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Immer im gleichen Tempo

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Ich arbeite in meinem Lifestyle Business so, wie ich laufe: Immer im gleichen Tempo.

Wenn ich meine Laufrunde mache, dann laufe ich immer gleich schnell – nämlich so schnell ich gerade kann. Damit bin ich immer im gleichen Belastungslevel unterwegs: Fast am Anschlag, aber nie richtig verausgabend.

In meiner Laufrunde sind keine Variationen – und das ist nicht gut. Ich könnte ja auch mal bewusst langsamer laufen – und dafür länger. Oder ich lege zwischendurch mal ein paar gezielte Sprints ein, wo ich richtig schnell laufe und mich wirklich verausgabe. Und dann wieder langsamer weiter.

Durch Variation entstünde ein Trainingseffekt, weil ich in verschiedenen Belastungslevels trainieren und mich verbessern würde. Wenn ich immer im gleichen Tempo laufe, dann trainiere ich eigentlich nur meine Unflexibilität.

Und genauso ist es auch in meinem Business: Ich arbeite jeden Tag mit der gleichen Power. Auch an Tagen, an denen ich es eigentlich ruhiger angehen lassen könnte und an denen ich Kräfte schonen könnte für stressigere Tage. Ich das tue ich nicht – und wundere mich dann, warum mir um diese Zeit des Jahres regelmäßig die Luft ausgeht.

Es ist echt schwer, bewusst weniger zu tun.

Bittere Bilanz

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Eine bittere Erkenntnis zum Jahresende:

Um das zu ernten, was ich mir für 2024 vorgestellt habe, hätte ich mit dem Marketing, das ich 2024 mache, schon 2021 anfangen müssen.

Home-Office für Introvertierte

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Introvertierte Menschen – wie ich – brauchen Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten, um ihre Batterien aufzuladen.

Es wird umso „ruhiger“ in meinem Kopf, je mehr unbelegten Raum ich in meinem Büro habe. Je freier mein Schreibtisch ist, desto freier mein Kopf. 

Unordnung ist „laut“. Unerledigtes ist „laut“. Sachen, die nicht an ihrem Platz sind, sind „laut“. Papiere, die ich nicht mehr brauche, sind „laut“. Dinge, die kaputt sind, sind „laut“. Improvisationen und Provisorien sind „laut“. Ungeliebtes ist „laut“. 

Reduktion erzeugt Ruhe. Und danach sehne ich mich in der Adventszeit besonders.

Hoffnungsmarketing funktioniert nicht!

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Hoffnungsmarketing für dein Business, für deinen Newsletter, für deinen Podcast – oder was auch immer – funktioniert nicht!

Zu glauben, dass irgendwann schon die richtigen Leute kommen werden… das ist naiv! Da geben wir unsere Verantwortung als Gestalter unserer personal projects ab. Da machen wir es uns (zu) leicht. 

Ja, wenn du lang genug dran bleibst, dann kommen vielleicht schon ein paar Richtige – aber du lässt auch sehr, sehr viele am Weg liegen. 

Und: Ja, Durchhaltevermögen ist durch nichts zu ersetzen. Du überholst viele andere, indem du einfach konsequent weiter machst und wartest, bis andere von selber aufgeben. 

Aber das allein ist zu wenig. Das ist notwendig, aber nicht hinreichend!

Du schöpfst bei weitem nicht dein volles Potential aus, wenn du nur abwartest, was passiert. Damit wirst du deinem Potenzial nicht gerecht. Du tust nicht alles, was du kannst. 

Das Prinzip Hoffnung ist keine Strategie. Nicht im Business, und nicht im Leben.

Ironiefrei

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Ich habe einen Kollegen, der tut sich schwer mit Ironie. Er hört sie nicht und versteht sie schlecht.

Einen Tag mit diesem Kollegen zu verbringen, ist für mich eine spannende Erfahrung.

Denn da merke ich erst, wie VIEL ich an einem einzigen Tag sage, das ich eigentlich gar nicht so meine.

Geister, die ich rief

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Man muss nicht alles tun, was man machen kann.

Wir kommen vom Hundertsten ins Tausendste, aber das Tausendste ist nicht der Kern.

Aber der Kern ist der Punkt.

Unreife Früchte

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Wenn du dir vorgenommen hast, drei Monate lang zu versuchen, jeden Tag auf Instagram zu posten…

Wenn du dir vorgenommen hast, bis Weihnachten TikTok einfach mal auszuprobieren…

Wenn du dir vorgenommen hast, drei Jahre lang an dem Aufbau deines Lifestyle Business zu arbeiten…

Dann schau dir nicht zwischendurch den halbfertigen Prozess an uns sag: Jössasna, da geht ja gar nichts weiter! Das wird ja nie was!

Alle diese Projekte sind Lern-Projekte, und Lern-Projekte entwickeln sich nicht linear. Bei Lern-Projekten kommt die reiche Ernte ganz am Schluss.

Also widerstehe der Versuchung, die unreifen Früchte zu kosten. Sie werden nicht gut schmecken. Lass die Früchte reifen, und ernte sie zu gegebener Zeit.

Eine Frage des Menschenbildes

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Gründungsberatung ist immer auch eine Frage des Menschenbildes:

Habe ich jemanden vor mir, der meiner Hilfe bedarf, den ich führen muss — oder jemanden, mit dem ich auf Augenhöhe, von Erwachsenem zu Erwachsenem rede?

Nur die Früchte zählen

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Wenn du wieder mal da sitzt und jammerst, wie viel Zeit und Energie du in dein Lifestyle Business investierst, dann frag dich mal ehrlich:

Wie viel deiner Zeit und deine Energie werden wirklich in Ergebnissen sichtbar? Was davon kommt wirklich bei deinen Wunschkund:innen an? Was davon wird auf deiner Website, auf Instagram oder in deinem Podcast “sichtbar”?

Es ist völlig egal, ob du dir bei deiner Arbeit leicht tust oder schwer, ob du gut drauf bist oder nicht. Was im Business zählt, sind die Ergebnisse. Du kannst den ganzen Tag g’schaftig sein – wenn du nichts Zählbares rausbringst, hast du nichts erreicht.

Es genügt nicht, guten Willens zu sein. Erfolg hast du nur, wenn du kontinuierlich Ergebnisse lieferst.

“An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen”, heißt es dazu in der Bibel.

Antworten für die Toren

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Wieder mal geärgert über einen depperten Kommentar auf Social Media?

Hier ein paar passende Antworten aus dem Buch Jesus Sirach, geschrieben vor ca. 2.200 Jahren:

🤦 Hört der Verständige ein weises Wort, lobt er es und fügt andere hinzu. Hört es der Leichtfertige, lacht er darüber, er wirft es weit hinter sich.

🤦‍♀️ Wie ein Gefängnis ist dem Toren die Weisheit, Erkenntnis ist dem Unverständigen wie eine Fessel.

🤦‍♂️ Der Tor lacht mit lauter Stimme, der Kluge aber lächelt kaum leise.

🤦‍♀️ Die Toren haben ihr Herz auf der Zunge, die Weisen haben ihre Zunge im Herzen.

🤦 Wer einen Toren belehrt, leimt Scherben zusammen.

🤦‍♀️ Sand, Salz und Eisenblöcke sind leichter zu tragen als ein unvernünftiger Mensch.

Einfach copy + pasten. Sind wahrscheinlich nochmal 2.200 Jahre lang gültig.

Der Spinner

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Wenn du, wie ich, jemand bist, der sich gerne tiefgründige philosophische Gedanken macht und Spaß dran hast, diese Gedanken auszuloten und zu diskutieren, dann kennst du wahrscheinlich folgende Schwierigkeit:

Deine tiefgründigen Gedanken sind grundsätzlich wahrhaftig, daran brauchst du nicht zu zweifeln. Aber es kann mitunter Folgendes passieren:

  1. Du überforderst damit deine Mitmenschen, weil sie deine Gedanken nicht nachvollziehen können. Weil sie nicht denken, wie du denkst.
  2. Du überforderst damit dich selbst, weil es nicht leicht ist, für tiefgründige Gedanken die richtigen Worte, Bilder und Beispiele zu finden. Es ist nicht leicht, diese Gedanken auszudrücken und zu erklären, ohne dass du dich selber in ein Wirrwarr redest und dich in Widersprüche verstrickst.

Tiefgründige Gedanken sind spannend, und sie sind die Voraussetzung dafür, dass man auch tiefgreifende Aha-Erlebnisse hat. Und damit die Bedingung für echte Veränderungen im Business und im Leben.

Aber du läufst halt Gefahr, dass sich mitunter wer denkt: Was für ein Spinner!

brand eins hat Geburtstag

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Das Wirtschaftsmagazin brand eins feiert heuer sein 25-jähriges Bestehen.

Ich mag brand eins. Ich bin Abonnent, und man könnte sagen: Ich bin ein Fan.

Ich wurde, wie alle Leser:innen, von brand eins (mehrmals) eingeladen, ein paar Geburtstags-Worte an den Verlag und die Redaktion zu senden. Es wäre ja auch nicht viel verlangt gewesen: Ein paar nette Worte an die tollen Leute, die das einzige Magazin machen, das ich abonniert habe und regelmäßig und gerne lese.

Ich hab’s nicht getan. Ich habe mir keine Zeit dafür genommen. brand eins ist mir wichtig, aber scheinbar doch nicht wichtig genug, um mich in Aktion zu bringen.

So, wie es mir mit brand eins geht, geht es mir oft. Und so, wie es mir mit brand eins geht, geht es vielen Menschen.

Gute Projekte und Initiativen werden dadurch mit Schweigen, Desinteresse und Apathie bestraft. Es kommt scheinbar nichts zurück, nicht mal bei besonderen Anlässen.

Und so geht es uns auch, wenn wir versuchen, für unser Lifestyle Business Aufmerksamkeit und engagement zu bekommen. Es ist verdammt schwer heutzutage, irgendein Feedback zu bekommen auf unsere Podcasts, Social-Media-Beiträge, Videos, Newsletter etc.

Aber lass uns nicht vergessen: Ich bin und bleibe Abonnent und Fan von brand eins. Das Magazin ist mir nicht wurscht. Ich habe nicht reagiert, aber das bedeutet nicht, dass es mir nicht wichtig ist.

Was du tust, kümmert viel mehr Menschen, als es scheint.

Sorgen verstehen

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Meine Sorgen entspringen meiner Sicht der Dinge. Es ist unwahrscheinlich, dass sie von anderen Menschen geteilt werden. (“Kommunikation ist unwahrscheinlich”, sagt Niklas Luhmann.)

Es ist genauso unwahrscheinlich, dass du die Sorgen eines Anderen wirklich verstehst. Es entsteht die Illusion des Verstehens, wenn deine und ihre Sorgen ähnlich sind. Aber ähnlich ist nicht gleich. 

Aber oft ist ähnlich gut genug.

Nicht nein sagen

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So wie dir, so geht es vielen: Sie können nicht “nein” sagen.

Vielleicht solltest du diesen Umstand öfter mal einfach ausnutzen.

Aus guter Absicht

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Dinge aus einer guten Absicht heraus zu machen (mit Benevolenz), schützt dich leider nicht davor, einen (gewaltigen) Blödsinn zu machen.

Aber es wird dir leichter fallen, dir diesen Fehler zu verzeihen. 

Die Wächter in uns

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Wir alle haben sie – diese inneren Stimmen, die flüstern, rufen und manchmal miteinander streiten. Der Zauberer, voller Kreativität und Möglichkeiten. Die Resistance, stets vorsichtig und beschützend. Der Zen-Meister, auf der Suche nach Balance und Gegenwärtigkeit.

Das sind keine zufälligen Gedanken. Es sind unsere Wächter, unser Inneres Team.

Wir sollten nicht versuchen, einzelne Wächter zum Schweigen zu bringen oder Favoriten unter ihnen zu wählen. Es geht darum, ihnen zuzuhören, ihre Rollen zu verstehen und Harmonie in ihrer Dissonanz zu finden.

Denn wenn wir unseren gesamten inneren Chor annehmen – die Optimisten und die Pessimisten, die Träumer und die Pragmatiker – erschließen wir eine Quelle der Weisheit, die viel tiefer ist als jede einzelne Stimme allein es sein könnte.

Dein Inneres Team ist deine größte Ressource.

Ein bisschen länger neugierig

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Wie es normalerweise läuft: Jemand schlägt mir eine Idee vor, die ich mir selber auch schon überlegt, aber (noch) nicht umgesetzt habe. Und ich fange sofort an, all die Punkte zu nennen, die ich mir überlegt habe, warum diese Idee (jetzt) nicht umsetzbar ist.

Wie ich es gern hätte: Jemand schlägt mir eine Idee vor, und ich sage: Ah, interessant, daran habe ich auch schon gedacht. Warum glaubst du, dass das eine gute Idee ist? Wie könntest du dir vorstellen, dass das funktionieren könnte? Was würdest du sagen, könnte ich tun, damit es mir leichter fällt? usw.

Ich bin ein Problemdenker, damit muss ich leben.

Aber ich hätte total gerne, dass ich öfter ein bisschen länger neugierig bleiben könnte…

Der einfachste Plan

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Der einfachste Plan der Welt ist nicht der Plan, in den du alles, was gut und richtig sein könnte, ungefiltert hineinpackst. Das ist kurzfristig einfach, aber langfristig schwer.

Der einfachste Plan der Welt ist der Plan, aus dem du alles, was nicht “deines” ist, gnadenlos rausstreichst. Das ist kurzfristig schwer, aber langfristig einfach.

Überraschungs-Effekt

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Wenn du aufhörst, dich in deinem Business pausenlos darum zu kümmern, was die anderen denken, wenn du aufhörst es allen recht machen zu wollen, wenn du mit den „Bloß nicht anecken“-Strategien Schluss machst, dann passiert etwas Tolles.

Es stellt sich die von vielen oft gepriesene, aber von kaum jemand tatsächlich gelebte Authentizität ein.

Ein guter Coach (2)

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Niemand, der im (Online-)Business erfolgreich ist, hat es ohne Hilfe von außen geschafft. 

Du brauchst den Blick von außen – sowohl um overconfidence zu entlarven, als auch um eingebildete Defizite aufzulösen. 

Das kriegst du allein nicht hin, so selbstreflektiert kannst du gar nicht sein.