Spannende Gedanken
(1) FĂĽhrungsstil: Spiegel vs. Fenster (S. 30)
- Spiegel: Ich sehe alles aus der Ich-Perspektive
- Fenster: Ich richte den Blick zum Du (Kunden-Perspektive)
(2) Macht ist etwas, das man sich nimmt, nicht etwas, das einem gewährt wird. (S. 34)
- Es gibt genĂĽgend Gelegenheiten im Leben, Verantwortung zu ĂĽbernehmen. Das Zepter in die Hand zu nehmen. Sooo viel Verantwortung (= Macht) liegt ungenĂĽtzt herum.
- “Möglicherweise denken wir, dass hundertprozentiger Glaube an uns selbst mit Arroganz gleichzusetzen ist. Arroganz ist jedoch ein Zeichen von mangelndem Selbstvertrauen, nicht von Selbstsicherheit. Jesus war niemals arrogant oder präpotent anderen gegenĂĽber. […] Es kam ihm andererseits jedoch auch niemals in den Sinn, seine Macht zu verleugnen.” (S. 34)
(3) “Jesus sagte: Warum liebt ihr die Ehre bei den Menschen mehr als die Ehre bei Gott?”” (S. 37)
- Status vs. gottgefällig
(4) “Obwohl Jesus nicht besonders gut für sich werben konnte, vergeudete er keine Energie mit Betteln oder Manipulation, um andere dazu zu bringen, ihm zu folgen. In der Tat unterwies er seine Mitarbeiter, “den Staub von ihren Füßen zu schütteln” und wegzugehen, wenn man ihre Worte nicht hören wollte. Er sagte auch, dass sie “ihre Perlen nicht vor die Schweine werfen sollen”, ein sehr anschauliches Bild für die Wichtigkeit abzuschätzen, für wen und in welcher Weise wertvolle Energie eingesetzt werden sollte.” (S. 40)
(5) “Ein Profi kann als eine Person definiert werden, die sich selbst dann Mühe gibt, wenn sie sich nicht danach fühlt. Mit anderen Worten, ein Profi lässt sich niemals von momentanen Stimmungen treiben. Profis bleiben auf die erfolgreiche Durchführung der Mission konzentriert und wagen sich an die schwierigen Dinge.” (S. 43)
(6) “Das Schwierige zu tun bedeutet vor allem, sich von der öffentlichen Meinung nicht von dem Weg abbringen zu lassen, den Ihr Herz, Ihr Gespür, Ihr Geist und Ihr Instinkt Ihnen weisen.” (S. 44)
(7) Jesus nahm sich, was er brauchte: “Aus seinen Handlungen war ersichtlich, dass er alle Dinge als sein eigen beanspruchte. Ob es darum ging, einen Esel zu finden, der ihn in die Stadt trägt, […] oder sogar GeldmĂĽnzen, um des Kaisers Steuern zu bezahlen. Jesus sah sich nicht als einen Bettlerkönig. Er nutzte seinen göttlichen Eigentumsanspruch, um die Dinge herbeizuschaffen, die er brauchte, wann immer er sie brauchte.” (S. 51f)
- Jesus nahm sich, was er brauchte — aber auch nicht mehr.
- Jesus nahm sich auch den Platz, den er brauchte.
- Jesus war klar, dass die irdischen Dinge nur Werkzeuge sind. Irdische Dinge können nicht göttlich sein.
(8) Jesus urteilte nicht über andere: “Jesus sah es als großen Energieverlust an, über andere zu urteilen. Viele Male brachte er zum Ausdruck, dass er nicht gekommen sei, um zu urteilen, sondern um zu helfen.” (S. 54)
- Das gilt auch fĂĽr Berater: Ihre Aufgabe ist es nicht zu urteilen, sondern zu helfen. Sie sind keine Schiedsrichter und sollten sich auch nicht als solche aufspielen.
(9) “Gott weiß wenig mit Menschen anzufangen, die sich ständig fragen: “Was werden die Nächsten denken?”” (S. 61)
- Es ist egal, was andere Menschen denken, wenn deine Intention righteous ist.
(10) “Die Welt steht demjenigen offen, der weiĂź, was er will, denn Leute mit leidenschaftlichem Engagement sind so rar […]. Jesus sagte: “Wärst du doch kalt oder warm! So aber, weil du lau bist, bin ich daran, dich auszuspeien aus meinem Munde.”” (S. 68)
(11) “Einer der besten Tipps, die ich anlässlich der Gründung meines Unternehmens bekam, lautete: Plane deine Arbeit, und arbeite nach deinem Plan. Immer wenn ich mich nicht gerade besonders spritzig oder mutig fühle, ging ich einfach streng nach meiner Liste vor, die ich erstellt hatte, als ich mich sehr wohl spritzig und mutig fühlte.” (S. 105f)
- Das trifft auch auf uns Solopreneure zu. Wir sind so inkonsequent, weil wir uns a) keinen Plan machen und/oder b) uns dann nicht an diesen Plan halten. Und so entsteht zwangsläufig Das fragmentierte Business.
(12) Wann werden Sie beginnen? (S. 107)
(13) “Ich nahm einmal an einer Schulung fĂĽr Telephonseelsorger […] teil. Dort hieĂź es, wir sollten den Leuten ungefähr drei Minuten geben, um ihre Geschichte zu erzählen, ihnen dann aber sagen: “Okay, das bringt uns zur Frage: Was soll Ihrer Vorstellung nach jetzt geschehen?” Es ist wirklich erstaunlich, wie Menschen plötzlich verstummen, wenn sie mit ihrer eigenen Entschlusskraft konfrontiert werden. Es ist viel leichter, zu jammern, als sich zu entscheiden.” (S. 111f)
(14) “Der Ruf an die Spitze kann aus verschiedenen Richtungen und auf mannigfaltige Weise erfolgen. Das Alte Testament gibt hier, meine ich, drei Wege vor, die eine solche Berufung nehmen kann: das brennende Herz, den brennenden Dornbusch und das brennende Haus.” (S. 123)
- Das brennende Herz: Der Ruf kommt von innen.
- Der brennende Dornbusch: Der Ruf kommt von jemand anderem, explizit.
- Das brennende Haus: Der Ruf kommt, weil man etwas wahrnimmt oder etwas passiert, das einen zutiefst bewegt und zum Handeln “zwingt”.
(15) 🔥 “Ich sprach einmal mit einer phänomenal erfolgreichen Unternehmensberaterin. […] Als ich sie nach ihrem Geheimnis fragte, sagte sie: “Es ist einfach: Wann immer das Telephon läutet, sage ich zu mir selbst: ,Das ist Gott, der da am anderen Ende ist’, und ich ĂĽberlege, wie ich dieser Person am besten dienen kann…”.” (S. 162)
(16) Wer bemĂĽht sich um Sie? (S. 163)
(17) Über die Autorin Florence Littauer: “Sie definierte ihren Erfolg nicht über ihre Produkte, sondern über die Leute, die sie geschult hatte.” (S. 165)
- vgl. Ich bin ein Lehrer!
(18) 🔥 “In letzter Zeit ist es Teil meines mentalen Trainings, über Menschen nachzudenken, die das tun, was ich eigentlich tun will, und zu erkennen: “Sie tun dies. Warum nicht ich?”” (S. 169)
- Ja, in der Tat — warum nicht ich?
- vgl. Mein Solo-BWL-Buch: Warum nicht ich? → Ich kann Großes schaffen!
(19) 🔥 “Üben Sie, öfter freudig, vertrauensvoll und glücklich ja zu sagen. (Die Welt hat so viele Neins gehört, dass sie wohl für ein Weilchen ausreichen werden.” (S. 199)
- vgl. Bruce Springsteen als Vater → Barack Obama, Bruce Springsteen: Renegades — Born In The USA
(20) 🔥 Glauben Sie, dass all die guten Ideen nur von Ihnen kommen müssen? (S. 203)
(21) “Menschen sind viel eher bereit, etwas aufzugeben, wenn sie dafĂĽr etwas fĂĽr sie Wertvolles erlangen können. […] Der Trick dabei ist, den Unterschied zwischen gut und besser zu vermitteln.” (S. 214f)
- Das ist auch die zentrale pädagogische Aufgabe des Marketing: Zu vermitteln, dass du, lieber Kunde, zwar dein Geld aufgeben musst, aber dafür etwas viel, viel, viel Besseres bekommst.
- Das Neue ist besser als das Bestehende. Das muss man jemandem erst einmal klarmachen…
(22) “Ein Satz fasst das Hauptaugenmerk von Jesus hier auf Erden zusammen: “Jesus durchwanderte das Land und lehrte, heilte und predigte.” (S. 223)
- vgl. Ich heile, indem ich lehre.
- Lehren = die Bildung des Geistes
- Predigen = die Bildung des Herzens
(23) 🔥 “Verantwortlichkeit ist ein Schlüsselfaktor im Management, da sie Qualifizierung und Persönlichkeitsentwicklung erst möglich macht. Wenn niemand für ein Projekt verantwortlich ist, kann niemand daran wachsen.” (S. 229)
- Das gilt auch für Gründungsprojekte: Wenn ein Gründungsberater — aus bester Intention — die Verantwortlichkeit für das Projekt oder einen Projektschritt abnimmt, dann macht er einen Fehler!
- Niemals die Verantwortlichkeit wegnehmen. Im Gegenteil: Dabei helfen, immer mehr und mehr Verantwortlichkeit für das Gründungsprojekt übernehmen zu können!
(24) “Jesus inspirierte andere nicht nur, er verpflichtete sie. Er bewegte die Menschen nicht nur, er brachte sie dazu, die Arbeit freiwillig anzunehmen.” (S. 252)
- vgl. Enrollment, commitment, Verbindlichkeit
- Aber nicht durch Manipulation, sondern weil er einen besseren Weg aufzeigen und vermitteln konnte.
(25) “Es ist leicht, eine Verkaufspräsentation zu machen, dann aber nicht den Mut zu haben, nach Aufträgen zu fragen. Jesus fragte stets nach der Bestellung.” (S. 252)
- Auch das ist eine Form von Enrollment: Holst du dir das Enrollment vom Kunden?
- Aber auch: Wie viel Enrollment hast du eigentlich in dein eigenes Angebot, wenn du lieber nicht danach fragst, ob der Kunde kaufen möchte?
(26) “Die Welt ist zum Bersten voll mit Freuden.” (S. 277)
(27) “Welche handfesten Zeichen der Erinnerung haben Sie Ihren Leuten gegeben?” (S. 284)
- Was könnte ich meinen Gründern mitgeben? (vgl. Flying-Tiger-Sachen im EICC)
- Beispiel: LBJ schenkte einer Mitarbeiterin mal einen goldenen Schlüssel — “als Symbol für all die neuen Tore, die sich uns geöffnet hatten”.
(28) “In seinem letzten überlieferten Gebet auf Erden sagte Jesus: “Diese Menschen waren deine Geschenke an mich.” Sie waren nicht Projekte, die abgewickelt werden sollten.” (S. 288)
- “Jesus sah Petrus an und sagte: “Petrus, du warst ein Geschenk Gottes.” Er sah Johannes an und sagte: “Johannes, du warst ein Geschenk Gottes.” Er sah Maria an und sagte: “Maria, du warst ein Geschenk Gottes.” Er wusste, dass Gott ihm nichts geben würde, was nicht essentiell gut war.” (S. 288)
- “Ich sehe andere als Geschenk Gottes an mich.” (S. 309)
- 🔥 Meine Student:innen, meine Gründer:innen, meine Kolleg:innen… sind alle ein Geschenk Gottes an mich!
(29) “Ein Unternehmen kann ohne Engagement, das von Herzen kommt, nicht existieren.” (S. 292)
(30) “Jesus blickte den jungen Mann an und war von Liebe zu ihm erfüllt.” → “Das Interessante an der Geschichte ist, dass Jesus den jungen Mann liebte, sogar als sich dieser entschloss wegzugehen. Er entzog ihm seine Liebe nicht, nur weil er seinen Ansprüchen nicht genügte und nicht auf seinen Zug aufsprang. Dieser Mann entfernte sich, und doch liebte ihn Jesus auch weiterhin. Ich möchte genauso sein und Kunden, die ihre Verträge nicht erneuern, dennoch lieben.” (S. 292f)
(31) “Ich verwende “Wüstenzeiten”, um meine Berufung und meine wahren Ziele klarer zu sehen.” (S. 305)
- Die wahren Ziele!
(32) “Ich kann ruhig schlafen, da ich weiß, dass jeder von uns dazu aufgerufen ist, seine eigenen Entscheidungen zu treffen, und auch das Rüstzeug dazu bekommen hat.” (S. 307)
(33) “Ich stimme zu, dass maskuline und feminine Energie gleiche Rechte und Pflichten haben.” (S. 307)
- Was sind die “Pflichten” der femininen Energie?
- Was sind die “Rechte” der maskulinen Energie?
(34) “Die Verurteilung anderer liegt nicht in meinem Tätigkeitsbereich. […] Ich ĂĽberlasse es der Höheren Macht, sich um das Leben anderer Menschen zu kĂĽmmern.” (S. 308)
(35) “Ich sehe die Arbeit mit Menschen als meine größte Freude, mein größtes Geschenk und meine größte Errungenschaft.” (S. 309)
- Meine größte Errungenschaft… Interessant!
(36) “Ich diene anderen, da ich weiß, dass wahres Dienen einen Kreislauf initiieren kann. Wenn ich anderen diene, wird auch mir gedient werden.” (S. 310)
- vgl. Gebt, so wird auch euch gegeben werden.
- vgl. Doula
(37) “Ich weiĂź, dass mich meine Ă„ngste immer begleiten werden. […] Ich pflanze meine Samen, auch wenn Wolken am Himmel stehen.” (S. 311)
- Es ist sinnlos, auf die Zeit zu warten, wo ich dann keine Angst mehr haben werde…
(38) “Ich überprüfe täglich meine Ressourcen und bringe sie jeweils auf den neuesten Stand. Ich weiß, dass alles, was ich erblicke, zu meiner Verfügung steht. Ich weiß, dass ich um alles bitten kann, was ich gerade brauche … und es wird mir gegeben werden.” (S. 311)
(39) “Ich drĂĽcke mich klar und einfach aus. […] Meine Klarheit ist meine Macht.” (S. 312)
(40) “Ich komme, um segnend zu wirken. Es ist mein Ziel, anderen auf vielfache Weise Segen zu bringen.” (S. 314)
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