Eine der wichtigsten Stakeholder-Gruppen deines Unternehmens sind die Konkurrenten. Der Mitbewerb. Die Wettbewerber.
Welches Interesse hat die Konkurrenz an deinem Unternehmen?
Keines, wenn du nicht gut bist.
Eine der wichtigsten Stakeholder-Gruppen deines Unternehmens sind die Konkurrenten. Der Mitbewerb. Die Wettbewerber.
Welches Interesse hat die Konkurrenz an deinem Unternehmen?
Keines, wenn du nicht gut bist.
Es gibt viele Möglichkeiten, über Management nachzudenken und die Tätigkeit von Manager*innen zu definieren.
Ein Zugang, eventuell ein bisschen provokativ:
Als Manager*in eines profitorientierten Unternehmens ist es deine Kern-Aufgabe, über folgende Frage nachzudenken: “Wie komme ich an das Geld der Kunden?”
Es ist längst nicht mehr so, dass die Leute da draußen dankbar alles nehmen, was sie gratis von dir bekommen könnten.
Der Engpassfaktor ist heute vielfach nicht Geld, sondern Zeit. Das stimmt insbesondere für Info-Produkte wie Blogs, Podcasts, Newsletter, Kurse, Webinare und so weiter.
Viele wollen deine kostenlosen Produkte nicht mal geschenkt. Nicht, weil die Qualität schlecht wäre, sondern weil die Leute keine Zeit haben, deine Angebote zu konsumieren.
Und weil du ihnen nicht klar genug machen konntest, was sie davon hätten, wenn sie sich die Zeit nähmen.
Gegen beides kannst du was machen. Mit Engagement, und mit Geld.
Es hat noch nie ein Kunde jemals einen Preis gekauft.
Kunden kaufen immer eine Leistung und bewerten diese mit einem Preis.
Daher: Nicht die Kunden machen den Preis, sondern die Anbieter.
Wenn jemand den Markt kaputt macht, dann sind es die Anbieter, die ihre eigenen Kosten nicht kennen und nicht kalkulieren können.
Auch Amateur-Trainer*innen können z.B. Marketing-Themen so unterrichten, dass sie anschaulich sind. Das liegt daran, dass das Thema an sich spannend ist. Marketing ist ein dankbares Thema.
Aber es braucht echte Profi-Trainer*innen, um Themen wie Buchhaltung anschaulich und unterhaltsam zu vermitteln. Buchhaltung ist ein undankbares Thema.
Undankbares Thema + Profi-Trainer = dankbares Publikum
Manchmal erledigt wer seine Arbeit nicht. Oder nur schlecht. Oder viel zu spät.
Diese Fälle kommen dann gerne zu Menschen, die dafür bekannt sind, dass sie verlässliche und gute Problemlöser sind. Die den Ruf haben, Retter in der Not zu sein.
Wenn du so ein Retter-Typ bist, darfst du dir aber auch erlauben, das Problem an die Person zurückzudelegieren, die es verursacht hat. Du kannst und du musst dich nicht um alles kümmern. Und schon gar nicht musst du den Kopf hinhalten für Fehler, die du gar nicht begangen hast.
Nimm den Menschen nicht ihre Verantwortung weg.
Vor fünf Monaten habe ich für meine Studierenden ein Erklärvideo zum Thema “Cash Flow Rechnung” aufgenommen. Pandemiebedingt war damals kein Präsenzunterricht möglich, also waren Erklärvideos das zweitbeste Mittel der Wahl für meine Studierenden.
Weil das Video sowieso schon aufgenommen war, dachte ich mir: Ist ja egal, stellst du es halt auf YouTube, vielleicht kann es ja auch sonst noch jemand brauchen.
Gestern wurde das Video zum tausendsten Mal aufgerufen. 1000 Views in fünf Monaten, das hätte ich mir nie gedacht. Ganz ohne Werbung, komplett ohne Promotion. Rein organisch.
Für mich wieder mal ein Beweis dafür, wie schlecht ich darin bin, den Erfolg oder Misserfolg meines Contents vorauszusagen. Meine besten Blog-Artikel verpuffen im Nichts, dafür werden vermeintlich unscheinbare Videos wie dieses zum Renner.
Als ob ich dafür noch einen Beweis gebraucht hätte.
Neid ist ein guter Indikator dafür, was uns wirklich wichtig ist im Leben. Unsere Werte sind entscheidend dafür, worauf wir neidisch sind.
Da, wo wir Neid verspüren, dort finden wir auch Sinn.
Die Idee: Ich berate dich offen und ehrlich, ohne versteckte Agenda. Ich sage, was ich mir denke, auch wenn es für dich vielleicht unbequem ist. Ich habe einzig dein Bestes im Blick und halte nicht zurück.
“No Bullshit”-Beratung ist nicht selbstverständlich, auch wenn sie es sein sollte.
Mein Vater wird heute 70 Jahre alt.
Unter all meinen Helden, denen ich mein Leben lang dankbar sein werde, sind meine Eltern wahrscheinlich die größten. Und mein Vater ist mir mit seiner Bescheidenheit, seiner Ruhe, seiner Großzügigkeit ein großes Vorbild. Er sich nie unterkriegen hat lassen, und dafür hat er meinen höchsten Respekt.
Vielen Dank für alles, Vati!
Die richtige Positionierung am Markt zu finden, ist für viele Gründer*innen eine große Herausforderung.
Dabei ist es ganz einfach.
Ein Gründer hat es unlängst so auf den Punkt gebracht:
“Positionierung heißt, dass ich endlich weiß, was ich will.”
Selbsternannte “Experten” sind oft diejenigen, die noch am meisten zu lernen haben. Die Meinung mit Wissen verwechseln. Die sich ihrer Wissenslücken gar nicht bewusst sind.
Also keine Angst davor, diese selbsternannten Experten zu beraten oder zu unterrichten.
Sie werden von dir mehr lernen, als sie dachten.
Auch sehr gute Unternehmensberater*innen können sich nicht selbst zu ihrem Business beraten.
Weil sie ihre blinden Flecken nicht sehen. Sie sehen das wahre Problem gar nicht, deswegen können sie es auch nicht selbst lösen.
Jeder gute Berater braucht daher selbst gute Berater, um weiterhin gut zu bleiben.
Setz keine Termine am Ende des Tages an, in denen Aufgaben verteilt und Zuständigkeiten festgelegt werden.
Wenn du müde bist, lässt du dich zu leicht breitschlagen.
Und? Wie viel BWL, glaubst du, braucht denn dein Unternehmen?
10 Deka?
Drei Viertel?
Die Mindestsicherung?
Matura-Level?
Oder so viel wie möglich?
So viel wie nötig? Wie viel ist denn nötig?
Wie viel ist genug?
Wie viel ist zu wenig?
Es ist nie diese eine Sache, die ein Lifestyle Business erfolgreich macht.
Es ist immer ein Gesamtkonzept.
Ein Gesamtkunstwerk.
Die Schwester meiner Oma hat mit zunehmendem Alter immer schlechter gehört. Im Stillen vertraute sie meiner Oma eines Tages an:
Ich höre nichts mehr von dem, was die alle reden.
Aber wenn es mich angeht, werden sie’s mir schon sagen.
Ich denke, das gilt auch für uns in der “always on”-Welt von Social Media, Livetickern und Breaking News. Wir brauchen nicht alles hören, was da draußen gesagt wird.
Und wenn es uns wirklich angeht, werden wir es auch auf anderem Weg erfahren.
Eine Arbeit zu machen, die du für sinnvoll hältst.
Diese Arbeit aus einer ehrlich guten Absicht heraus machen.
Die Arbeit so gut zu machen, wie es dir eben gerade möglich ist.
Mit dieser Arbeit anderen Menschen zu helfen.
Für diese Arbeit einen gerechten Lohn zu bekommen.
Das ist Glück.
Betriebswirtschaftlich gesprochen, ist Qualität nichts anderes als die optimale Befriedigung der Bedürfnisse der Kunden. Nicht mehr, und nicht weniger.
Nur: Die Kundenbedürfnisse sind halt sehr, sehr unterschiedlich.
Um Qualität liefern zu können, muss man deshalb zuerst die Bedürfnisse der Kunden wirklich gut kennen.