Tag#BWL

Steuern sparen

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Peter Drucker sagt: „Nichts motiviert den modernen Menschen mehr, als eine Chance, Steuern zu sparen.“

Es erstaunt mich immer wieder, wie viel kreative (und mitunter auch kriminelle) Energie Unternehmer*innen entwickeln, wenn sie die Chance wittern, ein paar Euro an steuern zu sparen.

Es ist, als würde unser Hausverstand aussetzen. Wir sollten da wirklich auf der Hut sein.

Wachstum

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Heute habe ich begriffen: Du brauchst in deinem Lifestyle Business nur dann Steuerungsinstumente (Ziele, Kennzahlen, KPI etc.), wenn du wachsen willst.

Wenn du mit dem Status Quo zufrieden bist, brauchst du keine Minute auf diese Steuerungsinstrumente verschwenden.

Andererseits: Ein Lifestyle Business, das nicht mehr wächst, das sich nicht weiterentwickelt und sich nicht verändert… Wer würde denn so ein Unternehmen haben wollen?

Kosten kosten

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Sind die Kosten in deinem Business hoch, dann bezahlst du doppelt.

Du bezahlst nicht nur die Euro für den Rechnungsbetrag, du bezahlst auch mit deiner Freiheit. Denn jede einzelne Kostenposition macht dich weniger flexibel und setzt dich ein bisschen mehr unter Druck, den entsprechenden Umsatz zu generieren, um die Kosten tatsächlich auch tragen zu können. Und das Monat für Monat, Jahr für Jahr.

Einer der besten Wege zu mehr Freiheit in deinem Lifestyle Business ist daher, die Kosten deines Business (und deines Privatlebens) so weit wie möglich zu reduzieren.

Weniger Kosten = mehr Freiheit.

Prämie

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Sobald jemand Ziele vorgibt und dafür eine Belohnung ansetzt, wird es Menschen geben, die versuchen, diese Belohnung zu ergattern. Sie werden sehr kreativ werden beim Fischen nach der Belohnung. Ob die intendierten Ziele dadurch erreicht werden, steht auf einem anderen Blatt. Die unerwünschten Nebeneffekte von Belohnungen können nämlich erheblich sein.

Gleichzeitig sollten wir Lifestyle Entrepreneure uns von Belohnungen nicht blenden lassen. Sie sollten niemals das Ziel unserer Anstrengungen sein oder werden. Wenn wir tun, was wir sowieso tun wollen und wir dadurch eine Belohnung quasi “nebenbei” einstreifen können – klar, warum nicht.

Aber eine Belohnung darf allein schon deswegen nicht das Ziel unserer Anstrengung werden, weil es das Ziel von jemand anderem ist, das wir dadurch zu unserem eigenen machen würden.

Business braucht Leidenschaft!?

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Es stimmt schon: Jedes Business – und ganz besonders jedes Lifestyle Business – braucht die Leidenschaft ihrer Gründer*innen, die mit Herzblut bei der Sache sind und die auch an ihre Geschäftsidee glauben, wenn es sonst keiner tut.

Aber da gibt es einen fatalen Irrtum, dem ich immer wieder begegne – nämlich dem Glauben: “Wenn ich etwas mit Leidenschaft tue, dann kommt das Geld ganz von selbst.”

Das stimmt einfach nicht. Das ist naiv. Ja, Leidenschaft ist wichtig, aber sie ist nur einer von drei essenziellen Bausteinen, die deinen Geschäftserfolg ausmachen:

  1. Leidenschaft
  2. Menschen mit Problembewusstsein, die dein Angebot gut finden.
  3. Diese Menschen müssen eine Zahlungsbereitschaft mitbringen.

Wenn nur einer dieser drei Bausteine fehlt, bricht dein Geschäftsmodell wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

Ohne Kunden kein Business

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Die Gleichung ist ziemlich einfach:

  1. Ohne Kunden kein Umsatz.
  2. Ohne Umsatz kein Gewinn.
  3. Ohne Gewinn kein Business

Oder, kurz gesagt: Ohne Kunden kein Business. Dann kann es immer noch ein lohnendes Hobby sein, aber es ist eben kein Unternehmen.

Immer wieder erstaunlich, wie viele „UnternehmerInnen“ diese Tatsache lieber ignorieren wollen.

Einfache Rezepte

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Manchmal bestehen erfolgreiche Geschäftsmodelle nur aus ganz wenigen Komponenten: Einem hervorragenden Produkt, einer exzellenten Distribution und einem großartigen Marketing.

Wie beim Essen können aus ganz wenigen Zutaten die köstlichsten Speisen entstehen. Bei diesen einfachen Rezepten kommt es jedoch ganz entscheidend auf die Qualität der Zutaten an: Je weniger Zutaten, desto höher muss die Qualität der einzelnen Zutaten sein, weil man jede einzelne davon schmeckt. Ist nur eine Zutat nicht in Ordnung, ist das ganze Gericht ruiniert.

So ist es auch bei diesen „einfachen“ Geschäftsmodellen: Ist nur eine dieser wenigen Komponenten nicht hervorragend, fällt das gesamte Geschäftsmodell wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

BWL ist für die Fische

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Wenn ich behaupte, dass Lifestyle Entrepreneure (wie generell alle Ein-Personen-Unternehmen/Solopreneure) keine BWL brauchen, meine ich nicht, dass sie ohne wirtschaftliches Wissen auskommen werden – im Gegenteil. Das Wissen, wie sie im Haifischbecken der Marktwirtschaft reüssieren können, brauchen sie wie einen Bissen Brot. 

Ich behaupte allerdings, dass die klassische BWL für Lifestyle Entrepreneure schlicht und einfach nicht taugt. Die klassische BWL hat sich stets an Großunternehmen orientiert und ist heute großteils mit sich selbst beschäftigt. 

Für Lifestyle Entrepreneure bräuchte es eine „Neue BWL“, die echte Antworten liefert für die unternehmerischen Herausforderungen, die sie tagtäglich zu meistern haben. 

Aus aktuellem Anlass

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Es ist eine unternehmerische Binsenweisheit, aber wichtiger denn je: Es sind deine Fixkosten (betrieblich und privat), die dich und dein Unternehmen “umbringen”.

Je geringer deine Fixkosten, desto länger ist dein Atem, um schwierige Situationen auch mal auszusitzen und dabei ruhig bleiben zu können.