Das Leben will, dass du lebst!
Was das Leben von dir will (7)
Das Leben will, dass du das Erbe deiner Vorfahren annimmst und es auf deine ganz besondere Art weitergibst.
Was das Leben von dir will (6)
Das Leben will, dass du wächst und zu deiner besten Version wirst.
Was das Leben von dir will (5)
Das Leben will, dass du gesund und stark bist.
Damit du dich wehren kannst gegen die Widrigkeiten des Lebens.
Und damit du die Möglichkeiten ergreifen kannst, die dir das Leben bietet.
Was das Leben von dir will (4)
Das Leben will, dass du deine Seele mit Freude füllst.
Was das Leben von dir will (3)
Das Leben will, dass du liebevolle Beziehungen führst.
Du sollst freund-lich sein.
Michael Altenhofer: Tu es jetzt (2012) 📙
Yet another Motivationsbuch? Ja, in gewisser Weise schon. Nichts, was man nicht schon auf die eine oder andere Art gehört oder gelesen hätte. Und trotzdem ein sympathischer, authentischer Blickwinkel.
(mehr …)Chris Ducker: Rise Of The Youpreneur (2018) 📙
Es war für mich nicht viel fundamental Neues dabei. Aber einige gute Anregungen und Reminder trotzdem. Wobei: Eine Inspiration war allerdings fundamental und den Preis des Buches alleine wert!
(mehr …)Derek Sivers: Your music and people (2020) 📙
Ein Buch über Musik. Ein Buch nur über Musik? Nein, für Derek Sivers ist Marketing für Musiker eine Metapher für das Leben im Großen und im Kleinen. Sehr schlau.
(mehr …)Seth Godin: The Icarus Deception (2012) 📙
Ein Buch, bei dem ich am liebsten jeden Satz unterstreichen würde. So voll mit Einsichten und schlauen Konzepten. Seth Godin does not disappoint.
(mehr …)Was das Leben von dir will (2)
Das Leben will, dass du deine Gaben, deine Talente annimmst, sie mehrst und sie zum Wohle deiner Nächsten gibst.
Dir wurde geschenkt, damit du geben kannst.
Was das Leben von dir will (1)
Das Leben will, dass du mithilfst, den Himmel auf Erden mit zu verwirklichen.
Mit deinen Gedanken, deinen Worten und Werken. Mit all deinem Herzen, deinem Verstand und deiner Kraft. Mit allem, was du hast, bist und kannst.
Jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde deines Lebens. No hurry, no pause.
Ausruhigen
Meine zweijährige Tochter hat unlängst in unserem Urlaub gemeint, dass wir uns nach dem Spielen „ausruhigen“ müssen.
Sie hat völlig recht: Ausruhen bedingt, dass es ruhig wird – im Außen und im Innen gleichermaßen.
Ruhigen Urlaub allerseits!
Was will das Leben von dir?
Wir versuchen oft, dem Leben noch ein Projekt und noch eines und noch eines abzupressen. Was passt noch alles rein von dem, was wir erledigt haben wollen, bevor unsere Zeit um ist?
Hast du dich schon mal gefragt: Nicht, was willst du vom Leben, sondern was will das Leben eigentlich von dir?
Die Antwort könnte dich überraschen.
Nein sagen
Wenn wir unsere Arbeit gerne machen, dann machen wir sie gut. Wenn wir unsere Arbeit gut machen, dann entstehen Gelegenheiten. Und wenn sich Gelegenheiten ergeben, dann ich es wichtig, die besten Gelegenheiten auszuwählen.
Wenn wir auswählen müssen (oder dürfen, je nach Perspektive), dann müssen/dürfen wir auch “nein” sagen zu vielen Gelegenheiten – auch zu sehr guten Gelegenheiten.
Wenn wir nicht (genug) nein sagen, dann werden wir über kurz oder lang unsere Arbeit nicht mehr gerne machen. Sie ist dann auch nicht mehr so gut, und die Gelegenheiten nehmen von selbst ab.
Übrig bleiben die Gelegenheiten, zu denen wir von Anfang an hätten “nein” sagen sollen.
Porsche
Neid ist eine sehr mächtige Emotion. Im besseren Fall motiviert sie uns, im schlechteren (und häufigeren) Fall zerfrisst sie uns und macht uns blind für alles Gute, das wir haben.
Spürst du auch manchmal diesen Anflug von Neid, wenn du jemanden aus einem nagelneuen Porsche aussteigen siehst? Wenn ja, wie können wir am besten mit dieser Emotion umgehen?
Folgendes lohnt den Versuch: Wie wäre es, wenn wir statt mit Neid mit Freude reagieren? Freude darüber, dass wir heute so ein schönes Auto zu sehen bekommen haben. Freude darüber, dass wir uns nicht (wie der Besitzer) ständig Sorgen machen müssen, dass dem teuren Auto was passiert oder es gestohlen wird. Freude darüber, dass es Menschen gibt, die ihr Geld im Kreislauf der Wirtschaft halten.
Und schließlich Freude darüber, dass wir uns an etwas erfreuen können, ohne es besitzen zu müssen.
Einfach
Was wir gut können, das fällt uns leicht.
Die Falle, die dabei für uns Unternehmer lauert: Wenn wir etwas für einfach halten… Dann ist es doch nichts Besonderes, oder? Dann ist es doch nichts wert! Dann kann ich doch nicht viel dafür verlangen!
Unsere ganz spezielles Talent, unsere ganz besondere Kompetenz ist jedoch seltener, als wir denken – und damit für die meisten unserer Kund*innen ein ausgesprochen wertvolles Gut, für das sie auch bereit sind, zu bezahlen.
Schlechtes Gefühl
Nicht oft, aber hin und wieder habe ich ein schlechtes Gefühl, wenn ich eine*n Gründer*in in die Selbständigkeit “entlasse”. Ich habe den Eindruck, dass ich da jemanden sehenden Auges aus sein/ihr Unglück zusteuern lasse.
Es fällt mir nicht leicht, damit umzugehen. Einerseits weiß ich, dass ich mich irren könnte. Nur, weil mein Gefühl nicht gut ist, heißt das nicht, dass der/die Gründer*in nicht seinen/ihren Weg finden und Erfolg haben wird. Was weiß denn ich schon?
Andererseits sehe ich es als meine Verantwortung als Berater, das zu artikulieren, was ich wahrnehme – ganz besonders dann, wenn da jemand böse auf die Nase fallen könnte. Wozu hat man denn einen Berater?
Ich entscheide mich dann meistens dafür, den Dingen seinen Lauf zu lassen und auf das Leben zu vertrauen. Ganz im Sinne von Dan Sullivan: Entweder stellt sich der Erfolg in Form von Umsatz ein, oder er stellt sich in Form dessen ein, was man aus dem Misserfolg gelernt hat.
Beides ist okay, beides hat seinen Wert.
Ein unbeschriebenes Blatt
Ein nützlicher Zugang für Beratungen aller Art: Jede Kundin, jeder Kunde ist ein vollkommen unbeschriebenes Blatt. Jede Beratung beginnt vollkommen von Neuem – ohne dass Vorurteile, Vorerfahrungen oder Vorgeschichten der Berater*innen eine Rolle spielen.
Jede Kundin und jeder Kunde hat es verdient, die unvoreingenommene Aufmerksamkeit ihrer Berater*innen zu bekommen, sodass diese wirklich sie oder ihn wahrnehmen und nicht ein von Vor-Stellungen entstelltes Zerrbild.
Dieses Ideal wird natürlich nie vollständig gelingen, aber das Bemühen darum ehrt und lohnt jede*n Berater*in.
Der erste Schritt
Der erste Schritt zur Lösung eines Problem ist, das Problem überhaupt zu erkennen – es wahrzunehmen und anzunehmen.
Das klingt vielleicht banal, ist aber alles andere als das. Ein Problem zu erkennen ist viel schwieriger, als man denkt. Die allermeisten Probleme bleiben ungesehen und daher ungelöst.
Wer ein Problem erkennen und benennen kann, hat tatsächlich den größten Schritt zur Lösung des Problems bereits getan.