Tag#notetoself

Alles ist möglich

A

Stefanie Kneisz meint, 2023 könnte ein Alles-ist-möglich-Jahr sein.

Das neue Jahr gibt uns 365 neue Chancen, mehr von dem zu werden, der wir sind. Unsere Potenziale noch besser auszuschöpfen. Unsere Träume wahr zu machen.

Wenn wir zum Anfang des Jahres 2023 nicht träumen dürfen, wann dann?

Erfolgreich im www

E

Unlängst in brand eins gelesen:

Zahl der Websites weltweit, in Milliarden…………………………………………… 2
Anteil der Webinhalte, die nicht wahrgenommen werden, in Prozent……. 45

Das heißt: Wenn du auch nur einen einzigen Besucher auf deiner Website, eine einzige Leserin deines Newsletters oder einen einzigen View deines YouTube-Videos hast, gehörst du schon zu den Erfolgreichen im Internet.

Selbst weiter kommen

S

Ich brauche es unbedingt, dass ich nicht nur anderen Menschen bei ihren Gründungen helfe, sondern dass ich auch das Gefühl habe, dass ich mit meinem eigenen Business weiter komme.

Dazu wäre es wichtig, einen Plan, eine Strategie zu haben, damit ich Fortschritte im eigenen Business auch erkennen kann.

Oder jemanden, der mir meine Fortschritte, meine Baustellen und meine blinden Flecken vor Augen führt.

Vielleicht brauche ich selbst auch einen Gründungsberater…

Notbremsung

N

Unlängst, als ich mit der Badner Bahn nach Wien gefahren bin, ist mir folgendes Hinweisschild aufgefallen:

Denken Sie an die Möglichkeit einer Notbremsung
und benützen Sie stets die Haltegriffe.

Das gilt auch für uns Selbständige und Unternehmer*innen.

Besonders dann, wenn wir wieder mal Angst haben, ein Risiko einzugehen.

Die Verantwortung wahrnehmen

D

Ja, es ist nicht immer alles lustig in der Selbständigkeit. Es gibt viel zu tun, und nicht für alles sind wir auch wirklich talentiert. Manches nervt einfach.

Aber das entlässt uns nicht aus der Verantwortung, die wir für unser Business haben.

Wir müssen die Buchhaltung nicht mögen, aber wir bleiben immer dafür verantwortlich. Wir haben eine Abneigung dagegen, unsere Angebote durchzukalkulieren und uns einen Überblick über unsere Kostenstruktur zu verschaffen. Aber das entlässt uns nicht aus der Verantwortung, dass ein funktionierendes Business auch und vor allem bedeutet, dass es finanziell funktioniert.

Treat your business like a f***ing business!

Hypothesen

H

Wir sind sehr schnell dabei, über andere Menschen Hypothesen aufzustellen: Warum der eine so eigenartig ist. Warum die andere so erfolgreich ist. Warum bei ihm alle Beziehungen in die Brüche gehen. Warum sie so ein anstrengendes Kind hat.

In Wirklichkeit wissen wir einen Sch…dreck.

Was uns aber nicht davon abhält, zu allem und jedem eine Meinung zu haben.

Was stimmt nicht mit dir?

W

Das ist meistens keine nützliche Frage. Und auch keine faire.

Mit dir ist alles in Ordnung. Kann schon sein, dass du einen Fehler gemacht hast. Dass du eine Situation falsch eingeschätzt hast. Dass du einen Moment unaufmerksam warst. Dass du dich geirrt hast.

Das kann alles passieren, das gehört (leider) zum Leben dazu. Wo gehobelt wird, fallen Späne.

Aber nichts davon kann dich in Frage stellen.

Schönheit

S

Schönheit ist wichtig.

Wenn etwas schön ist, dann ist es uns weniger wurscht. 

Ungeduld

U

Ungeduld ist (meistens) unproduktiv. 

Die Meisterschaft liegt darin, Ungeduld produktiv zu machen. 

[Danke Timo Heinz für den Gedanken.]

Sympathisch in der Nähe

S

Eine Gründerin hat mir heute verraten, wie die meisten Menschen vorgehen, wenn sie eine Psychologin/einen Psychologen für sich suchen:

Sie googeln, was in der Nähe ist. Und dann gehen Sie auf die Website und schauen sich die Fotos an, wer ihnen am sympathischsten ist.

Wir sind schon ziemlich einfach gestrickt.

Solve et coagula

S

Das ist ein Konzept aus der Spagyrik: Zuerst werden die Einzelteile aus der Pflanze herausgelöst (in 3 Schritten), und dann werden die reinen Einzelteile wieder zusammengemischt. So wieder zusammengesetzt, entsteht etwas, das viel potenter ist als das originale Gemisch.

So ähnlich ist es bei mir auch: Ich seziere zuerst die BWL, löse die einzelnen Konzepte heraus, bilde sie in möglichst reiner Form ab – damit ich sie gut verstehe und auseinander halten kann.

Und dann setze ich sie für meine Schüler*innen in neuer Form zusammen, um eine neue, viel potentere Wirksamkeit zu erreichen.

Trigger

T

Es gibt Menschen, die machen mich ohne böse Absicht grantig.

Weil sie (unbewusst) die richtigen Knöpfe bei mir drücken. Weil sie durch ihre Art oder ihre Worte etwas in mir triggern.

Ich bemühe mich dann immer nach Kräften, auf diese Trigger nicht anzuspringen. Sie zwar bewusst wahrzunehmen, aber dann tief durchzuatmen und ihnen nicht nachzugeben.

Das gelingt mal besser, mal weniger.

Angemessene Handlungen (2)

A

Manchmal geht der Schuss auch nach vorne los.

Das können wir uns mitunter nur schwer vorstellen, aber: Möglich wär’s!

Deadlines

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Das Problem ist nicht die Größe unserer Ziele.

Das Problem sind die viel zu kurzen Deadlines, die wir uns für diese Ziele setzen! 

[Danke Dan Sullivan für diesen Gedanken.]

Übermotiviert

Ü

Es gibt einen Unterschied zwischen motiviert und übermotiviert.

Motivation bringt dich zum Handeln. Motivation führt zu Ergebnissen.

Übermotivation hingegen ist eine Vermeidungsstrategie. Du bist euphorisch, aber in Wirklichkeit lenkst du dich nur ab von Dingen, wo du lieber nicht hinsehen willst.

[Danke Petra Bock für den Gedanken]

Schatzkarte

S

Jede Krise ist eine Chance.

Es kann allerdings sein, dass diese Chance weit außerhalb deiner Komfortzone liegt. Du müsstest Anstrengung und Hirnschmalz investieren, um den Schatz zu heben.

Gibst du dir die Kraft dafür? Oder bleibst du lieber ein nasser Sack? 

Zuschauer mit Popcorn

Z

Die Zuschauer deines Lebens sitzen da oben auf der Tribüne, mit ihrem Popcorn, und schauen dir zu, wie du in der Arena stehst, kämpfst und dabei Fehler machst.

Und natürlich machst du mehr Fehler als die Zuschauer da oben. Sie haben ordentlich was zu lachen.

Deshalb brauchst du viel Mitgefühl mit dir selbst.

[Danke Veit Lindau für diesen Gedanken.]

Unsere erste Aufgabe

U

Unsere erste und wichtigste Aufgabe als Unternehmer*innen ist es, uns um unsere Kund*innen zu kümmern.

Hinzuhören, was sich unsere Kund*innen wünschen. Und natürlich dafür zu sorgen, dass wir immer wieder neue Kund*innen gewinnen. Und das nicht nach dem Zufallsprinzip, sondern mithilfe eines systematischen, durchdachten und für unser Unternehmen passenden Prozesses.

Bei vielen Solopreneuren gerät diese Aufgabe jedoch unter die Räder. Solange sie mit Aufträgen ausgelastet sind, sehen sie nicht die Notwendigkeit, sich regelmäßig (sprich: täglich!) um Kundengewinnung zu kümmern. Doch dann, wenn die Aufträge nachlassen und sie plötzlich nichts zu tun haben, sollen plötzlich “aus dem Stand” neue Kund*innen daher kommen.

So funktioniert das natürlich nicht. Kundengewinnung ist eine regelmäßige strategische Aufgabe. Das Akquise-Werkl nur dann anzuwerfen, wenn die Kund*innen fehlen, ist nicht nur unglaublich anstrengend, sondern funktioniert auch nur mittelmäßig.

Es wäre viel besser, jeden Tag eine halbe Stunde dem Marketing, der Werbung und anderen Aufgaben der Kundengewinnung zu widmen. Jeden Tag eine halbe Stunde macht 2,5 Stunden in der Woche und 10 Stunden im Monat. Nicht die Welt, aber auch nicht nichts. Und wahrscheinlich 10 Stunden mehr als die meisten Solopreneure dafür investieren.

Und wenn wir schon dabei sind: Diese halbe Stunde am Tag findet natürlich nicht am Ende eines langen kräftezehrenden Arbeitstages statt. Nein, diese halbe Stunde ist die erste (weil wichtigste) Aufgabe des Tages. Deshalb wird sie auch gleich am Morgen erledigt, wenn das Energielevel bei 100 % liegt.

Unsere Kund*innen stehen an erster Stelle – und zwar nicht nur die bestehenden, sondern auch die zukünftigen.

Nicht so verbissen

N

Wenn du gerade sehr verbissen bist, wenn alles irgendwie verkrampft wirkt und dir die Leichtigkeit verloren gegangen ist, dann leg eine Pause ein.

Versuche, wieder mehr spielerisch an deine Arbeit heranzugehen.