Tag#notetoself

Bestärkung

B

Es ist total super, wenn du jemanden an deiner Seite hast, der deine neueste Geschäftsidee kritisch hinterfragt. Der die Lücken in deinen Überlegungen aufdecken kann und der sich nicht scheut, auch mal eine unangenehme Frage zu stellen.

Aber manchmal wünscht man sich einfach nur jemanden, der sagt: “Mach! Ich glaube an dich! Du schaffst das!”

Erfolgreiche Podcasts

E

Was Podcaster:innen immer wieder beschäftigt: Was kann ich von anderen Podcasts bzw. anderen Podcaster:innen lernen? 

Aber ich frage mich: Gibt es tatsächlich Best Practices, von denen ich mir für meinen Podcast etwas abschauen kann, oder sind die Ausgangslagen, die Ziele und das Publikum der verschiedenen Podcasts viel zu unterschiedlich? Sollten wir nicht lieber aufhören, uns zu vergleichen und lieber konsequent unser Ding durchzuziehen?

Und: Welche Rolle spielen Glück oder glückliche Umstände beim Erfolg eines Podcasts? Kann man das Glück “herstellen” oder zumindest begünstigen? Wenn ja, wie?

Und sind die Erfolgsfaktoren, welche die erfolgreichen Podcaster im Nachhinein nennen, tatsächlich ausschlaggebend gewesen oder reimen sie sich, im Sinne des Dunning-Kruger-Effekts, post-hoc irgendwas zusammen?

Reisen ins Unbekannte

R

Unlängst teilte der Reiserechts-Experte Ansgar Staudinger in brand eins seine Beobachtung, dass viele Reisende in Gebiete reisen, “deren Namen sie nicht einmal richtig buchstabieren können”.

Und so kommt es, dass diese Reisenden dort böse Überraschungen erleben. Dass nicht das eintritt, was sie sich ausgemalt hatten. Und dass sie dann unzufrieden sind.

Mit ein bisschen Vorab-Recherche wäre das vermeidbar gewesen.

#notetoself

Peinlichkeiten

P

Peinlich ist nur, was du wählst, peinlich zu finden. 

Nichts ist „objektiv“ peinlich. Und wenn du anderen Menschen die Entscheidung überlässt, was bei dir (oder in deinem Business) peinlich ist und was nicht, dann überlässt du diesen Menschen die Definitionsmacht über dein Leben.

Wenn du willst, kannst du entscheiden, ab heute NICHTS mehr in deinem Leben peinlich zu finden. 

Es liegt nur an dir.

Bleib bei dir

B

Eine gute Faustregel beim Marketing für Solopreneure:

Wir kümmern uns nicht (sehr) um das, was die Konkurrenz macht. Ja, wir überlegen uns, wie wir zu den anderen Angeboten am Markt passen und wo unser sweet spot ist.

Aber wir kümmern uns nicht allzu sehr um unsere Konkurrenz im Sinne einer Wettbewerbsstrategie (Stichwort: Marktanteile). Dazu haben wir gar nicht die Zeit und die Ressourcen. Und es ist für Solo-Businesses auch gar nicht nötig.

Es reicht vollkommen, wenn wir auf uns und unsere Stärken fokussieren und schauen, dass wir das Beste aus dem rausholen, was schon da ist.

Eine Erklärung für alles

E

Ein wichtiger Reminder von Seth Godin:

When in doubt, look for the fear. Every time in every area. If you don’t understand why humans are acting the way they’re acting, look for the fear.

Keine Rückschläge mehr

K

Stefan Merath sagt, für ihn gibt es keine Rückschläge (mehr). Weil es gibt als Unternehmer nur zwei Möglichkeiten:

  1. Es läuft nicht so, wie man sich das vorgestellt hätte. Was macht man dann? Man gibt sein Bestes.
  2. Es läuft genau so, wie man es sich erhofft hatte. Was macht man dann? Man gibt auch sein Bestes!

Es ist also völlig egal, wie die Situation im Außen ist, man gibt immer sein Bestes. 

Und: Wenn man immer sein Bestes gibt, wird es (irgendwann) in die richtige Richtung laufen.

Umkehrbar

U

Wenn bei dir mal wieder eine Entscheidung ansteht, die du schon viel zu lange hinausschiebst:

Vergiss nicht, dass diese Entscheidung wahrscheinlich gar nicht so viel Gewicht hat, wie du glaubst.

Ja, mit deiner Entscheidung nimmst du eine Weichenstellung vor. Der Zug rollt dann in eine Richtung und nicht in eine andere. Aber du kannst immer wieder zurückgehen und dich um-entscheiden. Kaum etwas im Leben ist unumkehrbar.

Also: Hab den Mut, eine Weiche zu stellen – und erlaube dir, diese Entscheidung wieder rückgängig zu machen, wenn sie sich dir tatsächlich nicht dienlich sein sollte.

No biggie.

Auf dem Drahtseil

A

Esther Perel gab mir unlängst einen Hinweis, warum mir das Lehren so taugt:

Es ist der Prozess an sich, der spannend ist — nicht das Ergebnis. Weil er unvorhersehbar ist. Weil er schief gehen könnte. It might not work.

Es ist ein bisschen wie auf einem Drahtseil. Es kann immer was schief gehen. Es ist eine ständige Herausforderung.

Und genau deswegen fühle ich mich durch das Lehren LEBENDIG!

Nachdenken, entscheiden, tun

N

Es gibt in deinem Business grundsätzlich drei Dinge zu tun:

  1. Nachdenken
  2. Entscheiden
  3. Umsetzen

Meine Beobachtung: Wenn du das Gefühl hast, du trittst auf der Stelle, dann hör auf, dir dein Hirn zu zermartern oder gschaftig zu sein .

Kümmere dich zuerst um die Entscheidungen, die (längst) getroffen werden wollen.

Vorausschauend laufen

V

Es ist ja schön und gut, wenn du beim Laufen vorausschauend unterwegs bist. Wenn du rechtzeitig schaust, dass du ausweichst, wenn dir wer entgegen kommt.

Aber mitunter kann es dir passieren, dass der Entgegenkommende seine Richtung ändert. Dann nützt dir alle Vorausschau nichts, denn dann bist du plötzlich trotzdem auf Konfrontationskurs.

Ernste Dinge

E

Marketing hat Ernst-Charakter.

Du musst das Thema Marketing schon ernst nehmen. Die Frage, wie du mit den Menschen in Beziehung treten wirst, für die du da sein willst, ist eine der wichtigsten in deinem Business.

Die ernsthafte Auseinandersetzung mit dieser Frage bist du deinem Business schuldig – und letztendlich auch dir selbst.

Sonst nimmst du deine Verantwortung nicht wahr. Sonst gibst du nicht dein Bestes. 

Orientierungslos

O

Es ist essenziell wichtig, dass du ganz genau weißt, was du von deinem Business willst (Stichwort: Innere Positionierung).

Sonst schleudert dir der Markt alle möglichen Ideen um die Ohren. 

Und du irrst hilflos herum wie im November-Nebel.

Es ist, wie es ist

E

Und es ist gut so.

Hör auf, gegen das Leben zu kämpfen. 

Arbeitsam

A

Bruce Springsteen sagt über sich selbst: “I’m a better man when I’m working,”

Ich glaube, das gilt auch für mich. Es ist ein guter Tag, wenn ich das Gefühl habe, dass ich was geschafft habe.

“I feel like I’ve got plenty of work left in me”, sagt Springsteen weiter. Wäre schön, wenn ich mit 74 das auch sagen könnte.

Das würde nämlich bedeuten, dass ich bis ans Ende meiner Tage gute Tage haben werde.

Lifelong Learning nach Art des Hauses

L

Meine Interpretation von Lifelong Learning (LLL): Locker, leicht und leiwand!

  • Locker bei der Zielerreichung. Ja, hohe Ansprüche! Sehr hohe sogar. Aber nicht verkrampfen, wenn es um den Zeitraum oder den Weg dorthin geht. Auf den Prozess vertrauen, nicht krampfhaft Kontrolle ausüben wollen.
  • Leichtigkeit beim Lernen. Das Spielerische hochhalten. Durch’s Spielen lernen wir am meisten. Lernen kann anstrengend sein, aber es gibt auch eine Art anstrengend, die einen hinterher nicht müde, sondern glücklich macht.
  • Leiwand bei der Auswahl der Themen. Folge deinem Herzen, folge deiner Neugier.

Alles für die Kunden

A

Alles, was wir in unserem Business machen, machen wir für unsere Kunden.

Ja, schon auch für uns selbst. Aber es sind die Kunden, die unserem Business Leben einhauchen.

Daraus ergeben sich zwei Konsequenzen:

  1. Sei wählerisch bei der Definition deiner Zielkunden. Du wirst potenziell viel Zeit und Energie für sie aufwenden.
  2. Leg dich ins Zeug für deine Kunden. Sei nahbar und maximal nützlich. Sonst suchen sie sich jemand anderen.

Abwenden, still werden

A

Bernhard Pörksen meint: Manchmal muss man sich abwenden, um sich dann wieder neu zuzuwenden.

Deshalb gehe ich jetzt zwei Wochen in Urlaub. Urlaub von meinem Business, das ich eigentlich sehr, sehr mag.

Ich werde versuchen, den “Lärm” zu reduzieren, der mich als Solo-Selbständigen täglich umgibt – im Internet, in meinen Projekten, in meinen Posteingängen, in den Podcasts, die ich höre – ja selbst in den Büchern, die ich lese. So viel Lärm.

Ich möchte ein bisschen stiller und ein bisschen ruhiger werden.

Um danach umso klarer und lauter sagen zu können, wer ich bin und was ich will.

Hilfreich sein

H

Hilfreich zu sein muss nicht unbedingt nur heißen, dass man eine Lösung hat.

Hilfreich kann man auch sein, wenn man jemandem hilft, ein Problem besser zu verstehen.

Hilfreich zu sein kann auch heißen, dass man Optionen aufzeigt, welche der andere zuvor nicht gesehen hat.

Hilfreich kann man auch sein, wenn man dem Gegenüber zeigt, dass er gesehen, geschätzt und verstanden wird.

Hilfreich zu sein kann manchmal auch einfach nur bedeuten, jemanden mit seinem Problem erst zu nehmen.

[Danke David Bornstein für diesen Gedanken.]

Lauter Verrückte!

L

So wie ich denke, denkt sonst niemand.

Das weiß ich. Aber ich vergesse es immer wieder.

Deswegen bin ich von der Welt auch immer wieder überrascht.