Tag#BWL

Caring Companies

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Die Zukunft gehört den “Caring Companies”, aber nicht in dem Sinn, wie “Caring Companies” in Harvard definiert werden. Sondern in dem Sinn, dass in Zukunft nur jene Unternehmen Erfolg haben werden, die sich wirklich um das kümmern, was sie tun.

Unternehmen, die sich wirklich um ihre Mitarbeiter kümmern. Die sie sich wirklich für ihre Mitarbeiter als Menschen interessieren und wirklich zuhören, was sie zu sagen haben.

Unternehmen, die sich wirklich um ihre Kunden kümmern. Die sie nicht nur als Umsatzbringer sehen, sondern die einzig und allein das Beste für Kunden im Blick haben, auch wenn sie dadurch (kurzfristig) auf Umsatz verzichten.

Unternehmen, die sich wirklich kümmern, was ihre Produkte der Gesundheit der Menschen und unseres Planeten antun. Die ihre Kunden nicht belügen, indem sie sich ein grünes Mäntelchen anziehen oder auf die Gesundheitsmasche setzen.

Die Zeiten, wo Unternehmen mit “Corporate Wurstigkeit” durchkommen, sind vorbei.

Return on Luck

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Spannende Einsicht von Jim Collins:

Erfolgreiche Unternehmen haben nicht mehr Glück als erfolglose. Oder öfter Glück. Oder besseres Glück.

Erfolgreiche Unternehmen verstehen es aber viel besser, aus ihren Glücksmomenten nachhaltig Kapital zu schlagen.

Entscheidend ist also nicht das Glück an sich, sondern wie der „Return on Luck“ maximiert wird.

Spielregeln

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Ein Spiel erfolgreich zu spielen ist schwierig genug, wenn die Regeln des Spiels offengelegt sind.

Noch viel schwieriger ist es, wenn die Spielregeln nicht transparent sind.

Wie z.B. in der Marktwirtschaft.

You can’t say you can’t play

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Ja, es gibt Regeln in der Marktwirtschaft, einige sehr wichtige sogar.

Aber wenn du die Regeln kennst und sie befolgst, bist du dabei! Es gibt sonst keine anderen Hürden.

Außer vielleicht etwas Mut, der dir noch fehlt.

Die Demokratisierung der BWL

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Die Vision, die BWL zu demokratisieren, begleitet und fasziniert mich seit 15 Jahren. Die Demokratisierung der BWL ist zu einem Herzensprojekt von mir geworden.

Um diese Vision zu verwirklichen, sind drei gleichermaßen wichtige Aufgaben zu erfüllen:

  1. BWL-Wissen zugänglich machen. In einer Sprache sprechen, die jeder Mensch verstehen kann. Das Wichtige vom Unwichtigen trennen, die übergreifenden Konzepte lehren, nicht die kleinkrämerischen Details. Gebrauchswissen statt Tauschwissen.
  2. BWL-Wissen relevant machen. Die Frage “Was geht mich das an?” mit überzeugenden Argumenten beantworten. Mit jedem Gespräch, mit jedem Auftritt, mit jeder Begegnung “enrollment” holen, Person um Person.
  3. Mit dem vorhandenen BWL-Wissen die Kultur verändern. Eine Bewegung schaffen von Menschen, die sich die BWL zurückholen und damit ihr Business (und ihr Leben) verbessern. Eine Bewegung von Menschen, die stolz darauf sind, die BWL verstanden zu haben und nützen zu können – und die mit ihrer Begeisterung auch andere Menschen anstecken.

BWL für Lifestyle Entrepreneure

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Wir Lifestyle Entrepreneure müssen uns die BWL zurückerobern – für unsere Zwecke!

Das gute alte Wissen des „sorgfältigen Kaufmanns”, das mehr mit Hausverstand zu tun hat als mit Wissenschaft.

BWL als Wissen mit Gebrauchswert. BWL als etwas, das uns hilft, unsere Arbeit gut zu machen.

Produktionsfaktoren

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Als Produktionsfaktoren von Dienstleistungsunternehmen werden gemeinhin genannt:

1. Arbeiskraft

2. Wissen / Know-how

Ich ergänze:

3. Enabling Spaces

4. Werkzeuge / Komponenten

Gefährliches Halbwissen

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Betriebswirtschaft ist nicht Rocket Science. Das ist gut, aber das ist auch ein Problem: Es führt dazu, dass man u.U. sehr bald sagt: Passt, habe ich verstanden, kann ich mir erklären, macht für mich Sinn.

Und so entsteht das „gefährliche Halbwissen“: Ich habe etwas verstanden, aber das, was ich verstanden habe, stimmt nicht.

Das kommt daher, dass ich das Konzept, das Problem nicht durchdrungen habe. Ich habe es nicht zu Ende gedacht. Ich bin bei der erstbesten Gelegenheit ausgestiegen und habe damit aufgehört, mich damit auseinanderzusetzen. Weil es anstrengend ist. Weil wir uns nicht mehr anstrengen wollen als unbedingt nötig. Weil das Weiterdenken unter Umständen auch zu kognitiven Dissonanzen führen würde. Weil wir es lieber einfacher haben.

Das ist, wie wenn man Gebrauchsanweisungen oder Rezepte nur oberflächlich und nicht zu Ende liest. Man glaubt, man weiß schon, was man tut, aber in Wirklichkeit reimt man sich etwas zusammen, das nur sehr oberflächlich etwas mit der ursprünglichen Idee zu tun hat.

Und so passiert es, dass wir Lifestyle Entrepreneure betriebswirtschaftliche Konzepte nicht richtig verstehen und dann jahrelang glauben, wir machen das richtige.

Menschen

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Eines dürfen wir im Business nie vergessen:

Wir sind Menschen, die etwas für Menschen machen mit Hilfe anderer Menschen.

Im Business geht es immer um Menschen.

Beratung > Verkauf

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In den Apple Stores finden keine Verkaufsgespräche statt, nur Beratungsgespräche. Die Kund*innen in den Apple Stores werden ganz bewusst nie zu einem Kauf, zu einem Zusatzkauf, zu einem Upgrade o. Ä. überredet oder gar gedrängt.

Apple Stores sind die profitabelsten Stores der Welt. (Quelle)

Kernkompetenzen und Sekundärleistungen

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Wir Lifestyle Entrepreneure haben in unserem Lifestyle Business meist eine Kernkompetenz, in der wir wirklich gut sind. Das ist in der Regel unser Produkt, unser Angebot, unsere ganz besondere Leistung. Unser Ziel ist es, mit dieser Kernkompetenz Geld zu machen.

Unsere Achillesferse sind aber die vielen Sekundärleistungen, die ein erfolgreiches Business ebenfalls leisten muss: Marketing, Vertrieb, Networking, Strategie, Entwicklung usw.

Dadurch, dass wir in den Sekundärleistungen so abfallen, bringen wir uns um die Früchte unserer Kernkompetenz.

[Danke an Daniel Wagner für das Konzept.]

Märkte, Kapitalismus, Industrialismus

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Ein großes Problem von uns Lifestyle Entrepreneuren ist, dass wir den Unterschied zwischen Märkten, Kapitalismus und Industrialismus nicht kennen. Dadurch schütten wir das Kind mit dem Bade aus.

Im Kapitalismus geht es um Freiheit und Wahlmöglichkeiten – und Märkte. Märkte kümmern sich darum, dass Bedürfnisse erkannt werden und so effektiv wie möglich befriedigt werden.

Im Industrialismus geht es um immer bessere Produktivität, um immer billigere Produkte, um die Macht über Märkte – mit allen negativen Nebeneffekten von Sklaverei über Umweltverschmutzung und Korruption bis Monopolstreben.

Wirklich freie Marktwirtschaften sind die größten Freunde von uns Lifestyle Entrepreneuren, weil sie Freiheit und Wahlmöglichkeiten ermöglichen. Aber weil wir Märkte ständig mit Industrien verwechseln, lehnen wir ab, was uns eigentlich helfen würde.

[Mehr dazu in Seth Godins brillanter Podcast-Folge]

Kleine vs. große Unternehmen

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Ein Solo-Unternehmen ist nicht einfach nur eine kleine Mini-Version eines großen Unternehmens.

Ein Solo-Unternehmen funktioniert (wenn es funktionieren soll) ganz, ganz anders. Ein Solo-Unternehmen muss nach anderen Spielregeln spielen als die Großen. Wenn es versucht, es mit den Großen aufzunehmen, wird es entweder ignoriert oder platt gewälzt.

Solo-Unternehmen haben nur eine Chance: Sich auf ihre Stärken zu konzentrieren und das zu machen, was die Großen nicht tun können oder wollen.

Lange und kurze Wege

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Handelsübliche BWL-Bücher sind für Solopreneure, die sich in Sachen Wirtschaftskompetenz aufschlauen wollen, völlig ungeeignet.

Das Problem ist nicht, dass in den Büchern etwas Falsches drinnen stünde. Der Inhalt ist schon okay, aber er ist viel zu theoretisch, zu umständlich und zu langatmig aufbereitet. Der Weg zur konkreten Lösung, zur hilfreichen Handlungsanweisung ist viel zu lang.

Solopreneure brauchen kurze Wege. Sie können sich viele Umwege einfach nicht leisten.

Märkte sind Gespräche

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Das ist die erste von 95 Thesen des Cluetrain Manifesto.

Für mich als Sprachwissenschaftler ist das ein ganz spannender Blickwinkel auf das, was wir “Marktwirtschaft” nennen. Märkte entstehen, indem echte Menschen miteinander reden. Indem sie sich füreinander interessieren und einander zuhören.

Nicht, indem jeder Anbieter versucht lauter zu schreien als der andere.