Tag#Bibel

Namen merken

N

Ich mache es mir wichtig, mir die Namen meiner Studierenden zu merken und sie auch mit ihrem Namen anzusprechen.

Das ist gar nicht einfach, weil ich in jedem Studienjahr an die hundert neue Studierende habe. Und es gelingt mir mehr schlecht als recht, aber ich bemühe mich.

Warum? Weil es für mich ein Ausdruck von Respekt ist. Weil es sagt: Ich sehe dich und ich nehme dich wahr. Ich nenne dich bei deinem Namen, und damit ich nehme dich ernst.

Wunschbäume

W

Im Linzer Mariendom stehen Christbäume, an denen viele Kärtchen hängen. Auf diese Kärtchen haben Menschen ihre Wünsche geschrieben – für sich selbst, für ihre Lieben, für das Jahr 2023, für die Welt.

Es sind so, so viele Kärtchen von so, so vielen verschiedenen Menschen. Und doch wünschen sich alle im Grunde das Gleiche: Frieden. Gesundheit. Harmonie. Beruflichen Erfolg. Weniger materielle Not. Liebe.

Wir sind uns alle viel ähnlicher in unseren Sehnsüchten, als uns of bewusst ist.

Kuscheltiersegnung

K

Die Religionslehrerin meines Sohnes hat sich etwas Nettes einfallen lassen: Zum Welttierschutztag durften alle Kinder ihre Lieblingsstofftiere mitnehmen, und die wurden dann gesegnet.

Mir gefällt die Idee deswegen so gut, weil sie uns an etwas Wichtiges erinnert: Wir alle, ob Groß oder Klein, haben unsere Talismane. Dinge, die uns wichtig sind. Dinge, die uns heilig sind.

Es tut uns gut, unsere ganz persönlichen Heiligtümer hin und wieder zu segnen, sprich: zu würdigen.

Berater-Faustregel

B

„Berate so, wie du selbst beraten werden willst.“

Das konsequent umgesetzt, ist schon sehr viel.

Mehr ist wahrscheinlich gar nicht möglich.

Die Jesus-Frage

D

Die Bibel überliefert, dass Jesus, bevor er seine Wunder gewirkt hat, immer gefragt hat: “Was soll ich für dich tun?”

Er wollte, dass ihm die Menschen genau sagen, was sie von ihm wollen. Er wollte, dass die Menschen aussprechen, was sich in ihrem Leben verändern soll. Erst dann hat er gehandelt.

Was für Jesus funktioniert hat, sollte doch auch für dich gut genug sein, oder?

7 Jahre

7

Die Zahl 7 ist eine besondere Zahl, seit biblischen Zeiten.

Auch für Lifestyle Businesses scheint sich folgende Daumenregel herauszukristallisieren:

Es dauert sieben Jahre, bis sich echter Erfolg einstellt. Sieben Jahre konsequentes Dranbleiben. Sieben Jahre voller Einsatz. Sieben Jahre Glaube und Hoffnung.

In diesen sieben Jahren entsteht etwas – unsichtbar, wie ein Myzel unter der Erde. Und dann, nach sieben Jahren, poppen auf einmal die Schwammerl auf – scheinbar aus dem Nichts, an unerwarteten Stellen.

Nach sieben mageren Jahren kommt die Zeit der Ernte.

Wörter erschaffen

W

Wörter benennen Ideen. Sie geben ihnen einen Namen.

Erst wenn Ideen einen Namen haben, können wir über sie sprechen. Erst dann werden sie real. Erst dann „existieren“ sie.

Im Anfang war das Wort. 

Von Gott gegeben

V

Jesus sagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist. (Joh 6,65)

Jesus weiß, dass es Menschen gibt, die nie oder nur schwer Zugang zu ihm finden werden.

Jesus weiß, dass er niemandem helfen kann, der nicht bereit ist dazu – selbst wenn dieser Jemand die Hilfe von Jesus dringend brauchen könnte.

Jesus weiß, dass er nicht die ganze Welt auf einmal retten kann.

Warum sollte es uns Lifestyle Entrepreneuren, uns Edupreneuren, uns Beratern und Lehrerinnen anders gehen als Jesus?

Welchem Gott

W

Wir alle dienen einem Gott. Welchem Gott dienst du?

Dem Gott des Geldes?

Dem Gott des Prestige?

Dem Gott des Lobes?

Dem Gott der Bequemlichkeit?

Unternehmer glauben

U

Wir Lifestyle Entrepreneure glauben daran, dass wir mit unserem Lifestyle Business Erfolg haben werden.

Daran zu glauben, bedeutet auch, dass immer ein Stück Restzweifel dabei ist. Und es stimmt ja auch: Wir haben keine Gewissheit. Wir wissen nicht, wann und ob sich der Erfolg einstellen wird.

Aber genau darin liegt ja die eigentliche Leistung von uns Unternehmer*innen: Weil wir nicht wissen, weil wir keine Gewissheit haben, glauben wir an unser Unternehmen.

Denn wenn der Erfolg sicher wäre, dann bräuchte es uns Unternehmer*innen nicht. Dann würden es alle machen.

Im Stall

I

Es ist keine Kleinigkeit, dass Jesus in einem Stall geboren wurde.

Wir könnten daraus lernen, dass es auf Äußerlichkeiten nicht ankommt. Und wir könnten daraus lernen, dass es nicht um unser Ego geht.

Gerade zu Weihnachten ist eine gute Zeit, das Ego für eine Weile zur Seite zu stellen. Macht vieles leichter, für alle Beteiligten.