Hochschulen sind Einrichtungen der Erwachsenenbildung.
Nicht alle Menschen an Hochschulen benehmen sich jedoch wie Erwachsene.
Hochschulen sind Einrichtungen der Erwachsenenbildung.
Nicht alle Menschen an Hochschulen benehmen sich jedoch wie Erwachsene.
Ich brauche es unbedingt, dass ich nicht nur anderen Menschen bei ihren Gründungen helfe, sondern dass ich auch das Gefühl habe, dass ich mit meinem eigenen Business weiter komme.
Dazu wäre es wichtig, einen Plan, eine Strategie zu haben, damit ich Fortschritte im eigenen Business auch erkennen kann.
Oder jemanden, der mir meine Fortschritte, meine Baustellen und meine blinden Flecken vor Augen führt.
Vielleicht brauche ich selbst auch einen Gründungsberater…
Unlängst, als ich mit der Badner Bahn nach Wien gefahren bin, ist mir folgendes Hinweisschild aufgefallen:
Denken Sie an die Möglichkeit einer Notbremsung
und benützen Sie stets die Haltegriffe.
Das gilt auch für uns Selbständige und Unternehmer*innen.
Besonders dann, wenn wir wieder mal Angst haben, ein Risiko einzugehen.
Unlängst bei einem BWL-Seminar gehört:
Es ist besser, Bankrott zu gehen und zu wissen, warum,
als Gewinn zu machen und nicht zu wissen, warum.
Seither überlege ich, ob das stimmt.
Hängt wohl davon ab, was man unter “besser” versteht.
Der heutige Eintrag ist der eintausendste in diesem Lerntagebuch.
Ich habe mir überlegt, ob ich zu diesem Anlass etwas ganz besonders Schlaues bloggen soll. Weil eintausend Einträge, das ist schon etwas Besonderes, oder?
Ja und nein. Natürlich ist es gut und wichtig, Erfolge zu feiern. Aber beim Lernen kommt es nicht so darauf an, was man schon gelernt hat, sondern auf das, was man noch lernen wird.
Und so richte ich heute den Blick nicht nach hinten, sondern nach vorne – und freue mich auf meine nächsten 1000 großen und kleinen Aha-Erlebnisse.
Wenn man gerade eine neue Fähigkeit erlernt und auf Anhieb damit Erfolg hat, heißt es vorsichtig zu sein. Gut möglich, dass dieser Erfolg ein reiner Zufall ist.
Eine Faustregel, ab wann man darauf vertrauen kann, die neue Fähigkeit wirklich zu beherrschen, hat mir unlängst eine Gründerin genannt:
Man braucht 15 Kund*innen, und bei 12 von ihnen muss man Erfolg gehabt haben.
Ein Unternehmenskonzept ist nicht ausgegoren, bis man den Impuls in sich spürt: Jetzt bist du fertig. Jetzt bist du bereit. Jetzt geht’s los.
Das ist wie bei einem Baby: Es kommt dann auf die Welt, wenn es dazu bereit ist. Nicht vorher.
Manche Gründer*innen spüren den Impuls schon nach kurzer Zeit, bei manchen dauert es länger, und manche spüren ihn nie.
Es ist ganz egal, wie lange es dauert. Aber starte nicht, bevor du den Impuls in dir spürst.
Ein Buch über den Apostel Paulus. Interessant, weil er so wegweisend war für die Kultur des Abendlandes, in der wir heute leben.
(mehr …)Scott Galloway legt allen angehenden Unternehmer*innen eindrücklich ans Herz: Stellt euch auf viel Ablehnung, viele Zurückweisungen und viele “Neins” ein: Neins von Kund*innen, Neins von Mitarbeiter*innen, Neins von Investor*innen.
Er bringt das auf folgende einprägsame Formel:
Being an entrepreneur just means you are willing to take out a big spoon and eat shit all the time.
Scott Galloway
Es mag sein, dass Scott Galloway damit übertreibt. Wäre nicht das erste Mal.
Aber nur für den Fall, dass er doch recht hätte:
Wärst du darauf vorbereitet?
Könntest du damit umgehen?
Wir hören nicht gern, wenn jemand etwas sagt, das uns durcheinanderbringt, das hinterfragt, was wir uns so schön zurecht gelegt haben. Kognitive Dissonanz, eh klar.
Das Problem: Wir schlagen auch Feedback, Gedanken, Ideen aus, die uns eigentlich gut tun würden – wenn wir unser Ego für einen Moment auf die Seite stellen könnten.
Das Ego, wahrscheinlich der größte Feind des Unternehmers. Ein viel stärkerer Gegner als der härteste Konkurrent.
Visualisierung ist immer gut.
Aber meistens ist es spannender, etwas live zu visualisieren als mit einer starren Powerpoint-Präsentation.
[Danke Eugen Gerein für diesen Tipp.]
Was laut Eugen Gerein eine großartige Präsentation von einer guten unterscheidet:
Wir haben so viele Möglichkeiten. Wahrscheinlich mehr Möglichkeiten als in irgendeiner Epoche der Menschheit zuvor.
Warum nützen wir dann so wenige von ihnen?
Kein Mensch braucht ein Lernvideo, in dem das Offensichtliche erklärt wird.
Unlängst hat meine Frau versucht, mir ein Problem mit der Betreuung unserer Tochter im Kindergarten zu erklären.
Es hat drei Anläufe gebraucht, bis ich kapiert habe, was eigentlich Sache ist.
Das Ungewöhnliche daran ist nicht, dass ich meine Frau dreimal falsch verstanden habe.
Das Ungewöhnliche ist, dass ich es bemerkt habe.
Freiberuflich selbständig Podcast #169 vom 20. März 2020
(mehr …)Man darf ruhig Respekt haben vor der Gründung.
Angst ist nicht hilfreich, aber ein gewisser Respekt bewahrt uns davor, unüberlegte Dummheiten zu machen.
Was man zu dieser unsäglichen Nachtzug-Fahrt von Berlin an Wien allerdings auch sagen muss:
Das Personal im Zug war ausgesprochen professionell und bemüht, im Rahmen ihrer beschränkten Möglichkeiten für die Passagiere das Beste aus der Sache zu machen.
Und meine Reklamation bei den ÖBB wurde innerhalb von 24 Stunden bearbeitet und der Schaden anstandslos gutgeschrieben.
Hier haben es die ÖBB sogar geschafft, meine Erwartungen zu übertreffen.
Unlängst bin ich mit dem Nachtzug von Berlin nach Wien gefahren. Aus einen Grund, den ich bis heute nicht kenne, hatte dieser Zug aber den Schlafwagen, den ich eigentlich gebucht hatte, nicht. Einfach nicht da. Der Schlafwagen wurde durch einen Liegewagen ersetzt. Das bedeutete für mich: Statt des gemütlichen Einzelabteils im Schlafwagen, auf das ich mich gefreut hatte, ein Dreier-Abteil im Liegewagen mit zwei Mitreisenden, die das gleiche Schicksal ereilt hatte wie mich.
Die Stimmung unter den Fahrgästen war entsprechend schlecht. Eh klar: Die ÖBB hatten ihren Kund*innen ein Versprechen gegeben, und dieses Versprechen konnten die ÖBB nicht einlösen. Die Erwartungen der Kund*innen wurden nicht erfüllt. Das sorgt natürlich für Enttäuschung, für Ärger und schlechte Laune.
Wenn man etwas verspricht, muss man es halten. Das sage ich meinen Kindern und auch meinen Gründer*innen immer wieder. Das gilt für kleine Unternehmen genauso wie für die großen.
Heute wird in den USA Thanksgiving gefeiert.
Auch für mich jedes Jahr ein Anlass, heute besonders dankbar zu sein.
Ich bin dieses Mal besonders dankbar für alle meine Lehrer*innen: den vielen (virtuellen) Mentor*innen, Autor*innen und Podcaster*innen, die mich täglich inspirieren. Aber auch meinen Kund*innen und Student*innen, von denen ich ebenso viel lerne wie sie von mir.
Und nicht zuletzt für meine Kinder, meine erbarmungslosesten Lehrer überhaupt.