Wie würde eine BWL aussehen, die vollkommen deformiert wäre? Bis zur Unkenntlichkeit entstellt?
Wäre so eine BWL leichter zugänglich?
Wie würde eine BWL aussehen, die vollkommen deformiert wäre? Bis zur Unkenntlichkeit entstellt?
Wäre so eine BWL leichter zugänglich?
Eine Hypothese, über die es sich nachzudenken lohnen würde:
Social Entrepreneurs haben (oft, nicht alle) in erster Linie ein Geld-Thema bei sich selbst. Das projizieren sie dann auf ihre Kund*innen und die Gesellschaft generell.
Nicht die Gesellschaft hat ein Problem mit dem Kapitalismus, sondern der Social Entrepreneur.
Ich habe erst jetzt erfahren, dass im April 2021 Erich Ribolits gestorben ist. Er war in meiner Zeit als Student an der Uni Wien einer meiner großen Helden.
Von ihm habe ich den Unterschied zwischen Tauschwert und Gebrauchswert gelernt. Durch ihn habe ich kennengelernt, wie die Pädagogisierung unserer Gesellschaft vonstatten geht und welche Rolle das unternehmerische Selbst darin spielt (Spoiler: keine gute).
Erich Ribolits war aber vor allem ein begeisternder Lehrer. Ich habe mich auf jede einzelne LV mit ihm gefreut, auch an einem Samstag. Er hatte provokante Ansichten und konnte sich sehr klar ausdrücken – und war sich auch nie zu schade, das in der Umgangssprache zu tun. Ich bin nach jeder seiner Einheit rausgegangen mit dem Wunsch, noch mehr über das zu erfahren, was er gesagt hat.
Von ihm habe ich gelernt, alles zu hinterfragen und nichts für selbstverständlich zu nehmen. Dass die Gesellschaft, in der ich lebe, mir nicht immer nur wohl gesonnen ist. Kritisches Denken im besten Sinne.
Ich werde Erich Ribolits’ Andenken in Ehren halten und hoffe, dass ich vieles von dem weitergeben kann, was er mich gelehrt hat.
Mögen Sie in Frieden ruhen, Prof. Ribolits!
„Gscheit schauen, weiteratmen – und Fragen stellen!“
Das ist der Tipp von Roman Kmenta für Situationen, in denen man am falschen Fuß erwischt wird und nicht weiß, was man sagen soll.
Grey Matters Podcast #25, 28. Juni 2019
(mehr …)Grey Matters Podcast #48, 13. Juli 2020
(mehr …)Grey Matters Podcast #7, 2. Februar 2019
(mehr …)Im Linzer Mariendom stehen Christbäume, an denen viele Kärtchen hängen. Auf diese Kärtchen haben Menschen ihre Wünsche geschrieben – für sich selbst, für ihre Lieben, für das Jahr 2023, für die Welt.
Es sind so, so viele Kärtchen von so, so vielen verschiedenen Menschen. Und doch wünschen sich alle im Grunde das Gleiche: Frieden. Gesundheit. Harmonie. Beruflichen Erfolg. Weniger materielle Not. Liebe.
Wir sind uns alle viel ähnlicher in unseren Sehnsüchten, als uns of bewusst ist.
Es ist nicht die Anstrengung, die zu Erschöpfung führt, sondern die Fremdbestimmung.
Die Lösung für Erschöpfung ist daher auch nicht das Nichtstun. Im Gegenteil: Anstrengung ist der Weg aus der Erschöpfung, weil sie den Weg zur Selbstbestimmung eröffnet.
[Danke Andreas Salcher für diesen Gedanken.]
Es ist ja schön und gut, wenn du dir für dein Unternehmen Ziele vornimmst. Wenn du ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 haben willst.
Aber: Niemand interessiert sich für deine Ego-Ziele. Um deine Ziele zu erreichen, vermute ich mal, wirst du die Hilfe deiner Kund*innen brauchen.
Und da lautet die einzig relevante Frage: Was kannst du für deine Kunden tun, damit sie 2023 erfolgreich werden?
Gelungene Beratung ist ein Erfolgserlebnis für beide.
Für den Kunden, der ein Problem gelöst bekommt. Und für den Berater, der seine Arbeit als sinnstiftend erlebt.
Die besten Lektionen meines großen Lehrmeisters Seth Godin:
Ich habe 2022 insgesamt 1.171 Podcasts gehört. Hier die 20 besten Podcast-Folgen des Jahres 2022:
Stefanie Kneisz meint, 2023 könnte ein Alles-ist-möglich-Jahr sein.
Das neue Jahr gibt uns 365 neue Chancen, mehr von dem zu werden, der wir sind. Unsere Potenziale noch besser auszuschöpfen. Unsere Träume wahr zu machen.
Wenn wir zum Anfang des Jahres 2023 nicht träumen dürfen, wann dann?
Ein Personal Finance Ratgeber. Sehr amerikanisch, eher Mindset-lastig, aber es sind ein paar wirklich gute Anregungen dabei, vor allem die Konzepte “Soul Purpose” und “Human Life Value”.
(mehr …)Ich habe insgesamt 2.750 Stunden geschlafen. Das sind fast 115 Tage, und damit um zwei weniger als 2021.
Ich war 2022 auf sechs Konzerten, um fünf mehr als 2021. Mein Highlight: The Killers in der Wiener Stadthalle.
Ich habe 39 Bücher gelesen, eine Handvoll weniger als 2021. Mein Lieblingsbuch 2022: Dorie Clark: The Long Game
Ich bin 75 mal gelaufen. 100 mal wäre mein Ziel gewesen.
Ich hatte mit meiner Frau 47 Business Breakfasts, 41 Filmabende und 10 Dates.
Ich war auf einer Hochzeit, keiner Taufe und einem Begräbnis.
Ich habe 713 Liter schwarzen oder grünen Tee getrunken. Der durchschnittliche Österreicher trinkt 33 Liter Tee pro Jahr (allerdings vorwiegend Früchtetee).
Ich habe 1.171 Podcasts gehörtur, durchschnittlich 3,2 pro Tag.
Ich habe leider auch heuer wieder mehr Geld für mein Auto ausgegeben als für Weiterbildung.
Meine Fische haben mich 33,53 Euro gekostet.
Song des Jahres: The Fratellis: Oh Roxy
Die Wirtschaftskammer lässt gerade darüber abstimmen, welche vier Webinare 2023 angeboten werden sollen. Hier der Zwischenstand:

Man beachte die letzten drei Plätze: Finanzen und Verkaufen.
Meiner Meinung nach wären das die wichtigsten Themen in der Liste. Und eben auch die unbeliebtesten.
[Bis 10. Jänner 2023 kannst du hier das Ergebnis noch korrigieren.]
Unlängst gehört bei Jagoda Marinic:
Löwenzahn-Gefühle sind die Gefühle, die sich rauspressen wie Löwenzahn durch den Asphalt.
All das, was wir nicht unterdrücken können, selbst wenn wir es wollen.
Ein italienischer Bischof hat die Weihnachtsmesse verschlafen, die er eigentlich zelebrieren wollte. Nach dem Abendessen wollte er sich kurz ausruhen und hat versehentlich den Wecker auf 10:50 statt 22:50 gestellt.
Als er drauf kam, war es zu spät. Ein Kollege musste den Gottesdienst für ihn leiten.
Als er verspätet zur Messe erschien, entschuldigte er sich bei der versammelten Gemeinde und sagte: “Wir dürfen uns nicht vor unseren eigenen Schwächen erschrecken.”
Was für ein wunderbarer Satz!
Mögen alle Menschen, die gerade im Begriff sind, sich selbständig zu machen, vor ihren eigenen Schwächen nicht erschrecken, welche die Selbständigkeit gnadenlos aufdecken wird.
[Quelle: orf.at]