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Der versteckte Preis der Innovation

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Innovation klingt super sexy. Aber Innovation hat auch einen Haken, über den kaum jemand spricht: Wenn du ein echt innovatives, noch nie da gewesenes Angebot hast, musst du dir die Vertriebsstruktur von Grund auf selbst aufbauen.

Das Etablierte hat seine Vertriebswege längst gefunden. Vertriebskanäle funktionieren, Händler:innen kennen die Produkte, Kund:innen wissen, wo sie hingehen müssen. Wenn du mit etwas wirklich Neuem kommst, stehst du da mit deiner brillanten Idee und keiner weiß, wie er sie bekommen soll – oder dass es sie überhaupt gibt.

Innovationen bedeutet also immer doppelte Arbeit. Du entwickelst nicht nur dein vollkommen neues Produkt, du musst auch die komplette Infrastruktur drumherum erfinden. Während die Konkurrenz einfach ihre gut eingefahrenen Wege nutzt.

Die Frage im Gründungsprozess ist also nicht nur: Ist die Idee gut? Sondern: Hast du die Ressourcen, die Vertriebswege mitzubauen – und durchzuhalten, bis sie funktionieren?

Individuell und gemeinsam

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Von Matthias Horx habe ich gelernt: Zu jedem Trend gibt es einen Gegentrend.

Spannend ist die Kombination aus Trend und Gegentrend beim Megatrend “Individualisierung”: Die Menschen brauchen ihre Individualität weiterhin, aber sie wollen diese Individualität in Gemeinschaft erleben.

Das ist ganz spannend für mich als jemanden, der sinnvolle Angebote für Gründer:innen und Solopreneure entwickelt. Ich merken nämlich auch: Solopreneure sind der Inbegriff von Individualisten, aber sie “wollen ihre Individualität in einem neuen Setting erleben und ausüben”, sagt Oona Horx Strathern.

Ich könnte mir vorstellen, dass mich diese spannende Kombination im Jahr 2026 noch viel beschäftigen wird.

Zeit ist nicht Geld

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Chantel Chapman schreibt in ihrem Buch The Trauma Of Money etwas, das man sich als Selbständiger hinter die Ohren schreiben sollte: Zeit ist NICHT Geld.

Zeit und Geld sind völlig unterschiedliche Kategorien. Sie lassen sich nicht ineinander um- und zurückverwandeln. Die im Solo-Business-Space gängige Idee, dass man “Zeit gegen Geld tauschen” könnte, führt also komplett in die Irre.

Aber: Unsere Beziehung zu Zeit und unsere Beziehung zu Geld haben sehr viel miteinander zu tun. Wer ein Geld-Thema hat, hat meist auch ein Zeit-Thema – und umgekehrt. So, wie wir unsere Zeit behandeln, behandeln wir auch unser Geld.

Aus diesem Umstand heraus entsteht vielleicht auch die “Verwechsungsgefahr” von Zeit und Geld. Aber den Unterschied klar vor Augen zu haben, ist spielentscheidend für Solopreneure.

Der Installateur, der keine Rohre kennt

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Meine Beobachtung als Gründungsberater: Die meisten Marketing-Probleme sind keine Marketing-Probleme.

Wer keine Kund:innen gewinnt, glaubt oft, das falsche Tool zu nutzen. Falscher Newsletter-Anbieter. Falsche Posting-Zeit. Falscher Hashtag. Also wird optimiert, experimentiert, gebucht – neues Webinar, neue Strategie, neues Glück. Aber: Das eigentliche Problem sitzt tiefer.

Das Problem liegt im Geschäftsmodell. Kein klares Angebot. Keine definierte Zielkunden. Keine Klarheit, wofür die Kunden eigentlich bezahlen sollen.

Das sind alles keine Marketing-Fragen. Das sind Grundlagenfragen. Und wer sie nicht beantwortet hat, dem hilft auch der beste Marketing-Kurs nichts – so wie einem Installateur, der keine Rohre kennt, ein neues Werkzeug wenig nützt.

Klar: Symptome behandeln ist einfacher als Ursachen suchen. Und die Anbieter von Marketing-Kursen wissen das.

Perspektivenwechsel als Superpower

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Wenn du gerade knapp bei Kasse bist, siehst du die Welt durch die Brille eines leeren Bankkontos. Wenn dann plötzlich eine Kundenanfrage reinkommt, wird sie zum potenziellen Rettungsring.

Aber: Deine Aufmerksamkeit wird von deiner Geldknappheit gesteuert. Du bist in dieser Perspektive gefangen, wenn du dir die Kundenfrage durchliest. Du siehst nur den potenziellen Umsatz und blendest viele Details aus.

Besser wäre es, wenn du es schaffst, auf deine finanzielle Anspannung zu schauen. Aus der Vogelperspektive heraus wahrzunehmen: “Ah, interessant – ich bin gerade unter Druck und das beeinflusst meine Bewertung dieser Anfrage. Bin ich mir wirklich sicher, dass ich diesen Auftrag annehmen kann und will?”

In diesem Moment bist du nicht mehr komplett in deinen finanziellen Sorgen gefangen. Du hast einen Abstand zwischen dem Impuls (der Anfrage) und deiner Reaktion geschaffen – und kannst dadurch bessere Entscheidungen treffen.

Diesen Abstand schaffen zu können, ist die Superpower, die echte Entscheidungsfreiheit erst möglich macht. Solange du komplett in einer Perspektive gefangen bist, handelst du impulsiv – und oft zu deinem eigenen Nachteil.

Aber wenn du aus der unmittelbaren Dringlichkeit heraustreten kannst, dann kannst du wählen.

Die Scarcity-Falle

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Mir kommt vor, viele Solopreneure treffen genau dann ihre schlechtesten Entscheidungen, wenn sie sie sich am wenigsten leisten können.

Wenn dir das Geld ausgeht, wenn du nicht weißt, wie du nächsten Monat die Fixkosten decken sollst und an dir selbst zweifelst – dann spürst du starke scarcity. Dein Gehirn geht in den Überlebensmodus. Und dadurch schrumpft deine mental bandwidth dramatisch.

Das bedeutet: Du bist nicht mehr zugänglich für differenzierte Argumente. Und für dein Solo-Business kann das bedeuten: Du interessierst dich nicht für langfristig sinnvolle Veränderungen im Geschäftsmodell – sondern kaufst den Kurs von jemandem, der sagt: Mit meinem Kurs machst du in zwei Wochen sechsstellige Umsätze! Auch wenn du eigentlich ganz genau weißt, dass dieses Versprechen zu gut ist, um wahr zu sein.

Das ist keine Dummheit. Das ist ein Gehirn unter existenziellem Stress, das einfach nicht mehr klar denken kann. Und genau deswegen sind Menschen in dieser Lage so anfällig für Bullshit-Versprechen.

Nicht weil sie naiv wären, sondern weil ein überlastetes Gehirn keine guten Entscheidungen trifft.

Im Krieg

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Gestern habe ich mit einem Gründer gesprochen, der aus dem Iran kommt.

Es ist schwer, sich auf die Gründung zu konzentrieren, wenn in deinem Heimatland Krieg herrscht und du in Sorge um die Sicherheit deiner Familie bist.

Oder, anders formuliert: Egal, welche Sorgen du gerade in deinem Business hast… Wahrscheinlich ist es ein Luxus-Problem.

Die Mindset-Ausrede

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Unlängst ein Gespräch über Geld in der Selbständigkeit. Ja, klar: Das Mindset spielt eine Rolle, gerade wenn es ums Geld geht. Innere Blockaden, limitierende Glaubenssätze, das ganze Programm. Stimmt schon.

Aber…

Bevor wir uns in monatelange Mindset-Arbeit stürzen, könnten wir in unserem Solo-Business vielleicht ein paar hard facts erledigen: Hast du eine durchdachte Produkt-Treppe? Gibt es eine Sales-Struktur, die diesen Namen verdient? Hast du eine Pricing-Strategie oder bestimmst du deine Preise auf Zuruf?

Das sind alles keine Mindset-Fragen. Das sind Hausaufgaben. Konkrete, erledigbare Aufgaben. Kein Coach der Welt kann dir die abnehmen. Das musst du selbst machen.

Und zwar ganz unabhängig davon, ob dein Money Mindset aligned ist oder nicht.

Taktik-Touristen

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So nennt Philipp Maderthaner jene Selbständigen, die in jede Marketing-Taktik “eineprobieren”, die auf Social Media gepredigt wird – aber keine davon richtig machen. Weil sie aufgeben, wenn die Taktik nicht schnell funktioniert. Weil sie keine Geduld haben und viel zu inkonsequent sind.

Das ständige “Eineprobieren” kostet viel Energie – und führt letztlich zu Überforderung.

Ein bissl mehr Strategie, ein bissl mehr Plan, ein bissl mehr Geduld… und das Marketing wäre viel entspannter.

Die neue Leistungsgesellschaft

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Wolf Lotter schreibt: “Die Mühen der Ebenen bestehen darin, herauszufinden, was wir wollen.” Das ist aus seiner Sicht gefordert in einer “neuen Leistungsgesellschaft”: Nicht mehr Fleiß, nicht mehr Disziplin, nicht mehr Durchhaltevermögen – sondern Klarheit.

Ich sehe das täglich in der Beratung. Solopreneure kommen mit Umsatzproblemen, mit Positionierungsfragen, mit Marketingthemen. Aber wenn wir graben, liegt darunter fast immer dieselbe ungeklärte Frage: Was will ich eigentlich? Nicht: Was sollte ich wollen. Nicht: Was wäre klug. Nicht: Was erwarten andere von mir. Sondern: Was will ich.

Das ist die härteste Prüfung im Solopreneurship. Denn diese Frage kann dir niemand beantworten. Kein Berater, kein Coach, kein Podcast. Du musst sie selbst klären. Und zwar nicht einmal, sondern immer wieder. Weil sich die Antwort ändert, wenn du dich veränderst.

Viele Solo-Businesses scheitern nicht am Markt. Sie scheitern an dieser ungeklärten inneren Frage. Sie rennen los, ohne zu wissen wohin. Sie bauen Business auf fremden Fundamenten.

Und wundern sich dann, warum es sich falsch anfühlt, obwohl sie doch alles “richtig” gemacht haben.

Mehr Substanz für mehr Vertrauen

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Die “Vertrauensrezession” – also die Tatsache, dass Menschen skeptischer kaufen und länger überlegen – führt gerade zu interessanten Phänomenen am Coaching- und Beratungsmarkt.

Viele Menschen haben in den letzten Jahren schlechte Erfahrungen gemacht mit Online-Kursen und -Programmen. Das führt dazu, dass diese Menschen vorsichtiger geworden sind. Sie kaufen nicht mehr irgendwas, sondern nur noch das, was wirklich funktioniert.

Das bedeutet: Ein durchdachtes Angebot schlägt zehn halbgare Schnellschüsse. “Weniger, aber besser” könnte der Weg sein, um auf dem Markt langfristig bestehen zu können. Also auf Qualität zu setzen, nicht auf Volumen.

Das ist aber keine leichte Aufgabe – gerade für jene halbgaren “Kolleg:innen” da draußen, die noch versuchen, mit Lautstärke zu kompensieren, was ihnen an Substanz fehlt.

Wir oder ich?

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Unlängst habe ich mit einem Gründer darüber diskutiert, woran Partnerschaften in die Brüche gehen, sowohl die beruflichen als auch die privaten.

Er meinte, dass es häufig daran liegt, dass eine:r plötzlich entscheidet, dass das Ich wichtiger ist als das Wir.

Ich sage: Das stimmt schon, aber die Voraussetzung dafür, dass das Wir wichtiger ist als das Ich, ist, dass wir ein gemeinsames Verständnis davon haben, was dieses Wir genau ist. Und dass es sich lohnt, für dieses Wir zu kämpfen.

Sonst bin ich als Ich nämlich wirklich besser dran. 

Mach mal schnell!

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“Dann stellen sie sich das immer so leicht vor”, sagt mein Freund Martin über seine Kund:innen. Die glauben, er könne auf Zuruf mal schnell was erledigen. Dauert ja nicht lang.

In Wirklichkeit bedeuten solche Zurufe für ihn viel Aufwand, durcheinander gebrachte Tagesplanung und (zumindest kurzfristigen) kognitiven Stress.

Die Kund:innen sehen nur ihre kleine Anfrage, nicht deine zehn anderen Baustellen. Sie wissen nicht, dass du gerade mitten in etwas anderem steckst. Dass Umschalten kostet.

Dass “schnell mal” gar nicht existiert.

Die Latte liegt am Boden

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Wenn man sich aktuell im Bildungs- und Beratungsmarkt umschaut, dann hört man immer wieder, wie gesättigt der Markt ist, wie viele bereits das Gleiche machen, wie schwierig es geworden ist, überhaupt noch aufzufallen. Der Markt sei brutal kompetitiv. Man müsse sich differenzieren, eine Nische finden, die Personal Brand aufbauen.

Das mag alles so sein. Aber: Wogegen genau willst du dich differenzieren?

Gegen die Freelancer, die nicht zurückschreiben? Gegen die Unternehmen, bei denen man drei Mal nachfragen muss, bevor überhaupt ein Angebot kommt? Gegen die Dienstleister:innen, die mitten im Projekt lieber ein neues Projekt anfangen, sobald es ein bisschen mühsam wird?

Ja, der Markt ist umkämpft. Aber die meisten Solopreneure schlagen sich selbst.

Der Raum dazwischen

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Zwischen dem Solopreneur, der du jetzt bist, und dem, der du werden willst, liegt kein gerader Plan, sondern ein “liminaler Raum” – ein Zwischenbereich, in dem du spielen kannst.

Spielen bedeutet hier nicht Spaß haben. Es bedeutet, die Welt so zu modellieren, wie sie dir und deinem Solo-Business entgegen kommt. Pretend play – ernsthaftes Vorspielen einer Zukunft, die noch nicht ganz da ist.

Wer diesen Spiel-Raum überspringt und direkt zum Ziel will, vergisst auf das Wichtigste. Das Spielen im liminalen Raum ist keine Zeitverschwendung, sondern der Ort, an dem echte Transformation passiert.

Was spielst du gerade?

[Danke John Vervaeke für diesen Gedanken]

Ein ganz normales Leben

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Alain de Botton sagt: Der Wunsch, bekannt und berühmt zu sein, ist eigentlich kein gutes Zeichen. 

Es ist für ihn ein Zeichen, dass man keine besonders gute Kindheit hatte. Eine glückliche Kindheit würde seiner Meinung nach nämlich dazu führen, dass man als Erwachsene:r nichts Besonderes mehr sein will, weil man die voll auf sich konzentrierte Aufmerksamkeit in seiner Kindheit (als Baby, als Kleinkind) „abgefrühstückt“ hat. 

Nichts Besonderes sein zu wollen, mit einem „ganz normalen Leben“ zufrieden zu sein — das ist eine sehr schwierige Aufgabe. Und es ist definitiv nicht en vogue in unserer Aufmerksamkeitsökonomie.

Aber möglicherweise ist es genau das, was wir uns in der Tiefe unseres Herzens eigentlich wünschen.

Hohe Erwartungen

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Du stellst ein Angebot auf die Website und wartest auf die Anmeldungen. Du sagst ein paar Leuten Bescheid und hoffst auf Weiterempfehlungen. Du suchst nach jemandem mit 20.000 Followern, der den Link zu deinem Angebot an seine Liste schicken soll – und erwartest dir davon ein Dutzend Kunden.

Aber so funktioniert es nicht.

Bei uns Solopreneuren ist die Erwartungshaltung oft viel zu hoch. Wir überschätzen systematisch, was einzelne Maßnahmen bringen.

Die Realität ist nüchterner: Je mehr du investierst, desto mehr bekommst du. Aber nicht sofort, sondern mit der Zeit. Es gibt keine Abkürzungen. Nur aktiven, kontinuierlichen Einsatz. Geduldiges Aufbauen. Wieder und wieder präsent sein.

Das ist für viele Solo-Selbständige ernüchternd. Es kann aber auch befreiend sein. Denn wenn du die Erwartungen runterschraubst, kannst du endlich anfangen, kontinuierlich und strukturiert zu arbeiten – statt auf den großen Durchbruch zu warten.

12 Jahre selbständig

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Dieser Tage ist mein Gewerbeschein 12 Jahre alt geworden. And what a ride it’s been!

Mein Solo-Business schaut inzwischen vollkommen anders aus als das, womit ich vor zwölf Jahren losgestartet bin. Ich würde sogar sagen: Es ist kaum wiederzuerkennen.

Und trotzdem: Mit jeder Veränderung ist meine Selbständigkeit ein bisschen leiwander geworden, weil es immer ein Stück besser mir entsprochen hat. Allerdings nicht immer sofort und nicht immer schmerzfrei, muss ich auch dazu sagen.

Zwölf Jahre Selbständigkeit bedeuten auch zwölf spannende Jahre auf dem Weg zu mir selbst – zu dem, was ich besonders gut kann und zu den Menschen, denen ich damit helfen kann.

Und ich bin noch längst nicht angekommen. Das Abenteuer geht weiter. Auf das nächste Dutzend Business-Jahre!

Das nahende Ende

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Mein Freund Martin hat mir unlängst eine spannende Frage gestellt: Was würdest du morgen machen, wenn du erfährst, dass du nur noch ein Jahr zu leben hast?

Zusatzfrage von mir: Würdest du dein Solo-Business weiterführen, oder würdest du deine Arbeit sofort einstellen?

Neue Rollen für Experten

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KI zwingt alle Solo-Selbständigen mit einem “Experten-Business” dazu, ihre bisherige Rolle (und in weiterer Folge ihr Angebot) zu hinterfragen.

In welche Richtung es gehen könnte, leuchten Ehrenfried und Brigitte Conta Gromberg in einem lesenswerten Artikel aus.

Ein Gedanke daraus: Fixiere dich nicht darauf, „ein Berater“ oder „ein Coach“ zu sein, sondern arbeite innerlich mit einer flexibleren Rolle: Ich bin Expertin / Experte für den offenen Bedarf meiner Kunden.

Unseren Kund:innen war es bisher schon ziemlich wurscht, als was wir uns bezeichnen, solange wir ihnen helfen können. Und mit KI lösen sich die antiquierten Kategorisierungen und Zuständigkeiten endgültig auf.

Denke über die Grenzen deines Gewerbescheins hinaus. Die KI tut es auch.