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.