Gay Hendricks: Lebe dein Leben, bevor es andere für dich tun: Mehr wagen und über sich selbst hinauswachsen (2010)

Diesem Buch mangelt es etwas an Kohärenz, aber es ist ein Panoptikum an interessanten Perspektiven und Sichtweisen. Das Konzept der „oberen Limits” (im Original: upper limit challenge) finde ich genial und lässt sich hervorragend im Alltag beobachten. Andere Konzepte wie die „Einstein-Zeit” waren mir etwas zu steil. Der Titel ist dem Buch wenig dienlich, weil er sehr generisch ist und auf die besonderen Juwelen des Buches nicht eingeht.

Gelesen: Juni 2017

Je größer Ihr Erfolg, umso dringlicher wird es für Sie, herauszufinden, wo Ihr Problem des oberen Limits liegt, und es zu überwinden.

Liebe, Geld und Kreativität sollten in einem möglichst ausgewogenen Verhältnis zunehmen – dann ist das Leben perfekt.

Sie haben das Gefühl, dass in Ihnen ein riesengroßes Potenzial steckt, und Sie sind sich dessen bewusst, dass Sie bemerkenswerten Erfolg haben können. Zugleich sehe ich aber auch Ihre Sorge: Diese gilt der Möglichkeit, dass Sie unter Umständen hinter Ihrem Ziel zurückbleiben könnten – hinter dem Ziel, all die erfolgversprechenden Anlagen, die Sie bei sich wahrnehmen, ja regelrecht sehen, riechen und schmecken können, voll und ganz auszuleben und zu verwirklichen.

Es lief stets nach dem gleichen simplen Muster ab: sich zunächst einer Phase erfreuen, in der man sich wirklich wohl fühlt; anschließend etwas tun, wodurch man alles vermasselt.

In Bezug auf mein Wohlbefinden habe ich eine gewisse Toleranzgrenze. Sobald das Maß voll – das obere Limit erreicht – ist, fabriziere ich Gedanken, aufgrund deren ich mich schlecht fühle.

Eine Reise ins All zu unternehmen ist heutzutage nichts wirklich Weltbewegendes mehr. Mittlerweile können Sie solche Exkursionen sogar online buchen. In die eigene Innenwelt einzutauchen – dorthin, wo Ihre tiefsten Überzeugungen in Bezug auf das, was möglich ist, verborgen sind –, zählt dagegen zu den wirklich einschneidenden Handlungen.
Wie viel Liebe und Reichtum bin ich bereit, mir zuzugestehen?

Es ist möglich, daran gibt es nicht den leisesten Hauch eines Zweifels. Die entscheidende Frage lautet lediglich: Werden Sie es für sich möglich sein lassen?

»Wie man Erfolg und Wohlbefinden über längere Zeit ertragen kann«

Ein Großteil unserer Angst hat damit zu tun, wie unser Ego – jener Teil von uns, der auf Anerkennung aus ist und uns vor gesellschaftlicher Ausgrenzung schützen will – funktioniert. Für das Ego besteht in Ihrer Zone der schöpferischen Genialität allerdings keinerlei Bedarf mehr. Denn die Erfahrung, in diesem Bereich zu leben, ist als solche schon Lohn genug. Sobald Sie dort angelangt sind, machen Sie sich über Anerkennung oder gesellschaftliche Ausgrenzung keine Gedanken mehr. In dem Moment, in dem Sie den festen Vorsatz fassen, Ihr volles Potenzial zu nutzen, sieht das Ego sich also unversehens mit seiner drohenden Abschaffung konfrontiert,

Angesichts seiner drohenden Abschaffung wird das Ego wahrscheinlich eher eine Nebelbombe der Angst zünden und versuchen, Ihr Vorhaben zu vereiteln, indem es Ihnen lang und breit Geschichten von den entsetzlichen Dingen erzählt, die Ihnen angeblich bevorstehen, falls Sie den entscheidenden Sprung in Ihre Zone der schöpferischen Genialität wagen. Die Nebelwand der Angst wird zu einer Art innerer Großleinwand, und auf diese projiziert das Ego die Bilder Ihres finanziellen Ruins wie auch all der anderen Katastrophen, die – glaubt man seinen Einflüsterungen – unweigerlich über Sie hereinbrechen werden.

Nie zuvor hat sich das Ego in einem vergleichbaren Dilemma befunden. Zu guter Letzt wird die Angst freilich gebannt werden.

Als ich noch ein Kind war, hat unser Nachbar Herr Lewin etwas zu mir gesagt, das ich bis heute nicht vergessen habe. »Am Tag des Jüngsten Gerichts«, meinte er, »wird Gott mich nicht fragen: ›Warum bist du nicht Moses gewesen?‹ Seine Frage wird vielmehr lauten: ›Warum bist du nicht Sam Lewin gewesen?‹«

Das Ziel unseres Daseins besteht nicht in der Verwirklichung eines imaginären Ideals, sondern darin, herauszufinden, über welche Begabungen wir verfügen, und in vollem Umfang Gebrauch von ihnen zu machen.

  • Es geht nicht darum, etwas anzustreben, sondern das zur vollen Entfaltung zu bringen, was schon in uns ist, wer wir sind.

Jeder von uns verfügt gewissermaßen über ein inneres Thermostat, das auf eine bestimmte Obergrenze eingestellt ist. Diese Einstellung ist ausschlaggebend dafür, in welchem Maß wir es zulassen, uns an Liebe, Erfolg und Kreativität zu erfreuen.

Wenn Ihnen in einem Lebensbereich, dem finanziellen Bereich beispielsweise, ein spektakulärer Sprung glückt, verdirbt Ihnen das Problem des oberen Limits im Handumdrehen den Spaß: Vor lauter Schuldgefühl können Sie sich an Ihrem Reichtum gar nicht recht erfreuen.

Schuldgefühle und das Problem des oberen Limits Hand in Hand zusammenwirken.

  • „Das schlechte Gewissen“ mischt mit.

indem Sie lernen, Wertschätzung für die finanziellen Mittel zu entwickeln, die Ihnen gegenwärtig zur Verfügung stehen.

  • Das ist auch genau Dan Millers Ansatz. 

Alles beginnt mit Dankbarkeit für das, was ist.

In Washington hat einst ein junger Mann namens Bill Clinton in einer Warteschlange gestanden, um an einer Führung durch das Weiße Haus teilzunehmen. Damals sagte er beiläufig zu einem Wärter: »Eines Tages werde ich hier als Präsident leben.« Sein Ziel hat er erreicht. Dann aber trat bei ihm das Problem des oberen Limits zutage. Er begann eine Sexaffäre, daraufhin wurde ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn eingeleitet, und er verlor stark an Ansehen – dadurch hat er seinen Erfolg selbst sabotiert.

  • Das ist aber eine interessante Erklärung für Bill Clintons Affäre.

Unsere Aktivitäten auf der Welt spielen sich im Grunde innerhalb von vier Zonen ab, nämlich der:

  1. Zone der Inkompetenz
  2. Zone der Kompetenz
  3. Zone der Exzellenz
  4. Zone der schöpferischen Genialität

Dennoch verschwenden erstaunlicherweise viele Menschen beharrlich ihre Zeit und Energie damit, Dinge zu tun, für die sie kein Talent haben.

Von den meisten Dingen in Ihrer Inkompetenzzone lassen Sie am besten ganz einfach die Finger. Das ist der bestmögliche Umgang mit alledem. Delegieren Sie die Aufgaben an jemanden, oder finden Sie andere Mittel und Wege, wie Sie diese Dinge nicht selbst erledigen müssen.

Selbst noch so große Klugheit schützt Sie keineswegs vor ausgesprochen blödsinnigem Verhalten.

Mit den Aktivitäten, die zu der Kompetenzzone gehören, kommen Sie gut zurecht. Aber andere können diese Aufgaben ebenso gut erledigen.

  • Das ist ein wichtiger Aspekt: Ich kann das zwar gut, aber andere können das gleich gut.

Viele erfolgreiche Menschen stellen fest, dass sie viel zu viel Zeit und Energie auf diese Zone verwenden.

  • = „Kompetenzfalle“

Zur Zone der Exzellenz gehören diejenigen Aktivitäten, die Sie außergewöhnlich gut beherrschen. In Ihrer Zone der Exzellenz können Sie ordentlich Geld verdienen.

In der Zone der Exzellenz zu bleiben stellt eine große Versuchung dar, denn die meisten Menschen haben den Hang zu einem komfortablen Leben und wollen daher diesen Bereich nur ungern verlassen.

Ihre Familie, Ihre Freunde, die Firma oder Organisation, für die Sie tätig sind – sie alle wollen gleichfalls, dass Sie dort bleiben. Denn an diesem Platz kann man auf Sie zählen. Zuverlässig sorgen Sie für alles, was notwendig ist, damit Familie, Freunde und Organisationen prächtig gedeihen.

Ihren von Natur aus vorhandenen Genius freizusetzen und zum Ausdruck zu bringen – das ist der ultimative Weg zu Erfolg und Zufriedenheit im Leben.

In einzigartiger, völlig unverkennbarer Weise tragen diese Aktivitäten Ihre Handschrift und schöpfen aus Ihren besonderen Begabungen und Stärken.

  • Vgl. Jim Collins: IGEL-Prinzip

Ungefähr im Alter von vierzig Jahren haben viele von uns diesen Weckruf weitestgehend ausgeblendet, ihren Empfänger ausgeschaltet und erhalten daher immer wiederkehrende verborgene Weckrufe in Gestalt von Depression, Krankheit, Verletzungen und Beziehungskonflikten.

behutsam und sanft auf den Weg in unsere Zone der schöpferischen Genialität begeben, und sollte es auch nur eine Stunde pro Tag sein.

Wenn ich zu meiner Frau sage: »Du hast recht«, registriere ich immer wieder, dass Kathlyn darauf in etwa so reagiert, als vernehme sie gerade die schmeichelnden Klänge einer Mozart-Sonate.

Sind Sie bereit, reich an Geld und an Liebe zu sein?

  • Bin ICH bereit, reich an Geld UND Lebensqualität zu sein?
  • Oder behaupte ich weiterhin, dass ich nur das Eine oder das Andere haben kann – und lege mir damit mein Upper Limit fest?

Ziehen Sie einstweilen die Möglichkeit in Betracht, dass es bei Ihnen mindestens eine verborgene Barriere gibt, die Sie davon abhält, vollen Erfolg zu haben.

Wenn Sie auf Ihre Barriere stoßen, wird Ihr Problem des oberen Limits ausgelöst. Welche Ausprägung das Problem hat, hängt davon ab, welche mit Angst besetzten Erfahrungen aus früheren Lebensabschnitten Sie in sich tragen und welche falschen, unzutreffenden Überzeugungen Sie sich zu eigen gemacht haben.

Verborgene Barriere Nr. 1 Sich im Grunde für unzulänglich halten

Verborgene Barriere Nr. 2 Mangelnde Loyalität und Preisgabe der eigenen Wurzeln

  • vgl. Glaubenssatz: „Schuster, bleib bei deinen Leisten.“ Ich komme aus bescheidenen Verhältnissen, und in denen werde ich auch bleiben (wegen Startnachteil).

Jedes Kommunikationsproblem entpuppt sich letzten Endes als misslungener Versuch, einem schwierigen zehnminütigen Gespräch aus dem Weg zu gehen.

  • Oh ja, das ist eine profunde Wahrheit

Verborgene Barriere Nr. 3 Die Überzeugung, durch größeren Erfolg zu einer umso größeren Belastung zu werden

  • Glaubenssatz: Unter beruflichem Erfolg leidet die Familie.

Verborgene Barriere Nr. 4 Das vermeintliche Vergehen, andere in den Schatten zu stellen

Wenn Sie sich »oberlimitieren«, handeln Sie auf eine Weise, die Ihren Energiefluss lahmlegt. Zum Glück oberlimitieren wir uns nicht auf sonderlich viele Arten.

Wenn wir uns Sorgen machen, ist das in aller Regel ein Anzeichen dafür, dass wir uns ein Oberlimit vorgeben.

  • Oho! Sorgen = Oberlimit!

Laufen die Dinge gut für uns, tritt unsere Oberlimit-Funktion in Kraft, und ganz unvermittelt sorgen wir uns, dass die Dinge irgendwie schieflaufen könnten.

Praktisch kein einziger belastender Gedanke steht in einem Bezug zur Realität.
Wenn Ihnen alles leicht von der Hand geht, die Dinge völlig reibungslos laufen, Sie sich gerade besonders wohl fühlen, dann haben Sie jederzeit die Möglichkeit, Sand ins Getriebe zu streuen beziehungsweise sich selbst einen Dämpfer zu verpassen, indem Sie einen Schwall von belastenden Gedanken produzieren.

Meiner Erfahrung nach haben Auseinandersetzungen über Geld nie etwas mit Geld zu tun.

  • Oho! Das könnte aber absolut stimmen!

Ich kann Sie wirklich nur ermuntern, Ihre Gewohnheiten im Umgang mit belastenden Gedanken genauestens unter die Lupe zu nehmen.

Sorgen sind in der Tat eine Sucht, gar keine Frage.

Reichtum und die Liebe. Meines Wissens ist diese Kombination in meiner Familie etwas Neues, wirkliches Neuland, und ich lerne, dieses Neuland urbar zu machen und darauf zu leben.

  • Und Unternehmen + Liebe + Erfolg an zukünftige Generationen weiterzugeben.

Kritik und Schuldzuweisungen sind eine Sucht, eine kostspielige Sucht. Denn unter all den Faktoren, die in engen Partnerschaften die Vertrautheit zunichtemachen, sind sie der Spitzenreiter.

Ausgelöst wird ein Konflikt, wenn zwei Parteien die Opferrolle beanspruchen.

  • Profund: Ein Streit ist immer ein Streit darüber, wer die Opferrolle „verdient“ hat!

Wenn die Dinge gut laufen, tritt bei einigen von uns ein Muster zutage, das eindeutig von einem Oberlimit-Problem zeugt: Wir werden krank, oder wir ziehen uns Verletzungen zu.
Selbstverständlich sind keineswegs alle Erkrankungen oder Unfälle Oberlimit-Symptome.

Wären Sie bereit, in Betracht zu ziehen, dass es bei Ihren Konflikten um etwas ganz anderes geht, als Sie glauben?

Diese Geschichten wurden bereits erzählt, bevor wir auf die Welt gekommen sind. Das lässt sie so täuschend echt erscheinen. Wir sind sozusagen in Geschichten hineingeboren worden, die uns davon abhalten, auf unsere schöpferische Genialität zuzugreifen.

  • Vgl. Tony Robbins – das sind nicht meine Geschichten. Diese Geschichten gab es schon lange vor mir.

Finden Sie heraus, welche Geschichte in Ihrer Familie kursiert, die Ihnen erklärt, warum Sie bitte sehr keinesfalls auf Ihre schöpferische Genialität zugreifen sollten.

  • Das ist wirklich ein interessanter Ansatz. Ich habe keine Ahnung, welche Geschichten in meiner Familie unausgesprochen erzählt werden. 
  • Diese Geschichten spiegeln sich sicher auch in meinen Glaubenssätzen wider.

Nehmen Sie das eigene Oberlimit-Verhalten fröhlich zur Kenntnis!

In einer meiner Fortgeschrittenen-Gruppen für Führungskräfte begannen einige Teilnehmer das Oberlimit-Problem mit seinem Akronym zu bezeichnen: OLP. Ein Teilnehmer der Gruppe sagte, es erinnere ihn an Comic-Figuren, die »OLP!« sagten, wenn ihnen etwas Unerwartetes widerfuhr.

Wir alle müssen darauf achten, ob sich in unserem Leben Hinweise auf das Oberlimit-Problem finden, Tag für Tag. Die Herausforderung endet nie, denn wir legen die Messlatte für uns selbst immer höher und höher. Je besser wir werden, umso besser wollen wir sein.

Die Menschen um uns herum wollen lieber, dass wir in unserer Zone der Exzellenz bleiben. Dort ist viel mehr Verlass auf uns.

  • Entscheidend ist also ein soziales Umfeld, das uns in unserer Weiterentwicklung unterstützt – auch wenn es für die Menschen selbst eher unvorteilhaft ist.
  • Das ist wahre Liebe, das ist echte Freundschaft.

Die meisten Menschen haben eine sorgfältig aufgebaute und stimmig begründete Geschichte, die fein säuberlich erklärt, warum sie ihren großen Sprung nicht bewerkstelligen können.

  • The Stories we are telling ourselves…

Schließen Sie ein persönliches Abkommen mit dem Universum. Gehen Sie in aller Form die Verpflichtung ein, in Ihrer Zone der schöpferischen Genialität zu leben.

  • Vgl. Seth Godin – The Pact; The Practice

Ich verpflichte mich, in meiner Zone der schöpferischen Genialität zu leben, jetzt und auf immerdar.

  • Sprechen Sie den Satz ein paarmal leise vor sich hin und achten Sie darauf, wie er sich für Sie anfühlt. Wiederholen Sie die Aussage anschließend einige Male laut. Würdigen Sie jedes Wort. Finden Sie Geschmack an jedem Wort und an jedem Laut. Sind Sie schließlich bereit, in aller Form Ihre Verpflichtung einzugehen, dann sprechen Sie den Satz von ganzem Herzen laut aus – als förmlichen und verbindlichen Vertrag zwischen Ihnen und dem Universum.

Seit vielen Jahren verbringe ich pro Tag mindestens eine Stunde damit, zu meditieren und meinem Geist freien Lauf zu lassen. Dafür jeden Tag genügend Zeit freizuhalten ist eine ausgesprochen praktische Möglichkeit, mich einer Aktivität von höchster Priorität zu widmen

  • Vgl. „Ich bin ein Denker“. Wenn ich wirklich einer sein will, der in der höchsten Liga spielt, dann darf ich mein Denken kultivieren – z.B. auf diese Weise.

Bei Ihrer Arbeit gibt es einen wesentlichen Aspekt, der sich besonders bezahlt macht.
Widmen Sie sich der betreffenden Aktivität jeden Tag für eine bestimmte Zeit!

  • Vgl. IGEL-Prinzip. Es reicht aber nicht, diese Tätigkeit zu kennen. Vor allem muss ich sie auch TUN!

In meinem Fall fand ich es hilfreich, dies zu einem festen Bestandteil meines Tagesablaufs zu machen. Auch heute wieder habe ich mich frühmorgens hingesetzt, genauso wie jeden Morgen in den letzten Jahren, um zu meditieren und dem freien Spiel des Geistes Raum zu geben. Das tue ich, bevor ich mich mit irgendeiner »offiziellen« Arbeit wie E-Mails, dem Schreiben oder der Projektplanung befasse. Wenn etwas oberste Priorität hat, heißt das für mich unter anderem, dass ich es vorrangig erledige.

Eine Priorität zu setzen und sich daran zu halten erfordert eine gewisse Rücksichtslosigkeit.