Unlängst wieder: LinkedIn geöffnet, Feed reingezogen, und nach zehn Minuten die quälende Frage im Hinterkopf: Mache ich eigentlich irgendetwas richtig?
Dabei passiert da etwas Eigenartiges: Der Feed zeigt mir nicht, wie die Welt wirklich funktioniert. Er zeigt mir, wo ich unsicher bin.
Ein Coach mit hundert Reaktionen auf einen einzigen Post trifft mich genau dort, wo ich mir selbst nicht erfolgreich genug vorkomme. Die Zeitmanagement-Queen mit drei extra “freien Stunden” pro Tag trifft mich dort, wo ich das Gefühl habe, selbst zu wenig zu schaffen.
Der Feed ist ein Spiegel der eigenen Zweifel. Und er ist sehr gut darin, diese Zweifel zu finden – und zu nähren.
[Danke Matthias Barth für diesen Gedanken.]
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