Dienstag, 15:47 Uhr

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Adam Mastroianni beschreibt ein Phänomen, das wahrscheinlich eines der am meisten unterschätzten Probleme beim Selbständigmachen ist: Wir denken über Jobs und Geschäftsideen auf einem Abstraktionsniveau nach, das mit der Realität wenig zu tun hat.

„Ich bin die Schnittstelle zwischen KMU und KI.” Okay. Aber was hast du heute Vormittag gemacht? Was machst du gleich danach? Nicht abstrakt, sondern ganz konkret. Nicht meta, sondern hands-on!

Mastroianni nennt das Unpacking — Entpacken. Es ist Dienstag, 15:47 Uhr, und du machst deinen Job. Was tust du gerade ganz konkret? Und: Taugt dir das? Willst du es morgen wieder machen? Ist das der Grund, warum du in der Früh voll Energie aus dem Bett gehüpft bist? Ist das der Grund, warum du dich selbständig gemacht hast?

Keine Menge Willenskraft und Disziplin trägt dich durch ein Leben voller solcher Dienstagnachmittage, wenn du das Tun an sich nicht taugt.

Frag also nicht: Will ich selbständig sein? Sondern: Will ich tun, was die Selbständigkeit täglich von mir verlangt?


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